Pooly's Kunst und Schreibforum

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Ich möchte euch alle herzlich willkommen heißen in Pooly's Kunst und Schreibforum!

Zu unseren Mitgliedern sage ich: willkommen zurück.

Und unseren Gästen möchte ich empfehlen, sich vielleicht etwas hier umzusehen. Vielleicht lohnt es sich ja für euch.
Lasst euch nicht abschrecken. Eventuell könnte die Anzahl unserer Foren euch etwas erschlagen. Aber es dauert wirklich nicht lange, bis man sich hier eingefunden hat und im Notfall sind alle User und Teammitglieder bereit, euch unter die Arme zu greifen :)

Viel Spaß!



Pooly & Co.

    An die 30-jährige Julianne

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    An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Di 23 Sep 2008, 17:16

    Hab sie zwar schon eingestellt gehabt, aber aufgrund des Serverausfalls ist sie, zusammen mit den Kommentaren, gelöscht worden und daher stell ich sie einfach nochmal ein..Wink


    Inhaltsverzeichnis

    Brief I
    Brief II
    Brief III


    1.5.08
    An die 30-jährige Julianne,
    du fragst dich sicher, warum ich dir diesen Brief schreibe. Ich habe einmal ein Buch gelesen, wo ein Psychologe einer Alkoholabhängigen empfohlen hat, einen Brief an ihr älteres Selbst zu schreiben, um sich ihrer Gedanken klar zu werden. Jahre später schreibe ich dir selbst so einen Brief, weil ich finde, dass es eine gute Idee ist. Es ist sicher interessant, 15 Jahre später diesen Brief zu öffnen und zu erfahren, was die 15-jährige Julianne, „Ich“ für Gedanken hatte. Denn in 15 Jahren gibt es die Julianne, also mich nicht mehr. Denn die 30-jährige Julianne wird eine komplett andere Person sein, mit anderen Gedanken und Gefühlen, sie wird Situationen ihres Lebens, in meiner Vergangenheit und in ihrer Vergangenheit, die dann meine Zukunft sind, aus einer anderen Sicht sehen.
    So wird noch etwas von mir für dich da sein. Erinnerungen und dieser Brief, denn du dann in deinen Händen halten wirst.
    Ich frage mich, wie es dir geht. Ich frage mich, ob du glücklich bist oder unglücklich. Wie deine Vergangenheit, also meine Zukunft aussehen wird. Schade, dass ich, die 15-jährige Julianne, ich, es nie erfahren wird.
    Vielleicht wunderst du dich, warum ich sage, dass du nicht einfach mein zukünftiges Selbst bist.
    Ich gebe dir ein Beispiel: Die 17-jährige Julianne ist glücklich mit Roberto zusammen. Die 17-jährige Julianne betrachtet die Beziehung als etwas Schönes. Die 19-jährige Julianne nicht, denn sie weiß, dass Roberto sie damals mit Jessica betrogen hat und die Beziehung nicht wirklich eine war.
    Oder ein anderes Beispiel. Ein glücklicher, lebensfroher 21-jähriger Mann zieht in den Krieg, 7 Jahre später ist der Mann 28 Jahre alt und nicht mehr derjenige, der er war, da der Krieg seine ganze Persönlichkeit, sein ganzes Leben verändert hat.
    Das meine ich, man ist mehr derselbe, der man einst war.
    Die Zeit ist etwas Ungewöhnliches...und etwas Schwieriges..und sie verändert einen.
    Ich will dir jetzt mal was von mir erzählen…denn irgendwann wird es mich nicht mehr geben.
    Ich bin, wie du schon weißt, 15 Jahre alt und habe das Gefühl, keiner kennt mich und keiner weiß, wie ich fühle. Niemand kann mir helfen, niemand kann mir zur Seite stehen. Meiner besten Freundin, der ich erzählt habe, warum es mir nicht gut geht, fällt nichts anderes ein, als zu sagen: „Mhm..sonst noch was?“ Ich weiß, dass sie versucht, für mich da zu sein, aber sie kann es nicht.
    Ich möchte verhindern, dass es dir so auch gehen wird, daher will ich dir sagen, dass ich an dich denke, ich kenne dich, zumindestens einen Teil deiner Vergangenheit, dein 15-jähriges „Ich“. Ich hoffe, du schaffst es, das, was sich „Leben“ nennt, zu bewältigen. Ich hoffe, du wirst an dich glauben, so wie ich jetzt an mich glaube. Manchmal muss man Teile seines Weges alleine gehen, weil niemand mehr für einen da ist, aber es wird immer ein Lichtpunkt geben, wenn auch nur in der Ferne. Irgendwann geht man wieder Wege seines Lebens zusammen. Mit Leuten, die man liebt und denen man vertraut. Auch wenn diese Zeiten noch weit weg von einem sind, sind sie da. Daran glaube ich und ich wünsche mir, dass du auch daran glaubst.
    Viel Glück auf all deinen weiteren Wegen,
    Die 15-jährige Julianne


    Zuletzt von Lea am Sa 27 Sep 2008, 23:11 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Bloodangel am Di 23 Sep 2008, 17:26

    Uhaaaa!
    Alles weg! Na gut dann eben noch einmal!
    Zuerst eine Frage? Hast du dir selbst auch schon Briefe an dein älteres ich geschrieben?
    Ich finde deine KG toll!
    Ich hatte es auch schon einmal getan, leider ist der Brief bei einem Umzug verloren gegangen! Trotdem weiß ich heute noch was dort so in etwa drinngestanden hat!
    Wenn man älter ist und einen Brief seines jüngeren ich liest kann man manchmal lachen und denkt O.G. das soll ich geschrieben haben?
    War ich früher wirklich so drauf? Oder ja diesen Traum konnte ich mir erfüllen!

    LG
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Alania am Di 23 Sep 2008, 17:28

    Woooow

    Also dieser Brief hat mir wirklich sehr gut gefallen und auch berührt!
    Es ist alles so wahr, was darin steht es trifft alles genau auf den Punkt, worüber ich in letzter Zeit auch nachgedacht habe.
    Das Selbst, was wir jetzt sind, werden wir in der Zukunft nicht mehr sein...

    Also wirklich eine ganz tolle Idee, so etwas zu schreiben! Mein Kompliment!

    Eine winzige Sache nur:
    denn du dann in deinen Händen halten wirst.
    Den, nicht denn Wink

    Ansonsten klasse!!! Very Happy


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Di 23 Sep 2008, 17:31

    @Grit
    I-wie kommt mir der Beitrag total bekannt vor..xDDD
    Jups, ich hab schon seit über einen Jahr Briefe an mich selbst geschrieben..an mein zukünftiges Selbst verständlicherweise..;-)
    Du hast mich gefragt, wie ich auf die Idee gekommen bin..naja, durch dieses Buch, wo ein Psychologe einer Alkoholabhängigen empfohlen hat, einen Brief an sich selbst zu schreiben. Das Buch gibt es wirklich..;>
    Schade dass du deinen Brief verloren hast..den hättest du bestimmt gerne nochmal gelesen..Wink

    @Angie
    Danke fürs Lesen und fürs Kommentieren. Den Fehler werd ich gleich ausbessern. Wink
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Bloodangel am Di 23 Sep 2008, 17:32

    Ach ja stimmt! Razz
    Aber ich habe nur noch einmal gefragt falls es noch jemand wissen möchte!

    LG
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Pooly am Do 25 Sep 2008, 12:21

    Liebe Lea

    das ist wiklich ein sehr berührender und auch irgendwie bedrückender Brief.
    Einen Brief an sein späteres Ich schreiben ist immer ziemlich schwierig. Was soll man sagen? Was ist so wichtig, dann man es unbedingt für sein späteres Ich bewahren will? Und wie wird man später darauf reagieren?
    Eine heikle Sache ...
    Schön umgesetzt :)


    Lieben Gruß
    Marie


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von moriazwo am Do 25 Sep 2008, 14:35

    Eine sehr interessante Idee. Und du hast natürlich absolut Recht, Lea. So ein Brief kann nur ein Schnappschuss in der Entwicklung eines Menschen sein, resultierend aus den bislang gemachten Erfahrungen, Wünschen, Plänen und Träumen. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass eine solche "Zeitkapsel" durchaus interessant sein kann, um sich selbst vor Augen zu führen, was man einmal für ein Mensch gewesen ist - was einen bewegt hat. Man kann überprüfen, ob man seinen Idealen und Träumen treu geblieben ist, oder ob man diese damalige "Ideallinie" verlassen hat. Die Distanz zum früheren Ich kann aber auch aufzeigen, ob die damalige "Ideallinie" überhaupt eine solche gewesen ist.
    Ich habe so einen Brief niemals an mich geschrieben. Ich wäre - zugegebenermaßen - auch nicht auf so eine Idee gekommen. Deine KG hat mich aber bewogen, einmal über diese Sache nachzudenken - aus heutiger Sicht und damit aus einer Perspektive, die noch weit über deine 30-jährige Juliane hinausgeht. Wie würde ich heute - mit 51 Jahren - auf den Brief des 15-jährigen reagieren? Sicher, es gibt diesen 15-jährigen auch nicht mehr, doch es fällt nach einiger Zeit auch nicht so sehr schwer, sich noch einmal zurück zu versetzen. Einige meiner Träume und Pläne musste ich im Laufe der Jahre sicherlich begraben. Einige Sichtweisen haben sich im Laufe der Jahre geändert, wenn nicht sogar gewandelt. Manchmal geschehen diese Veränderungen ohne jegliches Dazutun und vollkommen unkontrolliert. So wandelt sich zum Beispiel die vom Jugendlichen geforderte Toleranz der Eltern fließend in eine gewisse Intoleranz gegenüber dem Jugendlichen, wenn man selber Eltern geworden ist. Man will das eigentlich gar nicht, begreift aber, dass diese Entwicklung unvermeidbar ist. Das ist die leidige Sache mit der "Summe der Erfahrungen". Glücklicherweise sind es aber gerade die Kinder, die dem älteren Ich dann immer wieder den Spiegel vorhalten und ihn daran erinnern, wie man selbst als Jugendlicher empfunden hat.
    Alles in Allem glaube ich, dass mein 15-jähriges Ich und mein heutiges Ich uns selbst heute noch etwas zu erzählen hätten.
    Lea, deine kleine Geschichte regt wirklich zum Nachdenken an. Wirklich gut.

    Gruß
    Michael
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Fr 26 Sep 2008, 18:20

    @Michael
    Erstmal danke für deinen sehr ausführlichen Kommentar.
    Ich kann es nur weiterempfehlen, Briefe an sein älteres "Selbst" zu schreiben, denn einerseits wird einem wieder richtig bewusst, wie man einmal war, anderseits ist es auch auf eine Art befreiend seine Gedanken von der Seele zu schreiben. (Und man weiß auch, dass man an jemanden schreibt, den das interessieren wird.. Mr. Green)
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Fr 26 Sep 2008, 18:25

    Habe wieder was geschrieben - gerade eben.
    Freue mich auf Kommentare und Kritiken..Wink

    5.5.08
    Liebe 30-jährige Julianne,
    ich habe über Veränderungen nachgedacht. Im letzten Brief habe ich geschrieben, dass ich mit 17 oder in einem anderen Alter nicht mehr dies selbe bin, wie diejenige, die ich jetzt bin. Aber ab wann wird man anders? Bin ich mit 16 ein anderer Mensch? Warum verändert sich ein Mensch? Warum bleiben wir nicht ein Leben lang derselbe? Die Antwort ist: Wir werden geprägt. Von Ereignissen im Leben. Gute und schlechte Ereignisse. Geburt, Schuld, Freude, Leid, Tod. Wir lernen neue Menschen kennen und verlieren den Kontakt zu anderen. Dinge, die wir geteilt haben, Dinge, die uns verbunden haben, sind nur noch Erinnerungen.
    Ich denke nicht, dass ich plötzlich mit 16 ein anderer Mensch bin. Ich denke, dass der Übergang fließend passiert, eben diese aufgezählten Erlebnisse uns verändern.
    In Ethik haben wir den Sinn des Lebens behandelt.
    Hier der Text, den wir gelesen haben:

    Die Meinung einer Siebzehnjährigen

    Jede Stunde kommt es mir sinnlos vor, mein Leben. Aufstehen, essen, lernen, essen, lernen, essen, schlafen … dahinter sehe ich keinen Sinn. Wir tun alles nur noch mechanisch, wir können uns nicht mehr auf den neuen Tag, die neue Woche freuen, wir sehen immer nur die Mühen und Sorgen, die sie uns bringen. Wir warten am Morgen darauf, dass die Arbeit, die Schule zu Ende ist, damit wir in die goldene Freiheit können. Doch auch dann können wir nichts mit der Freizeit anfangen, wir vergeuden die Zeit mit Fernsehen oder Autofahren. Das kann doch nicht der Sinn des Lebens sein. Es muss doch etwas Höheres geben. Denn ich muss leben und darum auch einen Sinn dahinter sehen. Ich habe mir eine Theorie aufgestellt, doch ich ändere oft daran, denn sie ist auf Sand aufgebaut.
    Der Sinn des Lebens besteht darin, dass du im Zug einem Menschen ein Lächeln schenkst und mit ihm über das Wetter redest, dass du zeigst, dass dein Nächster dir nicht gleichgültig ist; er besteht darin, dass du einem anderen Autofahrer den Vortritt lässt, dass du nicht gleich über den anderen zuhörst, dass du ihn achtest und aufnimmst…
    Es gibt doch so viele kleine alltägliche Dinge, wo du einen kleinen Lebenssinn finden kannst. Es ist doch sinnlos, wenn wir durchs Leben hetzen, Geld scheffeln, uns vollfressen und dann ist Schluss durch einen Herzinfarkt. Der Sinn muss im Kleinen liegen, und er ist für jeden erreichbar.


    Ich denke der Sinn des Lebens besteht darin, sein eigenes Glück zu finden und andere glücklich zu machen. Denn ich z.B. könnte nie wirklich glücklich sein, wenn ich mit eigener Haut miterlebe, wie unglücklich ein anderer ist. Ein Lächeln, eine Umarmung; allein das kann einen schon glücklich machen. Sorgen vergessen zu lassen. Frieden zu finden – egal für wie lange.
    Ist der Mensch nicht ein Sozialtier?
    Der Sinn des Lebens ist Liebe und Freundschaft.
    Geld spielt keine echte Rolle – du kannst arm und glücklich zugleich sein.
    Sicher ist es toll, viel Geld zu haben, aber es ist im Vergleich zu Liebe und Freundschaft unwichtig.

    Genug philosophiert ;-)
    Ich erzähle dir mal was über meinen heutigen Tag:
    Wir hatten nach der 5. Stunde aus, was mich gefreut hatte. Allerdings ist der Bus im Schritttempo gefahren und der Motor ist dauernd abgewürgt. Als ich so ziemlich weit von zu Hause weg war, ging der Bus an der Bushaltestelle gegenüber von der Videothek (die kennst du doch noch, oder?) nicht mehr. Der Busfahrer hat über 10 Minuten versucht, den Motor zum Laufen zu kriegen, was aber nicht geklappt hat und nach und nach sind alle ausgestiegen. Ich war einer der letzten, weil ich keine Lust hatte bei der Temperatur den weiten Weg von der Videothek nach Hause zu laufen – musste ich aber dann leider doch. An der renovierten Grundschule habe ich meine Lehrerin aus der 1+2. Klasse wiedergesehen. Überrascht bin ich stehen geblieben und habe gedacht: Die kenne ich doch! Sie sah allerdings bedrückt aus und redete, wie ich annehme, mit einer anderen Lehrerin. Ich bin weitergegangen. Vielleicht rede ich mit ihr, wenn ich sie nochmal sehe und frage mich, ob sie mich noch kennt. Lange ist es her. Ungefähr 10 Jahre. Aber sie hat sich nicht verändert. Vom Aussehen jedenfalls nicht. Okay, die Haare sind jetzt eher rot, als braun, aber das Gesicht, die Frisur und die Figur sind gleich geblieben.

    Ich frage mich, an was du dich mit 30 Jahren noch erinnerst.
    Du erinnerst dich doch bestimmt an jenen Sommer? Oder? Das ist für mich eine der wichtigsten Erinnerungen überhaupt. Die warmen Sonnenstrahlen, das grüne Gras, das helle Lachen, die kindliche Unbeschwertheit...

    In Freundschaft,
    Julianne


    Zuletzt von Lea am Mi 03 Jun 2009, 11:19 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Alania am Sa 27 Sep 2008, 16:12

    Wirklich eine schöne Fortsetzung. Very Happy
    Sie behandelt einen sehr wichtigen Punkt. Den Sinn des Lebens.
    Ich persönlich habe meinen schon gefunden.^^
    Es stimmt, dass man sich häufig in diesem Alter Fragen über den Sinn des lebens stellt und, dass du diesen Punkt aufgegriffen hast, finde ich wirklich gut.

    Auch, dass du ein Stück des Alltagslebens der jüngeren Juliane abknapst und ihn praktisch der Älteren schickst, finde ich auch sehr schön. :)
    So wird es nie völlig vergessen werden. Very Happy

    Ein oder zwei Stellen, fand ich ein wenig holprig formuliert, aber das ist leicht auszubessern. Wink

    Ansonsten sehr schön Very Happy


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Sa 27 Sep 2008, 16:14

    Was wären denn diese zwei Stellen? Wink
    Danke fürs Lesen & kommentieren..Very Happy
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Pooly am Sa 27 Sep 2008, 16:18

    Oh, es gibt eine Fortsetzung!
    (das hatte ich ganz übersehen ^^)

    Sehr schön, liebe Lea, ich kann mich Angie nur anschließen.
    Besonders den Abschnitt, mit dieser Suche nach dem Sinn, fand ich sehr schön und sehr gut nachzuvollziehen. Auch wenn ich jetzt schon etwas anders darüber denke :)
    Intelligend, das seinem älteren Ich mitzuteilen. So kann es später einmal darüber nachdenken darüber, ob das alles sich verändert hat, oder ob man den Sinn jetzt gefundne hat :)

    Sehr schön!



    @Angie:
    Ich persönlich habe meinen schon gefunden.^^
    Was denn?
    ^^


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Alania am Sa 27 Sep 2008, 19:59

    @Lea

    ein beispiel wäre das hier

    Ich habe mir eine Theorie aufgestellt, doch ich ändere oft daran, denn sie ist auf Sand aufgebaut.

    entweder änderst du sie, oder sie ändert sich, oder sie verändert sich....

    aber es hört sich komisch an "ich ändere oft daran..."

    @Marie
    Für mich ist der Sinn des Lebens, das Leben selbst.
    Wir leben, um zu leben! Very Happy


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Pooly am Sa 27 Sep 2008, 20:01

    @Angie: das ist cool!
    Ich bin mittlerweile zu derselben Erkenntnis gekommen :)
    Wir haben nur ein Leben und sollten versuchen, es glücklich zu verbringen und auch, es anderen glücklich zu machen :)


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Sa 27 Sep 2008, 20:03

    @Marie
    Schon, aber nur weil ich jetzt die Autorin bin, heißt das noch lange nicht, dass ich wie die 15-jährige Julianne denke..sicher habe ich vieles mit ihr gemeinsam, aber MEIN Sinn des Lebens ist der gleiche wie der von Angie..Wink

    @Angie
    Dieser Text habe ich aus unserem Ethikbuch abgeschrieben, wie der da stand!! Das stammt nicht aus meiner Feder!^^ (und der text ist schon über 10 Jahre alt..ich hab bloß alle "daß" in dass umgewandelt, aber ansonsten ist alles gleich.

    PS:
    @Marie
    ich denke aber auch, dass man andere und sich selbst glücklich machen sollte..Very Happy
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Alania am Sa 27 Sep 2008, 21:14

    Asooo... okaii...
    Tut mir leid... ^^

    Ich nehme alles zurück... xDD

    also es klingt immernoch falsch, aber das ist ja nicht dein Fehler Wink


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Sa 27 Sep 2008, 22:23

    Braucht dir nicht leid zu tun, du konntest es ja nicht wissen..^^

    Jaaha..ich fand den Text auch komisch..von der Sprache her..Wink
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Bloodangel am Sa 27 Sep 2008, 22:32

    Hey Lea!
    Ich habe gar nicht mitbekommen das es eine Fortsetzung gibt!
    Ich denke je älter man wird desso mehr verschwinden die Träume von einst!
    Du hast den Brief gut formoliert! Die Fragen kann wirklich nur die 30. Jährige beantworten!
    Gibt es noch mehr?

    LG
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Sa 27 Sep 2008, 22:37

    @Grit
    Der Meinung bin ich nicht..Very Happy
    Ich mein, es könnte auch sein, dass für die 30-jährige Julianne nicht Liebe und Freundschaft der Sinn des Lebens ist, denn a) sie diesen Sinn verloren hat b) einen anderen Sinn gefunden hat.
    Es gibt Menschen, die suchen ihren Sinn des Lebens ein Leben lang und finden nie. Es könnte auch sein, dass man erst im Tod den Sinn des Lebens findet.

    Und das mit dem "Je älter man ist, desto mehr verschwinden die Träume von einem"..
    Es kommt darauf an, welchen Weg man einschlägt.
    Und ich denke, der Traum, geliebt zu werden und zu lieben geht nie von einem..

    Ich denke schon, dass es noch mehr gibt..jedenfalls plane ich, noch andere Themen anzusprechen..;>
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Sa 27 Sep 2008, 23:18

    Ich hab wieder einen Brief geschrieben..Wink

    17.6.08
    Liebe 30-jährige Julianne

    heute habe ich gesehen, wie ein Mann im 5. Stock aus dem Fenster gesprungen ist. Es war schrecklich es mit anzusehen und es nicht aufhalten zu können. Ich war wie erstarrt, aber in meinem Inneren habe ich geschrien. Ich wünschte, ich hätte mit ihm reden können, bevor er gesprungen ist. Ihm sagen können, dass es immer etwas gibt, wofür es sich lohnt zu leben. Und wenn es nur ein Lächeln oder eine Umarmung ist. Ich wünschte, ich hätte ihm sagen können, dass es schrecklich für seine Familie und Freunde sein wird, dass sie sich immer fragen würden, warum er es getan hat. Es tut mir so leid um ihn. Ich finde es traurig zu wissen, dass andere Menschen keinen anderen Ausweg sehen, als den Tod. Ich weiß selber, wie scheiße und ungerecht das Leben sein kann, aber sollte man nicht die Kraft haben, das, was sich „Leben“ nennt, durchzustehen?“ Vielleicht ist das Leben nur eine Prüfung. Ein kleiner Schritt von etwas Größerem. Ich habe mir oft vorgestellt, wie wir irgendwo im „Nichts“ gefragt werden, wie wir leben wollen. Ob wir in einfaches, „normales“ Leben führen wollen, wie es die „Schwachen“ nehmen würden oder ein schwieriges, hartes Leben – eine Herausforderung, wie es die „Starken“ wagen würden. Dann stelle ich mir vor, dass ich Letzteres gewählt hätte.
    Das hilft mir zu erklären, warum das Leben manchmal so ungerecht ist. Wieso manche Tag für Tag ums Überleben kämpfen, während andere, die es nicht verdient haben, im purem Luxus leben.
    Früher habe ich mich gefragt, ob Sterben nicht etwas Gutes ist. Eine Erlösung. Und ob es nicht besser ist, sterben zu WOLLEN. Denn jeder muss sterben. Wir haben nur die Wahl, wann wir sterben. Ob wir an Altersschwäche sterben oder ob wir irgendwann Selbstmord begehen.
    Jetzt denke ich nicht mehr so. Zum Einen würde man die Menschen, die man liebt, selbst wenn es nur wenige sind, verletzen und zum Anderen..sind mir diese Gedanken fremd geworden.
    Durch das zum Beispiel wird mir klar, wie sehr ich mich geändert habe. Wie sich meine Einstellung zum Tod geändert habe. Sicher, ich habe nach wie vor keine Angst zu sterben, aber ich hänge auf eine Art und Weise am Leben. Selbst wenn es noch so grausam sein kann.
    Wie stehst du zum Leben? Und wie stehst du zum Tod? Beantworte dir diese Fragen.
    In Erinnerung,
    die 15-jährige Julianne


    Zuletzt von Lea am Sa 27 Sep 2008, 23:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Alania am Sa 27 Sep 2008, 23:48

    Ich finde es toll, Lea, wie du in jedem Brief einen weiteren Punkt des Lebens aufgreifst und beschreibst.
    In diesem ist es also der Tod.
    Ein wirklich beunruhigendes Thema, über das sich doch jeder i-wann Gedanken macht.
    Manchmal ist das Leben wirklich schwer und hart.
    Und es findet sich für manche kein anderer Ausweg, als der Tod.
    Ein wirklich berührender Brief, Lea.
    hat mir vom Schreibstil und Inhalt sehr gut gefallen.

    Hier noch ein paar Anmerkungen:

    Ich habe mir oft vorgestellt, wie wir irgendwo im „Nichts“ gefragt werden, wie wir leben wollen. Ob wir in einfaches, „normales“ Leben führen wollen, wie es die „Schwachen“ wählen würden konnten oder ein schwieriges, hartes Leben – eine Herausforderung, wie es die „Starken“ wählen wagen würden . Dann stelle ich mir vor, dass ich Letzteres gewählt habe hätte.

    im puren Luxus
    purem Luxus

    wenige sind, verletzten

    verletzen

    Ansonsten sehr schön!!

    Ich freue mich schon auf den nächsten Brief.

    Der erste war : Veränderung
    Der zweite: Der Sinn des Lebens
    Der dritte: Der Tod
    Der vierte: ?

    Ich frage mich, über welches Thema Julianne in diesem Brief reden möchte.

    LG
    Angie


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am Sa 27 Sep 2008, 23:54

    Hab die Verbesserungen gleich übernommen, bis auf eine Ausnahme
    "wie es die "Schwachen" nehmen würden"

    Das kann ich dir gleich sagen..Wink
    Im nächsten Brief geht es um Träume. :yes!:


    Zuletzt von Lea am Sa 27 Sep 2008, 23:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Alania am Sa 27 Sep 2008, 23:56

    Ohh... wie schööön :)

    Da freue ich mich schon drauf!! Very Happy

    Hey Lea, daraus könntest du echt einen schönen Briefband machen! Very Happy


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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Lea am So 28 Sep 2008, 00:03

    Das ist schön..Very Happy Du machst mir richtig Lust zu schreiben..^^

    xD
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    Re: An die 30-jährige Julianne

    Beitrag von Dawn am Mi 15 Okt 2008, 08:34

    Hey Lea, ich bin so froh, dass du weiter geschrieben hast. Vorallem der zweite Brief ist echt klasse. Der Sinn des Lebens ist ein interessantes Thema, wo wohl fast jeder Mensch eine andere Antwort drauf hat, denn jeder muss seinen Sinn fürs Leben selbst finden. Aber Julianne hat auch eine schöne Erklärung. Die Briefe sind wirklich sehr schön. Ich freue mich auf jedenfall schon auf mehr. Noch ein paar Anmerkungen:

    @Lea schrieb:Dinge, die wir geteilt haben, dinge, die uns verbunden haben, sind nur noch Erinnerungen.
    Wird Dinge nicht groß geschrieben?

    @Lea schrieb:essen, lernen, essen, lernen, essen, schlaffen
    Du meinst wohl schlafen.

    @Lea schrieb:...und der Motor hat dauernd abgewürgt.
    ist abgewürgt würde besser klingen. Wink

    Lg, Alex

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    Re: An die 30-jährige Julianne

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