Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

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    Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 30 Okt 2013, 15:31

    Hallo liebe Forengemeinde Very Happy ,
    nachdem ich mich schon ein wenig im Forum betätigt habe und einige Beiträge verfasst habe, wollte ich nun mal einen eigenen Thread erstellen über ein Thema, das zwar schon oft im Forum angeschnitten wurde, aber bisher noch nicht den Weg in eine eigene Diskussionsrunde gefunden haben (das sagt zumindest die Suchfunktion Very Happy).
    Ja, es geht, wie man unschwer am Titel erkennen kann, um Bücher, die etwas mehr sind als nur Unterhaltung. Es geht um Leseerlebnisse, die es geschafft haben, einen über eine längere Zeit hinweg zuprägen.
    Bei mir konnte ich dieses Phänomen auch schon einige Male beobachten, wenngleich ich sagen muss, dass gemessen an der Gesamtsumme an Bücher, die ich lese, es sich hierbei nur um einen sehr kleinen Bruchteil handelt.
    Siebzig Prozent der Bücher, die ich lese, sind gut, in Ordnung, unterhaltsam, oder wie auch immer man es nennen mag. Zwanzig Prozent sind dagegen ein Reinfall und werden abgebrochen oder nur mit sehr viel gutem Willen zuende gelsen.
    Das letzte Zehntel hingegen sind besonders gute Bücher, an die man sich erinnert und ein noch kleinerer Bruchteil von diesem Zehntel sind dann die Bücher, über die ich in diesem Thread sprechen/schreiben möchte.
    Mir sind folgende Bücher heute noch besonders im Gedächtnis geblieben und haben mich entweder emotional stark gerührt, oder für einen Umschwung oder eine Änderung meiner Einstellung zu gewissen Themen gesorgt:

    Der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry:
    Dazu muss ich mittlerweile glaube ich gar nichts mehr schreiben bzw. sagen Very Happy

    Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón:
    In diesem Roman hat mit die atmosphärische Dichte besonders berührt. Auch der melancholische Unterton und die Hommage an das Erzählen von Geschichten, die Liebe zu Gehemnissen und die untrennbar mit der Geschichte verbundene Mystik, bei der man sich fragt, handelt es sich jetzt um Fantasy oder nicht, sind Elemente, die Herr Zafón in eine Art und Weise einbaut, wie ich es selten gelesen habe. Dieses Buch strotzt vor Geheimnissen und hat mehr Inhalt als sich auf knapp 600 Seiten erahnen lässt.

    Mit dir an meiner Seite von Nicholas Sparks:
    Dieser ungeheuer kitschige und nichtssagende Titel, der vom Verlag (der Originaltitel auf Englisch hat eine völlig andere Bedeutung) in der Hoffnung, er würde beim Klientel (das bei Nicholas Sparks zumeist  aus weiblichen Teenagern besteht)
    gut ankommen, gewählt wurde, hat mich mit viel Misstrauen an die Story herangehen lassen. Zu unrecht. Die Geschichte über Ronnie und ihren Vater ist so emotional erzählt, dass es selbst mich (als Jungen Very Happy) stark gerührt hat und für einige Gedankenabschweifungen im Unterricht oder sonst wo gesorgt hat. Ich denke, dass bei noch wesentlich emotionaleren Gemütern als ich es bin dann wirklich gar kein Auge trocken bleiben wird.

    Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giordano:
    Fangen wir mal mit einem Zitat an:
    Manchmal begann Michela, sich auf ihrem Stuhl wild hin und her zu werfen und auf und ab zu schlagen, wie ein Nachtfalter in der Falle. Ihr Blick verfinsterte sich, und die Lehrerin stand da und beobachtete sie, mehr erschrocken, als Michela selbst und mit der vagen Hoffnung, dass diese Zurückgebliebene eines Tages wirklich abheben und davonfliegen könnte. Der eine oder andere in den hinteren Reihen kicherte, andere machten: Schsch.
    Irgendwann dann stand Mattia auf, indem er seinen Stuhl anhob, damit er nicht über den Boden schleifte, stellte sich hinter Michela, die jetzt den Kopf kreisen ließ und so schnell mit den Armen schlug, dass er fürchtete, sie könnten sich vom Körper lösen.
    Mattia ergriff ihre Hände und führte sie sanft über der Brust zusammen.
    ,,Siehst du, jetzt hast du keine Flügel mehr", flüsterte er ihr ins Ohr.

    Dieses Zitat ist mir bis heute nicht aus dem Kopf gegangen und auch der Rest des Buches ist in erschreckender Art ehrlich geschrieben. Es geht um Depression, Bulimie, Behinderungen. Alles mit einer Emphatie und Nähe erzählt, dass man absolut eintaucht in die Geschichte. Desweiteren ist dieser relativ kurze Roman auch noch für einen Debütanten äußerst stilsicher geschrieben. Dennoch werde ich dieses Buch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht noch einmal lesen. Dazu war die Grundstimmung zu schlecht, zu pessimistisch und des Ausgang letzendlich zu zynisch.
    Für Leute, die nur unterhalten werden wollen, wäre so ein Roman mit Sicherheit zu harte Kost.

    Die Bücherdiebin von Markus Zusak:
    So etwas gutes habe ich wirklich nur wenige Male gelesen. Das Thema Nazionalsozialismus und Weltkrieg wurde in der Literatur so oft behandelt wie kaum ein anderes und trotzdem ist diese Geschichte ein absolutes Unikat. Sie handelt von Rassismus, Vorurteilen, Liebe, Freundschaft und vielem mehr. Hier findet alles Platz. Und diese ganze Symbolik (ich liebe Symbolik wie kein zweiter Very Happy) ist einfach herrlich.
    Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Es ist nach Der Kleine Prinz meine ausdrücklichste Empfehlung für jeden Leser, der nicht nur gut unterhalten, sondern auch sichtlich bewegt werden möchte!


    So das war eine kleine Liste meinerseits. Kennt ihr auch solche Bücher? Hattet ihr auch schonmal das Vergnügen von einem Buch zu Tränen gerührt worden zu sein? Was waren das für Bücher und warum sind sie so besonders? Ich hoffe, dass einige User antworten auf meine Fragen haben.

    Danke schonmal im Voraus!

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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Janey am Mi 30 Okt 2013, 18:48

    Also mich hat geradeein Buch ziemlich mitgerissen!
    Ich hatte esmir zum Englischlernen gekauft, weil mich der Inhalt ansprach. Es ist nun kein Lehrbuch oder so. Ich wollte einfach irgend ein englisches lesen, das relativ kurz ist. Dies nun etwa 250 Seiten.
    Es dreht sich hier um 'If I stay' von Gayle Forman.
    Ein Mädchen hat mit ihrer Familie einen Autounfall und muss sich nun in Form eines Art Geistes entscheiden, ob sie hier bleibt oder in den Tod geht.
    Man lernt sehr viel über das Mädchen, aber auch über sich selbst. Was ist wichtig an meinem Leben, wer ist für mich da und was zählt überhaupt für mich?
    Ich glaube es wäre egal ewesen, wie es geendet hätte, ich hätte trotzdem geheult! Ich hab erst nach einiger Zeit wieder eingekriegt, weil diese Geschichte mir wirklich nahegegangen ist.

    Meinst du solche Geschichten?
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 30 Okt 2013, 19:18

    Hallo Janey,
    ich habe in bisschen gegoogelt und herausgefunden, dass es besagtes Buch auch auf Deutsch gibt. In Deutschland ist dieser Autor aber scheinbar nicht allzu bekannt, zumindest habe ich von ihm bis dato zumindest nicht bewusst Noziz genommen.
    Ja, genau soetwas meine ich! Solche Ausgangsideen sind der Stoff, aus dem solche Geschichten, die uns berühren und nachdenken lassen sollen, entstehen.
    Das ist bestimmt unglaublich spannend und sorgt bestimmt für einige moralische Kontroversen. Darf man ein Leben einfach so von selbst beenden? Ist ein Leben voller Leid überhaupt lebenswert?
    Ich kann mir vorstellen, dass so ein emotionales Thema viel bewegt. Ich habe auch noch eine Autorin, von der ich mir letzens ihren aktuellen Bestseller (Eine Handvoll Worte) gekauft habe, im Visier. Sie heißt Jojo Moyes und setzt sich in ihrem ersten international wirklich erfolgreichen Roman mit Sterbehilfe auseinander.
    Alles in allem bestimmt ein sehr schöner Roman, in dem es wahrscheinlich um noch viel mehr als nur ums Sterben geht. Danke für die Empfehlung!
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Skadi am Mi 30 Okt 2013, 19:20

    Hallo Prinz!

    Vermutlich hab ich einfach noch nicht die richtigen Bücher gelesen oder ich bin einfach emotional nicht so der Typ, der sich so stark an Texte bindet. Denn leider kann ich von mir nicht wirklich behaupten, die von dir geschilderten Erfahrungen bereits selbst erlebt zu haben. Natürlich habe ich schon oft bei einer spannenden Stelle mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie eine Geschichte oder eine Szene endet. Aber geprägt oder meine Weltansicht zu verändern - das hat bisher noch keines geschafft.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 30 Okt 2013, 19:31

    Hey Skadi,
    solche Bücher sind tatsächlich schwer zu finden. Ich denke es gibt viele Menschen, die ganz gut schreiben können, die eine gute Fantasie haben, aber Genies sucht man meistens doch vergeblich. Das macht die Sache aber auch so schön und einzigartig. Ich stoße auf so ein Buch auch nur mit absolut viel Glück und es ist ja nicht nur der eine Faktor, dass ein Autor wirklich richtig gut ist, entscheidend. Oft spielen auch persönliche Aspekte eine Rolle. Bücher, die einem nahegehen assoziiert man nicht selten mit eigenen Erlebnissen.
    Es kommt also auch auf die persönliche Situation an. Was für ein Genre liest du denn bevorzugt? Ich als Fan von Krimis weiß zum Beispiel, dass ein gutes Buch von Sebastian Fitzek oder Nele Neuhaus mich zwar prächtig unterhalten, aber mich meistens nicht allzu sehr bewegen, weil sie halt auf Spannung und Unterhaltung ausgerichtet sind. Pauschalisieren kann man da natürlich auch nicht, weil es halt auch sehr gute Krimis gibt, die einem Denkanstöße liefern, aber ich glaube, dass gewisse Genres wie etwa der klassische Liebesroman mehr Potential haben, den Leser emotional zu rühren und wenn man dieses Genre dann (so wie ich:twisted: ) nicht allzu sehr mag, stehen vielleicht die Chancen auch ein wenig schlechter, mal über so ein Buch zu stolpern. Very Happy
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Vampirmaedchen am Mi 30 Okt 2013, 20:42

    Hallo Prince!

    Zu deinen vorgestellten Büchern habe ich mir deine Anmerkung nicht durchgelesen, weil ein paar davon noch lesen möchte. Dennoch kann ich zu diesem Thema auch etwas sagen.

    Mich hat - was ich zumindest jetzt wie aus der Pistole geschossen sagen kann - "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green sehr berührt. Es ist, wie es auch überall steht zu dem Buch, kein "normales" Buch, dass um Krebs handelt. Man lernt die Charaktere lieben, die Worte von dem Autor und ... ich weiß nicht. Die Tatsache, wie die Protas mit ihren Schicksalen umgehen ist einfach einzigartig, wie ich finde :}

    Ich habe zwar bis jetzt nur zwei Bücher von dem Autor gelesen, aber ich wage zu behaupten, dass alle seine Bücher in zu diesem Thema passen. Denn auch "Eine wie Alaska" lässt einen sehr nachdenklich zurück und zeigt einfach, wie schnell sich das Leben ändern kann und die Menschen mit dem Tod umgehen.

    Ich hoffe, dass sich hier noch viele Bücher finden lassen und man vielleicht noch auf neuen Lesestoff stoßen wird :)

    Liebe Grüße,
    Vee
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 30 Okt 2013, 21:11

    Hallo Vampirmädchen,
    in der Tat kenne ich John Green und habe auch ,,Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen und es steht auch noch in meinem Regal. Was für ein Zufall! Aber das war ja auch ein Bestseller :)
    John Green wird allgemein von seiner Fangemeinde sehr gefeiert und es fiel mir leicht, das Buch durchzulesen. Sein Schreibstil hat mir nicht immer zugesagt, aber das ist bei einem so komplizierten und schwierigen Thema nicht der springende Punkt.
    Insgesamt hat es sich für mich gelohnt, dieses Buch zu lesen und es hat mir viele Einblicke in die Gedankenwelt der Betroffenen gewährt. Ich selbst habe auch einen Cousin, der Leukämie hat und bin mit der Thematik also relativ vertraut. Mir war klar, dass, wenn ich mal wieder in seichten Gewässern schwimmen wollen würde, ich lieber die Finger von diesem Buch lassen sollte.
    Aber ich las es und es hat mich gerührt. Nicht so, wie die anderen genannten, aber auf jedenfall so, dass es insgesamt alles andere als ein Fehlgriff war.
    Also kann ich deine Empfehlung nur teilen!
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Lexi am Mi 30 Okt 2013, 21:20

    Hach, bewegende Romane ... da kenne ich einige.

    "Die Bücherdiebin" gehört da definitiv dazu, aber ich glaube, keines passt so sehr in diese Kategorie wie "Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis.
    Dieses Buch hat mich umgehauen, als ich es gelesen habe.

    Es gibt noch viele weitere Bücher, die mich bewegt haben, aber dieses ist definitiv das heftigste.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 30 Okt 2013, 21:24

    Ich packe es direkt auf meine Liste, leider ist die erschreckend lang Surprised. Der Titel klingt gerade so, als MÜSSE ich dieses Buch lesen.
    Außerdem scheint die Story sowohl spannungs- wie auch gefühlvolle Elemente miteinander zu vereinen, eigentlich kann es ja gar nicht besser für mich werden. Very Happy
    Ist es dein absloutes Lieblingsbuch?
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von SaKi am Mi 30 Okt 2013, 22:39

    Hallo Prince,

    danke für den tollen Thread! Und ich finde auf deiner Liste gleich zwei der Bücher, die ich auch genannt hätte: Der Kleine Prinz und Der Schatten des Windes. Diese beiden Bücher zählen zu meinen absoluten Lieblingen, weil ersteres einfach ein wunderbarer Klassiker ist und mich berührt hat und zweiteres mich einfach mit seiner Sprachgewalt und seinem Setting umgehauen hat. Und ich mag gerne Geschichten über Geschichten/Bücher.

    Was mir noch spontan einfällt, sind Die unendliche Geschichte und Momo von Michael Ende. Diese Bücher gelten zwar als Kinderbücher, aber ich habe sie beide erst letztes Jahr gelesen und war hin und weg. Momo hatte ich mal in der Grundschule als Film im Unterricht geguckt, aber ich mochte den Film damals nicht (übrigens mag ich auch die Verfilmung der unendlichen Geschichte nicht sonderlich, auch wenn viele den Film lieben) ... wahrscheinlich hat mich diese Abneigung der Vefilmungen so lange davon abgehalten, diese beiden Meisterwerke zu lesen. Beide Werke haben jetzt nicht meine Welt aus den Angeln gehoben, aber sie führen deutlich vor Augen, was wichtig ist und was man nicht aus den Augen verlieren sollte.

    Was mich auch sehr beeindruckt hat, ist Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde ...... und wenn ich schon bei diesem Autor bin, kann ich auch gleich noch Das Gespenst von Canterville nennen ;)Oscar Wilde hat mit Dorian Gray ein sehr eindrucksvolles Werk voller Gesellschaftskritik, Fantasie und Nachdenklichkeit geschrieben, das mich auch sprachlich überzeugt hat (was nicht jeder "alte Klassiker" schafft Wink) ... Das Gespenst von Canterville hat mich einfach so berührt und ich habe das Buch und vor allem das Gespenst einfach ins Herz geschlossen.

    Was ich vor kurzem erst gelesen habe, war Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce (das Buch will ich seit August hier in einer Rezension vorstellen ^^*) – das Buch habe ich innerhalb eines einzigen Tages verschlungen. Es hat mich mitgenommen auf die Reise, auf die sich der alte Harold begibt, der in seinem Leben eigentlich gar nicht glücklich ist, und der von einer alten Freundin einen unerwarteten Brief bekommt ... sie hat Krebs und wollte sich von ihm verabschieden. Sie schrieb aus einem Hospiz in Nordengland – und Harold will zunächst per Brief antworten, aber dann entwickelt sich das alles plötzlich zu einem Fußmarsch bis zu Queenie, der besagten Freundin. Er läuft und glaubt daran, dass er Queenie helfen kann, wenn er nur bis zu ihr läuft. Sein Vorsatz: »Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.« Queenie soll auf ihn warten. Und das tut sie. Diese ganze Reise, die Entwicklung, die Reaktionen der Menschen, auf die er trifft, der Medien, seiner eigenen Frau ........ und von Queenie ... Harolds Entschluss, seine Zweifel, seine Veränderungen, all das ist sehr plastisch und nachvollziehbar und ich war wirklich dabei auf seiner Reise. Hängen geblieben sind aber vor allem die kritischen Worte des Onkologen, den Harold zufällig in einem Café trifft ... Jedenfalls hat mich das Buch sehr berührt, auch weil Harold da nun nicht mal eben hinlatscht, alles gut geht und er zusammen mit Queenie tanzend aus dem Hospiz spaziert. Wahrscheinlich berührt es mich gleich doppelt, da meine Oma vor acht Jahren in einem Hospiz an Krebs gestorben ist.

    Außerdem möchte ich noch Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers erwähnen. Das war das erste Moers-Buch, das ich gelesen habe und es hat mich mit seiner Kreativität und Vielfalt und dieser völlig logisch erscheinenden Welt und all diesen Gestalten direkt umgehauen und die ganze Geschichte (ich sag ja, ich mag Geschichten über Bücher Wink) hat mich sofort in ihren Bann gezogen.

    Was mir zuletzt noch einfällt, ist Armand, der Vampir von Anne Rice. Mein Lieblingsbuch der Autorin (und – ehrlich gesagt – das einzige von ihr, das ich komplett gelesen hab) und mein Lieblingsvampirbuch allgemein. Es hat mein Bild des Vampirs grundlegend geprägt und verkörpert auch mein Lieblingsbild von Vampiren. Selbst Bram Stoker kommt da nicht ran, auch wenn Dracula natürlich der Vater aller Vampire ist.

    Ich weiß nicht, ob diese Bücher nun unbedingt mein Leben oder meine Weltanschauung geändert haben, aber sie haben mich beeindruckt und sind bei mir hängen geblieben. Bestimmt gibt es noch das eine oder andere Buch, das ich dazuzählen kann, aber momentan mag es mir nicht einfallen oder ich weiß nicht, ob ich es wirklich dazuzählen soll. Bücher wie Die Mitte der Welt (Andreas Steinhöfel) oder Der Vorleser (Bernhard Schlink).
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 30 Okt 2013, 23:03

    Hallo SaKi,
    ja Michael Ende ist einfach toll!! Danke für den ausführlichen Text und tatsächlich habe ich auch schon von einigen dieser Bücher gehört (und einige von ihnen natürlich auch selbst gelesen). Vor allem an Walter Moers wollte ich mich mal herantrauen. Ich mag irgendwie Bücher über Bücher, ob jetzt von Carlos Ruiz Zafon, Cornelia Funke oder halt von Moers :)
    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry kam mir auch schon einige Male zu Ohren und die Kritiken sind ja grandios auf Amazon (auch wenn das nicht immer ein Garant für den lterarischen oder unerhaltsamen Wert eines Buches ist *hust*).
    Armand, der Vampir, da macht mir um ehrlich zu sein schon der Titel ein wenig Angst. Seit Twilight habe ich keinen Vampirroman mehr angefasst und weigere mich sogar Brennen muss Salem von Stephen King zu lesen Very Happy.
    Ich weiß, man sollte niemals eine ganze Sparte direkt in eine Schublade stecken, aber ich fand Twilight einfach stilistisch und auch ansonsten unfassbar schlecht. Sorry, an alle Twilight-Fans da da draußen! ^^
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von SaKi am Mi 30 Okt 2013, 23:43

    Hallo Prince,

    danke für deine Antwort :)
    Also, bei Moers kann ich dir wirklich das o.g. Buch ans Herz legen. Ganz besonders, wenn du Bücher über Bücher magst. Hildegunst von Mythenmetz ist quasi 85% des Werkes über in Buchheim unterwegs und da ist der Name Programm! Very Happy Also wenn dir mal nach vielen schrägen Gestalten, Spannung und Spaß ist, dann greif dir dieses Buch auf alle Fälle mal.

    Wo du von Cornelia Funke sprichst: Tintenherz müsste ich auch mal weiterlesen, aber leider überzeugt mich Frau Funkes Stil nicht so richtig, wenngleich ich z.B. den Film ganz gern mochte, aber in dem Buch nach kurzer Zeit stecken blieb. Na ja, vermutlich war es auch eine blöde Idee, es nach dem Schatten des Windes zu lesen *gg*

    Harold Fry hat mir wie gesagt gut gefallen, stellenweise war es ein ganz bisschen kitschig (vor allem an einem Teil des Endes), aber im Großen und Ganzen ist es definitiv ein Buch, das zu Recht auf den Bestsellerlisten steht. Es ist kein stilistischer und inhaltlicher Dünnschiss wie Shades of Grey *g*

    Armand der Vampir ist um einiges älter als Twilight und all der literarische Mist, der danach kam. Anne Rice hat die Vampire gesellschaftsfähig gemacht, nachdem Bram Stoker sie mit Dracula überhaupt erst so richtig in die Belletristik geworfen hat. Der erste Teil der Chronik der Vampire (dessen sechster Teil Armand ist) erschien schon 1976. "Interview mit einem Vampir" sagt dir sicherlich etwas.
    Und ja, was Twilight anbelangt stimme ich dir uneingeschränkt zu. Aber wie gesagt, Anne Rice kam um einiges eher und bei ihr haben die Vampire noch Stil (auch wenn sie teilweise ähnlich archaische Werte wie Edward mitbekommen haben – Rice ist zwar keine Mormonin, aber war teilweise sehr gläubige Katholikin, hat sich zweimal von der Kirche abgewandt, ist zwischendrin wieder zurück und momentan ist sie wieder auf dem Antikirche-aber-ich-glaube-noch-an-Christus-Trip *g* Aber Armand z.B. ist Ikonen-Maler in einem Höhlenkloster.).
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Mi 30 Okt 2013, 23:57

    Hey Saki,
    Moers wird dann definitiv ein Kandidat sein. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich schon ein Buch von ihm in der Hand hatte, aber dann kam immer wieder ein neuer Stephen King, McFadyen oder sonst wer, der mich dann noch in letzter Sekunde umgestimmt hat. Böse sowas... Very Happy

    Cornelia Funke habe ich vor allem durch meine frühe Kindheit in Erinnerung. Ich habe mich in ihre Gespensterjäger-Reihe absolut verguckt. Irgendwie fand ich die damals sooooooo spannend! Da war ich sechs oder so, da war alles schaurige und geisterhafte irgendwie spannend.

    Klar sagt mir Interview mit einem Vampir was Very Happy Ich habe gleich mal gegoogelt. Echte Kulturlücke bei mir, aber wie gesagt, ich habe mich mit dieser Sparte so gut wie gar nicht auseinandergesetzt. Wenn das so ist, wäre es tatsächlich mal ne Überlegung wert, sich an einen Vampirroman heranzutrauen. Außerdem gibt es irgendwie viele Bücher aus den 80er (vor allem Kings Twisted Evil ), die mir sehr gefallen!
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von SaKi am Do 31 Okt 2013, 00:02

    Also, als ich sechs war, hat Cornelia Funke noch gar nichts geschrieben, glaube ich *g* Deswegen bin ich auch nicht mit ihr aufgewachsen. Bei mir waren es eher Enid Blyton, Wolfgang Hohlbein und R.L.Stine *ggg*

    Dafür lese ich Sachen von King, McFadyen und Konsorten überhaupt nicht. Einfach nicht mein Genre *g*
    Vampirromane sind eh so eine Sache für sich, genau wie Schauerliteratur o.ä. Das muss man mögen.
    Armand ist allerdings nicht aus den 80ern – wenn ich mich recht entsinne, erschien das Buch 1998.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Do 31 Okt 2013, 00:29

    Ne Amand, nicht, aber einige Teile der Chronik der Vampire stammen glaube ich aus den 80ern.
    Ja, ich denke, dass Cody McFadyen an sich nichts für den normalen Lesegeschmack ist, da muss man es schon ein bisschen härter mögen. King schrieb auch hervorragende, nicht allzu schaurige Bücher wie zum Beispiel The Green Mile.
    Vom Horror wird er sich jedoch nie verabschieden, aber einige Bücher lassen sich tatsächlich von ihm lesen, ohne dann man anschließend an Paranoia leidet (Friedhof der Kuscheltiere und Shining würde ich systematisch dann aber lieber auslassen Very Happy ) . Aber man muss ihn nicht mögen, er hat halt so seine Art mit der viele nicht zurecht kommen Very Happy.
    Eigentlich sind ja Vampire schon etwas Spannendes; sie sind mystisch, charaktervoll und einfach die Inkarnation des Grauens. Geradezu perfekt um spannende Charaktere zu formen.
    Leider hat Frau Meyer mit ihren Romanen den Ruf des gesamten Genres regelrecht geschlachtet. Man hat das Gefühl, dass es immer noch eine große Anhängerschaft gibt, kommerziell lohnen sie sich also weiterhin allemal, aber unter den Rest der Bevölkerung sind sie eben so verhasst, wie es nur Sado-Maso-Romane in den nächsten Jahren sein können Very Happy
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Vegi am Do 31 Okt 2013, 08:29

    Dieser Thread klingt spannend, da muss ich doch auch mal meinen Senf dazu geben :)

    Cornelia Funke wurde bereits erwähnt.  Ihr Roman Tintenherz hat mein ganzes Verhältnis zu Büchern maßgeblich geprägt. Ich las das Buch das erste Mal mit 17 Jahren und nach der Lektüre sah ich Bücher plötzlich mit ganz anderen Augen. Meine heute doch recht ausgeprägte Bibliophilie hat ihre Wurzeln in diesem Buch - ich möchte später gern ein Haus haben, wie Elinor, Bücherregale statt Tapeten Very Happy
    Und ja, ich habe erst recht spät wirklich zu Büchern gefunden. Die paar Bücher, die ich bis 17 (außerschulisch) gelesen hatte, kann ich gemütlich an zwei Händen abzählen. Tintenherz sorgte also irgendwie auch dafür, dass ich von FanFiction im Internet, Comics und Manga mehr und mehr auf Bücher kam.

    Was mich noch einfach sehr beeindruckt hat, ist meine Lieblingsbuchreihe. Die Uralte Metropole von Christoph Marzi, wovon inzwischen vier Bücher erschienen sind .
    Was mich so an diesen Büchern fasziniert? Der Schreibstil, die Figuren, die Welt, die vielen Bezüge zu anderen literarischen Werken, Mythen und religiösen Geschichten, die Tatsache, dass es kein schwarz-weiß gibt, sondern nur Grauschattierungen und kein Charakter wirklich das pure Böse darstellt.
    Der erste Band Lycidas wurde mir von einer Freundin empfohlen. Ich hatte schon vorher oft im Buchladen davor gestanden, weil ich das Cover so hübsch und den Titel so magisch fand. Dann bekam ich das Buch geschenkt, fing an es zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Es war spannend und auf seine ganz eigene Art magisch.
    Da man den Inhalt jederzeit auf Amazon oder sonstwo nachschlagen kann, spare ich mir dazu einfach mal jeden Kommentar. Vor allem haben diese Bücher nicht nur wegen des Inhaltes einen gewissen Reiz für mich. Ich habe unheimlichen Spaß daran, die ganzen mehr oder weniger direkten Anspielungen zu finden, die Herr Marzi sehr gekonnt in seine Bücher einwebt (was vor allem auf Amazon z.B. dazu führt, dass viele der Meinung sind, Marzi hätte nur geklaut und nichts eigenes geschaffen - was mMn völliger Mist ist). Nicht umsonst habe ich genau darüber auch meine Bachelorarbeit geschrieben, auch wenn ich darin nur einen winzigen Aspekt untersuchen konnte.
    Was das für Anspielungen sind? Nun, es geht los mit Figuren und Namen wie Dorian Steerforth, der ein Bildnis besitzt, das an seiner Stelle Tod und Verderben aufnimmt und der sich anderswo Lazarus nennt. Oder recherchiert man den Namen des elfischen Bibliothekars Maurice Micklewhite, wird man feststellen, dass dies der Geburtsname von niemand geringerem als Michael Caine ist - und sieht man sich ältere Filme an, stellt man sogar gewisse Ähnlichkeiten fest (mal ganz davon zu schweigen, dass der Film "Der Mann, der König sein wollte", bzw. die literarische Vorlage, an anderer Stelle ebenfalls eine große Rolle spielt).
    An anderer Stelle laufen einem Erzengel und ägyptische Gottheiten (Anubis im Nadelstreifenanzug) über den Weg. Wer Neil Gaiman kennt, wird wahrscheinlich auch mit der Welt vertraut sein; das London unter London erinnert stark an "Niemalsland" und dank Nachwort weiß ich, dass Marzi Kontakt mit Gaiman hat(te). Im ersten Band dreht sich auch noch vieles um die Legenden und Mythen, die sich um Jack The Ripper ranken und Marzi erschafft seine ganz eigene Erklärung.
    An dieser Stelle sollte ich wohl besser damit aufhören, ich verstricke mich hier sonst in noch mehr Aufzählungen von tollen Verweisen auf... alles XD Also genug geschwärmt ^^

    Und bei eurer Twilightdiskussion kann ich meinen Mund nun auch nicht halten: ich konnte mir von diesen Büchern Vampire gar nicht vermiesen lassen. Das sind keine Vampire, das sind Elfen. Vampire glitzern nicht. Elfen trau ich das zu.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Do 31 Okt 2013, 13:47

    Hallo Vegi,
    das klingt ja unheimlich interessant. Ich mag es ebenfalls, wenn Autoren, kleine Hinweise in ihre Geschichte verweben. Das ist unheimlich spannend. In den Harry Potter-Büchern ist das bei den Namen sehr oft so Very Happy
    Ja, ich glaube, dass so ziemlich jeder mal ein Buch liest, dass bei ihm dann die absolute Leselust entfesselt. Das war bei mir auch so.
    Du hast sogar eine Bachelor-Arbeit darüber geschrieben? Dann bist du ja ein absoluter Profi auf dem Gebiet.
    Auch Dan Brown streut ja viele Hinweise in seinen Büchern, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass Herr Marzis Werke von höherem literarischem Wert sind Very Happy. Aber auch Brown hat es geschafft mich dadurch in seinen Bann zu ziehen. Symbolik ist einfach unheimlich spannend! Danke, dass du so ausführlich über deine Leseerfahrungen geschrieben hast :)
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Wolkenkind am Do 31 Okt 2013, 16:54

    Ui, interessantes Thema. Da habt ihr ja schon einige berührende Romane genannt - wobei ich "Der Schatten des Windes" nicht so bewegend fand wie meine Freundin, die mir das Buch auslieh. Sie schwärmte in den höchsten Tönen davon, aber irgendwie … erreichte mich die Geschichte nicht.

    Mir gefällt beispielsweise Sara, die kleine Prinzessin von Frances Hodgson Burnett. In dieser Geschichte liegt etwas Magisches, wenn auch Melancholisches, das mich tief berührt hat. Ich habe diesen Roman schon sehr häufig gelesen. Außerdem hat mich der Roman Der Himmel fällt von Lorenza Mazzetti sehr angesprochen. Er ist ebenso rührend - meiner Meinung nach. Auch Feuerschlucker von David Almond hat mich sehr bewegt. Und Tiger, Tiger von Margaux Fragoso, es ist eine Autobiografie über einen jahrelangen Missbrauch - wunderschön und verstörend geschrieben, weil der Roman so ehrlich ist, dabei aber den Täter zu keinem Zeitpunkt verurteilt. Oh, und Malvea und der Herr der Adler von Isolde Heyne ist auch wunderbar. Sehr einfühlsam und nachdenklich, mit ein wenig Fantasy und einem kleinen Familiendrama. Die Insel der blauen Delfine von Scott O'Dell hätte ich fast vergessen, ein beeindruckender Roman, der von einem Mädchen handelt, das auf einer Insel alleine überleben muss, nachdem es von seinem Volk aus Versehen nicht auf dem Schiff mitgenommen wurde - das aber sowieso später im Sturm untergeht. Und das sind nur die Bücher, die mir jetzt spontan einfallen.
    Ich liebe es einfach, von Worten so sehr angerührt zu werden, dass einen die neuen Gedanken, die diese Geschichte in einem hervorgerufen hat, nicht mehr loslassen. Meistens bleibe ich dann noch eine Weile in der Stimmung des jeweiligen Romanes und komme nur schwerlich wieder aus ihr heraus. Aus diesem Grund muss ich eine stabile Laune haben, wenn ich solch aufreißende Romane lese. Das kennen vielleicht ein paar von euch.

    Dann gibt es da noch ein Buch, dessen Titel ich bedauerlicherweise vergessen habe. Es wird aus der Sicht eines noch jungen Mädchen geschrieben, die mit ihren Eltern auf einer Insel wohnt, auf der vielleicht höchstens zehn Menschen leben. Eines Tages verschwindet ihre Mutter, als sie abends einen Spaziergang macht, aber das Mädchen ist überzeugt, dass sie wiederkehren wird, selbst als einer ihrer Schuhe von den Fluten angespült wird. Sie denkt sich die abenteuerlichsten Geschichten aus, nur damit sie nicht an den Tod der Mutter glauben muss. Es ist ein sehr berührender Roman, aber wie gesagt, ich habe nicht den blassesten Schimmer, wie der Titel lautet.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Do 31 Okt 2013, 17:07

    Hallo Wolkenkind,
    das sind ja eine Menge spannender Romantitel und tatsächlich habe ich noch kein einziges dieser Bücher gelesen. Mal schauen, wann mir eins davon, wenn ich mal wieder bei Thalia rumgauner und nach neuen Schmökern suche Very Happy, in die Hände fällt.
    Vor allem deine letze Schilderung von dem Mädchen auf der Insel klingt nach einer sehr anrührenden Geschichte. Schade, dass du den Titel nicht mehr weißt.
    Mir fällt übrigens auch noch ein sehr trauriges, verstörendes und autobiographisches Buch ein.
    ,,Sie nannte mich Es" von Dave Pelzer. Mit Sicherheit einer der unverhülltesten und ehrlichsten Schilderungen über Missbrauch bei Kindern. Echt schwere Kost, muss man sagen...
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Wolkenkind am Do 31 Okt 2013, 17:11

    Ja man, ich hab jetzt bestimmt eine Stunde lang im Internet danach gesucht, aber es ist nichts zu finden. Eine Zeit lang dachte ich ja, der Roman hieß so ähnlich wie "Der Tag, an dem Mama nicht wiederkam" oder so, aber Pustekuchen ... Menno. -__-
    Oha, ja, das Buch habe ich auch gelesen. Musste das auch erst mal ein paar Tage lang verdauen, bevor ich mich Neuem zuwenden konnte.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Do 31 Okt 2013, 17:19

    Vielleicht fällt dir der Titel ja spontan ein, die Geschichte hat auf jeden Fall Potential! Ja, eigentlich lese ich solche Bücher wie dieses von Dave Pelzer nicht allzu gerne, weil ich ein Buch lieber mit positiver Stimmung zuschlagen möchte, aber manchmal muss man sich auch über solche Dinge Gedanken machen. Gut, dass es so viele andere Erzählungen gibt, die einem dann wiederum Mut und Hoffnung geben. Diese stehen bei mir dann immer an erster Stelle!
    Hast du auch andere schon genannte Buchtitel gelesen? Der Schatten des Windes kommt insgesamt sehr gut an, aber ob man jetzt richtig umgehauen wird, ist da, wie überall auch, halt Geschmackssache. Es gibt sicherlich auch tausende Menschen, die durch Twilight dermaßen gerührt wurden, dass sie den Tränen nahe waren. Ich war auch den Tränen nahe, als ich die letzte Zeile von Biss zum Ende der Nacht las, aber das ließ sich nicht wirklich auf emotionale Rührung zurückführen.
    Mich haben vor allem diese vielen Geheimnisse und Charaktere berührt, ich fand das so mystisch. Das hat mich richtig ins Träumen versetzt bei Der Schatten des Windes...
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von Wolkenkind am Do 31 Okt 2013, 17:44

    Ja, wahrscheinlich fällt mir der Titel in so einem richtig seltsamen Moment ein - so wie immer halt. Very Happy So beim Duschen, oder kurz vorm Einschlafen oder so. Haha.
    Eigentlich kann ich so richtig deprimierende Sachen auch nicht lesen. Ich schleiche zum Beispiel die ganze Zeit um den Roman Das Gesicht des Mondes von Alice Sebold herum, weil ich weiß, dass es mich zum Weinen bringen wird. Ich bin so anfällig für Familiendramen und ich hasse mich dafür, dass ich so mutig war und den Roman ausgeliehen hab xD
    Haha, oh je, die Bissreihe. Ja, sehr, äh, tiefgründig. *hust und über brille hinweglug* Aber na ja. Das ist halt häufig bei Bestsellern so. Sprechen eben das große Publikum an.
    Und stimmt, die ineinander verwobenen Schicksale waren schon interessant. Aber ich finde das jetzt nicht so besonders :'D Vielleicht hatte ich nach dem Schwärmen meiner Freundin auch einfach zu hohe Erwartungen, wer weiß.
    Zu den anderen Romanen:
    Der Kleine Prinz hat mich als Kind so sehr getroffen, dass ich ihn nie wieder lesen konnte. Keine Ahnung ob das wegen eines persönlichen Bezuges zu der Geschichte oder so so ist ... aber ich hatte sogar den Film mit meiner Mutter geschaut und bin am Ende so sehr in Tränen ausgebrochen, dass meine Mutter erst mal sehr damit beschäftigt war, mich zu beruhigen xD
    Die Einsamkeit der Primzahlen wollte ich schon immer lesen, hab's aber bisher seltsamerweise noch nicht geschafft. ^^°
    Natürlich habe ich auch Die Bücherdiebin gelesen und war vor allem von dem Schreibstil von Markus Zusak beeindruckt. Das Ende ... ja, das Ende war traurig. *seufz* Aber der Roman hat mich jetzt nicht so sehr verfolgt wie manch anderer ... :'D
    Na ja und Tintenherz fand ich zwar schön und unterhaltsam, aber nicht wirklich tiefenschürfend. Very Happy

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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Do 31 Okt 2013, 18:00

    Wenn du eine allgemein depressive Stimmung in Romanen eher meidest, rate ich dir von Die Einsamkeit der Primzahlen ab. Das Buch ist die pure Depression und ich hatte ein ganz merkwürdiges Gefühl beim Lesen. Gerade soetwas zeigt ja eigentlich, dass das Buch gut ist, weil es einen emotional bewegt, aber es ist halt nicht wirklich unterhaltsam gewesen, das war aber auch nicht der Sinn des Buches.
    Das Gesicht des Mondes kenne ich nicht, klingt aber auf jeden Fall sehr melancholisch irgendwie.
    Mhm, ich lese schrecklich gerne einzelne Zitate von Antoine de Saint-Exupéry, weil irgendwie jeder einzelne Satz eine eigene Moral zu enthalten scheint. Die Dialoge und Sätze sind so einfach, schlicht und der Inhalt jedoch so vielsagend. Ich mag die Bescheidenheit dieses wunderbaren Autors. Er erzählt mit den einfachsten Worten die schönste Geschichte der Welt :)
    Aber die Bissreihe hat ihre Existenzberechtigung, weil sie immerhin dafür gesorgt hat, dass sich ganze Schwärme von Teenagern dem Medium Buch wieder zuwenden. Damit hat Stephenie Meyer immerhin etwas bewegt. Auch wenn sie ihre Romane mittlerweile selber peinlich findet Very Happy

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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von theo am Do 31 Okt 2013, 23:47

    Eine interessante Frage - welches Buch hat mich wirklich bewegt? Was in mir verändert?
    Es gab so viele gute in meinem Leben...
    Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen von Hannah Green war so eines. Hundert Jahre Einsamkeit von Marquez oder Alle Menschen sind sterblich von de Beauvoir.
    Rumo? Ja. Beinahe alle von Moers, haben mir dir Lust am Leben erhalten und tief beeindruckt, was der Kerls auch künsterlisch drauf hat.
    Ja, dann wäre da ganz klar, Irvings Gottes Werk und Teufels Beitrag. Ein Buch, das ich eigentlich jedem nur zu lesen empfehlen kann und das mich lehrte, eines meiner Lieblingsgetränke noch höher zu schätzen: Cidre und meinen Respekt vor dem Leben zu bewahren.
    Ganz wichtig war mir immer der Steppenwolf von Hesse. (Seine anderen Bücher mochte ich nicht so gerne) und Der König auf Camelot von White.
    Lobgesang auf Leibowitz, das war die Dystopie schlechthin. Wer gerne Weltuntergang im atomaren Feuer lesen mag ist hier gut bedient.
    Das Wittgensteinprojekt von Kerr, der das Thema "Datenschutz" mal so richtig spannend macht.
    Niemalsland und Der Blumenkrieg waren neben dem Herrn der Ringe die beeindruckendsten Fantasywerke.
    Gedichte/Lyrik? Rimbaud - Das trunkene Schiff/Eine Zeit in der Hölle, Patti Smith - Babel
    Comics? Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit und Peter Pan von Loisel, der Sandmann von Gaiman. Ersteres, weil die Welt in der das spielt so voll von Ideen und Gestalten ist, zweiteres, weil hier das alte Thema in einer ganz besonderen Weise interpretiert wird und ich seitdem dieses kleine Feenbiest gerne hab. Letzteres, weil das Ding einfach zu genial für diese Welt ist.
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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

    Beitrag von le_petit_prince am Fr 01 Nov 2013, 00:57

    @theo schrieb:Eine interessante Frage - welches Buch hat mich wirklich bewegt? Was in mir verändert?
    Es gab so viele gute in meinem Leben...
    Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen von Hannah Green war so eines. Hundert Jahre Einsamkeit von Marquez oder Alle Menschen sind sterblich von de Beauvoir.
    Rumo? Ja. Beinahe alle von Moers, haben mir dir Lust am Leben erhalten und tief beeindruckt, was der Kerls auch künsterlisch drauf hat.
    Ja, dann wäre da ganz klar, Irvings Gottes Werk und Teufels Beitrag. Ein Buch, das ich eigentlich jedem nur zu lesen empfehlen kann und das mich lehrte, eines meiner Lieblingsgetränke noch höher zu schätzen: Cidre und meinen Respekt vor dem Leben zu bewahren.
    Ganz wichtig war mir immer der Steppenwolf von Hesse. (Seine anderen Bücher mochte ich nicht so gerne) und Der König auf Camelot von White.
    Lobgesang auf Leibowitz, das war die Dystopie schlechthin. Wer gerne Weltuntergang im atomaren Feuer lesen mag ist hier gut bedient.
    Das Wittgensteinprojekt von Kerr, der das Thema "Datenschutz" mal so richtig spannend macht.
    Niemalsland und Der Blumenkrieg waren neben dem Herrn der Ringe die beeindruckendsten Fantasywerke.
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    Hallo Theo! Gut mal die Meinung eines Mannes zu hören. Allesamt sehr spannende Titel, habe mir auch gleich mal Informationen über die grobe Thematik eingeholt. Da könnte echt etwas dabei sein für mich! Vor allem Moers rückt auf meiner Favoriten-Liste immer weiter nach oben. Danke für deinen Beitrag! :)

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    Re: Bewegende Romane - Geschichten, die einen berühren

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