Wuah, sorry. Ich hab schon vor ner Weile weiter geschrieben, aber vergessen es zu posten -.-
„Sebbeeeee?!“ Hans drehte sich in alle Richtungen um nach dem Jungen Ausschau zu halten. „Wo biiiiist du?!“ War der feige Kerl tatsächlich abgehauen? Was für ne Memme! Läuft einfach nach Hause zu Mammi und lässt mich hier allein zurück. Was sollte Hans jetzt nur machen? Er war total irritiert, wusste nicht, in welche Richtung er gehen sollte, hatte keine Ahnung, wo er etwas Essbares hernehmen konnte und ihm war sogar entfallen, was ihn überhaupt hier hinaus getrieben hatte. Ach ja, der Halunke, der ihn betrogen und ihm das klapprige Pferd angedreht hatte. Aber wie sollte er den jetzt finden? Sicher war ihm schon eine menge Zeit verloren gegangen. Das war nur Sebbes Schuld! Wenn dieses Kleinkind ihn nicht so aufgehalten hätte, wäre er längst an seinem Ziel und konnte glücklich heim kehren. Aber nein, Hans musste sich natürlich von dem kleinen Wicht ablenken lassen. Der Junge seufzte und ließ sich auf den Boden fallen. Was mache ich jetzt, was mache ich jetzt? Was hatte dieser Wirt letztens gesagt, in welche Richtung der Spitzbub gewandert war, der ihm den Goldklumpen abgenommen hatte? Osten! Oder war es Norden? Nein Westen! Nee. Sebbe wüsste es bestimmt, mischte sich sein Gewissen ein. Halt’s Maul, blaffte Hans zurück.
Du weißt, dass er dir fehlt. Er fehlt dir.
Das ist nicht wahr!
Und ob!
So sind wir nun an der Stelle angelangt, da Hans den Verstand verliert und beginnt mit sich selbst zu reden.
Noch einmal seufzte Hans und legte den Kopf in die Hände.
„Ich bin aufgeschmissen“, murmelte er und war den Tränen nah. „Total aufgeschmissen, orientierungslos und durchgeknallt.“ Und in dem Moment fasste er einen Entschluss: Er musste Sebbe zurückholen und sich entschuldigen. Naja, entschuldigen vielleicht nicht, er würde wohl auch so wieder mitkommen. Entschlossen stand Hans auf und blickte sich um. In welche Richtung war Sebbe wohl gegangen? Bestimmt zurück nach Hause. Aber wo wohnte er nochmal? Da wo Hans ihm begegnet war. Aber wo war das? Irgendwo da hinten, dachte Hans und blickte die Straße entlang. Aber er hatte bestimmt schon einen großen Vorsprung. Wie sollte er ihn finden ohne mehrere Tage unterwegs zu sein. Die KUH! Er drehte sich zu dem Tier um.
„So, Muhkuh, bist du bereit?“, fragte er und schwang sich auf ihren Rücken. Die Kuh muhte genervt und beugte sich runter um etwas Gras zu fressen.
„Nun mach schon! Lauf!“ Hand redete wütend auf die Kuh ein, sie möge sich doch endlich bewegen, aber nichts geschah.
„Dummes Vieh“, sagte er und schlug ihr auf das Hinterteil. Da muhte die Kuh laut auf und raste los. Hans musste sich ganz schön festhalten um nicht sofort runter zu fallen. Nach kurzer Zeit aber hatte sich Hans an das Tempo gewöhnt.
„Das ist es!", rief er. „So hab ich ihn bald eingeholt. Hier kommt Hans, der Kuhbezwinger!“
7. Einsamkeit (Teil 1)
„Sebbeeeee?!“ Hans drehte sich in alle Richtungen um nach dem Jungen Ausschau zu halten. „Wo biiiiist du?!“ War der feige Kerl tatsächlich abgehauen? Was für ne Memme! Läuft einfach nach Hause zu Mammi und lässt mich hier allein zurück. Was sollte Hans jetzt nur machen? Er war total irritiert, wusste nicht, in welche Richtung er gehen sollte, hatte keine Ahnung, wo er etwas Essbares hernehmen konnte und ihm war sogar entfallen, was ihn überhaupt hier hinaus getrieben hatte. Ach ja, der Halunke, der ihn betrogen und ihm das klapprige Pferd angedreht hatte. Aber wie sollte er den jetzt finden? Sicher war ihm schon eine menge Zeit verloren gegangen. Das war nur Sebbes Schuld! Wenn dieses Kleinkind ihn nicht so aufgehalten hätte, wäre er längst an seinem Ziel und konnte glücklich heim kehren. Aber nein, Hans musste sich natürlich von dem kleinen Wicht ablenken lassen. Der Junge seufzte und ließ sich auf den Boden fallen. Was mache ich jetzt, was mache ich jetzt? Was hatte dieser Wirt letztens gesagt, in welche Richtung der Spitzbub gewandert war, der ihm den Goldklumpen abgenommen hatte? Osten! Oder war es Norden? Nein Westen! Nee. Sebbe wüsste es bestimmt, mischte sich sein Gewissen ein. Halt’s Maul, blaffte Hans zurück.
Du weißt, dass er dir fehlt. Er fehlt dir.
Das ist nicht wahr!
Und ob!
So sind wir nun an der Stelle angelangt, da Hans den Verstand verliert und beginnt mit sich selbst zu reden.
Noch einmal seufzte Hans und legte den Kopf in die Hände.
„Ich bin aufgeschmissen“, murmelte er und war den Tränen nah. „Total aufgeschmissen, orientierungslos und durchgeknallt.“ Und in dem Moment fasste er einen Entschluss: Er musste Sebbe zurückholen und sich entschuldigen. Naja, entschuldigen vielleicht nicht, er würde wohl auch so wieder mitkommen. Entschlossen stand Hans auf und blickte sich um. In welche Richtung war Sebbe wohl gegangen? Bestimmt zurück nach Hause. Aber wo wohnte er nochmal? Da wo Hans ihm begegnet war. Aber wo war das? Irgendwo da hinten, dachte Hans und blickte die Straße entlang. Aber er hatte bestimmt schon einen großen Vorsprung. Wie sollte er ihn finden ohne mehrere Tage unterwegs zu sein. Die KUH! Er drehte sich zu dem Tier um.
„So, Muhkuh, bist du bereit?“, fragte er und schwang sich auf ihren Rücken. Die Kuh muhte genervt und beugte sich runter um etwas Gras zu fressen.
„Nun mach schon! Lauf!“ Hand redete wütend auf die Kuh ein, sie möge sich doch endlich bewegen, aber nichts geschah.
„Dummes Vieh“, sagte er und schlug ihr auf das Hinterteil. Da muhte die Kuh laut auf und raste los. Hans musste sich ganz schön festhalten um nicht sofort runter zu fallen. Nach kurzer Zeit aber hatte sich Hans an das Tempo gewöhnt.
„Das ist es!", rief er. „So hab ich ihn bald eingeholt. Hier kommt Hans, der Kuhbezwinger!“
Zuletzt von blood am Do 02 Jul 2009, 14:36 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet











