Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Euer Buch-No-Go!

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    Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Alania am Mo 16 Jan 2017, 14:33

    Hallo meine Lieben! :)

    Ich habe jetzt den ganzen Literaturbereich durchforstet (sicherheitshalber), habe jedoch keinen Thread gefunden, der dem entspricht, was ich gerne hier diskutieren möchte. Falls bei einem Global/Mod gleich doch die roten Lämpchen angehen und er einen ähnlichen Thread kennt, dann werde ich die Topics natürlich schneller zusammenfügen, als jemand "Doppelthreads" sagen kann. Very Happy

    Zu der eigentlichen Thematik.
    Gibt es bei euch ein No-Go was Bücher angeht? Sei es was die Erscheinung betrifft, den Inhalt, der Schreibstil, etwas, das wenn ihr es bemerkt, euch sofort das Lesen vergrault?

    Bei mir zum Beispiel ist es Umgangssprache im erzählenden Text. Sei es Kindersprache, Jugendsprache, Gossensprache, Dialekt.
    Ich kanns einfach nicht.

    Deswegen musste ich "Huckleberry Finn" abbrechen, aber auch "Raum" von Emma Donoghue. Ich brauch einen auf Hochdeutsch geschrieben, "normalen" Text, um mich gänzlich in ein Buch fallen lassen zu können.

    Wie ist das bei euch?

    LG
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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Imaginary am Mo 16 Jan 2017, 18:45

    Dialekt würde mich auch stören.

    Ein totales No Go sind für mich aber langatmige Beschreibungen. Deshalb habe ich unter anderem Herr der Ringe nach 30 Seiten abgebrochen. Moon Palace von Paul Auster ist da so ein anderes Negativbeispiel für mich (das mussten wir damals im Englisch LK lesen). Man muss mir nicht jeden Grashalm beschreiben, da bin ich schnell unglaublich gelangweilt. Wenn's nur zwischendurch mal 'ne Passage ist, überfliege ich das dann einfach, wenn der ganze Stil so ist, breche ich das Buch im Zweifelsfall ab.

    Ein anderes No Go (den Inhalt betreffend) sind für mich momentan diese Klischee-Liebesgeschichten. Entweder die Dreiecksgeschichten oder dieses typische "Heldin verliebt sich in mysteriösen Typen den sie eigentlich gar nicht leiden kann und der ist super mysteriös und wurde eigentlich schon erwähnt, wie mysteriös der ist?" *hust*
    Damit kann ich aktuell gar nichts anfangen, es schreckt mich einfach nur noch ab und sobald ich davon beim Lesen der Inhaltsangabe auch nur etwas ERAHNE, stecke ich das Buch auf schnellstem Wege zurück ins Regal *hust*

    EDIT:
    Ah, mir ist noch was eingefallen. Deutsche Autoren, die ihren Roman in den USA spielen lassen, sind momentan auch ein Ausschlusskriterium bei mir. Ich hab nichts gegen die USA, aber wieso kann's nicht mal ein anderer Spielort sein? Muss ja nicht mal Deutschland sein, aber wieso IMMER die USA? >_>

    Mir würden bestimmt noch viele weitere Dinge einfallen, aber das sind so die, die mich (momentan) am meisten stören.
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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Fuchs am Mo 16 Jan 2017, 22:06

    Ohh, da habe ich tatsächlich etwas!
    Eine große Kleinigkeit beim Schreibstil beziehungsweise bei der Zeitform.
    Das lustige daran ist, dass es mir in kürzeren Geschichten oder Ausschnitten gar nichts ausmacht. Aber in langen Geschichten oder gar in Romanen kann ich mich nicht zu Hause fühlen, wenn sie im Präsenz geschrieben sind. Da schauderts mir.

    Ich bin auch kein großer Form der Ich-Erzählung, ich mag die dritte Person lieber. Allerdings ist das eine eher unbedeutende Vorliebe, bei manchen Geschichten bietet sich ersteres besser an, aber wenn ich wählen kann, würde ich mich für die dritte Person entscheiden.

    Beim Thema Dialekt etc. stimme ich Alania absolut zu! Geht gar nicht. Ist aber zum Glück ganz selten, dass es das in Büchern gibt. Zumindest ist es mir noch nicht oft aufgefallen, der einzige Titel der mir gerade in den Sinn kommt ist "ey die Schackeline ist voll hochbegabt" oder so ähnlich, hab ich im Regal einer Buchhandlung aufgeschnappt.

    Was ich auch gar nicht mag, ist wenn das Buch keinen vernünftigen Klappentext hat. Ich wünsche mir eine kurze Inhaltsangabe auf der Rückseite eines Buches, ich will wissen, ob mich die Geschichte packen kann und um was es geht, nicht was für Preise ein Buch gewonnen hat oder ein kluges Zitat, *augenverdreh*

    Vor gar nicht langer Zeit habe ich tatsächlich ein Buch abgebrochen, weil ich mit dem Schreibstil des Autors nicht klar kam, obwohl mich die Geschichte an sich wahnsinnig interessiert hätte.
    »Hiobs Spiel« von Tobias O. Meißner, das mir @Rabe schon vor ein paar Jahren mal geliehen hatte. Damals hatte ich es nach ein paar Seiten abgebrochen, dem dann aber nochmal ne Chance gegeben und schnell gemerkt, warum ich es nicht fertig lesen werde.
    Der Autor ist nur am Jammern und ich meine damit aktiv nicht mal den Protagonisten Hiob, sondern die Art, wie Tobias O. Meißner jede Szenerie beschreibt. Die Beschreibungen sind unnötig lang, unnötig derb, ekelhaft und fäkalsprachlich.
    Und er hält sich für so originell und so wichtig und er ist so ein unfassbar anstrengender nerviger Misanthrop, ich möchte kotzen wenn ich sein rum geheule lese. *schnaufschnaufschnauf* *ragemode off*

    @Imaginary als du Herr der Ringe sagtest, wusste ich so sehr, was du meinst. Ging mir bei dem Buch gleich, im Film hast du eine Sequenz wie sie 5 Sekunden lang über eine Wiese laufen... Im Buch hast du da... naja, das halbe Buch.

    flausige Grüße vom Fuchs ❤
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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Lia am Mo 16 Jan 2017, 23:18

    Interessantes Thema. ^^

    Mich persönlich würde ein Bisschen Dialekt oder Umgangssprache nicht mal stören. Da kommt es auf das Ausmaß und den Erzähler bzw den Charakter an der diese Sprache verwendet. Natürlich gibt es immer Unterschiede zur rein gesprochenen Sprache, die es auch geben sollte, aber hier und da ein umgangssprachliches Element, das andeutet, wie ein Charakter denkt oder sich ausdrückt, finde ich eigentlich ganz in Ordnung. Nur muss eben auch ein untypischer/"extremer" Stil zur Geschichte passen und es erfordert Geschick, das Ganze so umzusetzen, dass es angenehm zu lesen ist und nicht so wirkt wie die FF einer 13-Jährigen, die sich selbst mit Justin Bieber verkuppeln will. XD 

    Dafür mach ich einen Bogen um jedes Buch, bei dem schon in der Kurzbeschreibung steht, dass die relativ junge Heldin in eine magische Welt gerät/lebtund dann einen attraktiven Dämon/Vampir/Werwolf/Troll/wasauchimmer kennenlernt, der ihre Gefühlswelt durcheinanderbringt. Ich hab nicht mal was dagegen, wenn in der Geschichte auch eine Liebesgeschichte vorkommt (solange sie nicht erzwungen ist nur um ne Romanze drin zu haben), aber muss es denn immer nach dem gleichen Schema ablaufen? Immer so ein vorhersehbares erst Streiten, dann Pärchen, und sogar schon im Klappentext gefühlt ein und derselbe Text nur mit anderen Namen und Wesen? Das finde ich immer total abschreckend, selbst wenn die Geschichte dann vielleicht gar nicht so unglaublich klischeehaft ist. 
    Ich versteh schon, warum solche Geschichten ein breites Publikum ansprechen, weil vermutlich die Mehrheit der Menschen romantischer gestrickt sind als ich, und ich denke auch, dass eine solche Geschichte wirklich spannend und gut umgesetzt sein kann, nur mich persönlich reizt die Romanze dann einfach nicht. 

    Was ich auch nicht so gern lese, was aber eher Geschmackssache ist, sind OP-Teenager als Protagonisten. Viele Teenies in Jugendbüchern sind mir einfach viel zu fähig und erwachsen für ihr Alter und kommen mit allem möglichen klar, während Erwachsene dann eher das Gegenteil und zu dumm, festgefahren und leicht auszutricksen sind für ihr Alter. Klar, auch Jugendliche können begabt, trainiert, intelligent, allgemein beeindruckend sein. Aber in vielen Jugendbüchern ist mir das einfach zu viel. Ich mag es allgemein nicht, wenn Charaktere unverhältnismäßig mächtig, fähig und toll sind - da schrillt bei mir sofort der Sue-Alarm und ich bin eher genervt von ihnen. 

    Und mehr fällt mir gerade auch nicht ein, bzw wenn, dann nur Kleinigkeiten, die nicht allzu sehr stören. Für mich sind es eher bestimmte Plotelemente und Charaktertypen, die mir einfach überhaupt nicht zusagen, beim Schreibstil versuche ich zumindest, etwas offener zu sein, aber da kommt es natürlich stark auf die Umsetzung an.
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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von SaKi am Mi 18 Jan 2017, 00:08

    Interessantes Thema!

    Da fällt mir doch auch gleich einiges ein, ein bisschen was wurde ja schon genannt :) Im Fließtext bin ich auch ein Freund von ordentlichem Hochdeutsch, auch wenn das natürlich ein wenig in dem Stil des Protagonisten gefärbt sein darf, aus dessen Sicht wir die Geschichte erleben (auch bei nicht-auktorialen Erzählern in der dritten Person ist ja die Perspektive fast immer festgelegt). Im Sinne von: Wenn es ein zurückhaltender Charakter ist, würden mich eine derbe Wortwahl im Fließtext sehr überraschen und umgekehrt.

    @Fuchs schrieb:Was ich auch gar nicht mag, ist wenn das Buch keinen vernünftigen Klappentext hat. Ich wünsche mir eine kurze Inhaltsangabe auf der Rückseite eines Buches, ich will wissen, ob mich die Geschichte packen kann und um was es geht, nicht was für Preise ein Buch gewonnen hat oder ein kluges Zitat, *augenverdreh*
    Sehe ich auch so! Ich finde es furchtbar, wenn auf der Rückseite eines Buches nur irgendwelche lobenden Worte aus nichtssagenden Quellen stehen oder ein schlaues Zitat und sonst nichts. Also wenn mich da der Buchtitel (und eventuell das Cover) nicht EXTREM angesprochen haben, lese ich meist gar nicht erst rein. Wozu gibt es einen Klappentext, wenn er nicht genutzt wird?

    Worum ich auch einen großen Bogen mache, sind Schmonzetten und Romanzen aller Art, ganz weit vorne dabei die Romantic Fantasy Sachen – oder wie auch immer man das Genre dieser ganzen Bücher nennt, die nach dem Erfolg von Stephenie Meyer aus dem Bogen geschossen sind wie Schneeglöckchen. Ich bin überhaupt nicht für Romantik zu haben, schaue auch keine Filme in der Richtung … einzige Ausnahme: Boys Love Mr. Green Aber da bin ich speziell geprägt *g* Aber diese furchtbaren immer gleichen Schema-X Romanzen mit stereotypen Charakteren und Handlungen, da sträuben sich mir alle Nackenhaare. Ob das Objekt der Begierde dabei ein vermeintlich sadistischer Business-Typ oder ein supergefährlicher Werwolf ist, ist mir dabei völlig egal.

    Was bei mir auch sofort zum Weglegen eines Buches führt, ist, wenn mir der Hauptcharakter unsympathisch ist. So ging es mir bei Ulrike Schweikerts Herz der Nacht. Ich bin ja erklärter Vampir-Fan (ordentliche Vampire, wohlgemerkt Mr. Green ) und habe das Buch deshalb angefangen … aber der weibliche Haupt-Charakter war auf den ersten Seiten schon so furchtbar anstrengend für mich und dann hat man schon auf diesen Seiten nach der ersten Begegnung des Vampirs mit ihr gemerkt, dass der Typ sich trotzdem irgendwie zu ihr hingezogen fühlt/sich für sie interessiert, dass ich dachte »Wie bescheuert ist der denn?!« … und da habe ich das Buch direkt zugeklappt und an rebuy verkauft x'D Also wenn er zu dem Zeitpunkt noch deutlich gemacht hätte, dass die nen ganz schönen Hau hat und kein normaldenkender Mensch/Vampir jemals irgendwas an ihr gut finden könnte, sich das aber im Laufe des Buches geändert hätte, weil sie sich halt bessert … dann hätte ich das verstanden. Aber so: Nee, danke! Next!

    Very Happy

    Mehr fällt mir grad nicht ein, könnte aber auch an der fortgeschrittenen Stunde liegen ^^;
    Kommt vermutlich echt aufs Gesamtpaket an :)
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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Jadelyn am Mi 18 Jan 2017, 19:29

    @Fuchs schrieb:Was ich auch gar nicht mag, ist wenn das Buch keinen vernünftigen Klappentext hat. Ich wünsche mir eine kurze Inhaltsangabe auf der Rückseite eines Buches, ich will wissen, ob mich die Geschichte packen kann und um was es geht, nicht was für Preise ein Buch gewonnen hat oder ein kluges Zitat, *augenverdreh*
    Das finde ich auch schrecklich. Man möchte ja wissen, worum es geht. Was man nicht weiß, wenn da nur was von Kritiken steht. ^^
    Manchmal steht zwar innen dann noch was, aber wenn die Bücher eingeschweißt sind, kann man sie ja nicht einfach aufreißen.


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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Lia am Mi 18 Jan 2017, 22:35

    Oh ja, das hatte ich noch vergessen.
    Ich kann euch da aber nur zustimmen, für mich ist es auch ein absolutes No-Go, wenn der Klappentext nur aus einem nichtssagenden Zitat aus dem Roman oder - noch schlimmer - Zitaten aus Rezensionen besteht. Mich interessieren Rezensionen nicht, weil sie rein gar nichts darüber aussagen, ob der Inhalt des Buchs mich interessieren wird. Razz 
    Auch eine nichtssagende Kurzbeschreibung à la "Laura wird von einem Tag auf den anderen in ein großes Abenteuer geworfen, das ihr ganzes Leben verändert" finde ich etwas suboptimal (wobei ich auch schon mal das Gegenteil hatte, dass der Klappentext zu viel gespoilert hat). Aber okay, Kurzbeschreibungen sind auch wirklich nicht leicht zu schreiben, und es ist ja schon mal ein Anfang, wenn sie überhaupt da ist und nicht nur ein Zitat.
    Ich habe aber nichts dagegen, wenn zusätzlich zu einer Kurzbeschreibung noch ein Zitat dasteht. Der Klappenext sollte nur eben trotzdem noch seinen eigentlichen Zweck erfüllen.
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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Storypassion am Sa 04 Feb 2017, 22:27

    Huhu Herzchen
    Sehr interessantes Thema und ich musste bei euren Antworten doch herzlich lachen. Sehe mich da in vielen Dingen direkt wieder. Mr. Green

    Beim Thema Klappentext bin ich ganz bei euch: Es gab vor einigen Jahren mal den ~ zum Glück kurzfristigen ~ Trend, bei dem die Verlage auf den Klappentext ein großes Bild der Autoren gedruckt haben und dazu noch ein hübsches Zitat aus der Presse oder von einem anderen "berühmten" Autor. Ganz schrecklich. Da habe ich auch nur mit dem Kopf geschüttelt. DAFÜR... ist der Klappentext ganz sicher nicht gedacht.
    Zu sehr spoilern sollte der Klappentext natürlich auch nicht. Kurz, knackig und er muss neugierig machen. :)

    Dialekte kann ich auch nur sehr schwer lesen. Habe Hochdeutsch da auch viel lieber.
    Und auch dieses Möchtegern-Cool-sein in Büchern finde ich ganz schrecklich. Viele Autoren bedienen sich dann einer vermeintlich coolen Jugendsprache, die einfach nur deplatziert und lächerlich klingt. Da fliegt das Buch bei mir ganz schnell in die Ecke.
    Generell bin ich sehr anfällig für den Schreibstil und den Klang. Wenn der Stil sehr holprig ist und man alles fünfmal lesen muss, um den Sinn zu verstehen, dann bin ich schnell raus aus der Nummer. :)

    Ansonsten fasse ich Bücher à la "Shades of Grey" gar nicht erst an. Das ist einfach nicht meins und ich kann mit diesen ganzen Büchern absolut nichts anfangen. Verstehe auch den Hype darum nicht. Jeder soll lesen was er mag, aber diese Bücher haben für mich weder etwas mit Romantik noch mit "vernünftiger Erotik" in Romanen zu tun. *grusel* Diese ganzen New/Young Adult Romane fallen da übrigens bei mir auch direkt rein... nichts für mich. Nee.

    Mhm. Und sonst. Vom äußerlichen Erscheinungsbild her gibt es eigentlich nichts was mich abschreckt. Auch ein mieses Cover bekommt seine Chance, wenn mich der Klappentext überzeugen konnte. :)
    Bei mir sind es wirklich die inhaltlichen Aspekte, die schnell zum Abbruch führen :)

    LG Jacky Herzchen
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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Ida Sonnenschein am So 05 Feb 2017, 09:41

    Zu diesen Thema könnte ich unendlich viel schreiben. Vieles davon habt ihr schon erwähnt und darum will ich darauf nicht eingehen.
    Was ich nicht mag, sind Logikfehler oder unerklärliche Zeitsprünge in der Geschichte, wenn zum Beispiel die Prota plötzlich von einer schüchternen Jugendlichen plötzlich zu einer reifen Frau wird und alle anderen sich nicht weiter entwicklet haben.
    Oder sich ständig wiederholende Andeutungen, dass in der Vergangenheit sich ein so dramatisches Ereignis ereignet hat. Entweder man kann das gut verpacken und nur ab und zu andeuten aber auf jeder zweiten Seite so furchtbar geheimnisvoll zu tun, finde ich einfach nur nervend.
    Ein Buch, welches ich vor kurzem nicht ausgelesen zur Seite gelegt habe ist "Die steinerne Kathedrale" von den Beinert-Schwestern. Ich habe mir das Buch gekauft, gleich nach dem es erschienen ist. Ein Buch über die Kathedrale in der Heimatstadt, da dachte ich, dass muss ich lesen. Irgendwann habe ich angefangen es zu lesen und dann wieder zur Seite gelegt. Vor kurzen dachte ich mir, musst es doch mal zu Ende lesen. Ungefähr in der Mitte des Buche habe ich dann aufgegeben. Dieses ständige lamentieren, dass sie ihre Mutter rächen will, war einfach nur nervend. Viele Dinge fand ich einfach unlogisch und waren für mich falsch. Gut, als Naumburgerin hat man eine Vorstellung von der Uta von Naumburg und die Uta, die in dem Buch beschrieben wurde, mit der kann ich mich einfach nicht anfreunden.
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    Re: Euer Buch-No-Go!

    Beitrag von Creature am Do 23 Feb 2017, 13:58

    Ich bin ein sehr pingeliger Mensch, was Bücher angeht.
    No-Go's sind für mich beispielsweise englische Begriffe in mittelalterlichen Romanen, wie "Trainer", "Training", "T-Shirt". Da kann das Buch noch so gut sein, für mich ist es dann zu Ende. Man sollte sich als Autor einfach im Bilde sein, dass es im Mittelalter keine solchen Ausdrücke gab. Es gab ja - je nach Zeit - nicht einmal Hosen. Aber T-Shirts, natürlich.

    Was ich ebenfalls absolut nicht leiden kann, sind nichts aussagende Klappentexte, wie meine Vorposter schon sagten. Nur ein Zitat oder eine kurze Leseprobe reichen einfach nicht, um mich zu überzeugen und führen schlichtweg dazu, dass ich das Buch wieder weglege. Noch besser wird es, wenn diese Bücher dann noch mit einer Folie umwickelt sind und man gar keine Chance hat, eventuell einen Blick hineinzuwerfen und einen richtigen Klappentext zu finden.

    Und was mich auch oftmals stört, sind begabte Protagonisten, so stumpf es klingt. Aber wenn im Klappentext schon die Rede ist von Protagonist XY, der als einziger unglaubliche Kräfte hat und natürlich der Auserwählte ist und die Welt retten soll, ist es bei mir auch schon vorbei. Ich mag das einfach nicht. Es ist so vorhersehbar und langweilig.

    Schlussendlich fällt ein Buch aber schnell durch. Sei es durch die Aufmachung, durch den nicht überzeugenden Klappentext, durch den Schreibstil, der mir einfach nicht zusagt. Es muss schon alles stimmen, damit ich das Buch kaufe.

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    Re: Euer Buch-No-Go!

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