Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Schreiben: eine brotlose Kunst?

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    Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Pooly am Sa Okt 04, 2008 12:57 pm

    Es behaupten ja immer alle, dass Schreiben eine brotlose Kunst ist ...
    Denkste ...
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    New York (dpa)

    - Zauberlehrling Harry Potter hat seine britische Erfinderin Joanne K. Rowling zur bestverdienenden Autorin der Welt gemacht.

    Allein im vergangenen Jahr verdiente die einst alleinerziehende Mutter, die früher auf Sozialhilfe angewiesen war, 300 Millionen Dollar (216 Millionen Euro) für ihre Werke. Das errechnete jetzt das US-Magazin «Forbes».

    Seit dem Erscheinen des ersten Bandes 1998 machte die Geschichte über den Zauberlehrling und seine Freunde auf Schloss Hogwarts Millionen Leser «süchtig» - die inzwischen sieben Bände verkauften sich bisher mehr als 375 Millionen Mal. Die anderen Autoren sind dagegen mit ihrem Jahresgehalt sehr weit abgeschlagen.

    Nachfolgend ein Überblick (Angaben in Dollar) über die laut «Forbes» zehn bestverdienenden Autoren der Welt im vergangenen Jahr:

    1. J.K. Rowling 300 Millionen
    2. James Patterson 50 Millionen
    3. Stephen King 45 Millionen
    4. Tom Clancy 35 Millionen
    5. Danielle Steel 30 Millionen
    6. John Grisham 25 Millionen
    7. Dean Koontz 25 Millionen
    8. Ken Follett 20 Millionen
    9. Janet Evanovich 17 Millionen
    10. Nicholas Sparks 16 Millionen


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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Alania am Sa Okt 04, 2008 1:43 pm

    Woow.... Das ist wirklich hart... O.o

    Aber außer J.K. und Stephen King, kenne ich keinen von den Autoren...

    Müsste man von denen nicht schon gehört haben, wenn die so reich sind?

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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Kelly am Sa Okt 04, 2008 3:17 pm

    Ich würde sagen, die Autoren, die Marie hier aufgezählt hat sind tatsächlich die Besten der Besten. Nicht ganz unverdient klarerweise. Die Bücher sind vielfach echt genial: Harry Potter... wahnsinn, Stephen King ist nicht so meins, aber auch John Grisham und Ken Follet gehören für mich zu den besten Autoren, die ich bisher gelesen habe.

    Was angesichts dieser gigantischen Zahlen vergessen wird, ist das Gegengewicht, die sicherlich noch zehnmal größere Anzahl an Autoren, die neben ihrem Autorenberuf noch einen Beruf haben, da sie vom Schreiben allein nicht leben können, ob sie nun gut schreiben oder nicht.

    Und eine andere Frage: Wie lange dauert es denn, bis man so weit hoch kommt? Ich glaube kaum, dass die Leute von einem Tag auf den nächsten steinreich waren. Garantiert mussten auch sie richtig wirtschaften und sich ihr Geld erstmal einteilen.

    Ich verstehe, dass solche imensen Zahlen einem Mut machen, vielleicht irgendwann selber nur vom Schreiben zu leben. Aber es ist sehr schwer, dieses Niveau zu erreichen und dann auch zu halten (wieviele Bücher gibt es denn, wo der zweite Teil nicht mit dem ersten mithalten kann?). Rainer Maria Schröder war mal bei einer Vorlesung an unserer Schule und er hat uns erzählt, dass es aus hundert Autoren höchstens zwei schaffen, genug zum Leben mit dem Schreiben zu verdienen.
    Er selbst finanziert mittlerweile sogar seine Recherchenreisen allein mit dem Schreiben.

    Ich glaube, es ist sehr schwierig, soweit zu kommen. Umso mehr verdienen solche Autoren wirklich Hochachtung! Davon soll man sich jetzt aber nicht entmutigen lassen, Wege gibt es immer und mit viel Geduld, Kampfgeist und Willen kann man es wirklich zu etwas bringen!

    In der Hoffnung, den Idealismus und Optimismus nicht ganz zertrampelt zu haben
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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Pooly am Sa Okt 04, 2008 11:10 pm

    @Angie:
    Ja, ich konnts kaum glauben, als ich das las.
    Also ich kenn alle *ganz stolz*
    ^^°

    @Marita:
    In der Hoffnung, den Idealismus und Optimismus nicht ganz zertrampelt zu haben

    Es ist jetzt nicht so, dass ich mir wegen der Zahlen da oben Hoffnungen gemacht habe. Es ist mir schon klar, dass ich nie so viel geld verdienen werde und dass das auch nur sehr wenige schaffen. Die Überschrift des Threads ist eher etwas ironisch angehaucht. Vielleicht sollte ich sie ändern ...

    Wäre natürlich trotzdem der traum eines jeden Autors so ein Jahresgehalt nur durch Bücher zu bekommen Wink



    Lieben Gruß
    Marie


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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Die_Moni am Sa Okt 04, 2008 11:35 pm

    Wir haben das letzte Mal ausgerechnet, wieviele Bücher ich verkaufen müsste und ein Jahresgehalt beisammen zu haben.
    Es war ... WOW.

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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Lea am So Okt 05, 2008 1:45 am

    Und wieviele Bücher müsstest du verkaufen?? ;>

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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Pooly am So Okt 05, 2008 7:48 am

    Ja, würde mich auch interessieren ^^


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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Die_Moni am Fr Okt 10, 2008 3:31 pm

    Sag ich nicht. Das ist intern.
    Allerdings kann ich Euch sagen, dass die Zahl vor dem Komma

    X0.000 so aussah. Wobei das X hier für ein Zahl steht.

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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Sirene Blake am Mi Jan 04, 2012 4:46 pm

    Ich glaube das ist etwas wovon viele Schriftsteller träumen *Seufz* - man kann den ganzen Tag schreiben, schreiben, schreiben, und verdient dabei noch Geld. Hobby zum Beruf gemacht! HA! HIGH 5!!!
    ... Ich weiß aber auch nicht so recht, ob das dann wirklich so toll wäre, wenn ich (in meinen kühnsten Träumen) von meinen Werken leben könnte. Irgendwie steht man immer unter Druck, wenn man nicht gleich 1 Million damit verdient hat, möchte man ja schnell wieder etwas verfassen das sich auch gut verkauft, damit man dann nicht auf der Straße sitzt. Und vielleicht wäre dann auch irgendwo der Ausgleich weg, wenn man früh aufsteht und weiß man kann eigentlich den ganzen Tag vorm PC sitzen ... und man nicht wie sonst von einem langen Arbeitstag kommt und es gar nicht erwarten kann, eine bestimmte Geschichte zu schreiben, die man einfach schreiben MUSS, und das schon den ganzen Tag lang ...
    Aber cool ist es natürlich, Geld mit seinen Büchern zu machen ^^ Aber wer nur schreibt weil er an die möglichen hohen finanziellen Erfolge denkt, ich glaube der wird scheitern ... (mich weit aus dem Fenster lehn)

    LG Sirene

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    Re: Schreiben: eine brotlose Kunst?

    Beitrag von Sirene Blake am Mi Jan 04, 2012 4:47 pm

    Boah ich seh grad der letzte Beitrag war 2008 o.o da hab ich ja was aufgerollt ^^

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr Mai 18, 2012 4:16 pm