Pooly's Kunst und Schreibforum

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Zu unseren Mitgliedern sage ich: willkommen zurück.

Und unseren Gästen möchte ich empfehlen, sich vielleicht etwas hier umzusehen. Vielleicht lohnt es sich ja für euch.
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Pooly & Co.

    Das Hotel am grünen See

    Austausch

    Jadelyn
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Jadelyn am Do 25 Aug 2016, 10:00

    Novalee Nonnast
    *klick*, Gast

    Novalee lächelte den Mann an, während er ihre Buchung raussuchte. Den näherkommenden Gast bemerkte sie erst gar nicht, war so vertieft darin, sich auf die Interaktion zu konzentrieren und den Angestellten nicht aus Versehen durch den Kopf zu stoßen.
    Im ersten Moment hatte sie schon die Befürchtung, dass irgendetwas schief gegangen war, aber zum Glück fand er sie dann doch.
    Die junge Frau warf einen prüfenden Blick auf das Papier, überflog die Angaben und überlegte kurz, ob sie etwas zu der Anschrift sagen sollte. Aber sie hatte mit gutem Grund ihr Elternhaus angegeben, falls doch noch einmal eine schriftliche Meldung vom Hotel kommen würde und somit war es unnötig zu erwähnen, dass sie momentan theoretisch wohnungslos war.
    "Passt alles", bestätigte sie also und setzte ihre Unterschrift und schob das Blatt zurück.
    Erst jetzt registrierte sie auf die nicht an sie gerichteten Worte ihres Gegenübers hin, dass sich noch jemand bei ihnen befand. Trotz der Zurechtweisung, die er erhalten hatte, lächelte sie ihm kurz zu. Bestimmt hatte er das nicht mit Absicht gemacht, sondern war einfach in Gedanken zu nahe an sie herangetreten. Nichts, was einem nicht passieren könnte.
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von SaKi am Do 25 Aug 2016, 22:09

    Koichi Kuroasa
    *klick* Gast, spricht ausschließlich Englisch

    Als das Essen kam, bedankte sich Koichi erneut und griff nach dem Besteck. Das Essen war hervorragend. Anders als das japanische oder kanadische Essen, das er kannte, aber lecker. Und erst jetzt merkte er, dass er nicht nur müde, sondern auch sehr hungrig war.
    Nach ein paar Minuten hatte er das Essen verspeist und lehnte sich zurück. Da fiel ihm siedend heiß etwas ein. Hatte er nicht Halbpension gebucht? Das beinhaltete Frühstück und Abendessen, aber kein Mittagessen. Oder irrte er sich? Nervös griff er in seine Hosentaschen, die natürlich leer waren. Sein Portemonnaie lag in seinem Zimmer, er hatte nur den Schlüssel mit zum Essen genommen. Was nun? Die Sonne, die sich allmählich über die Wipfel der Bäume stahl, bei denen er saß, erschien ihm plötzlich viel heißer als vorher.
    Aber sicherlich war das kein Problem, versuchte er sich zu beruhigen. Sicherlich würden sie ihm keinen Strick daraus drehen, dass er jetzt nicht bezahlen konnte. Immerhin wussten sie, wo er gerade wohnte. Als er Schritte hinter sich hörte, setzte er sich gerade auf und begann, in seinem Kopf Entschuldigungen zu formulieren.
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Nachtfalter am Fr 26 Aug 2016, 21:24

    Sanchez Mondega
    *klick*, Gast

    Immer noch darauf bedacht die Gestik und Sprachweise der Frau vor sich einzuprägen, um es dann eventuell bei seiner Bestellung wiederholen zu können, sprach ihn plötzlich der Rezeptionist direkt an. Für einen Moment funktionierte das Gehirn von Sanchez einfach zu langsam für die deutsche Sprache, die nicht seine eigene war. Angewurzelt blieb er auf der Stelle stehen und hoffte, dass sein Hirn sich in den nächsten Augenblicken wieder zurück melden würde. Intensiv studierte er die Körpersprache seines Gegenübers, und versuchte dabei keine Gefühlsregung zu zeigen. Ein verdammt schwieriges Unterfangen, was Sanchez wohl in den nächsten zwei Minuten nicht beherrschen würde, also meisterte er es auf die mexikanische Art. Der Mexikaner hob die Hände, zuckte entschuldigend die Achseln und schüttelte mit den Kopf. Dann, als er zu dem Sessel gehen wollte, auf den ihn der Deutsche drauf hinwies, drehte sich die Blondine zu ihm herum. Sie lächelte und der Mexikaner starrte sie einfach nur zurück.
    „Bloß keine Gefühlsregung zeigen, das schickt sich nicht in Deutschland“, dachte er und lief mit den beiden Koffern zu dem Sessel. Dort setzte er sich und beobachtete die nun freie Rezeption. Erst wartete Sanchez dass etwas passierte, vielleicht kam der Herr von der Rezeption ja zu ihm herüber. Doch das war natürlich absoluter Blödsinn, als er länger darüber nachdachte. Somit stand Sanchez schließlich wieder auf und kam verhalten näher.
    „Guten Tag!“ Mehr brachte der Mexikaner erst einmal nicht heraus, da er sich die nächsten Worte zurecht legen musste.
    „Doppelzimmer, 3 Nächte?“
    Sanchez hielt drei Finger hoch. Er hoffte inständig, dass dieser Pomp innerhalb nächsten 3 Tage auftauchen würde. Andernfalls könnte es zu ernsten Schwierigkeiten kommen.
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Jamraz am Fr 26 Aug 2016, 22:52

    °klick° Paul Bandowski


    Paul war nun gefühlt schon eine halbe Ewigkeit ohne sichtliches Ziel vor Augen unterwegs. Hauptsache weg ! Ihm kamen die Werbeschilder " Das Hotel am grünen See" gerade recht den er verspürte das Bedürfnis nach einem schönen warmen Bett nur für sich allein. Er hoffte das in dem besagtem Hotel nicht all zu viel los ist, denn er hatte zurzeit gar keine Lust auf Menschen.

    Als er auf dem Parkplatz des Hotels ankam überzeugte ihn die doch übersichtliche Parkplatzsituation.

    " So leer wie dieser Parkplatz hier aussieht sind hier nicht mehr als 2 oder 3 Gäste, ich werde mich mal zur Rezeption aufmachen und schauen ob ich ein Zimmer bekomme"
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Jadelyn am Fr 26 Aug 2016, 23:34

    Novalee Nonnast
    *klick*, Gast

    Der zurechtgewiesene Mann verzog sich zu den Sitzplätzen und Novalees Blick folgte ihm, während der Rezeptionist sich weiter um die Buchung kümmerte. Sie musste sich mit etwas von den Schmerzen ablenken und wenn die Ablenkung daraus bestand, Leute zu beobachten, war das eben so.
    Er saß eine Weile da hinten und kehrte schließlich wieder zu ihr zurück, stellte sich neben sie und sprach den Angestellten in unsicherem Deutsch an, fragte nach einem Zimmer und unterstrich sein Anliegen mit Gesten.
    "Ich bin dran", antwortete sie, bevor der Angesprochene etwas sagen konnte. Noch immer war ihr Gesichtsausdruck freundlich, doch sie wollte zumindest die Verhältnisse klären. "Sie kommen nicht von hier, oder?"
    Während sie ihn ansprach, wandte sie sich mehr in seine Richtung, warf dabei einen Blick nach hinten. Die Reisegruppe hatte sich inzwischen verteilt, dafür kam ein weiterer Gast durch den Eingang herein. Sie hatte wirklich Glück gehabt, als erste dran zu sein.


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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von June am Fr 26 Aug 2016, 23:44

    Antonia Grünstein
    *klick* Geschäftsführung

    *lässt die gesamte vom Mittagessen kommende Reisegruppe an sich vorbei aus der Lobby spazieren, obwohl sie sich sehr auf ihre Dusche freut*



    Bernhard Müller
    *klick* Rezeption

    Irritiert hob ich den Blick, als der Herr von eben erneut nach vorn trat. Er sprach nur gebrochenes Deutsch und schien ein Zimmer zu wünschen. Nun, das würde wohl einen Moment dauern, aber jetzt musste er erst einmal warten.
    Mit einem Lächeln reichte ich Frau Nonnast ihre Zimmerkarte. "So, Frau Nonnast, Ihr Zimmer ist Nummer 218 in der zweiten Etage. Den Aufzug finden Sie direkt hinter mir", begann ich dann freundlich mit meinen Erklärungen. "Mit dieser Karte können Sie Ihr Zimmer betreten, außerdem den Haupteingang, sollte dieser einmal abgeschlossen sein. Sie brauchen die Karte außerdem, um auf Ihrem Zimmer Strom zu haben. Dazu stecken Sie sie einfach neben der Tür in die Halterung an der Wand." Dann gab ich ihr noch die Frühstückszeiten durch und ermunterte sie, bei weiteren Fragen gern direkt zu uns an die Rezeption zu kommen.
    "Benötigen Sie Hilfe mit Ihrem Gepäck?" In einem Anflug von Nächstenliebe machte ich ihr das Angebot.


    Eliane Düren
    *klick* Restaurantleitung

    Lächelnd registrierte ich, dass mein Gast sein Mahl beendet hatte. Hervorragend! Es sah doch immer etwas seltsam aus, wenn man nach draußen trat und der Gast einen erwartungsvoll anstarrte, aber noch kaute. Meist lächelte ich dann nur und machte wieder kehrt.
    "Hat es Ihnen geschmeckt?", fragte ich freundlich auf Englisch und griff bereits nach seinem Teller. Eigentlich erübrigte sich die Frage, der Teller war nahezu blank.


    Christoph von Auweiler
    *klick* Küchenchef

    *fordert die Köche auf, endlich aufzuräumen*


    Clarisse Schweitzer
    *klick* Hausdame

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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Nachtfalter am So 28 Aug 2016, 14:25

    Sanchez Mondega
    *klick*, Gast

    Etwas irritiert, dass die Blondine immer noch da stand, starrt er sie einfach ausdruckslos an. Lobte man nicht immer die deutsche Schnelligkeit? War er zu weit gegangen? In Mexico musste man sich anstellen, um überhaupt ein Zimmer zu bekommen, das so schön war wie dieses. Vor allem wenn man kein Amerikaner war. Hier in Deutschland galten wohl andere Regeln, als die junge Senorita ihn ansprach, bemerkte der Mexikaner sofort, dass er wohl einen Fehler gemacht hatte. Camila hätte ihn sicher dafür gescholten. Innerlich musste er über die Reaktion seiner kleinen Tochter, die nicht wirklich seine Tochter war, schmunzeln. Ein bisschen erinnerte ihn diese Frau an Camila. Weswegen Sanchez einfach nur kurz nickte und entschuldigend mit den Achseln zuckte.
    „Entschuldigung“, sagte er zu beiden und deutete dann wieder auf den Sessel. „Wieder zum Sessel gehen, Senor?“

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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Jadelyn am So 28 Aug 2016, 19:21

    Novalee Nonnast
    *klick*, Gast

    "Dankeschön", bedankte sich Novalee und nahm die Sachen lächelnd entgegen.
    Der Gast eben ihr schien zerknirscht und sie bedachte ihn noch einmal mit einem leichten Lächeln. Keine Absicht, wie sie es sich gedacht hatte.
    Der Rezeptionist fragte, ob sie Hilfe beim Transport ihrer Sachen brauchte und sie haderte mit sich. Einerseits wollte sie den Mann neben sich nicht warten lassen, andererseits wurde es wirklich unangenehm mit ihrem Rücken und es wäre eine Erleichterung, nicht noch mehr schleppen zu müssen. Andererseits hatte das Haus einen Aufzug und sie wollte niemandem zur Last fallen.
    "Das geht schon, danke", erwiderte sie letztendlich und nickte ihm dankend zu. Die paar Meter würde sie nun auch noch schaffen!
    "Nun sind Sie dran", wand sie sich an den Mann neben ihr. "Sie müssen nicht noch mal zum Platz."
    Novalee bedankte sich abschließend bei dem Angestellten und machte sich auf den Weg in die ihr gedeutete Richtung.


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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von SaKi am Mi 31 Aug 2016, 00:55

    Koichi Kuroasa
    *klick* Gast, spricht ausschließlich Englisch

    Koichi blickte auf und lächelte sie an. "Ja, das war sehr gut", gab er ebenfalls auf Englisch zurück. "Sehr lecker! Aber …", er nestelte nervös an seinen Händen, "… ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht. Mein Portemonnaie … ich glaube, ich habe es auf meinem Zimmer vergessen. Aber ich muss doch das Mittagessen bezahlen, richtig? Was nun?" Koichi gab sich Mühe, aufrichtig bekümmert zu wirken. Das war schon peinlich, auch wenn er sich sicher war, dass ihm die nette Angestellte sicher nicht den Kopf abreißen würde.
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Jamraz am Mi 31 Aug 2016, 17:36

    °Klick° Paul Bandowski

    Viel zu tragen hatte Paul ja nicht dabei also nahm er direkt seine Tasche mit um einen eventuellen späteren Gang zum Auto zu sparen. Laut seiner Einschätzung muss das Hotel ja kaum besucht sein. In der Rezeption angekommen sank seine Laune noch Tiefer den er muss tatsächlich warten ! Er seufzt: Immerhin bekomme ich hier sofort einen Sitzplatz...

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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von June am Do 01 Sep 2016, 17:37

    Antonia Grünstein
    *klick* Geschäftsführung

    *ist auf dem Weg zu ihrer Dusche*



    Bernhard Müller
    *klick* Rezeption

    "Dann wünsche ich Ihnen einen schönen Aufenthalt", verabschiedete ich Frau Nonnast, "Wenn Sie Fragen oder Probleme haben sollten, melden Sie sich ruhig jederzeit hier an der Rezeption. Sie erreichen uns vom Zimmer aus mit der Durchwahl 100."
    Mit einem freundlichen Lächeln wandte ich mich dann dem etwas aufdringlichen neuen Gast zu. "Danke für Ihre Geduld, jetzt wären Sie an der Reihe. Wie kann ich Ihnen helfen?"
    Gerade in diesem Moment betrat ein weiterer Gast die Lobby und meine Laune sank ein wenig. Hörte das denn nie auf? Und wo blieb eigentlich Annabelle, meine Ablösung? Weiterhin tapfer lächelnd wartete ich nun dennoch erst einmal die Antwort des Herrn vor mir ab.


    Eliane Düren
    *klick* Restaurantleitung

    Mit einem betont ernstem Gesicht sah ich den Herrn vor mir an. Soso, er hatte also kein Bargeld dabei ... wie überaus tragisch.
    "Nun", sagte ich, gab mir den Anschein, es vollkommen ernst zu meinen, "Ich fürchte, dann muss ich Ihnen wohl den Kopf abreißen." Natürlich verwendete ich die Worte auf Englisch, er sollte mich ja auch verstehen. "Lieber in einem schnellen Ruck oder darf ich mir Zeit lassen?"
    Inzwischen konnte ich mein breites Grinsen nicht mehr zurückhalten. Und bevor er anfangen konnte, sich ernsthaft Sorgen zu machen, löste ich meinen kleinen Scherz auf. "Keine Sorge, verraten Sie mir Ihre Zimmernummer und Ihren Namen, dann drucke ich eine Zimmerrechnung für Sie aus, die Sie mir nur noch unterschreiben müssen. Den Betrag bezahlen Sie dann beim Check-Out mit."


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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von SaKi am Fr 02 Sep 2016, 22:29

    Koichi Kuroasa
    *klick* Gast, spricht ausschließlich Englisch

    Für einen Moment wurde Koichi blass – den Kopf abreißen, das hatte er verstanden. Natürlich begriff er, dass sie das nicht wörtlich meinen konnte, aber wer wusste schon, was ihm stattdessen drohte? Als sie dann jedoch anfing zu lachen, fiel ein Stein von Koichis Herzen und er hatte vor Erleichterung nur die Hälfte der Erklärung verstanden. Aber Check-Out und Rechnung war bei ihm hängengeblieben.
    "Ich mag Ihren Humor", gab er auf Englisch zurück und schließlich schlich sich auch ein breites Grinsen in sein Gesicht. "Kuroasa Koichi, Zimmer 217." Dann fiel ihm ein, dass man in Deutschland zuerst den Vornamen und dann den Nachnamen nannte und er korrigierte sich. "Ach und können Sie mir vielleicht empfehlen, was ich an diesem Nachmittag noch in der näheren Umgebung unternehmen kann?"
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Nachtfalter am Mo 05 Sep 2016, 14:44

    Sanchez Mondega
    *klick*, Gast

    Etwas verwirrt blickte Sanchez zu der aufgeweckten Frau, die ihn direkt ansprach. Eigentlich hatte er mit einer anderen Reaktion gerechnet. Irgendeine genervte, weil er einfach nicht das System an dieser Rezeption verstand. Wieder folgte ein nicken seinerseits. Der Mexikaner war nicht sehr gesprächig, oftmals deswegen, weil er es besser fand in vielen Dingen einfach den Mund zu halten. Das bescherte ihm weniger Schwierigkeiten und ein längeres Leben, als manch anderem.
    Sanchez blickte der Blonden nach, die sich mit ihrem Rucksack abmühte in den Fahrstuhl zu kommen, erst als sich die Fahrstuhltüren gänzlich schlossen, wandte er sich dem Rezeptionisten wieder zu.
    In Deutschland half man anscheinend seinen Gästen mit dem Gepäck nicht wirklich, wiederum, wenn er den Geschichtsfilmen aus dem Schulunterricht Glauben schenken konnte,  so überraschte ihn diese Kälte absolut nicht. Warum Camila meinte, dass dieses Land dennoch eins der schönsten der Welt war, konnte er sich bis jetzt nicht erklären. Etwas missmutig blickte er dem Typen vor sich an ohne zu blinzeln.
    „Doppelzimmer! 3 Nächte?“ wiederholte er steif seine Frage.
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Jadelyn am Mo 05 Sep 2016, 21:08

    Novalee Nonnast, in ihrem Zimmer 218
    *klick*, Gast

    Mit dem Aufzug in der zweiten Etage angekommen, brauchte sie einen kurzen Moment, um sich zu orientieren, bevor Novalee das System der Zimmernummern durchblickt hatte und sich langsam auf den Weg zur Nummer 218 machte. Dort angekommen, öffnete sie die Tür und trat ein. Ein Einzelzimmer, komfortabel eingerichtet, mit einem Fernseher und großen Fenstern. Momentan interessierte sie allerdings nur das Bett. Also schloss sie die Tür hinter sich wieder, ließ ihren Koffer mitten im Raum stehen und huschte nur schnell ins Badezimmer, um sich zu erleichtern und danach einen der bereitgestellten Zahnputzbecher mit Wasser zu füllen. In ihrer Hosentasche hatte sie noch eine Schmerztablette, die sie nun nahm, bevor sie wieder zum Bett schlich und halb seitlich darauf fallen ließ, um irgendwie noch ungelenk die Schuhe abzustreifen. Der Rest der Kleidung interessierte sie nicht, sie rutschte noch nicht einmal nach oben zum Kopfkissen, sondern rollte sich in Embryonalstellung zusammen, schob sich nur noch ein bisschen hin und her, bis ihr Rücken nicht mehr ganz so doll protestierte. Dieses verdammte Überbleibsel. Nicht, dass sie deshalb ihre Zeit beim Zirkus bereute, aber in solchen Momenten war es doch überaus ätzend und sie hoffte, die diesmalige Schmerzattacke schnell überwinden zu können. Nach ein bisschen Schlaf und endlich wirkenden Tabletten müsste sie am Abend eigentlich wieder so fit sein, dass sie sich zumindest das Gelände noch in Ruhe anschauen konnte. Das wäre ihr schon sehr lieb! In den nächsten Minuten spürte sie, wie die Schmerzen allmählich weniger wurden und ihr Geist in Richtung beruhigender Benommenheit abdriftete.


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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von June am Mi 07 Sep 2016, 18:22

    Antonia Grünstein
    *klick* Geschäftsführung

    *summt unter der Dusche ein Lied*



    Bernhard Müller
    *klick* Rezeption

    Meine Güte, war da jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden? Das konnte doch nicht sein, dass ein einzelner Mensch sich so unhöflich aufführte! Trotz meiner leichten Verärgerung lächelte ich tapfer weiter.
    "Sehr gern, ich kann Ihnen ein Doppelzimmer der Komfort-Kategorie anbieten, für 79€ pro Nacht inklusive Frühstück für zwei Personen, wäre das in Ordnung?" Freundlich bot ich das billigste und älteste Zimmer des ganzen Hauses an, das war für diesen unhöflichen Kerl gerade gut genug.
    Allerdings wunderte ich mich ein wenig, dass er allein war. Nun konnte seine Begleitung natürlich im Auto warten, doch irgendwo musste sie ja sein.


    Eliane Düren
    *klick* Restaurantleitung

    Das Kompliment nahm ich mit einem Lächeln an, ein wenig froh darüber, dass er mir den kleinen Scherz nicht übel genommen hatte. Ich wollte bereits gehen, um die Zimmerrechnung fertig zu machen, doch seine Frage hielt mich zurück.
    "Ich kann einen Spaziergang um den See herum empfehlen", begann ich. "Um diese Jahreszeit sieht man hier viele wilde Tiere, unter anderem Eichhörnchen oder ab und zu auch einen Dachs." Da ich diese Erklärungen schon öfter gegeben hatte, brauchte ich nicht einmal bei den Tieren zu überlegen, wie man sie wohl auf Englisch nannte. "Ansonsten ist eine Viertelstunde Autofahrt entfernt eine kleine Stadt mit einem örtlichen Museum und allerhand historischer Fachwerkhäuser. Dort gibt es auch ein Ganzjahresbad, in dem man wunderbar schwimmen könnte."
    Das war wirklich nicht viel Auswahl, doch bei unserer abgelegenen Lage ... immerhin gab es das Schwimmbad! Und den See, auch wenn es heute zum Baden zu kalt sein würde.


    Christoph von Auweiler
    *klick* Küchenchef

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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von SaKi am Do 08 Sep 2016, 21:46

    Koichi Kuroasa
    *klick* Gast, spricht ausschließlich Englisch

    Koichi konnte sich nicht erinnern, was genau ein Squirrel war, ein Badge zu finden erschien ihm allerdings wie eine Schnitzeljagd-Trophäe. Oder Badger? Was immer es war, Koichi konnte es nicht zuordnen, doch ein Spaziergang um den See erschien ihm verlockend. Oder zumindest ein kurzer Spaziergang am Ufer entlang. Danach würde er sich ein wenig hinlegen, bevor es Abendessen gab. Wer weiß, vielleicht gab es danach ja noch interessante Leute an der Bar.
    Koichi bedankte sich bei der netten Angestellten und erhob sich. "Vielen Dank, ich denke, ich werde ein wenig am See-Ufer entlang gehen."
    Er wartete noch, bis die Dame mit der Rechnung zurückkam und er unterschrieben hatte, dann machte er sich auf den Weg zum Ufer des Sees.
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Nachtfalter am Sa 10 Sep 2016, 15:09

    Sanchez Mondega
    *klick*, Gast

    79€ pro Nacht? Ziemlich hohe Preise! Wobei er das wohl schlecht beurteilen konnte, als ein Mexikaner der eher auf der Straße zuhause war anstatt in einer kleinen Wohnung. Somit konnte es ihm auch letztlich egal sein, wieviel dieses Doppelzimmer kam, immerhin würde Herr Pomp bezahlen.  Denn für diesen, das wusste Sanchez genau, waren 79€ sicher nichts weltbewegendes. Bis jetzt waren die Kunden des Mexikaners immer steinreich gewesen. Ihre Villen thronten hoch über dem Armenviertel von Chihuahua, mit ihren weißen Fassaden und den Pools mit den indigo farbenen Wasser. Beeindruckender waren hierbei nur noch die Verteidigungsanlagen. Sanchez nickte also knapp, ganz so wie er es mit Camila geübt hatte.
    „Was haben sie für Frühstück, Senior?“

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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von June am Mo 12 Sep 2016, 17:16

    Antonia Grünstein
    *klick* Geschäftsführung

    *summt unter der Dusche ein Lied*



    Bernhard Müller
    *klick* Rezeption

    Ich unterdrückte ein Seufzen. Dieser Gast schien es darauf anzulegen, sich unbeliebt zu machen. Konnte er sich nicht einfach für oder gegen das Zimmer entscheiden und dann die Fliege machen? Immerhin wartete hinter ihm noch ein weiterer Gast darauf, mit mir zu sprechen.
    "Auf unserem Frühstücksbuffet finden Sie verschiedene Brote und Brötchen, eine Auswahl an Wurst- und Käseaufschnitt, zudem verschiedene Sorten Marmeladen. Außerdem gibt es einige Müsli-Varianten, Obstsalat, Joghurt und Quark und selbstverständlich nicht zu vergessen, gekochte Eier, Rührei und auf Wunsch auch gern ein Spiegelei", listete ich einen Teil unserer Leistungen auf. Das beinhaltete schon den größten Teil, es fehlten nur die Kleinigkeiten wie Säfte und die Teestation.


    Eliane Düren
    *klick* Restaurantleitung

    *bespricht sich mit Christoph wegen der vielen HPs am Abend*


    Christoph von Auweiler
    *klick* Küchenchef

    *hat eigentlich keine Zeit, mit Eliane zu reden, hat aber auch keine andere Wahl*


    Clarisse Schweitzer
    *klick* Hausdame

    *legt in der Waschküche Handtücher*
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Nachtfalter am Di 13 Sep 2016, 09:08

    Sanchez Mondega
    *klick*, Gast

    Das Frühstück klang nicht gerade mexikanisch, aber was hatte er auch erwartet in Europa? Alles war hier anders, so vieles fremd und vollkommen verkehrt in seinen Augen. Doch konnte er sich dem Gefühl der Neugierde nicht erwehren, diesen Ort näher unter die Lupe nehmen zu wollen. Somit nickte er wieder dem Rezeptionisten zu, nahm den Schlüssel entgegen und hörte sich die Wegbeschreibung zu seinem Zimmer genau an. Der Mexikaner verließ den Empfang zusammen mit seinem Gepäck und einem kurzen Blick auf den Gast hinter ihm. Sanchez stieg in denselben Fahrstuhl ein, den auch die blonde Frau benutzt hatte. Hoffentlich würde er bald wieder in Mexiko sein, betete er innerlich. Während er die Tür zu seinem Zimmer aufstieß, die ein etwas klemmte, wobei sein Wunsch augenblicklich ein klein bisschen in die Ferne rutschte, als er sich seine neue Übernachtunsstätte ansah. Es war nicht zu vergleichen mit den prachtvollen Schlafzimmern in den Villen von Chihuahua. Aber es war mehr als der Mexikaner sonst kannte. Oftmals verbrachte er seine Nächte auf den Boden, hin und wieder auf Matratzen, doch ein eigenes Schlafzimmer gab es selten, wenn dann musste er dieses mit anderen Kurieren teilen. Was immer eine heikle Sache war, da man sich nie sicher sein konnte ob der Typ neben einen, nicht in der Nacht das Messer zückte und es einem in den Hals rammte. Weswegen Sanchez es lieber bevorzugte alleine irgendwo zu schlafen, wenn er denn einmal schlief. Die friedliche Atmosphäre in dem Raum, auch wenn dieser eher alt wirkte, lud Sanchez dazu ein sich auf der breiten Matratze auszubreiten und für einen Moment die Augen zu schließen. Er wollte nur dösen, das war der Plan gewesen, doch bevor er sich versah, schlief er tief und fest, den Koffer mit dem wichtigen Inhalt neben sich platziert.

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    June
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von June am Fr 23 Sep 2016, 17:13

    Antonia Grünstein
    *klick* Geschäftsführung

    Etwas missmutig betrachtete ich das Buffet, das von den Servicekräften im Restaurant aufgebaut worden war. Natürlich hatten wir mit einer recht guten Zahl an HP-Gästen so sicherlich weniger Stress, doch ... musste das sein? Die größte Gruppe bestand aus gerade mal sechs Leuten ... es hätte der Küche möglich sein müssen, hier vollständig Tellergerichte anzubieten. Zumal auch jeder Tisch belegt war, sodass wir keine weiteren Gäste verköstigen konnten. Zumindest nicht im Restaurant, auf dem Zimmer jedoch sehr wohl.
    Was sollte es eigentlich geben? Ich studierte die schwarzen Tafeln, die mit weißer Kreide beschrieben waren. Eine Maiscremesuppe, Schweinemedaillons an Champignon-Rahmsauce mit Broccoli, dazu Röstinchen (lecker!) oder Doradenfilet mit Senfsauce und Salzkartoffeln. Außerdem natürlich das obligatorische Salatbuffet. Und als Dessert Mousse au Chocolat.
    Hoffentlich blieb am Ende ein kleiner Rest übrig ...



    Bernhard Müller
    *klick* Rezeption

    Ich seufzte erleichtert, nachdem ich meiner letzten angemeldeten Anreise den Weg zum Fahrstuhl erklärt und ihr einen guten Abend gewünscht hatte. So viele Walk-Ins wie heute hatten wir selten an einem Tag ... aber wenigstens konnte ich alle unterbringen.
    Drei Zimmer waren jetzt noch frei, bei meinem Glück würden wir die auch noch voll bekommen. Ich streckte mich ein wenig und wandte mich dann meinem E-Mail-Postfach zu, in dem sich die neuen Anfragen stapelten.



    Eliane Düren
    *klick* Restaurantleitung

    "Frau Grünstein, wir müssen hier leider Gäste zusammen setzen, die nicht zusammen angereist sind. Ich werde es ihnen nachher in Ruhe erklären, aber ich wollte Sie schon einmal vorwarnen", erklärte ich meiner Chefin fröhlich, die sich gerade vor dem Buffet aufgebaut hatte. Offensichtlich überlegte sie schon, was sie nach dem Abendessen alles noch mit hoch nehmen wollte. Ganz wunderbar, dann würde für uns nichts mehr bleiben.
    Meine Chefin wandte sich zu mir um, die Stirn in Falten gelegt, dann grinste sie. "Ich verstehe, dann hoffen wir mal, dass die Gäste sich vertragen werden."
    Ab und an überraschte es mich noch, dass sie mir so blind vertraute und gar nicht versuchte, noch eine andere Lösung zu finden. Natürlich gab es im Moment keine, aber ich war es von anderen Stellungen her gewohnt, dass immer erstmal alles in Frage gestellt wurde ...


    Christoph von Auweiler
    *klick* Küchenchef

    Nach einem kurzen Blick in die Runde, ob schon Gäste da waren, trat ich ins Restaurant hinaus. "Sind die Chavings schon an?", wollte ich von Eliane wissen, nickte Frau Grünstein erstmal nur zu.
    "Ja, sind sie. Ihr könnt loslegen", kam die Antwort und ich lächelte.
    "Sehr schön. Bringen wir es hinter uns."
    Mit diesen Worten kehrte ich in die Küche zurück und gab Anweisungen, dass die Einsätze mit den Gerichten fertig gemacht werden sollten.


    Clarisse Schweitzer
    *klick* Hausdame

    *Feierabend*
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von SaKi am Fr 23 Sep 2016, 21:33

    Koichi Kuroasa
    *klick* Gast, spricht ausschließlich Englisch

    Nach seinem Spaziergang am See hatte sich Koichi entschieden, sich noch einmal hinzulegen vor dem Abendessen. Die Reise war doch ziemlich anstrengend gewesen, alleine die zwölf Stunden Flug hatten es wirklich in sich gehabt. Als sein Handy in bester Metal-Manier losbrüllte, drückte er seinen Wecker aus und verzog sich noch einmal unter die Dusche. Er war zugegebenermaßen zu faul, jetzt auch noch seine Haare zu waschen und zu trocknen, also band er die langen Zotteln einfach hoch und genoss dann für ein paar Minuten das warme Wasser auf seiner Haut.
    Frisch zurecht gemacht begab sich Koichi eine halbe Stunde später auf die Suche nach Alko… Abendessen. Es war langsam Zeit und er wollte nicht zu spät kommen, immerhin kannte er die Sitten und Gebräuche hier nicht. Vielleicht war es ja üblich, zu Beginn der Abendbrotzeit im Restaurant zu sein.

    Als Koichi das Hotel-Restaurant betrat, stieg ihm ein Duft in die Nase, der ihn darin bestätigte, dass er in den nächsten Tagen keinesfalls verhungern würde. Anfangs hatte er Sorge gehabt, da das deutsche Essen sich so sehr von dem japanischen unterschied. Doch das hier roch eindeutig sehr lecker. Auf einer Seite des Raumes konnte Koichi ein Buffet ausmachen. War das üblich? Durfte er sich einfach etwas nehmen? – Vermutlich würde er aber erst einmal einen Platz brauchen. Unsicher, ob er sich einfach irgendwohin setzen durfte oder ob es eine Sitzordnung gab, blieb er im Eingangsbereich stehen und wartete auf einen Hotelangestellten.
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Jadelyn am Di 27 Sep 2016, 21:09

    Novalee Nonnast
    *klick*, Gast

    Nach einigen Stunden erwachte Novalee und brauchte einige Momente, um sich zu orientieren. Sie angelte nach ihrem Handy, um einen Blick auf die Uhr zu werfen und stellte fest, dass es bald Zeit fürs Abendessen war. Ihr Magen bestätigte diese Überlegung mit einem Grummeln und sie setzte sich vorsichtig auf. Die Schmerzen im Rücken waren beinahe vollständig verschwunden, nur ein Ziehen erinnerte noch an den Zustand von vor dem Nachmittagsschlaf. Erleichtert schwang sie die Beine aus dem Bett, gab ihrem Kreislauf einige Momente Zeit, sich an das Ende des Liegens zu gewöhnen und ging dann ins Badezimmer, wo sie erst mal ein paar Schlucke Wasser aus dem Hahn trank.
    Zu Duschen wäre nach ihrer Anreise angebracht, entschied sie und setzte das Vorhaben sogleich in die Tat um. Das letzte Mal in aller Ruhe hatte sie dies bei ihrem Onkel, den sie erst vor relativ kurzer Zeit näher kennengelernt hatte, tun können und schon fast wieder vergessen, wie gut es sich anfühlte, das nicht in einer öffentlichen Form tun zu müssen. Sie genoss das heiße Wasser, das ihren Rücken hinab rann und auch das Ziehen noch einmal abmilderte. Zufrieden seufzend stellte sie es nach einigen Minuten ab und wickelte sie sich in eines der großen, flauschigen Handtücher und tappte barfuß zu ihrem Gepäck im Zimmer zurück, um sich eine Jeans und ein buntes Oberteil auszusuchen.
    Nachdem sie angezogen war und die Haare geföhnt hatte, steckte sie sich noch eine Ersatzschmerztablette ein, schnallte eine Bauchtasche mit ihren wichtigsten Sachen um und verließ ihr Zimmer, um zu schauen, wo es etwas Essbares aufzutreiben gab.

    Ihr Weg führte sie ins Restaurant, von dem bereits ein verführerischer Duft ausströmte. Neugierig trat sie näher und sah im Eingangsbereich einen Gast stehen, zumindest schloss sie aus seiner fehlenden Bedienstetenkleidung, dass es einer sein musste. Sie nickte ihm freundlich zu, bevor ihr Blick zu dem Buffet wanderte. Am liebsten würde sie sich gleich darauf stürzen, aber der Mann in ihrer Nähe wartete ebenfalls und vielleicht waren die Angestellten noch nicht mit allem fertig. Also entschied sie sich schweren Herzens auch zu warten. So lange konnte das ja nicht mehr dauern!


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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von SaKi am Di 27 Sep 2016, 22:45

    Koichi Kuroasa
    *klick* Gast, spricht ausschließlich Englisch

    Als kurz nach seiner Ankunft jemand neben ihn trat, wandte er den Kopf. Da stand eine wunderschöne, junge Frau neben ihm und nickte ihm freundlich zu. Bevor auch ihr Blick auf das Buffet fiel, erwiderte Koichi höflich den Gruß.
    »Good evening«, sagte er und bemühte sich, die junge Frau nicht zu offensichtlich anzustarren. »Sind Sie auch Gast hier? Ich weiß nicht, ob ich mich einfach setzen darf oder mir einfach etwas vom Buffet holen darf«, fuhr er auf Englisch fort und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. »Ich kenne noch nicht die Gepflogenheiten in Deutschland.«
    Eigentlich mochte Koichi es überhaupt nicht, sich unsicher zu fühlen, aber da er zum ersten Mal in Deutschland war, wollte er auch keinen Tritt in ein Fettnäpfchen riskieren. Dass er am Mittag das Portemonnaie vergessen hatte, war ihm schon peinlich genug gewesen. Das Abendessen sollte definitiv besser laufen. Obwohl … es war ja schon besser. Nun hatte er ja so etwas wie eine Begleitung. Hoffentlich war die junge Frau so nett, wie sie aussah.
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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von Jadelyn am Mi 28 Sep 2016, 07:26

    Novalee Nonnast
    *klick*, Gast

    Der andere Gast verwickelte sie sogleich in ein Gespräch und Novalee wandte sich ihm lächelnd wieder zu. Offensichtlich wusste er auch nicht besser Bescheid als sie.
    "Ja", beantwortete sie seine Frage, ob sie auch ein Gast sei, automatisch auf Englisch, da sie zwar ein paar Brocken Deutsch verstand, sich aber in ihrer Muttersprache natürlich deutlich sicherer fühlte. "Vor kurzem erst angekommen", ergänzte sie noch, gleichzeitig eine Erklärung, dass sie auch noch nicht wusste, wie die genauen Gegebenheiten hier so waren.
    "Eine gute Frage", überlegte Novalee. Da tatsächlich noch niemand sonst saß, war sie sich ebenfalls unsicher. "Warten wir am Besten einfach", schlug sie also vor. So lange konnte es ja nicht mehr dauern, bis dem Personal auffiel, dass sich Leute beim Eingang befanden.
    "Sie sagten, dass sie nicht aus Deutschland sind", griff sie die Bemerkung des Mannes wieder auf, er hatte das zwar nicht wörtlich genau so gesagt, aber seine Formulierung deutete darauf hin. "Von woher kommen Sie denn?"


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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von June am Mo 10 Okt 2016, 19:53

    Antonia Grünstein
    *klick* Geschäftsführung

    Mit einem Lächeln trat ich auf die beiden Herrschaften zu, die sich für einen kurzen Augenblick unbemerkt in die Tür gestellt hatten. Frau Düren schien noch etwas zu erledigen zu haben, denn sie hatte die beiden nicht bemerkt.
    Aus ihrer Unterhaltung schloss ich, dass sie beide eher wenig Deutsch verstanden, und entschied mich dazu, sie auf Englisch zu begrüßen.
    "Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich Ihnen." Ich lächelte die beiden freundlich an. "Sie sind die Ersten hier, heute Abend. Möchten Sie mir einmal Ihre Namen verraten? Dann kann ich nachsehen, wo sich Ihre Plätze befinden."
    Außerdem würden sie dann ihre Begrüßungscocktails bekommen und konnten dann schon das Buffet stürmen. Zumindest ließen ihre begehrlichen Blicke in dessen Richtung ein solches Geschehen erahnen.



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    *klick* Rezeption

    *hält die Stellung an der Rezeption*



    Eliane Düren
    *klick* Restaurantleitung

    Mit leiser Stimme forderte ich meinen Azubi auf, die ersten Gläser des Sektcocktails fertig zu machen. Da wir sie sowieso alle brauchen würden, konnte es nicht schaden, das ein oder andere schon parat zu haben. Außerdem hatte Frau Grünstein bereits die ersten Gäste entdeckt, die wir versorgen konnten.
    Zum wiederholten Male, aber immer noch leise, sodass nur er mich hörte, erkläre ich dem Azubi, wie der Cocktail gemacht wurde: "Unten ein klein wenig Pfirsich-Likör, dann bis zum Eichstrich mit dem Sekt auffüllen und zum Schluss einen Spritzer Grenadine. Ja, genau so."
    Ich sah dabei zu, wie sich der rote Sirup in der unteren Hälfte des Glases sammelte und diesen Teil rötlich einfärbte. Genau so sollte das aussehen.


    Christoph von Auweiler
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    *wartet auf den Ansturm*


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    Re: Das Hotel am grünen See

    Beitrag von SaKi am Di 11 Okt 2016, 21:39

    Koichi Kuroasa
    *klick* Gast, spricht ausschließlich Englisch

    »Japan!«, grinste Koichi auf die Frage der jungen Dame hin und zeigte ihr das Victory-Zeichen. »Und Sie?«
    Koichi fühlte sich ein bisschen steif, er war es nicht gewohnt, zu siezen und gesiezt zu werden. Zumindest von Nicht-Japanern.
    Bevor er allerdings noch etwas sagen konnte, trat eine Dame, die ganz offensichtlich hier im Hotel arbeitete, auf sie zu und sprach sie beide an.
    »Koichi Kuroasa, Zimmer 217«, antwortete er brav und wartete auf die Reaktion der Hoteldame. Er hoffte, dass er zusammen mit der jungen Dame platziert wurde, immerhin schien sie nett zu sein. Außerdem würde sich das Erfragen ihres Namens erübrigen, das hatte ihm ja die Hoteldame abgenommen.

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    Re: Das Hotel am grünen See

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