von Miyann am Mi 17 Dez 2008, 08:51
Früher habe ich mich immer strikt geweigert, eine Lektüre abzubrechen und habe mich tapfer bis zum Ende durchgekämpft. Mittlerweile bin ich davon etwas ab. Wenn mich Bücher langweilen, warum sollte ich damit meine Zeit verschwenden? Klingt zwar hart, aber ist doch irgendwie so.
Mittlerweile bin ich auch dazu übergegangen, mehrere Bücher parallel zu lesen - hätte ich früher auch nie getan.
Weggelegt habe ich zB fast den Turm. Ich möchte ihn nochmal lesen, aber im Moment habe ich nicht die Muße, mich durch nen 1000-Seiten-Buch, was teilweise doch etwas langatmig ist, zu bringen. Auch wenn es sicherlich ein gutes Buch ist.
Zu der Pullmann-Trilogie: Vor Jahren habe ich schon die ersten beiden Teile gelesen und bin im dritten irgendwie hängen geblieben. Damals hat es mir aber eigentlich ganz gut gefallen. Ich habe keine Ahnng, weshalb ich das dritte nicht gelesen habe, sehr sonderbar.
Jetzt habe ich die Bücher zum Filmstart wieder rausgekramt und ich muss sagen, dass ich sie ganz aners empfunden habe als vor über fünf Jahren. Sehr interessant fand ich die Parallelwelten, was an Entwicklungen dort anders gelaufen ist, etc. Da hatte ich früher keinen Blick für.
Aber dafür hat mich der Schreibstil gar nicht gepackt. Lyra hat mich teilweise etwas genervt. Und so habe ich die ersten beiden Bände gelesen, beim dritten die ersten 30 Seiten oder so - und nun liegt er wieder auf meinem Nachtisch. Aber irgendwann schaffe ich es.
Trotzdem interessant, wie sich die Leseempfindungen mit den Jahren verändern. :)