Inhaltsangabe des Originals:Hans hat lange bei seinem Meister gedient, als er zu seiner Mutter heimgehen will, bekommt er als Lohn ein Goldklumpen so groß wie sein Kopf. Auf seinem Heimweg trifft er auf einen Reiter, dieser bietet ihm an ihm den schweren Goldklumpen abzunehmen und ihm dafür sein Pferd zu geben. Hans willigt ein und meint gut getauscht zu haben. Doch als Hans los reiten will, wirft das Pferd ihn ab. Er tauscht das Pferd gegen die Kuh eines Bauern, der des Weges kommt, doch als er die Kuh melken will stellt er sich so dumm an, dass ihm die Kuh ins Gesicht tritt. Schließlich tauscht er die Kuh gegen ein Schwein. In der Nähe der Stadt trifft er auf einen jungen Mann mit einer Gans, dieser erzählt ihm, dass in der Stadt jemand dem Bürgermeister ein Schwein gestohlen hat. Hans hat Angst Probleme zu bekommen, wenn er in der Stadt mit einem Schwein an der Leine auftaucht und tauscht das Schwein gegen die Gans. In der Stadt begegnet er einem Scherenschleifer, der ihm erzählt, dass man als Scherenschleifer für immer ausgesorgt hat, Hans lässt sich überzeugen und tauscht seine Gans gegen einen Wetzstein. Hans setzt seinen Weg nach Hause fort und als er an einen Brunnen kommt legt er den Wetzstein auf den Brunnenrand um etwas zu trinken. Der Stein fällt hinein und Hans geht, glücklich darüber den schweren Stein nicht mehr mit sich rumschleppen zu müssen, nach Hause.
Das Glück zu finden ist des Lebens Ziel,
doch die Suche danach ist nicht des Lebens Inhalt…
1. Das Spiel (Teil 1)
Nun sollte es endlich soweit sein, Hans ein junger Bursche aus der Stadt wollte nun in die weite Welt (oder zumindest bis ins nächste Dorf) hinausgehen und sich eine Lehrstelle suchen. Die Mutter weinte bitterlich als Hans seine sieben Sachen in einem Bündel zusammenschnürte und voller Übermut zur Tür hinaus schritt.
„Aber Hansi“, schluchzte sie. „Wie willst du denn Arbeit finden? Du weißt doch was dein Vater immer zu sagen pflegte. Du seist dumm wie ein Stück vertrocknetes Brot sagte er. Kein Lehrmeister wird dich aufnehmen.“
„Jetzt denk aber nicht so schlecht von mir, liebe Mutter. Vater mochte vielleicht denken, dass ich dumm bin, aber du weißt es doch besser, nicht wahr?“
„Ja…ja, natürlich, Hans“, sagte die Mutter nach reichlichem Zögern. Hans gab seiner Mutter noch einen Kuss auf die Wange, dann drehte er sich um und machte sich auf den Weg.
„Aber wage es nicht ohne einen vernünftigen Lohn heimzukommen!“, rief seine Mutter ihm hinterher. Hans ließ sich nicht beirren und ging entschlossenen Schrittes weiter. In den Gassen der Stadt stank es unangenehm nach verdorbenem Obst und Urin, doch Hans war daran gewöhnt, umso angenehmer war es für ihn, als er endlich die Stadt verließ und sich vor ihm grüne Hügel und Wälder auftaten. Hans‘ Ziel war ein Dorf, nicht weit entfernt von der Stadt, dort kannte er einen Tischler, der ihn vielleicht als Lehrling einstellen würde.
Hans im Glück
Eine Geschichte von Naivität und Abzockerei
Eine Geschichte von Naivität und Abzockerei
Das Glück zu finden ist des Lebens Ziel,
doch die Suche danach ist nicht des Lebens Inhalt…
1. Das Spiel (Teil 1)
Nun sollte es endlich soweit sein, Hans ein junger Bursche aus der Stadt wollte nun in die weite Welt (oder zumindest bis ins nächste Dorf) hinausgehen und sich eine Lehrstelle suchen. Die Mutter weinte bitterlich als Hans seine sieben Sachen in einem Bündel zusammenschnürte und voller Übermut zur Tür hinaus schritt.
„Aber Hansi“, schluchzte sie. „Wie willst du denn Arbeit finden? Du weißt doch was dein Vater immer zu sagen pflegte. Du seist dumm wie ein Stück vertrocknetes Brot sagte er. Kein Lehrmeister wird dich aufnehmen.“
„Jetzt denk aber nicht so schlecht von mir, liebe Mutter. Vater mochte vielleicht denken, dass ich dumm bin, aber du weißt es doch besser, nicht wahr?“
„Ja…ja, natürlich, Hans“, sagte die Mutter nach reichlichem Zögern. Hans gab seiner Mutter noch einen Kuss auf die Wange, dann drehte er sich um und machte sich auf den Weg.
„Aber wage es nicht ohne einen vernünftigen Lohn heimzukommen!“, rief seine Mutter ihm hinterher. Hans ließ sich nicht beirren und ging entschlossenen Schrittes weiter. In den Gassen der Stadt stank es unangenehm nach verdorbenem Obst und Urin, doch Hans war daran gewöhnt, umso angenehmer war es für ihn, als er endlich die Stadt verließ und sich vor ihm grüne Hügel und Wälder auftaten. Hans‘ Ziel war ein Dorf, nicht weit entfernt von der Stadt, dort kannte er einen Tischler, der ihn vielleicht als Lehrling einstellen würde.
Zuletzt von blood am Fr 10 Okt 2008, 14:48 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet





















