Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Man of Steel

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    Jagar
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    Man of Steel

    Beitrag von Jagar am Mi 24 Jul 2013, 08:30

    Einleitung

    Vor 75 Jahren erschien Clark Kent alias Superman das erste Mal auf dem bedruckten Papier eines Comicheftchens. Der Mann aus Stahl hat in seiner Karriere viele Wandlungen durchgemacht und sein Beginn wurde schon mehrfach neu erzählt.
    2013 kehrt Superman nun auf die große Leinwand zurück, um seine Vorgeschichte erneut erzählt zu bekommen. Verantwortlich sind dieses Mal der Regisseur Zack Snyder (300) und der Produzent Christopher Nolan (Dark Knight-Trilogie). Geballtes Staraufgebot hinter der Kamera, doch reicht das, um aus Man of Steel einen großartigen Film zu machen?

    Inhalt


    Krypton ist dem Untergang geweiht. Der Kern des Planeten ist instabil und droht in absehbarer Zeit zu kollabieren. Doch die Warnungen des führenden Wissenschaftlers von Krypton, Jor-El, stoßen auf taube Ohren. Nimmt glaubt ihm seine Geschichte, niemand will etwas tun, um Krypton zu retten. Niemand, bis auf General Zod. Der Anführer des kryptonischen Militärs nimmt die Beteuerungen von Jor-El für bare Münze und will helfen. Allerdings nicht auf friedlichem Wege. Zod entfesselt eine Rebellion, um den Rat von Krypton zu stürzen und selbst die Kontrolle zu übernehmen. Dieses Vorgehen wird von Jor-El nicht unterstützt. Das Ende von Krypton ist nun unausweichlich, da der Planet entzweit ist.
    Jor-El sieht sich gezwungen, seinen einzigen Sohn Kal-El, die erste natürliche Geburt Kryptons seit vielen Jahren, mit einer Rakete auf einen anderen bewohnbaren Planeten zu schießen. Mit dieser Rakete verlässt auch der mysteriöse Codex Krypton, ein Artefakt, das von Zod sehnlichst begehrt wird. Jor-El verliert bei dem Versuch, seine Frau zu beschützen, sein Leben an Zod, dieser kann den Start des Raumschiffs aber nicht mehr abhalten. Seine Rebellion scheitert und er und seine Mitverschwörer werden in die Phantom-Zone verbannt.

    Kal-El, von seinen Adoptiveltern Martha und Jonathan Kent Clark getauft, wächst auf der Erde zu einem jungen Mann heran. Er weiß, dass er nicht von dieser Welt stammt, allerdings weiß er zunächst noch nichts von Krypton. Clark hat durch die Atmosphäre der Erde und die gelbe Sonne Kräfte entwickelt, die die eines Menschen und selbst eines Kryptoniers bei Weitem übersteigen. Er ist ein Außenseiter, der seinen Platz in der Welt sucht. Jahrelang glaubt Clark, er sei der einzigste seiner Sorte. Bis zu dem Tag, an dem er ein uraltes kryptonisches Forschungsschiff entdeckt. Und kurz darauf treffen Zod und seine Leute auf der Erde ein, um sich Clark und den Codex zu holen. Clark kennt muss nun das Cape von Superman anlegen, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

    Besetzung


    Henry Cavill: Clark Kent/Superman
       Amy Adams: Lois Lane
       Russell Crowe: Jor-El
       Kevin Costner: Jonathan Kent
       Diane Lane: Martha Kent
       Michael Shannon: General Zod
       Laurence Fishburne: Perry White
       Christopher Meloni: Colonel Hardy
       Jadin Gould: Lana Lang
       Antje Traue: Faora
       Tahmoh Penikett: Emerson
       Ayelet Zurer: Lara Lor-Van

    Meinung


    Wer sich Man of Steel ansieht, der wird Superman von einer ganz neuen Seite erleben. Er ist nicht die übermächtige Vaterfigur, der die Justice League leitet und die Menschheit beschützt. Nein, in diesem Film ist Kal-El ein verletztlicher und nachdenklicher junger Mann, der versucht, sich mit seinen Kräften zu arrangieren und ein normales Leben unter den Menschen zu führen.
    Dem Duo Snyder/Nolan gelingt es, die Entwicklung, die Clark vom Kind aus Kansas zum Weltenretter durchmacht, glaubhaft zu erzählen. In keiner Minute fühlt sich die Geschichte von Superman künstlich oder aufgesetzt an. Und das heißt schon was, immerhin handelt es sich hierbei um einen Superhelden-Film.
    Auch die anderen Charaktere sind tiefschichtiger als zum Beispiel im letzten Superman-Film Superman Returns. General Zod, der in den alten Filmen als egomanischer Eroberer dargestellt wird, ist in Man of Steel ein gebrochener Mann, der jede seiner Taten damit rechtfertigt, dass sie zum Wohl seines Volkes ist. Neben Khan aus Star Trek Into Darkness ist Zod mein Lieblings-Schurke der Kino-Saison 2013.
    Wer sich mit Superman ein wenig auskennt, der wird viele bekannte Charaktere wiedererkennen. Lois Lane z.B. oder auch Perry White. Weitere Verweise auf die Comics lassen sich im ganzen Film finden: Auf Wolkenkratzern und Tanklastern prangt das Logo der LexCorp, der Firma von Lex Luthor (der mir in diesem Film gefehlt hat), ein Satellit trägt das Logo von Wayne Enterprises (Bruce Waynes Firma). Solche Details lassen den Film noch lebendiger werden.
    Die Actionszenen in Man of Steel sind in Echtzeit gedreht, d.h. man sieht mit eigenem Auge, welche unglaubliche Schnelligkeit die Kryptonier besitzen. Manchmal ist diese Schnelligkeit allerdings etwas negativ, da man ab und an nicht richtig mitkommt, weil alles eben so schnell vonstatten geht.

    Zack Snyder und Christopher Nolan haben mit Man of Steel den besten Superman-Film gedreht und einen Grundstein für Fortsetzungen gelegt. 2015 wird Man of Steel 2 in die Kinos kommen und dort wird Superman auf seinen besten Freund Batman treffen. Man darf also gespannt sein.

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    Re: Man of Steel

    Beitrag von schneeflocke am Mi 24 Jul 2013, 19:23

    Ich gebe zu, dass Man of Steel mein erster Superman Film im Kino gewesen ist.

    Was habe ich erwartet?

    Mir war klar, dass sich Superman nicht mehr in einer Telefonzelle umziehen dürfte, weil jeder
    ein Handy hat und es keine Zellen mehr gibt. Mir war auch klar, dass er keinen Schlüpper mehr über seinen Anzug trägt. Diese Info konnte ich dem Filmplakat entnehmen.

    Nebenbei bemerkt, ich habe auch kein Problem mit Action Filmen, in denen es richtig zur Sache geht. Und ich habe auch kein Problem mit Filmen , in denen es nur deswegen eine Frau gibt, damit sich die Dame selbst in Gefahr bringen kann, um dann vom Helden gerettet zu werden....

    Man of Steel

    Der Film fing gut an. Richtig gut. Die Ereignisse auf Krypton sind gut erzählt.

    Aber danach bekam ich eine Ohrfeige. Visuell und akustisch.  
    Übertriebene Action, viel zu schnell geschnitten, eine Kameraführung, die sicherlich was besonderes sein sollte, mir jedoch nicht gefiel.

    Der Film hatte teilweise eine sicherlich unfreiwillige Komik:

    "Gehen Sie ins Haus, es könnte gleich gefährlich werden.... "
    Ja, die halbe Stadt war bereits zerstört und riesige Raumschiffe flogen durch die Luft, aber Superman blieb ganz cool. "Gehen Sie ins Haus...." Nö, ich wollte grade jetzt spazieren gehen.....

    Ich musste an dieser Stelle im Kino lachen. Aber wahrscheinlich habe ich den Film nur nicht richtig verstanden.

    Alles wirkte auf mich hektisch, übertrieben, 3 D war unnötig. Wäre Superman mein erster Film in 3 D, würde ich mir danach keinen weiteren 3 D Film mehr ansehen wollen. Lohnt sich nicht, würde ich denken.

    Ich habe diesen Film mit seinen viel zu schnellen Bildern und einer schmalen Rahmenhandlung einfach an irgend einer Stelle verloren. Auch frage ich mich, was man in einer möglichen Fortsetzung noch alles zerstören will ?

    Irgendwie ist das alles seelenlos gewesen.

    Ich hatte mir ein anderes Bild von Superman gemacht. Ein falsches offensichtlich. Denn auch ein Superman haut nur alles kaputt und....na ja, der Böse starb dann ja seinen "gerechten" Tod. Aber war er wirklich der Böse ?      

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    Re: Man of Steel

    Beitrag von Mordred am Mi 24 Jul 2013, 21:49

    Nur zu gerne rechtfertigt der Mensch seine Taten damit, dass es seine Aufgabe und nur zum Wohle des Volkes sei. Bei General Zod komme ich aber nicht umhin, einen anderen Ansatz ins Auge zu fassen. Ich stelle mal eine Frage in den Raum: Tat Zod alles, weil es zum Wohle des kryptonischen Volkes war? Oder tat er die Dinge, weil er keine andere Wahl hatte?

    Ja, er rechtfertigte seine Taten mit dem Wohle des Volkes, doch nagt da etwas an mir. Es nagt die Geburt Kal Els an mir, die die erste natürliche Geburt seit Hunderten Jahren war. Die Kryptonier, soweit ich es verstand, werden nicht nur "in vitro" gezeugt und wachsen (reifen?) in einer Art künstlicher Fruchtblase heran, sie werden auch "vorsortiert". In den ... wie hieß das Ding? Codex? ... steht geschrieben, wer später mal was wird. Alles ist künstlich. Wie also sieht es mit der Genetik aus? Wurde Zod so geschaffen, dass er letztlich nur so handeln konnte, wie er es tat?

    Doch zurück zum Film und zur Rezension. Ich muss in einer Kleinigkeit widersprechen, allerdings geht es dabei um meinen subjektiven Geschmack. Es war gut, dass nicht Lex Luthor der Gegner im ersten Film war. Es war gut, dass Ra's al Ghul der Gegner in Batman Begins war und genauso gut finde ich, dass Lex Luthor erst einmal außen vor blieb. Man sollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und die Nemesis des Helden ins Rennen schicken. Allerdings hätte man Luthor am Ende ins Spiel bringen können, wie es mit dem Joker in Batman Begins geschah.

    Auch meine ich, dass mit Wahl des Gegners Supermans Vorgeschichte glaubhafter erzählt werden konnte. Erinnere ich mich an den ersten Superman-Film mit Christopher Reeve, muss ich sagen, dass die Geschichte Kryptons gerade auch durch die Ereignisse auf der Erde besser erzählt wurde und Supi besser "erklärt" wird. Dadurch, dass man damals gleich mit Lex Luthor (dessen Figur in den alten Filmen - einschließlich Superman Returns - in meinen Augen auch nicht übermäßig gut angelegt, wenngleich sowohl von Gene Hackman als auch von Kevin Spacey ausgezeichnet gespielt wurde), wirkte die Einführung der Figur Clark Kent/Kal El/Superman etwas schwach. Diesbezüglich ist es in meinen Augen auch eine gute Lösung, dass die Kindheit Clark Kents nicht am Stück sondern in einzelnen Rückblenden erzählt wurde. Dieses Konzept kann man u.U. sogar in der Fortsetzung wieder aufgreifen, indem z.B. in Rückblenden eine Vergangenheit ähnlich der Serie Smallville aufgegriffen wird.

    Nebenbei bemerkt ist Superman für mich keineswegs die starke Vaterfigur, die die Justice League leitet. Es gibt in den Comics mehr als einen Moment, in denen Superman zweifelt. Meist fiel es mir in kleinen Serien auf, die etwas neben der "normalen" Reihe spielen.

    Aber ja, es waren die Zweifel, die Schwächen und auch das widerwillige Ziehen der letzten Konsequenz mit dem Tod - nein, mit der bewussten Tötung - Zods, die mir diesen Superman sympathischer machten. Batman ist trotzdem cooler. Wink

    Eine Frage muss ich aber stellen: Woher stammen die Infos über Man of Steel 2? IMDB listet zwar den Film und spricht von 2015, schweigt sich aber sonst aus.
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    Re: Man of Steel

    Beitrag von Jagar am Do 25 Jul 2013, 07:30

    Die Infos zu MoS 2 habe ich vor allem von der SDCC mitbekommen, aber auch im Netz kusieren Gerüchte, wie zum Beispiel hier: http://www.filmstarts.de/nachrichten/18479717.html

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    Re: Man of Steel

    Beitrag von Mordred am Do 25 Jul 2013, 09:38

    Ah! Danke!

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    Re: Man of Steel

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