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    Frank McCourt - Die Asche meiner Mutter

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    Elbenwind
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    Frank McCourt - Die Asche meiner Mutter

    Beitrag von Elbenwind am Mi 15 Nov 2017, 18:04

    Frank McCourt
    Die Asche meiner Mutter
    Irische Erinnerungen





    Taschenbuch-Ausgabe: 768 Seiten
    Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen
    Btb Taschenbuch (2010)
    ISBN 978-3-442-74100-7
    Preis: 11,00 € [D], 11,40 € [A]



    „Wenn ich auf meine Kindheit zurückblicke, frage ich mich, wie ich überhaupt überlebt habe. Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit; eine glückliche Kindheit lohnt sich ja kaum. Schlimmer als die normale unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit, und noch schlimmer ist die unglückliche irische katholische Kindheit.“
    (aus "Die Asche meiner Mutter", Seite 7)



    INHALT

    Frank McCourt wird 1930 in New York als ältester Sohn irischer Einwanderer geboren. Es ist die Zeit der Großen Depression in den USA, die weltweit zu einer Wirtschaftskrise führt.
    Innerhalb kurzer Zeit bekommt er vier Geschwister, doch nach dem Tod der kleinen Margaret kurz nach deren Geburt entscheiden seine Eltern zurück nach Limerick/Irland zu ziehen. Aber auch in Irland herrscht große Armut und Hunger. Während die Mutter mit allen Mitteln versucht die Familie durchzubringen, versäuft der meist arbeitslose Vater immer wieder das letzte Geld. Neben dem Hunger suchen auch Krankheiten die Familie heim und führen zu schweren Schicksalsschlägen.


    KOMMENTAR

    Dieses Buch hat mich noch tagelang beschäftigt und nachdenklich gestimmt.
    Frank McCourts Buch ist sehr berührend, vor allem wenn man sich im Hinterkopf behält, dass er seine eigene Geschichte erzählt. Das Buch ist aus einer kindlichen und sehr unschuldigen Sicht beschrieben, sprachlich teilweise humorvoll, aber insgesamt überwiegt eine doch sehr bedrückende Stimmung. Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen, weil ich mich einfach nicht davon losreißen konnte. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und habe richtig mitgelitten und mitgehofft.


    DER AUTOR


    Frank McCourt wurde 1930 in Brooklyn in New York als Kind irischer Einwanderer geboren, wuchs in Limerick in Irland auf und kehrte 1949 nach Amerika zurück. Dreißig Jahre lang hat er an New Yorker High Schools unterrichtet. Für sein erstes Buch, "Die Asche meiner Mutter", 1996 erschienen, erhielt er den Pulitzerpreis, den National Book Critics Circle Award und den L.A. Times Book Award. Frank McCourt verstarb im Juli 2009.
    (Verlagsinfo über den Autor)


    FAZIT

    5 von 5 Sternen
    Dieses Buch gehört zu meinen Lesehighlights in diesem Jahr. Absolute Leseempfehlung!


    Zuletzt von Elbenwind am Sa 18 Nov 2017, 19:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Alania
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    Re: Frank McCourt - Die Asche meiner Mutter

    Beitrag von Alania am Do 16 Nov 2017, 20:40

    Dankeschön für die Vorstellung! Schön zu sehen, dass es mal eine neue Rezension gibt! Und dann auch noch eine so gute!
    Freut mich, dass dir das Buch gefallen hat, klingt auf jeden Fall interessant, auch wenn es nicht mein bevorzugtes Genre ist. Ich bin nicht so der Fan bedrückenden Geschichten, da werde ich selbst immer ganz traurig. >.<

    LG
    Angie


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