So, hier meine Bearbeitung.
Das Originalmärchen folgt noch ^^"
Prolog
Der Vater war ein Kaufmann. Oft waren seine Frau und ihre drei Töchter allein zu Hause, weil er mal wieder unterwegs war. Doch jedes Mal brachte er ihnen etwas mit, das sie sich zuvor noch gewünscht hatten. Dieses Mal sollte es ihn jedoch in Bedrängnis bringen.
Die Gaben für seine beiden älteren Töchter hatte er bereits sicher im Gepäck, doch wo sollte er im tiefsten Winter eine rote Rose für seine Jüngste herbekommen? Er seufzte leise. Am Ende würde er nicht ein einziges Geschenk für sie haben. Außerdem war es bitterkalt. Sogar die Pferde vor seinem Wagen zitterten.
Irgendetwas lag in der Luft. Etwas, das noch gefährlicher war als der Schneesturm, der ihn am Vorwärtskommen hinderte. Der Kaufmann wollte es sich nicht eingestehen, aber es war nicht nur die Kälte, die ihn vorantrieb. Angst hatte sich in seine Gefühle gemischt. Würde er es rechtzeitig schaffen? Er trieb die beiden Pferde noch einmal an. Es wäre nicht nötig gewesen. Die beiden Tiere witterten gleichzeitig die Anwesenheit eines gewaltigen Fremden und gingen durch. Der kräftige Ruck, den sie im Wagen verursachten, warf den Kaufmann vom Kutschbock und in einem hohen Bogen in den Schnee. Kein Wort konnte sie zurückbringen. Rasend vor Angst verschwanden die beiden Tiere in den Wald.
Der wütende Kaufmann blieb allein der dunklen Nacht zurück. Zumindest hoffte er das zu diesem Zeitpunkt noch. Aber er war es nicht. Hinter ihm schlich sich langsam ein Schatten heran, zu dem er sich zum Glück nicht umdrehen konnte, weil er ihn nicht bemerkte. Der Schatten war riesig. Eine kaum greifbare Bedrohung ging von ihm aus, sodass dem Mann ein Schauer nach dem anderen über den Rücken lief. Seine Angst war inzwischen übrigens genauso spürbar, wie die Gefahr, die der Schatten aussandte.
„Ich lasse dich entkommen.“, erklärte eine Stimme hinter ihm kalt, „Wenn du mir, das erste, was dir auf deiner Türschwelle begegnet überlässt.“
Das Originalmärchen folgt noch ^^"
Prolog
Der Vater war ein Kaufmann. Oft waren seine Frau und ihre drei Töchter allein zu Hause, weil er mal wieder unterwegs war. Doch jedes Mal brachte er ihnen etwas mit, das sie sich zuvor noch gewünscht hatten. Dieses Mal sollte es ihn jedoch in Bedrängnis bringen.
Die Gaben für seine beiden älteren Töchter hatte er bereits sicher im Gepäck, doch wo sollte er im tiefsten Winter eine rote Rose für seine Jüngste herbekommen? Er seufzte leise. Am Ende würde er nicht ein einziges Geschenk für sie haben. Außerdem war es bitterkalt. Sogar die Pferde vor seinem Wagen zitterten.
Irgendetwas lag in der Luft. Etwas, das noch gefährlicher war als der Schneesturm, der ihn am Vorwärtskommen hinderte. Der Kaufmann wollte es sich nicht eingestehen, aber es war nicht nur die Kälte, die ihn vorantrieb. Angst hatte sich in seine Gefühle gemischt. Würde er es rechtzeitig schaffen? Er trieb die beiden Pferde noch einmal an. Es wäre nicht nötig gewesen. Die beiden Tiere witterten gleichzeitig die Anwesenheit eines gewaltigen Fremden und gingen durch. Der kräftige Ruck, den sie im Wagen verursachten, warf den Kaufmann vom Kutschbock und in einem hohen Bogen in den Schnee. Kein Wort konnte sie zurückbringen. Rasend vor Angst verschwanden die beiden Tiere in den Wald.
Der wütende Kaufmann blieb allein der dunklen Nacht zurück. Zumindest hoffte er das zu diesem Zeitpunkt noch. Aber er war es nicht. Hinter ihm schlich sich langsam ein Schatten heran, zu dem er sich zum Glück nicht umdrehen konnte, weil er ihn nicht bemerkte. Der Schatten war riesig. Eine kaum greifbare Bedrohung ging von ihm aus, sodass dem Mann ein Schauer nach dem anderen über den Rücken lief. Seine Angst war inzwischen übrigens genauso spürbar, wie die Gefahr, die der Schatten aussandte.
„Ich lasse dich entkommen.“, erklärte eine Stimme hinter ihm kalt, „Wenn du mir, das erste, was dir auf deiner Türschwelle begegnet überlässt.“
Zuletzt von June am So Apr 19, 2009 8:42 pm bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
























