Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Blut und Verderben - von Alania und Lea

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    Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Lea am Di 24 Feb 2009, 14:56

    Soo... Diese Geschichte haben wir schon vor Monaten begonnen zu schreiben und nun haben wir uns entschlossen, sie einmal on zu stellen. Very Happy

    Handlung: Kalithea wird noch vor ihrer Geburt von einer Hexe verflucht. Das Kind wird in seinem Leben nun immer den Drang verspüren, den Menschen Leid zuzufügen, die es liebt. Je älter es wird, desto stärker und schlimmer wird der Zauber und irgendwann zwingt er es, seine Mutter zu töten... Und das ist erst der Anfang des Grauens, den das arme Mädchen nicht verhindern kann.

    Zeit: Die Geschichte spielt ungefähr im 19. Jahrhundert einer fiktiven Welt
    Genre: Fantasy, Grusel



    Blut und Verderben



    Prolog

    19. Jahrhundert
    Es war Neumond und zwei Liebenden verbrachten auf einer Wiese am See die Nacht miteinander. „Leila, ich liebe dich.“, flüsterte der Mann der Frau zu. „Ich kann ohne dich nicht leben. Und ich will, dass wir für immer zusammen sind, deswegen werde ich mich von meiner Frau trennen. Ich hätte dies schon längst tun sollen!“ Aufgebracht setzte er zu einem Redeschwall an, doch Leila unterbrach ihn, indem sie ihren Zeigefinger auf seine Lippen legte. „Richard, lass uns diesen Moment genießen und glücklich sein.“ Schweigend lagen sie da und hielten sich an den Händen, als es plötzlich raschelte. Wie eine Furie stürzte eine dunkelhäutige, atemberaubende schöne junge Frau auf die beiden zu. „Ich wusste es! Ich wusste es, dass du mein Vertrauen missbrauchen würdest, Richard! Ich hasse dich! Mit verzerrtem Gesicht wandte sich zu Leila zu und packte mit den Händen deren Hals und schrie: „Möge dieses Kind auf ewig ein Diener des Teufels sein und jeden opfern, den sie aufrichtig liebt!“

    Vierzehn Jahre später
    „Kalithea, gib mir mal doch bitte das Brotmesser.“, sagte meine Mutter leise zum Tisch. Wir befanden uns in einer schäbigen Holzhütte, mitten im Wald, da meine Mutter es am besten gehalten hatte, mich, nach dem Fluch, fern von jeder Gesellschaft zu halten. Leila sprach mich nie direkt an, denn sie hatte wohl Angst vor mir. Ich kannte es nicht anders. Töte sie!, flüsterte mir eine innere Stimme zu. Sie war eiskalt und eine merkwürdige Kälte breitete sich in mir aus. Das kann ich nicht!, antwortete ich ihr. Töte sie! Nein, ich will nicht! TÖTE SIE! Die Stimme war grausam und ich spürte eine fremde Wut, die zu meiner eigenen wurde. Es war, als wurde ich zu einem Dämon, der Blut und Rache forderte. Ich verlor alle Beherrschung und schrie sie an. „Ja, ich werde es dir geben!“ Dann schoss ich in die Höhe, rannte um den großen Holztisch herum und stieß Leila das scharfe Messer ins Herz. Entsetzt schaute sie mich an und mit einem Keuchen fiel ihr Kopf nach vorne auf den Tisch. Gefühlslos sah ich sie an. „Hier hast du es!“, sagte ich zu ihr und zog es wieder heraus, um es ihr erneut rein zustoßen. Immer und immer wieder. In Strömen floss das Blut auf den Boden und ich kniete mich nieder und begann rasend das rote Blut aufzuschlecken.
    Es schmeckte gut, besser als ich erwartet hatte.

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von blackcat am Di 24 Feb 2009, 17:24

    Hallo ihr zwei!

    Hm, also die Idee finde ich wirklich gut. Es ist einmal etwas ganz anderes.
    Ich bin auch schon gespannt, wie Kalitha mit der Sache fertig werden kann. Momentan würde mir keine Lösung für ihr Problem einfallen (und solche Geschichten lese ich grundsätzlich gerne!)

    Ein paar Kleinigkeiten:
    1. Spielt das ganze nun in einer fiktiven Welt oder ist es bloß eine erfundene Geschichte im 19. Jahrhundert?
    Das habe ich nicht ganz begriffen, macht meiner Meinung nach aber schon einen Unterschied.

    2. Der Prolog ist schon sehr kurz. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, warum Richard diese Hexe betrügt (ich nehme zumindest an, das er das tut) und wer die Eltern überhaupt sind. Oder lässt ihr das ja absichtlich unerwähnt und es kommt im Laufe der Geschichte noch heraus?

    3.
    Leila sprach mich nie direkt an, denn sie hatte wohl Angst vor mir.

    Ich verstehe unter "direkt ansprechen" aber genau das, was Leila im ersten Satz macht!
    Indirekt wäre zum Beispiel: "Kann mir mal bitte jemand das Brotmesser geben."

    4. Leila weiß doch, dass Kalithea verflucht ist... warum gibt sie dem Mädchen dann ein Messer in die Hand?
    Wenn das meine Tochter wäre würde ich sie zumindest von scharfen Sachen auf jeden Fall fernhalten. (Ehrlich gesagt, ich glaube ich würde sie irgendwo einsperren...).
    So selbstverständlich wie das hier beschrieben ist hätte Kalithea außerdem bisher schon tausende Gelegenheiten gehabt, ihre Mutter anzugreifen. Warum also ausgerechnet jetzt?
    Was war der Auslöser?

    5. Das Blut hätte sie aber lauf Fluch nicht mehr auflecken müssen - das fand ich dann doch eher übertrieben.

    So, sorry, das sind jetzt viele Punkte.
    Vielleicht stört es andere Leser ja weniger...

    Ich werde auf jeden Fall trotz alledem weiterlesen!
    Interessant und spannend ist es ja, im Grunde nur ein bisschen zu kurze Kapitel.

    LG

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Lea am Di 24 Feb 2009, 20:40

    Hallo Blackcat,
    schön, das du es gelesen hast.. ^^
    zu deinen Fragen..
    - Das ganze ist eine fiktive Geschichte im 19. Jahrhundert, steht aber auch im ersten Post
    - Richard betrügt die hexe, weil er die andere Frau liebt und nicht die Hexe^^
    und die Eltern sind Richard und die schwangere Frau, ich dachte, das wäre klar, aber anscheinend ist es das doch nicht..
    - Unter "direkt" ansprechen verstehe ich, dass man einem ins Gesicht sieht, und das tut Kalitheas Mutter in dem Fall ja nicht..
    - Sie sind mitten im Wald und wohnen in einer Holzhütte, da kann sie die ja schlecht einsperren..ich denke, im Inneren hofft sie auch, dass Kalithea ihre Mutter soweit liebt, dass sie den Fluch überwindet..
    Der Fluch wird im Laufe der Jahre immer stärker, da er immer länger in Kalithea quasi "drin ist"..und zu dem zeitpunkt war er schon stark genug, dass Kalithea nicht mehr gegen ihn ankämpfen konnte..
    - Kalithea ist nicht mehr sie selbst, sie wird zu einem rasenden Dämon, der in diesem Fall auch Blut trinkt..kommt später noch ausführlicher vor..

    Das war ja nur der Prolog..also das erste Kapitel wird natürlich länger.. Wink

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von blackcat am Mi 25 Feb 2009, 01:04

    - Das ganze ist eine fiktive Geschichte im 19. Jahrhundert, steht aber auch im ersten Post

    Um genau zu sein steht dort 19. Jahrhundert in einer fiktiven WELT.... *Besserwissermodus aus*

    - Richard betrügt die hexe, weil er die andere Frau liebt und nicht die Hexe^^
    und die Eltern sind Richard und die schwangere Frau, ich dachte, das wäre klar, aber anscheinend ist es das doch nicht..

    Nein, DAS ist schon klar. Ist auch sehr schön eingebaut, das es nicht so direkt gesagt wird.
    Nur hätte ich es mir eben ausführlicher gewünscht. Wieso liebte er zB überhaupt die Hexe usw. ...
    Naja, vergesst den Punkt lieber. Wahrscheinlich kommen die Infos eh im Laufe der Geschichte noch und ich bin bloß zu ungeduldig. ^^

    Der Fluch wird im Laufe der Jahre immer stärker, da er immer länger in Kalithea quasi "drin ist"..und zu dem zeitpunkt war er schon stark genug, dass Kalithea nicht mehr gegen ihn ankämpfen konnte..

    Hm, ja okay. Einen Auslöser würde ich mir zwar trotzdem wünschen, aber bitte.
    Ich weiß ja auch nicht, wie es weitergeht...
    Also mal sehen. Wink

    Das war ja nur der Prolog..also das erste Kapitel wird natürlich länger..

    Ach so, sorry, hab ich falsch verstanden.
    Na, dann freu ich mich jetzt mal umso mehr zum zweiten Mal auf das erste Kapitel! Very Happy

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Lea am Mi 25 Feb 2009, 10:36

    - ich denke, du weißt, wie ich das mein, also ist das nur drumherum-Gerede.. Wink
    - er liebte die Hexe überhaupt nicht, doch er wurde mit ihr verheiratet, weil es im 19. Jahrhundert so üblich war, dass Söhne verheiratet wurden..
    Nein, ist schon gut, dass du fragst, weil die weitere Geschichte handelt nicht mehr von der Vorgeschichte (jedenfalls soweit wir es schon geschrieben haben)
    - mhm..auslöser...was stellst du dir den unter einem Auslöser vor? Very Happy
    - Angie wird den Anfang demnächst on stellen.. ^^ wir wollen ja nicht, dass es zuviel Text auf einmal wird.. Wink

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Alania am Mi 25 Feb 2009, 15:20

    Die Geschicht ist ja auch noch nicht gereift @blackcat
    Die Punkte die du ansprichst sind wirklich berechtigt Very Happy

    Wir posten ja die Geschicht, um auch Kritik und verbesserungsvorschläge zu bekommen! Very Happy

    Okaii, hier ist meine Fortsetzung...

    Kapitel 1

    Ein Jahr später

    Ich blinzelte der Sonne entgegen und schaute auf das kleine Tal hinab, in dem sich ein kleines, verträumtes Dörfchen befand.
    Es wirkte alt, doch strahlte es etwas Geheimnisvolles aus, das mich unwillkürlich zu ihm hinzog.
    Zögerlich lief den Hügel hinunter, darauf bedacht nicht zu stolpern.
    Das Bündel auf meinen Schultern schien seit meiner Flucht vor drei Tagen aus dem Waisenhaus immer schwerer geworden zu sein und mein Magen zog sich schmerzhaft zusammen, als sich der Geruch von gebratenem Fleisch in meine Nase stahl. Es war Mittagszeit... Bestimmt kochte man gerade in dem kleinen Ort...
    Wie lang ich nichts mehr gegessen hatte…
    Mit einem Mal wurde mir bewusst, dass ich nicht ewig herumreisen konnte. Nicht ewig fliehen. Vor meiner Vergangenheit, vor meinen Erinnerungen.
    Ich keuchte.
    Das Bild meiner Mutter war kurz vor meinem inneren Auge erschienen und ich griff mir krampfartig an die Brust.
    >>Du kannst nicht dafür… Du kannst nichts dafür…<<, immer wieder murmelte ich den einen Satz, als könnte er mir zu Stärke verhelfen.
    Ich würde einen Neuanfang machen. Versuchen ein normales Leben zu führen.
    Und immer darauf bedacht sein, niemanden meine Liebe zu schenken. Das tödlichste Geschenk was derjenige nur erhalten konnte…


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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von blackcat am Mi 25 Feb 2009, 15:42

    - ich denke, du weißt, wie ich das mein, also ist das nur drumherum-Gerede..

    Stimmt, also sorry. Wink

    - er liebte die Hexe überhaupt nicht, doch er wurde mit ihr verheiratet, weil es im 19. Jahrhundert so üblich war, dass Söhne verheiratet wurden..
    Nein, ist schon gut, dass du fragst, weil die weitere Geschichte handelt nicht mehr von der Vorgeschichte (jedenfalls soweit wir es schon geschrieben haben)

    Oh, darauf wäre ich jetzt wieder nicht gekommen. Ist an sich eine gute Lösung - aber jetzt stelle ich mir die Frage, was Eltern dazu treibt ihren Sohn mit einer Hexe zu verheiraten?!

    - mhm..auslöser...was stellst du dir den unter einem Auslöser vor?

    Hm, ich weiß nicht genau wie ihr euch das vorstellt (und ich will euch auch nichts einreden, das euch nicht gefällt!).
    Aber eine Möglichkeit wäre zB, das die Mutter irgendwie besonders reagiert wenn Kalithea nach dem Messer greift - ängstlich vielleicht - und erst das wird zum Auslöser.

    Die Geschicht ist ja auch noch nicht gereift @blackcat

    Ich weiß, und im übrigen finde ich die Geschichte nach wie vor klasse.
    Ich sag eben was ich denke... also ich meine meine Anmerkungen ganz bestimmt nicht böse!
    (falls sie so rüberkommen)

    Zum ersten Kapitel: Jap, das ist gut gelungen. Very Happy
    Das Bild, die ganze Atmosphäre kommt sehr gut rüber. Kalithea tut mir richtig leid, alleine wie sie ist und mit diesem grausamen Fluch.
    Ihre Gedankengänge am Ende... armes Mädchen!

    Wie alt ist Kalithea denn inzwischen? Bzw. was mich ein wenig verwirrt ist gerade die Anmerkung, dass sie aus dem Waisenhaus weggelaufen ist und nicht vom Haus ihrer Mutter.

    Und sorry die Frage, aber sind wirklich alle Kapitel so kurz?
    Ist ein bisschen ungewöhnlich... aber andererseits gerade im Internet zu posten sicher praktisch, eben weil nicht zu viel Text auf einmal kommt.

    Okay, also Daumen hoch, ihr schreibt echt gut!
    Bin schon gespannt wie es weitergeht!
    (und wehe es gibt kein Happy End! Wink)

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Alania am Mi 25 Feb 2009, 15:51

    @blackcat Dankeschön^^

    Aber das ist nur ein wiiiiinzig kleiner teil des ersten kapitels Wink
    Das heißt, die ganzen Infos kommen noch Wink


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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Lea am Mi 25 Feb 2009, 17:07

    Oh, darauf wäre ich jetzt wieder nicht gekommen. Ist an sich eine gute Lösung - aber jetzt stelle ich mir die Frage, was Eltern dazu treibt ihren Sohn mit einer Hexe zu verheiraten?!

    Um ehrlich zu sein..hab ich mir darüber keine großen Gedanken gemacht..sie wussten halt nicht, dass das so ne "hexe" ist...und vielleicht waren sie auch einfach nur geldgierig und ihr Sohn war ihnen einfach egal..ist dem Leser überlassen.. Wink

    Hm, ich weiß nicht genau wie ihr euch das vorstellt (und ich will euch auch nichts einreden, das euch nicht gefällt!).
    Aber eine Möglichkeit wäre zB, das die Mutter irgendwie besonders reagiert wenn Kalithea nach dem Messer greift - ängstlich vielleicht - und erst das wird zum Auslöser.


    Aber Kalitheas Mutter ist IMMER ängstlich..also kann das wohl kaum ein Auslöser sein..

    Wie alt ist Kalithea denn inzwischen? Bzw. was mich ein wenig verwirrt ist gerade die Anmerkung, dass sie aus dem Waisenhaus weggelaufen ist und nicht vom Haus ihrer Mutter.


    Kalithea ist inzwischen 15 Jahre alt..seit der Handlung in der Hütte und seit ihrer Flucht aus dem Waisenhaus ist ein Jahr vergangen..
    Eigentlich sollte das "Ein Jahr später" nach "1. Kapitel" stehen, aber i-wie ist das bei Angies Post jetzt gerade nicht dabei..komisch..ich werd das mal ausbessern.. Wink


    Und sorry die Frage, aber sind wirklich alle Kapitel so kurz?


    Nein, nein.. ^^ Wir posten immer nur stückweise, da es doch blöd ist, wenn der Leser jetzt plötzlich 8 Seiten aus Word hingeknallt bekommt.. ^^

    (und wehe es gibt kein Happy End! Wink)


    Ich versprech nichts! Very Happy
    Wir haben schon so einiges geschrieben, aber zu behaupten, dass wir schon dem Ende nahe wären, wäre völlig übertrieben.. ^^
    Wie es aussehen wird..das entscheiden wir noch.. Wink

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Bloodangel am Do 26 Feb 2009, 10:01

    Hallo ihr zwei

    Oh je das arme Kind tut mir schon Leid. Es darf jetzt für die Fehler der Mutter büßen. Das ist ungerecht.
    Wenn das Kind liebt muss es töten na hilfe. Erst die Mutter und ich bin sicher es wird noch ganz schlimm werden.
    Der Anfang hat mir schon sehr gut gefallen. Bin gespannt wie es weiter geht.

    LG

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Dawn am Do 26 Feb 2009, 10:07

    Hey,

    also ich habe jetzt eigentlich nicht so viel auszusetzen.
    Mir gefällt die Umsetzung und auch die Vorgeschichte. Die Art ist aucht toll, wobei ich mir die Sprache im 19.Jhd. schon etwas "poetischer" vorgestellt habe. Aber davon habe ich nicht so viel Ahnung.
    Es ist toll was von dir zu lesen (ich weiß Angie postet ja auch bald), weil ich nicht allzu viel von dir kenne. Außer ein paar KG's und Gedichte glaube ich auch.
    Das Thema klingt spannend und das mit dem Blut finde ich auch nicht übertrieben. Also ich finds schrecklich was der Fluch mit dem Mädchen anstellt, aber ich schon gespannt auf den Verlauf der Story. Wink

    Lg, Alex

    ps. Hab bisher nur den Anfang gelesen. Wink Das andere kommt morgen

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Lea am Do 26 Feb 2009, 16:11

    @Grit
    Es darf jetzt für die Fehler der Mutter büßen.

    So würde ich das jetzt nicht ausdrücken..denn Schuld an dem Fluch ist ja immer noch die "Hexe"...nicht gerade eine sypmathische Person.. Wink
    Schön, dich als Leser zu haben.. Very Happy

    @Alex
    Etwas poetischer? Könnte schwierig werden, da ich genauso viel Erfahrung von der Sprache im 19. Jahrhundert habe - nämlich wenig. ;D
    Wir haben das 19. Jahrhundert genommen, da die Geschichte in diesen Zeitraum passt.. Handys, u.a. sind bei einer solchen Story..schwer vorstellbar..okay, rein theoretisch würde es schon gehen, aber naja.. Wink
    Du hast deswegen nicht so viel von mir gelesen, weil ich ehrlich gesagt, auch nicht so viel geschrieben habe.. ^^ Ich lese nämlich lieber, als dass ich schreibe, was nicht heißen soll, dass ich schreiben nicht toll finde.. ;D
    Find ich nur etwas schwieriger als lesen.. *lächel*

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Lea am Do 26 Feb 2009, 16:15

    Lange Zeit später kam ich wieder zur Ruhe. Da ich mich nicht nur von Waldbeeren ernähren konnte, hatte ich einen Plan gefasst. Ich würde in diesem Dorf Essen stehlen, heute, in der Nacht. Es widerstrebte mir, aber ich hatte keine andere Wahl. Es musste sein. Bis es so weit war, beschloss ich zu schlafen, daher legte ich mich hin und glitt langsam in die andere Welt..

    „Träum nicht vor dich hin, Mädchen, los, mach endlich den Abwasch! Und danach putzt du die Schuhe, hast du mich verstanden?“, herrschte mich Mrs. Moraden an, die Leiterin des Waisenhauses, die mit den anderen Kindern an die frische Luft ging, da sie der Ansicht war, dass wir jeden Tag für eine Stunde draußen sein sollten. Sie war eine kaltherzige, strenge Frau, die einen gerne quälte. „Ja“, flüsterte ich zaghaft. „Man flüstert nicht, wo hast du nur deine Manieren gelassen?“, fragte sie mich kopfschüttelnd. „Und jetzt beweg dich endlich!“ Da ich Ärger bekommen würde, wenn ich nicht sofort gehorchte, machte ich mich auf den Weg in die Küche. Sena, ein vierjähriges Mädchen, das als Baby vor der Waisenhaustür abgesetzt worden war, lief mir entgegen. „Hallo!“, rief ich ihr zu, doch sie ignorierte mich. Wie alle Kinder des Waisenhauses. Ich war ihnen unheimlich, deswegen hielten sie sich fern von mir. So war ich immer auf mich alleingestellt und hatte niemanden, aber ich hielt es für besser so, denn ich wollte nicht riskieren, dass einer von ihnen dasselbe Schicksal wie meine Mutter erleiden musste. In der Küche angekommen, nahm ich gleich ein Tuch und trocknete das Geschirr ab. Da kam mir ein Gedanke. Ich würde fliehen. Jetzt, sofort. Mrs. Moraden und die anderen sind über dreißig Minuten vom Waisenhaus entfernt. Es war der genialste Zeitpunkt zu fliehen! Ich schleuderte die Schuhe, die ich angefangen habe, zu säubern, auf den Boden, rannte aus den Raum und anschließend die lange Wedeltreppe hinunter. Panisch suchte ich nach einen Ausgang nach draußen und entdeckte ein offenes Fenster am Ende des Korridors, durch das ich hindurchsprang. Unsanft kam ich auf dem Gras auf. . Endlich, endlich war ich draußen. In der Freiheit! Ich kniete mich hin, legte meinen Kopf ins Gras und vor Freude rannen mir Tränen übers Gesicht. Nie mehr im Waisenhaus leben! Nie mehr von Mrs. Moraden gequält und gepeinigt werden. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes frei. Plötzlich bemerkte ich einen Schatten, der über mich fiel und richtete mich auf. Dann sah ich Mrs. Moraden, die hocherhoben mit einer Peitsche auf mich einschlug. „Ich wusste es! Ich wusste es, du undankbares Kind. Du wagst es mir untreu zu sein! Wie kannst du nur?“, schrie Mrs. Moraden wie ihm Wahn. Wieder schlug sie zu und wieder. Gellend schrie ich, schrie meinen Schmerz, meine Qual hinaus….

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Bloodangel am Do 26 Feb 2009, 18:21

    Boa wie ich diese Frau jetzt schon hasse.
    Es muss schlimm sein keine Freunde haben zu können. Aber man sollte Kinder nie mit Schlägen züchtigen.
    Es war besser so, das sie geflüchtet ist. Der Teil hier zeigt deutlich was passieren kann, wenn eine person zu viel Macht hat und Mrs. Moraden hat eindeutig zu viel davon. Mehr bitte.

    LG

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Dawn am Sa 28 Feb 2009, 16:29

    Hey,

    das mit der Sprache ist ja nicht so wichtig, wenn du genauso wenig Ahnung davon hast wie ich. :)
    Dafür das du lieber liest als schreibst, Lea, finde ich deine Teile aber toll. Wink

    So also jetzt zu den nachgeholten beiden Teilen. Ich finde sie wieder sehr gut gelungen. Auch der Rückblick zum Waisenhaus ist sehr gut rübergebracht und diese Frau ist ja echt grausam. Wie kann sie ihr so viel Leiden zufügen? Wenn sie abhauen würde, hätte sie doch sogar nur eine Last weniger.

    Ich freue mich schon auf mehr und ich hab auch nichts gegen kurze Teile. Wink Ich sehe das eher als Vorteil.

    Lg, Alex

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Lea am Sa 28 Feb 2009, 19:15

    @Grit
    Der Meinung bin ich auch, dass ist die schlimmste (oder zumindestens eine der schlimmsten) Erziehungen, die man einem Kind antun kann.
    Schön, dass du noch dabei bist.. ^^

    @Alex
    Nur wenn man von etwas keine Ahnung hat, muss es noch lange nicht unwichtig sein.. Wink jaja, ich bin mal wieder ganz weise.. XD

    Danke.. ^^ Das freut mich total.. =)

    Ja, es gibt echt grausame Menschen.. >.<
    Naja.. der Person geht es nicht um Last und Arbeit, sondern eher um Kontrolle. Um Macht.

    Ich bin ganz deiner Meinung.. Very Happy

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Bloodangel am Di 14 Apr 2009, 02:23

    Angie,

    schreibt ihr noch immer an diesem Projekt? Oder habt ihr es aufgegeben?

    LG

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Lea am Mi 15 Apr 2009, 19:59

    Wir schreiben immer ncoh an diesem Projekt und nein, so leicht werden wir es nicht aufgeben.
    Angie hat nur noch keinen weiteren Teil gepostet, weiß auch nicht, wieso.

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Bloodangel am Mi 15 Apr 2009, 20:20

    Ach so! Na dann werde ich Geduldig warten.
    Bin echt gespannt auf Eure Fortsetzung. *hibbel*

    LG

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    Re: Blut und Verderben - von Alania und Lea

    Beitrag von Alania am Do 16 Apr 2009, 12:06

    Oh... Total vergessen.. ^^'

    Ich poste bald die Fortsetzung, versprochen! Very Happy


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