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    Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Fr 01 Nov 2013, 00:57

    @theo schrieb:Eine interessante Frage - welches Buch hat mich wirklich bewegt? Was in mir verändert?
    Es gab so viele gute in meinem Leben...
    Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen von Hannah Green war so eines. Hundert Jahre Einsamkeit von Marquez oder Alle Menschen sind sterblich von de Beauvoir.
    Rumo? Ja. Beinahe alle von Moers, haben mir dir Lust am Leben erhalten und tief beeindruckt, was der Kerls auch künsterlisch drauf hat.
    Ja, dann wäre da ganz klar, Irvings Gottes Werk und Teufels Beitrag. Ein Buch, das ich eigentlich jedem nur zu lesen empfehlen kann und das mich lehrte, eines meiner Lieblingsgetränke noch höher zu schätzen: Cidre und meinen Respekt vor dem Leben zu bewahren.
    Ganz wichtig war mir immer der Steppenwolf von Hesse. (Seine anderen Bücher mochte ich nicht so gerne) und Der König auf Camelot von White.
    Lobgesang auf Leibowitz, das war die Dystopie schlechthin. Wer gerne Weltuntergang im atomaren Feuer lesen mag ist hier gut bedient.
    Das Wittgensteinprojekt von Kerr, der das Thema "Datenschutz" mal so richtig spannend macht.
    Niemalsland und Der Blumenkrieg waren neben dem Herrn der Ringe die beeindruckendsten Fantasywerke.
    Gedichte/Lyrik? Rimbaud - Das trunkene Schiff/Eine Zeit in der Hölle, Patti Smith - Babel
    Comics? Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit und Peter Pan von Loisel, der Sandmann von Gaiman. Ersteres, weil die Welt in der das spielt so voll von Ideen und Gestalten ist, zweiteres, weil hier das alte Thema in einer ganz besonderen Weise interpretiert wird und ich seitdem dieses kleine Feenbiest gerne hab. Letzteres, weil das Ding einfach zu genial für diese Welt ist.
    Hallo Theo! Gut mal die Meinung eines Mannes zu hören. Allesamt sehr spannende Titel, habe mir auch gleich mal Informationen über die grobe Thematik eingeholt. Da könnte echt etwas dabei sein für mich! Vor allem Moers rückt auf meiner Favoriten-Liste immer weiter nach oben. Danke für deinen Beitrag! :)
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Wolkenkind am Mi 06 Nov 2013, 18:58

    @Prinzchen: Ja, es kommt drauf an - depressiv mit irgendeinem Hoffnungsstrahl oder depressiv mit Todesomen am Ende xD Ersteres kann ich ertragen. Ich mag nur nicht Bücher lesen, die einen sowieso nur runterziehen. Deswegen lese ich keine Geschichten - ich tu das, damit es mir danach besser geht. :'D
    Gut, so gut kenne ich Antoine de Saint-Exupéry nun auch wieder nicht. Wobei sicher einige schöne Zitate dabei sind. Und ja, Atmosphäre schaffen kann er auf jeden Fall. Ich mag es, wenn er die Natur beschreibt.
    Echt? Haha, das wusste ich gar nicht. Tja, manchmal ist das halt so ... Very Happy
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 06 Nov 2013, 19:13

    Ja, das hat sie letzens in einem Interview gesagt ^^ Irgendwie hat sie ja nach 2009 glaube ich auch nichts mehr veröffentlicht, ich glaube nur eine Kurzgeschichte in einem Sammelband aber sonst nichts...Sonst hat sie jedes Jahr ein neues Buch herausgebracht...Ihre Bücher sind nicht mein Fall, aber irgendwie ist das doch schade, dass jemand mit seinem Debüt gleich so einen Durchbruch hat, dann ein paar Fortsetzungen schreibt, einen einzigen einzelnen für sich stehenden Roman und dann nichts mehr bringt...Als sei die Leidenschaft fürs Schreiben erloschen. Das war auch bei Harper Lee so. ,,Wer die Nachtigall stört..." war ein absoluter Weltbestseller und danach kam nie wieder etwas. Sie hat einfach aufgehört. Ich denke, dass der riesige Erfolg daran schuld ist uind dass Frau Meyer diesen Hype mittlerweile auch leid ist. Wir sind das schon und sie als Schöpferin der Geschichte kennt alles aus der Twilight-Welt eh schon auswendig und wird trotzdem jeden Tag danach gefragt...Dann lieber nicht so ein riesen Hype um ein einzelnes Werk und dafür kontinuierlich Erfolg, so wie halt Stephen King oder Cody McFadyen...
    Um nochmal auf die depressiven Bücher zu sprechen zu kommen...Ich lese sie auch nicht wirklich gerne. Was hat man davon, wenn man ein Buch liest und dannach es mit schlechter Stimmung wieder zur Seite legt. Der Zynismus einiger Autoren regt mich da dann manchmal echt auf. Einige Bücher sind so spannend, haben so eine gute Story und werden dann von der scheinbar schlechten Laune oder dem Pessimismus des Autors zerfressen. Melancholische Bücher hingegen finde ich manchmal, wenn mir danach ist, irrsinnig schön, wenn es halt nicht zu übertrieben ist...

    LG

    Prince ^^
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Wolkenkind am Mi 06 Nov 2013, 19:27

    Oh je, das kann ich ja gar nicht verstehen. Also wieso man einfach aufhört, zu schreiben. Ich brauche das zum Atmen. ^^° Aber gut, ich stecke ja nicht in ihrer Haut. Und vielleicht schreibt sie auch nur so für sich, ganz allein.
    Ich mag den Roman "Seelen" ganz gern. Auf jeden Fall sehr viel mehr als Twilight. Liegt vielleicht auch daran, dass ich Bücher, die nur auf Liebesgeschichten fixiert sind, gar nicht gerne lese. xD Find ich ein bisschen langweilig.
    Aber wir schweifen vom Thema ab Very Happy (*hust* Es gibt ja 'ne PN-Funktion ... *hust*)
    Mr. Green Und das mit dem Lesen von melancholischen Büchern, das kann ich nur zu gut verstehen. Melancholie hat ja auch oft eine gewisse Schönheit :)
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 06 Nov 2013, 19:40

    Ich habe ner Freundin mal Seelen geschenkt, wollte es selbst nicht lesen ^^ Ist das wirklich gut, weil ich meine ihren Schreibstil wird sie sicherlich beibehalten haben, oder?
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Teleri am Mi 06 Nov 2013, 20:00

    Also bei der Diskussion muss ich mit einsteigen ^^ - ich habe sehr viele solcher Bücher gelesen.
    Dazu gehören zum Beispiel auch

    "The Pearl" von John Steinbeck - ein Buch, das wir damals in der Sek II gelesen haben und es war unglaublich. Dieses Buch hat mich tief berührt. Es ist ein sehr tragisches Stück, in dem es um eine teure Perle geht. Im Hintergrund der Gedanke, dass Reichtum alleine nicht glücklich macht. Es regt unglaublich stark zum Nachdenken an und das finde ich an Büchern auch immer unglaublich toll.
    Ich liebe es Bücher zu lesen, die Inhalt haben. ^^ "The Pearl" gehört dazu.

    "Of Mice and Men" ebenfalls von John Steinbeck - es ist ein unglaublich interessanter Stoff in dem Buch. Es geht um zwei Wanderarbeiter George und Lennie - die sich bei ihren Gelegenheitsarbeiten auf den Farmen kennen gelernt haben. George ist dabei ein ganz normaler Mensch, aber Lennie ist debil und bringt George daher in die ein oder andere unangenehme Person.
    Ich weiß noch, wie unglaublich liebenswert Lennie trotz allem war und die Figur wuchs einem wirklich im Laufe des Romans ans Herz. Es ist eine tragische Geschichte. Ebenso wie "The Pearl" auch ...
    Ich habe es geliebt und gerne gelesen. Das Buch gibt es auch in Deutsch und er wurde auch verfilmt.

    "Animal Farm" - wer George Orwell kennt und mag - wird Animal Farm lieben. Es ist eine unglaublich tolle Erzählung. Es geht im Prinzip darum, dass die Tiere einer Farm sich gegen die menschliche Herrschaft auflehnen und die Schweine übernehmen dann die Führung.
    Sie werden die neuen Herrscher, wie sich das auswirkt und verhält, möchte ich hier allerdings nicht verraten, gerade das macht die Geschichte ja aus.
    Ich kann nur sagen, dass inbesondere diese drei Werke eine ganz besondere Wirkung auf mich hatten.

    Markus Zusak mit seiner "Bücherdiebin" war ebenso beeindruckend, wie der "Kinderdieb" von Brom war auch ein solches Buch, das immer einen ganz besonderes Lesegefühl erzeugten, weil sie etwas fesselndes hatten und auch Probleme aufgreifen, die man so manchmal einfach übersieht. Überhaupt ist "Peter Pan" im allgemeinen Stoff der zum Nachdenken anregt.

    Weiterhin in so einer besonderen Rolle des Leseerlebnisses sehe ich auch Katharina Timms "Hexenschwestern" - in der es um zwei Schwestern in Hessen ging, die dem typischen historischen Roman entsprechen. Gerade auch die Verbreitung der "Hexenbezichtigung" ist dabei sehr gut ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Ähnliches Thema, ähnlich impressiv war auch der "Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein.
    Einfach nur zu empfehlen, die Bücher, die ich hier genannt habe, weil nebst der Spannung und des Lesevergnügens auch viel mehr in den Worten dazwischen steckt.
    Jedes dieser Bücher hat einen ganz besonderen Stellenwert.

    Ich könnte hier noch tausende dieser Art aufzählen. "Die Verwandlung" von Franz Kafka fand ich persönlich auch sehr sehr bedrückend, besonders weil ich dem Protagonisten nachempfinden konnte oder auch "Im Westen nichts Neues" ein bedeutendes Buch der Literaturgeschichte zum 1. Weltkrieg und wer dann noch nicht genug hat, dem sei hier das Buch "Nackt unter Wölfen" von Bruno Appitz empfohlen. Allerdings nicht für schwache Gemüter, denn das Buch hat es wirklich in sich. Es geht um das Konzentrationslager Buchenwald und wie die Insassen vor der SS ein Baby zu verstecken versuchen. Ich habe es sehr gerne gelesen und dabei auch Tränen vergossen.
    Keines der genannten Bücher hat das geschafft, aber das Werk von Bruno Appitz.

    Alle Bücher mit ernsten Themen im Hintergrund und alle haben ein besonderes Lesegefühl erzeugt.
    Alle Bücher, die ich hier genannt habe, gehören zu den unglaublichen Schätzen an Literatur, die ich mir aneignen durfte und die zum Teil auch noch 10 Jahre nach dem Lesen, ein besonderes Gefühl erwecken.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Wolkenkind am Mi 06 Nov 2013, 20:02

    @Prinzchen: Na ja, ihren Schreibstil mag ich ja nicht so sehr. Aber ich bin von der Idee fasziniert. Ich finde das Buch auf jeden Fall lesenswert.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 06 Nov 2013, 20:15

    Hey Teleri,
    danke für deine ausführliche Antwort. Du scheinst sehr viel auf Englisch zu lesen, leider bin ich dieser Sprache nicht im geringsten mächtig und schaffe es mit einem gnädigen Lehrer seit mehr als sechs Jahren irgendwie mit einer vier durchzukommen Very Happy Mehr ist bei mir nicht drin ^^ Gibt es diese Bücher also auch auf Deutsch?

    Die Bücherdiebin hat bei wohl jedem Leser (zumindest jedem, den ich bisher kennenlernen durfte) einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Thematik ist ja auch wirklich sehr bewegend...
    ,,Der Kinderdieb" wurde mir auch schon mehrfach ans Herz gelegt und über Hohlbein habe ich auch schon ein paar Mal nachgedacht. Dieser Mann verkauft so viele Bücher, wie kaum ein anderer deutscher Autor, allerdings schreiobt er auch so einen Mist wie Indiana Jones bücher, also über Charaktere, die er gar nicht selbst erfunden hat. Das hat mich bisher immer abgeschreckt. Einige seiner Bücher werden in den hächsten Tönen gelobt, andere wiederum zerissen. Da habe ich dann auich manchmal Angst, irgendeinen Fehlgriff zu landen, weil er scheinbar in sehr unterschiedlicher Qualität schreibt. Aber du hast ja ein konkretes Buch genannt und das werde ich auch im Hinterkopf behalten, wenn ich demnächst vielleicht wieder den Gedanken wage, mich an Hohlbein heranzutrauen ^^

    Nun, meine Liste wird irgendwie immer länger. Leider habe ich diesen Monat schon 70 Euro oder so bei Thalia gelassen und mein Budget als Schüler ist damit ausgelastet. Nächsten Monat werde ich aber wieder meine kleine Sammlung erweitern und da sind dann bestimmt einige der vorgeschlagenen Bücher dabnei :)


    Lg

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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Teleri am Mi 06 Nov 2013, 20:58

    ²Prince: Also sowohl "of Mice and Men" zu Deutsch "Von Mäusen und Menschen" und auch "The Pearl" als "Die Perle" gibt es in Deutsch zu kaufen. Sie sind also gut zu lesen und George Orwell ist eigentlich so bekannt in der Welt, dass es "Die Tierfarm"

    Den Kinderdieb kann ich eigentlich nur empfehlen - oder wie gesagt auch die Ursprungsversion von "Peter Pan" - denn so knuffig, wie in Disney verarbeitet ist der gar nicht ^^

    Und es kommt bei den Büchern drauf an. Also ich lese auch in Englisch - so zum Beispiel auch "The stolen throne" of David Garreth xD (ein Buch zu Dragon Age - einem PC Game xD)
    oder auch die HP Bände habe ich auf englisch gelesen. Peter Pan auch xD - aber nu xD - ich lese auch auf Deutsch gerne ... ist natürlich einfacher zu verstehen Razz

    Aber ich habe letztens auch mal geschaut, was ich alles so gelesen habe ... und aufgelistet - also fast 100 Bücher, die mir so, ohne genaueres nachdenken eingefallen sind. Übrigens kann ich dir auch die Terry Prachettbücher wärmstens empfehlen, wenn du dich für schwarzen Humor interessierst und Gesellschaftskritik der allerfeinsten Sorte Very Happy
    Terry Prachett bedient sich der Fantasy als Transportmittel für seine Sozialkritik xD - teilweise sehr lustig mit "Holy wood" und "Rollende Steine" oder aber "MacBest" xD - Auch die Figuren sind immer sehr großartig :) (das ist auch konstant gut)

    Hohlbein ist tatsächlich zweischneidig, es gibt unglaublich gutes Zeug von ihm. Von "Unheil" würde ich aber abraten zum Beispiel. Die Chroniken der Unsterblichen kann man gut von ihm lesen, wobei die auch mal richtig gut, mal durchwachsen sind ^^
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 06 Nov 2013, 21:24

    Terry Prachett wird von meinem Vater und Onkel sehr gerne gelesen und ich habe oft luistige Zitate von ihm gelesen. Vor allem von der Scheibenwelt hat man schon viel gehört, aber es ist halt Fantasy und es geht ja glaube ich auich um eine Schildkröte, die durchs All fliegt und so, das ist für mich ein bisschen sehr bizarr, aber er interessiert mich trotzdem schon seit geraumer Zeit, zumal mein Vater ihn auch gut findet ^^
    Ich habe von Peter Pan den Zeichentrickfilm tausendmal oder so gesehen und finde ihn toll, dann muss ich das Buch auch lesen. Dass ich das noch nicht gemacht habe ist auch schon so ne Schande..
    Kann Hohlbein denn gut schreiben, oder hat er nur ne sehr gute und produktive Fantasie? In letzter Zeit habe ich sprachlich so viel Schund gelesen, dass ich vorsichtig geworden bin ^^
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Teleri am Mi 06 Nov 2013, 21:34

    Also von der schriftstellerischen Leistung - vom Stil her - ist Hohlbein gleichbleibend fantastisch. Das einzige, was man ihm hin und wieder vorwerfen kann oder gar muss, ist dass er den Spannungsbogen manchmal nicht gut ausnutzt oder zu langwierige Passagen hat, die in einem Langeweile aufkommen lassen. Manchmal hat man auch den Eindruck, er hat das Potential seiner Fantasie verschenkt und es nicht richtig so augebaut bekommen, wie es hätte sein können ...
    Das ist dann immer sehr schade, aber gerade sprachlich ist er ein echtes Genie. Ich bin süchtig nach der Buchreihe "Die Chroniken der Unsterblichen" - das kann ich einfach echt nur empfehlen, auch wenn man manchmal das Gefühl zwischendurch hat, seine Agentur hätte ihm mehr Zeit fürs Buch lassen sollen.

    Terry Prachett: Er ist ein Gott der Bücherwelt - auch wenn das mit der Schildkröte und der Scheibenwelt absurd und bizzarr ist - es ist SO geil - ich kann es einfach nur absolut und wärmstens und überhaupt mit voller Überzeugung empfehlen. Gerade der Inhalt ist oftmals so einzigartig und zielsicher und es gibt sogar Leute, die haben Dank ihm das Finanzsystem verstanden xD
    Weil eigentlich hat Prachett nur eins gemacht, alles was es in unserer Welt gibt, in eine so abstrakte Welt gepackt, dass es eine große Karrikatur der aktuellen Gesellschaft ist.
    Ich habe garantiert 20 Bücher aus der Scheibenwelt gelesen und jedes einzelne abgöttisch geliebt. Dein Papa hat da nen guten Geschmack (und mein Freund ist auch so ein Mensch, der ein gutes Gespür für gute Bücher hat und der liest das auch) - btw. kann ich auch Markus Heitz empfehlen, aber natürlich ist er auch ein Fantasybuchschreiber, also wenn du Fantasy nicht so magst, vielleicht nicht ganz dein Ding ^^
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 06 Nov 2013, 21:40

    Das hätte ich nicht erwartet. Oft sind diese extrem produktiven Autoren sprachlich nicht allzu gut, aber wenn das bei ihm anders ist...Nur warum schreibt er Bücher für die Indiana Jones-Reihe, das hat er doch gar nicht nötig. Er hat eigene Welten und Ideen und irgendwie fällt das einem extrem schwer. Ich habe mich bisher auch an keinen Roman zu einem Videospiel herangetraut, sowas raubt doch den Zauber eines jeden Buches ^^
    Ich würde auf jeden Fall an seiner Stelle als Autor, der schon einiges veröffentlicht hat, sowas nicht allzu gerne machen ^^
    Was ist denn dein absoluter Lieblings-Hohlbein und schreibt er eigentlich nur Fantasy oder auch was anderes? Symphatisch kommt er rüber, wenn man ihn so auf Fotos sieht, er ähnelt ein bisschen meinem Lieblingslehrer, das verstärkt den Eindruck noch mehr. Also scheint er Dank dir für mich eine ernsthafte Option geworden zu sein, auch wenn mir die Indiana Jones-Bücher immer noch schmerzen Very Happy
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Teleri am Do 07 Nov 2013, 00:20

    Ich glaub das hat was mit Fandasein zu tun. Ich könnte mir vorstellen, dass er es aus Leidenschaft macht oder auch mal um ein bisschen Zerstreuung von seinen eigenen Ideen zu kriegen. Ich kenn das, wenn es furchtbar anstrengend wird, die eigenen Ideen zu ertragen. Aber das ist nur eine Vermutung xD

    Aber Hohlbein hatte glaube ich noch kein Buch zu einem Spiel geschrieben

    the stolen throne war von David Garreth ^^ (und das Buch bricht aus dem Spiel selbst heraus, also erzählt nicht die Geschichte des Spiels, sondern ist mehr sowas, wie ein Zusatz zu den Protagonisten des Spiels ^^ - er war auch einer der Spieleentwickler und es hat Spaß gemacht von Loghain zu lesen xD )

    Mein Lieblingsbuch von Hohlbein bisher ist ganz klar "der Inquisitor" - ich fand es wirklich sehr sehr geil und sehr sehr spannend und das Ende - mit dem Ende rechnest du einfach nicht.
    Ich würde sogar sagen, dass der Inquisitor nicht Fantasy ist, sondern historischer Roman ...
    Naja, Betrachtungsebene so ein bisschen.
    Also er kann wirklich Spaß machen - er kann richtig richtig gut schreiben, wenn er will (aber von Unheil rate ich definitiv ab xD)
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Do 07 Nov 2013, 09:09

    Irgendwie fasziniert mich der Mann Very Happy Ich habe ein bisschen im Internet recherchiert, er hat sage und schreibe an die 200 Bücher geschrieben O.o!!! Aktuell bringt er vier Bücher im Jahr heraus. Der Mann hat auf jeden Fall Leidenschaft und er lebt fürs Schreiben Very Happy
    Ja, die Sache mit Indiana Jones werde ich einfach ignorieren, vielleicht schaffe ich es dann halbwegs vorurteilsfrei an eines seiner Werke heranzugehen Very Happy
    Ne zu Videospielen hat Hohlbein glaube ich tatsächlich noch keine Bücher geschrieben, dafür aber zu allerlei Filmen und sowas Very Happy

    lg

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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Wolkenkind am Do 30 Jan 2014, 23:47

    Ich wollte hier nur noch einmal schreiben, dass der Roman, dessen Name ich vergessen hatte, "Minous Geschichte" heißt. Ich bin gerade total froh, dass mir dieser Name wieder in die Hände gefallen ist, denn das Buch steckt voller Magie und Schönheit.
    Minou ist zwölf Jahre alt. Vor einem Jahr, am Morgen nach der Zirkusvorstellung, ging ihre Mutter mit einem schwarzen Regenschirm aus dem Haus und machte einen Spaziergang im Regen, von dem sie nie wieder zurückkehrte. Die Geschichte handelt von einem Zauberer und einem Priester und einem Hund namens Namenlos. Und von Papas endloser Jagd nach der Wahrheit. Sie handelt von einem toten Jungen, der zuhört, und von Minous Suche nach Mamas Stimme. Und sie handelt von der Entdeckung der Liebe.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Creature am Mi 05 Jul 2017, 21:42

    Ich persönlich hänge seit mehreren Monaten immer noch an drei ganz bestimmten Büchern, die mich nicht recht loslassen wollen. Das erste davon wäre "Dem Horizont so nah", in dem es um Liebe, Leben, Tod, Krankheit, Vergangenheit geht und dazu ist es auch noch eine wahre Geschichte. Ich kenne mittlerweile einige, die das Buch nicht gut fanden oder sehr flach, aber mir ging die Geschichte sehr nahe und sie berührt immer und immer wieder mein Herz und lässt mich sehr viel einfach überdenken.

    Das zweite Werk ist "Bambi". Ja, das allseits bekannte Reh Bambi. Doch ist es kein Kinderbuch, eher sehr melancholisch und traurig, es geht um das Leben und die Vergänglichkeit. Und eine ganz bestimmte Szene geht mir auch nicht mehr aus dem Kopf, in der zwei Blätter im Herbst miteinander reden und sich fragen, was mit ihnen passiert, wenn sie herunterfallen.

    Das dritte Buch ist "Als ich dich fand". Als ich es gelesen habe fand ich es nicht einmal besonders gut. Aber im Nachhinein sind da viele Momente und Zitate, die mich beschäftigen und ich glaube, dies macht ein Buch für mich einfach bewegend.

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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

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