Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

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    Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von Pooly am Di 14 Mai 2013, 20:05

    {PROSABATTLE}
    TIKALI VS. CAPITAINE_SOLITAIRE

    Hallo liebe User! Heute ist ein kleiner, großer Tag, denn es gibt nicht nur das erste Battle zwischen Ina und Mia zu lesen, sondern auch das erste Battle innerhalb unserer neuen Battle-Bereiche. Ich freue mich, dass die beiden Kontrahenten so rasch fertig geworden sind und wir nun ihre Werke lesen können. Hier die Vorgabe, die die beiden sich gesetzt hatten.

    Textart: Gedankensplitter
    Thema: Schweigen

    Ihr habt nun zwei Wochen Zeit, um zwischen den beiden Texten abzustimmen. Natürlich sind Kommentare dazu auch mehr als erwünscht. Abstimmungsende ist am Abend des 28. Mai.






    Mein Nilpferd und ich

    Es ist wie Säure, die sich durch mein Herz und Hirn frisst und große Löcher mit schwelenden Rändern in beiden hinterlässt.
    Es lässt mich nicht eine Minute lang ruhig atmen.
    Es treibt mein Gedankenkarussell an, so schnell, dass sie sich beinahe überschlagen, das Pferd, das Feuerwehrauto, das überdimensionale Seepferdchen.
    Und ich zähle die Muttermale auf meinen Unterarmen und ich zähle die Fusseln auf meinem Kissen und dabei sitzt ein Nilpferd auf meinem Brustkorb und drückt mir die Luft, nach der ich so verzweifelt ringe, aus meinen Lungen.

    Dein Schweigen bricht mein Herz und bereitet mir Übelkeit. Dein Schweigen verursacht körperliche Schmerzen.
    Wenn du mich sehen könntest, du würdest lachen. Zuerst.
    Dann wärst du schockiert über die Macht, die du über mich hast.
    Dann wärst du entsetzt über meine Hysterie.
    Dann würdest du vielleicht gehen.
    Dein Schweigen ist leichter zu ertragen, als der Gedanke, deinem Rücken dabei zuzusehen, wie er Meter um Meter aus meinem Leben verschwindet.
    Also schweige ich auch.

    Es ist vier Uhr. Du schweigst noch immer.
    Ich zähle die Muttermale zum zweiten Mal. Ich komme auf eine andere Zahl, möglicherweise habe ich mich vorhin verzählt.
    Vielleicht habe ich mich auch gerade verzählt.
    Ein drittes Mal ist vielleicht nicht verkehrt.
    Es ist fünf Minuten nach vier.
    Mein Handy hat nicht vibriert. Ich sehe trotzdem nach.
    Das Nilpferd dreht sich auf meinem Brustkorb in eine bequemere Position.
    Ich frage mich, warum es da ist.
    Was ist in mir, das es nicht lächerliche vierundzwanzig Stunden ohne ein Lebenszeichen von dir aushält?
    Ist das noch Liebe? Ist es möglicherweise Wahn?
    Mein Kopf schüttelt sich wie von selbst über mich. Ich gehe in den Biergarten meiner Stammkneipe.
    Die Melonenlimonade schmeckt fad. Mein Lachen klingt unehrlich.
    Es ist fünf Uhr. Dein Schweigen macht mich wahnsinnig in jedem möglichen Wortsinn.
    Wut, Trotz, Angst, alles wechselt sich ab, schneller als das Feuerwehrauto und das Seepferdchen meines Gedankenkarussells.
    Wir gehen wieder nach hause, das Nilpferd und ich, wir kriechen auf mein Bett und suchen Trost in der Fötalstellung zwischen den Kissen.

    Es frisst sich wie Säure durch mein Herz und meinen Bauch und lässt in Kombination mit der Melonenlimonade ein fahles Gefühl in der Magengegend zurück.
    Ich versuche zu weinen. Ich bin nicht verletzt genug. Ich versuche wütend zu werden. Ich liebe dich zu sehr.
    Es ist halb sieben.
    Ich gebe auf.
    Ich zögere noch einen Moment, bevor ich versuche, dein Schweigen mit Gewalt zu brechen.
    Meine Finger greifen nach dem Handy.

    Es vibriert. Dein Name leuchtet auf dem Display auf.
    Das Nilpferd ist verschwunden.





    Dein Schweigen

    Ich hätte mit dir eine schöne Zeit verbracht, ich wäre auf Wolken geschwebt als der glücklichste Mensch auf Erden,- wäre da nicht dein Schweigen gewesen, welches den Himmel verdunkelte. Dabei warst du nicht still- im Gegenteil. Du hast damals viel geredet und doch sagest du nichts. Dein Mund formte leere Worthülsen, welche vage in meine Ohren drangen. Du erzähltest von Kinofilmen, hast das Wetter kommentiert und fragest, wie es mir ginge, meintest, dass alles gut sei.
    Doch deine Augen sprachen in flüchtigen Augenblicken zu mir, wisperten wie ein leiser Windhauch von einem Sturm in dir. Sie malten Aussagen, die ich nicht deuten konnte, verschwommen wie ein Bild aus Straßenkreide, welches ein leichter Sommerregen verwischt.
    Wenn ich dich direkt fragte, was los sei, riefen sie nach Hilfe, schrien und flehten mich an, doch dein Mund schwieg, wurde zu einer Mauer aus Beton. „Alles ist gut.“
    Ich rannte gegen diese Worte, deine verschlossene Tür, immer und immer wieder, schlug mit meinen Fäusten dagegen- wollte dich schütteln, die Silben aus dir herauspressen, dich fest in meinen Armen halten, bis ich hinter deinen Panzer schauen könnte und bis du wirklich etwas sagen würdest!
    Doch das tatest du nie, du hast dich eingeigelt und mich ausgesperrt.
    Irgendwann hörte ich auf, an deine Tür zu klopfen, denn es tat mir weh. An deiner Fassade klebte mein Blut und mit der Zeit war ich zu erschöpft, um mich gegen sie zu stemmen, um gegen dein Schweigen zu kämpfen.

    Und jetzt? Heute kann ich dich nicht mehr schütteln, ich kann nicht gegen deine Mauern schlagen, denn du verschwandst lautlos im Leben, hast dich aufgelöst. Wie Spuren im Sand wurdest du fortgespült von der Zeit, weil du mich losgelassen hast- eingerollt zu einer harten, schweigsamen Kugel.
    Du fehlst mir. Fragen drängen sich in meinem Kopf. Was waren diese Worte, die dich ängstigten, die dich innerlich zerfraßen, weil du sie in dir einsperrtest? Weshalb hast du sie nie ausgesprochen, all die Dinge, die dich zerstörten? Und wer bist du gewesen, wer bist du heute? Alles, was ich habe, sind all die Worte, die du niemals sagtest. Du selbst bist fort.

    Ich wünschte, du hättest dein Schweigen ebenfalls mitgenommen. Doch deine nicht gesagten Worte bleiben bei mir und wenn ich innehalte, toben sie in meinem Kopf. Denn in meinen Gedanken ist dein Schweigen noch immer unglaublich laut.
    Ich frage mich, ob dein Hilferuf noch in deinen Augen flackert oder ob er erloschen ist- erstickt von deiner selbstgewählten Einsamkeit.


    Zuletzt von Pooly am Di 11 Jun 2013, 13:39 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von capitaine_solitaire am Fr 17 Mai 2013, 05:26

    Hallo Leute :)

    Ina und ich würden uns sehr freuen, wenn ihr in unserem Battle abstimmen würdet.
    Wenn ihr außerdem noch Lust habt, freuen wir uns natürlich besonders auch über Kommentare Wink

    Wäre doch schade, wenn die neuen Battles so gar keine Aufmerksamkeit bekommen Sad
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von SaKi am Fr 17 Mai 2013, 19:23

    Hallo ihr beiden!

    Ich habe gerade beide Texte gelesen und ich muss sagen, das wird eine schwere Entscheidung (die ich noch nicht getroffen habe) ... Ich finde mich in beiden Texten unglaublich gut wieder. Der erste Text wartet mit vielen kreativen Bildern auf, aber auch der zweite Text ist sehr plastisch und ich hab bei beiden mitgefühlt und mitgelitten.

    Letztendlich glaube ich, dass ich mich aufgrund der Bilder für den ersten Text entscheiden werde, obwohl mir das Ende nicht zu 100% gefallen hat. Ihr beide habt das Thema jedenfalls sehr gut umgesetzt und beide Texte haben etwas für sich und sind auf ihre Art ansprechend. Also ein Lob an beide Schreiber :) Und natürlich supertoll, dass ihr die "neuen" Battles damit eröffnet habt ^-^

    LG
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von Tikali am Mo 20 Mai 2013, 13:16

    Ich ziehe meinen Hut vor deinem Beitrag! Echt toll! Echt?
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von capitaine_solitaire am Mo 20 Mai 2013, 14:24

    Och du bist ja süß Herzchen

    Ich finde deinen Beitrag aber auch sehr schön!!!
    Hoffentlich findet unser Battle noch ein paar Leser!
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von Skadi am Di 21 Mai 2013, 13:12

    Mir gefallen beide Umsetzungen sehr gut. Vorallem den zweiten Gedankensplitter finde ich dahingehend interessant umgesetzt, weil es eben nicht auf das tatsächliche Schweigen abzielt sondern auf unausgesprochene Worte. Ich mag aber auch das Sinnbild des Nilpferdes als Ballast auf der Brust, der einem das Atmen schwer macht wenn einen etwas bedrückt. Beide Beiträge sind gut geschrieben; man kann als Leser gut in die Geschehnissen hineinversetzen.

    Die Entscheidung ist echt schwierig, mh ...

    Meine Stimme gebe ich wohl an "Mein Nilpferd und ich". Nicht, weil es besser ist, als der Konkurrenzbeitrag - ich finde dass beide sich das Wasser reichen können und gleich super geworden sind - sondern weil durch die Figur des Nilpferdes bei mir einfach mehr und konkretere Bilder über das, was geschieht, im Kopf aufgeblitzt sind Very Happy

    Großes Lob an beide Schreiberlinge!
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von capitaine_solitaire am Do 23 Mai 2013, 19:55

    Hallo Saki und hallo Anke :)

    Wie lieb von euch, dass ihr unser Battle kommentiert habt :)

    Momentan haben wir ja Gleichstand ... Könnte noch spannend werden XD
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von SaKi am Do 23 Mai 2013, 21:09

    Ich hoffe, dass noch einige abstimmen, verdient haben es eure beiden Werke auf alle Fälle! :)
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von Tin am Fr 24 Mai 2013, 09:46

    Hey ihr zwei!

    Erst einmal Hut ab fuer euch beide - ihr habt jeder einen wirklich tollen, eindringlichen Text verfasst. Und es fiel mir super schwer mich zu entscheiden!
    Der erste ist besonders toll durch die ganzen Bilder. Ich konnte mich sehr gut mit der Situation identifizieren (leider) - bis dann das Ende kam. Es mag in dieser Situation so ausgegangen sein, aber fuer mich passt es irgendwie nicht richtig ins Bild ...
    Beim zweiten Gedankensplitter war mir das Ganze in sich einfach stimmiger, weshalb ich mich dann auch dafuer entschieden habe. Auch hier hatte ich waehrend des Lesens ein sehr beklemmendes Gefuwhl (quasi mein eigenes Nilpferd auf der Brust Wink), das ruehrte in diesem Fall aber daher, dass ich nicht hinter die Mauerb blicken konnte. In meinem Kopf stellte sich die ganze Zeit die Frage, ob sich das "du" nur zurueckgezogen oder das Leben genommen hat. Und auch wenn mir letzteres irgendwie wahrscheinlicher erscheint, loest sich das in meinen Augen am Ende nicht ganz auf, was mir sehr gut gefaellt.

    Aber alles in allem zwei wirklich tolle Texte, ihr haettet den Sieg beide verdient! :)
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von Tan am So 26 Mai 2013, 10:07

    So ihr beiden,
    nun mach ich mich auch mal daran, eure Gedankensplitter zu lesen und einen Kommi dazulassen :3

    Zu: Mein Nilpferd und ich
    ... Sprachlos. Ich bin sprachlos. Wie kommt man auf eine solche Idee - ein Nilpferd das auf dem Brustkorb sitzt? Aber man muss gar nicht lange nachdenken, um zustimmen zu können - so fühlt es sich wirklich an, wenn man eine halbe Ewigkeit auf die Nachricht einer Person wartet, die man liebt. Als würde einem etwas die Brust zudrücken - und je länger es dauert, desto beklemmender wird das Gefühl.
    Stilistisch finde ich es auch sehr gut gelungen - alles ließ sich flüssig lesen, und mir gefällt dieses kleine Gespringe zwischen den verschiedenen Orten. Toll dass der Gedankensplitter - wahrscheinlich, man weiß ja nicht was in der SMS steht, aber darauf kommts ja glaub ich eh nicht an - ein Happyend zu haben scheint. Echt klasse geschrieben!

    Zu: Dein Schweigen
    Denn in meinen Gedanken ist dein Schweigen noch immer unglaublich laut.
    Wow. Gerade solche Sätze, die nicht sein können, faszinieren mich immer so sehr. Wie kann Schweigen laut sein? Aber dennoch ist es manchmal so. Der Satz bekommt von mir ein fettes Plus!
    Und auch dieser Gedankensplitter hat mich voll in seinen Bann gezogen. Diese Hilflosigkeit die man verspürt, wenn ein Mensch, der uns am Herzen liegt, sich nicht helfen lassen will ... sie ist oft so heftig dass es uns den Atem raubt. Und selbst wenn wir wissen, dass es nicht unsere Schuld ist, bleibt da dieses Gefühl, nichts getan zu haben, und verleiht uns so oft ein schlechtes Gewissen.
    Auch stilistisch sehr gut geschrieben.

    Ihr habt beide echt tolle Gedankensplitter formuliert und in beide konnte ich mich sofort sehr gut hineinversetzen. Witzig finde ich auch, dass der erste mit "Mein" und der zweite mit "Dein" beginnt ^^ Interessant.

    Mh. Ich muss da glaub nochmal lesen und drüber nachdenken um eine Entscheidung fällen zu können. Ihr macht es einem echt nicht leicht. Ein großes Lob an euch beide!!

    LG Tan
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    Re: Prosabattle - Tikali vs. capitaine_solitaire - Kampf

    Beitrag von Tikali am Do 30 Mai 2013, 16:02

    Erst einmal danke für eure ausführlichen Kommentare! Aww!

    Zu: Dein Schweigen


    Denn in meinen Gedanken ist dein Schweigen noch immer unglaublich laut.
    Wow. Gerade solche Sätze, die nicht sein können, faszinieren mich immer so sehr. Wie kann Schweigen laut sein? Aber dennoch ist es manchmal so. Der Satz bekommt von mir ein fettes Plus!

    Um ehrlich zu sein, habe ich den kompletten Text um genau diesen Satz aufgebaut. Der Satz war der erste. Wink

    Ich möchte nochmal loswerden, dass ich bei diesem Battle richtig viel Spaß hatte und auch deinen Text, Mia, richtig richtig toll fand! I love you

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