Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Das Leid der Tiere

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    Das Leid der Tiere

    Beitrag von Wolkenkind am Mi 17 Apr 2013, 11:15

    Hallo! :]

    Ich habe mir mal gedacht, dass ich einen Thread über die Information über die Qual und Folter von Tieren mache. Viele wissen nichts von dem Zustand, in dem die Tiere sind und versuchen auch nicht so wirklich, sich drüber zu informieren. Das habe ich vor meinem Vegetarierdasein gemacht und schäme mich inzwischen dafür. Ich will hier Niemanden verurteilen, der Thread dient nur dem Informationsspreading.

    Ich möchte aufwecken.

    Hier sind Links zu Webseiten, die zeigen, welche Unternehmen (bei Kosmetik, Arzneimitteln, Kleidung, Haushalt, Hygieneprodukten, Lebensmitteln, Parfümen und Tiernahrung) NICHT oder MIT Tierversuchen arbeiten.

    http://www.wermachtwas.info/

    http://animalsliberty.de/

    http://www.peta.org/living/beauty-and-personal-care/companies/default.aspx

    Was auch sehr guter Dokumentarfilm ist, ist der Film "Earthlings". In diesem Film wird sehr gut gezeigt, wie mit den Tieren umgegangen wird. Hier ist der Trailer (keine Sorge, der ist noch harmlos). In den Spoiler sind dann die Teile von dem Film.



    Spoiler:



















    Vergiss nicht: Du hast die Wahl ...
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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von Wolkenkind am Mi 17 Apr 2013, 12:53

    Wusstest du schon...

    ... dass bei den Käseherstellungen Lab für die Gerinnung verwendet wird? Dieses Lab stammt meistens aus Kälber(!)mägen. Von wegen vegetarisch. Das Enzym, das in diesem Lab enthalten ist, kann aber auch mikrobiologisch hergestellt werden.
    Es gibt keine Kennzeichnung auf den Verpackung der Produkte, ob diese mit tierischem Lab hergestellt wurden.

    Hier ist aber ein Link zu einer Website, die sich die Mühe gemacht hat, verschiedene Unternehmen anzuschreiben ...
    Für die, die hinschauen: http://www.kaeseseite.de/kvege.htm

    ... dass Milch bei Kindern und Jugendlichen Diabetes aufgrund des Milcheiweißes A1-Beta-Casein verursachen kann? Dass Milch krebserregend sein kann? Dass die männlichen Kälber von Kühen, sobald sie 16 Wochen alt sind, geschlachtet werden und vorher ohne die Mutter und die ihnen bestimmte Milch in Angst und Schrecken leben müssen?

    Für die, die hinschauen: http://www.peta.de/milch
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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von Wolkenkind am Fr 03 Mai 2013, 02:39

    ... Zum Nachdenken ...





    In der Nutztierhaltung würde dieses Küken nicht einmal so groß werden, weil es vorher zu Chicken Wings verarbeitet würde - indem es an seinen Füßen hängend, lebend, hilflos, ausgeliefert, den offenen Messern an dem Laufband entgegengesteuert wird und dann bei lebendigem Leibe verblutet.

    Hmmm, Mc Donalds. KFC. Yäy.

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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von najanaja am Fr 03 Mai 2013, 08:19

    Guten Morgen Wolkenkind,
    zu diesem Beitrag muss ich unbedingt auch etwas sagen.

    Grundsätzlich finde ich es super, wenn auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird.

    Wenn Du Tieren zuliebe auf Fleisch verzichtest, musst Du in der Konsequenz auch auf Milch, Eier und Käse verzichten und natürlich Lederprodukte (Schuhe, Handtaschen) und Marmelade (Gelatine).

    Erklärung:
    Um an die Milch zu kommen, müssen Kühe Kälbchen bekommen. Die Kälbchen müssen von den Müttern weg, denn sonst trinken sie ja die Milch, die in den Handel soll.
    Hast Du gewusst, dass Kühe nach ihren Kälbchen schreien, wenn sie ihnen weggenommen werden? Ich schon, denn ich war mal Untermieter auf einem Bauernhof.
    Nun nehmen wir mal an, Du nimmst das in Kauf. Die Kälbchen, weibliche und männliche, werden also in einen anderen Teil des Stalls gebracht.
    Nun gibt die Kuh Milch. Nach einer Weile wird es weniger, also muss sie wieder ein Kälbchen bekommen. Die anderen Kälbchen sind schon heran gewachsen. Die männlichen Kühe stehen nur rum, die weiblichen werden befruchtet und bekommen auch wieder Milch. Geschlachtet wird also aus Tierliebe kein Tier, die sollen an Altersschwäche sterben. Also werden es immer mehr. Wohin damit? Soviele Weiden haben wir gar nicht. Sollen die Bullen alle zusammen auf eine Wiese? Irgendwann fangen die Tiere dann an zu sterben, weil sie alt geworden sind. Wohin damit? Massengräber ausheben? Verbrennen? Das hätte mit Sicherheit katastrophale Folgen für die Umwelt. Und ein Schlag ins Gesicht für hungernde Menschen.

    Abgesehen davon, dass mit Sicherheit der Bedarf an Milch und Milchprodukten steigen würde, wären mehr Vegetarier unterwegs. Noch mehr Tiere ...

    Gleiches gilt für Eier. Hühner legen nicht ihr ganzes Leben lang Eier. Wohin mit den ganzen Tieren?

    Ich kenne einen ganz normalen Bauern, kein Öko-Bauer, der hat Kühe. Er hat Bürsten installiert, damit sich die Tiere schubbern können, das machen sie unheimlich gern. Er kennt jede einzelne und läßt die Tiere so oft es geht auf die Weide. Bis auf das finale Ende kann ich bei ihm keine Tierquälerei entdecken, ein ganz normaler Hof in Deutschland.
    Ganz anders sehe ich das bei Puten. Ich weigere mich, welche zu essen. Die Haltungsbedingungen sind schrecklich, ähnlich geht es mir mit Hühnern. Zwar kaufe ich nur Bio-Eier, aber Hühnchenfleisch mag ich nicht gern essen, schmeckt mir nicht. Bei Schwein ist es ähnlich. Ein Tier muss die Möglichkeit haben, an der frischen Luft zu sein und die Sonne zu sehen.

    Bei Leder versteht es sich ja von selbst. Also Schuhe, Gürtel, Taschen usw. nur aus Plastik oder aus Stoff. Bei Plastik sehe ich ein anderes Problem: Die riesigen Müllberge, die Plastikinseln in den Ozeanen usw. Das wird uns noch das Genick brechen, sehr beängstigend.

    Scharf finde ich auch "Vegetarier", die Fisch essen. Ob die glauben, Fisch wäre ein Gemüse? Sieht man ja sehr oft bei diversen Kochsendungen.

    Keiner will gequälte Tiere auf dem Teller haben und natürlich muss man sich Gedanken machen über das Thema. Meine Konsequenz aus meinen Überlegungen sind:

    - weniger Fleisch
    - dafür gutes Fleisch und mehr dafür bezahlen
    - Bioeier
    - möglichst nur Rind oder noch besser Wild
    - wenn möglich vom Bauer seines Vertrauens

    Wer Vegan leben möchte, also konsequent Tiere nicht ausnutzen möchte, findet vegane Supermärkte im Netz und viele Informationen zu dem Thema.
    ICH habe kein Problem mit einem gelegentlichen Big Mac bei Mc Donalds. Gründe siehe oben.
    Viele liebe Grüße
    Andrea
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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von Wolkenkind am Fr 03 Mai 2013, 13:07

    Hey! :] (Nur so als Anmerkung: die Dinge, die in diesem Thread stehen, sollen nicht provokant sein, sondern aufmerksam machen ^_^)

    Wenn Du Tieren zuliebe auf Fleisch verzichtest, musst Du in der Konsequenz auch auf Milch, Eier und Käse verzichten und natürlich Lederprodukte (Schuhe, Handtaschen) und Marmelade (Gelatine).

    Das ist mir klar. Ich machen gerade die Schritte zum veganen Leben durch. Wink

    Hast Du gewusst, dass Kühe nach ihren Kälbchen schreien, wenn sie ihnen weggenommen werden?

    Ähhh, ja? *lach* Ich habe letztens sogar ein Video davon gesehen und mich weinend in eine Ecke verzogen.

    Ich schon, denn ich war mal Untermieter auf einem Bauernhof.

    Dann frage ich mich echt, wie du noch Milchprodukte zu dir nehmen kannst.

    Die männlichen Kühe stehen nur rum, die weiblichen werden befruchtet und bekommen auch wieder Milch. Geschlachtet wird also aus Tierliebe kein Tier, die sollen an Altersschwäche sterben.

    Haha, das ist sowas von falsch. Ein männliches Kalb wird 16 Wochen nach seiner Geburt geschlachtet. Aber ich kann verstehen, dass man diese Wunschvorstellung hat.
    Übrigens: du musst gar nicht erst versuchen, mich aufzuklären. Ich hab mir das schon alles selbst beigebracht. ^_^

    - oder hast du das jetzt oben alles geschrieben, wie es deiner Meinung aus Sicht eines Veganers ablaufen sollte? Dann muss ich dich korrigieren: wir wollten gar nicht erst, dass Tiere gefangen gehalten werden. Wink

    Gleiches gilt für Eier. Hühner legen nicht ihr ganzes Leben lang Eier. Wohin mit den ganzen Tieren?

    Ähhhh? In die Freiheit? (Vorsicht, metaphorische Frage. Natürlich kann man in Käfighaltung geborene Tiere niemals in der Wildnis aussetzen, weil sie sterben würden. Aber die Freiheit ist der Platz, wo sie natürlichwerweise hingehören. Wir haben nicht das Recht, Tieren ihre Freiheit, ihr Leben und ihre Würde zu nehmen. Das ist egozentrisch, machthaberisch und selbstbezogen. Eben so, wie Menschen eben sein können.)

    Außerdem, nanjana, würde es dieses Platz- und Metangasproblem niemals geben, hätte der Mensch nicht in ein ausgewogenes Ökosystem eingegriffen.

    Ich kenne einen ganz normalen Bauern, kein Öko-Bauer, der hat Kühe. Er hat Bürsten installiert, damit sich die Tiere schubbern können, das machen sie unheimlich gern. Er kennt jede einzelne und läßt die Tiere so oft es geht auf die Weide. Bis auf das finale Ende kann ich bei ihm keine Tierquälerei entdecken, ein ganz normaler Hof in Deutschland.

    Oh, haha. Da hast du Glück, an einem seltenen Vorkommnis teilzuhaben.
    Ich möchte dich fragen: warst du bei der Schlachtung dabei? Warst du dabei, wie das Tier verblutete? Wie es schrie, als es starb? Warst du dabei, als es in Stücke gerissen wurde?
    Stell dir mal vor, das passiert mit deiner Katze. Würdest du dann immer noch sagen "ein ganz normaler Hof in Deutschland"? Und jetzt denke bitte nicht, ich phantasiere mir etwas zusammen. Dieses Schicksal steht vielen, vielen, tausend Katzen bevor und ist ebenso vielen schon widerfahren.
    Und was heißt "so oft wie möglich"? Das ist relativ.

    Ich möchte gar nicht erst anfangen von der erschreckenden Mehrzahl, bei denen Tiere gefoltert werden, bis sie sterben. Bei denen gehäutete Tiere noch einmal den Kopf heben (und das Häuten ist weitaus das Schmerzhafteste für Tiere, das ist nachgewiesen. Stell dir mal vor, dir wird bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen, damit sich Jemand damit einkleiden kann.). Woher weißt du, dass dein Fleisch nicht von diesen Höfen stammt? Woher? Das steht nicht auf den Verpackungen!

    Und dann möchte ich noch anmerken, dass ich auch diesen "ganz normalen Hof" nicht akzeptiere. Denn ich sehe nicht ein, dass der Mensch das Recht dazu hat, das mit dem Tier zu machen. Wir haben keine Macht darüber, Leben zu nehmen!
    Andere Tiere, die sich von anderen Tieren ernähren, machen das, um zu überleben. Wir können prima ohne Fleisch und Milchprodukte leben. Und uns wurde Moral gegeben - und die Vernunft. Und wir nutzen sie nicht einmal.
    Wusstest du, dass wir nur aufgrund einer Mutation in der DNA Milch trinken können? Laktose-Intoleranz ist nur natürlich!

    Zwar kaufe ich nur Bio-Eier, aber Hühnchenfleisch mag ich nicht gern essen, schmeckt mir nicht. Bei Schwein ist es ähnlich. Ein Tier muss die Möglichkeit haben, an der frischen Luft zu sein und die Sonne zu sehen.

    Erst einmal finde ich es wirklich schön, dass du auf Schwein-, Hühnchen- und Putenfleisch verzichtest. Das ist echt löblich! Dann würde ich dich gerne aufklären, dass Bio meist eine groteske Lüge ist. Außer, du gehst in einen richtigen Bioladen, das ist noch etwas anderes. Bio vom Discounter ist aber einfach nur Verarschung.
    Außerdem werden auch Legehennen unter unmöglichen Bedingungen gehalten und schließlich - wie du bei der Tabelle auch schön siehst - einfach getötet. Mit dem Kauf von Eiern unterstützt du das.

    Scharf finde ich auch "Vegetarier", die Fisch essen. Ob die glauben, Fisch wäre ein Gemüse? Sieht man ja sehr oft bei diversen Kochsendungen.

    Ja, die finde ich auch "scharf". Das sind aber meist Vegetarier, die den Lebensstil zur Gewissensberuhigung begonnen haben und sich kein bisschen informiert haben. Ich selbst esse natürlich keinen Fisch - worauf aber auch jeder erstaunt reagiert: "Wie? Vegetarier essen auch keinen Fisch?" - "Ja, woraus besteht Fisch denn? Aus Pappe?" Rolling Eyes

    Keiner will gequälte Tiere auf dem Teller haben und natürlich muss man sich Gedanken machen über das Thema. Meine Konsequenz aus meinen Überlegungen sind:

    - weniger Fleisch
    - dafür gutes Fleisch und mehr dafür bezahlen
    - Bioeier
    - möglichst nur Rind oder noch besser Wild
    - wenn möglich vom Bauer seines Vertrauens

    Das finde ich schön. Würde ich zwar nicht so machen, ist aber ein Anfang.

    ICH habe kein Problem mit einem gelegentlichen Big Mac bei Mc Donalds. Gründe siehe oben.

    ô.o Warte mal. Das Letzte, was ich von dir zitiert habe, widerspricht dem aber gänzlich ...

    Abschließend möchte ich dich fragen: kannst du die Tabelle oben akzeptieren? Und hast du dir den Film Earthlings angeschaut? Wenn du ihn nicht angeschaut hast, dann finde ich, dass das ein ganz einfaches Wegschauen ist. Und nein, in dem Film werden nicht einfach nur Blut und Tod gezeigt. In diesem Film wird informiert - mit scharfem Blick und einer wahrheitsgemäßen Genauigkeit. Nicht umsonst hat er all diese Auszeichnungen:

    • Boston International Film Festival 2005: Best Content Award (Bester Inhalt)
    • Artivist Film Festival 2005: Best Documentary Feature (Bester Dokumantarfilm)
    • San Diego Film Festival 2005: Best Documentary Film (Bester Dokumantarfilm), Humanitarian Award (an Joaquin Phoenix)

    Also denk doch bitte um der Tiere Willen noch einmal nach.

    Danke für deinen Beitrag und liebe Grüße!

    Jule Like a Star @ heaven

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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von najanaja am Fr 03 Mai 2013, 13:32

    Hi Jule, das mit den Kälbchen war natürlich aus Sicht, wie es wäre, würde man sie nicht schlachten und trotzdem als Milchproduzent halten. Ich bin ja nicht blöd :-))
    Hier kann man lange hin und her diskutieren, ist ja auch eine emotionale Sache, das.
    Grundsätzlich gebe ich Dir ja Recht, dass das thematisiert werden muss. Meiner Meinung nach kann aber der, der Milchprodukte zu sich nimmt, auch Fleisch essen, die Gründe habe ich ja ausreichend dargestellt. Wenn kein Fleisch, dann vegan, sonst braucht man sich die Mühe nicht machen. Und das ist nur meine Meinung, jedem seine.
    Was ich so an Bauernhöfen sehe, kommen die Rinder regelmässig auf die Weide, daher habe ich mit Rindfleisch weniger Probleme und mit dem Big Mac auch als mit Federvieh. Das Widerspricht sich meiner Meinung nach nicht.
    Freundliche Grüße
    Andrrea



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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von Wolkenkind am Fr 03 Mai 2013, 14:11

    Hey!
    Du hast Recht, das ist eine sehr emotionale Sache. Ich frag mal absichtlich nicht nach den Antworten auf meine Fragen. Wink

    Wenn kein Fleisch, dann vegan, sonst braucht man sich die Mühe nicht machen. Und das ist nur meine Meinung, jedem seine.

    Hm, also isst du lieber Fleisch? Ich verstehe halt nicht, wie man das mit Wissen noch zu sich nehmen kann, weißt du. Ich müsste mich echt übergeben. Na ja. Da ist wohl jeder Mensch unterschiedlich.

    Was ich so an Bauernhöfen sehe, kommen die Rinder regelmässig auf die Weide, daher habe ich mit Rindfleisch weniger Probleme und mit dem Big Mac auch als mit Federvieh. Das Widerspricht sich meiner Meinung nach nicht.

    Hm, das ist leider nicht so. ^____^ Ganz besonders nicht bei McDonalds und all diesen Schrottbilligf*****-Läden. Ähm. Wenn du dich weiter darüber informierst, wirst du dich sicher wundern. Aber du musst schon selbst entscheiden, ob du dir den Geschmack der Burger verderben lassen willst, oder nicht. Ich will dir nichts aufzwängen. Ich finde, dass dieser Schritt aus Eigeninitiative kommen sollte.

    Liebe Grüße,

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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von najanaja am Fr 03 Mai 2013, 15:03

    Hallo Jule,
    wenn Du willst, gebe ich dir nähere Antworten auf Deine Antworten, gehe also ins Detail. Im Moment hab ich wenig Zeit. Ich möchte auch nicht, dass das ganze persönlich wird, das ist mein Problem. Es wäre nicht schön, wenn das hier in gegenseitigen Beschuldigungen oder unfreundlichen Sätzen ausarten würde. Aber gern setze ich mich nochmals an Deine lange Antwort. (Siehst Du, ich bekomme sofort suggeriert, weil ich nicht näher darauf eingegangen bin, dass bei mir was im argen ist. Stimmts? Vielleicht bin ich auch empfindlich, ich neige durchaus zur Selbstkritik :-))
    Viele Grüße
    Andrea

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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von najanaja am Fr 03 Mai 2013, 15:29

    Ähm - leider hab ich keine Ahnung, wie man zitierte Texte zitiert. Darum mach ich meine Anmerkungen einfach farbig.

    Wolkenkind schrieb:Hey! :] (Nur so als Anmerkung: die Dinge, die in diesem Thread stehen, sollen nicht provokant sein, sondern aufmerksam machen ^_^)

    Wenn Du Tieren zuliebe auf Fleisch verzichtest, musst Du in der Konsequenz auch auf Milch, Eier und Käse verzichten und natürlich Lederprodukte (Schuhe, Handtaschen) und Marmelade (Gelatine).

    Das ist mir klar. Ich machen gerade die Schritte zum veganen Leben durch. Wink
    Was für Schritte? Du kaufst einfach keine tierischen Produkte mehr, oder?


    Hast Du gewusst, dass Kühe nach ihren Kälbchen schreien, wenn sie ihnen weggenommen werden?

    Ähhh, ja? *lach* Ich habe letztens sogar ein Video davon gesehen und mich weinend in eine Ecke verzogen.

    Ich schon, denn ich war mal Untermieter auf einem Bauernhof.

    Dann frage ich mich echt, wie du noch Milchprodukte zu dir nehmen kannst.
    Ich glaube nicht, dass ich mich hier rechtfertigen muss.

    Die männlichen Kühe stehen nur rum, die weiblichen werden befruchtet und bekommen auch wieder Milch. Geschlachtet wird also aus Tierliebe kein Tier, die sollen an Altersschwäche sterben.

    Haha, das ist sowas von falsch. Ein männliches Kalb wird 16 Wochen nach seiner Geburt geschlachtet. Aber ich kann verstehen, dass man diese Wunschvorstellung hat.
    Übrigens: du musst gar nicht erst versuchen, mich aufzuklären. Ich hab mir das schon alles selbst beigebracht. ^_^

    - oder hast du das jetzt oben alles geschrieben, wie es deiner Meinung aus Sicht eines Veganers ablaufen sollte? Dann muss ich dich korrigieren: wir wollten gar nicht erst, dass Tiere gefangen gehalten werden. Wink
    Versteht sich ja wohl von selbst, dass das nicht der Wahrheit entspricht, sondern ich schrieb ja, wie es wäre, würde man die Tiere nicht töten. Es ging darum, was dann passiert bzw. aufzuzeigen, dass das nicht so einfach ist.

    Gleiches gilt für Eier. Hühner legen nicht ihr ganzes Leben lang Eier. Wohin mit den ganzen Tieren?

    Ähhhh? In die Freiheit? (Vorsicht, metaphorische Frage. Natürlich kann man in Käfighaltung geborene Tiere niemals in der Wildnis aussetzen, weil sie sterben würden. Aber die Freiheit ist der Platz, wo sie natürlichwerweise hingehören. Wir haben nicht das Recht, Tieren ihre Freiheit, ihr Leben und ihre Würde zu nehmen. Das ist egozentrisch, machthaberisch und selbstbezogen. Eben so, wie Menschen eben sein können.)
    Da fällt mir leider nicht viel zu ein. Du willst Hühner frei lassen? und dann wild gelegte Eier suchen? Ich finde die Aussage sehr plakativ mit egozentrisch usw.

    Außerdem, nanjana, würde es dieses Platz- und Metangasproblem niemals geben, hätte der Mensch nicht in ein ausgewogenes Ökosystem eingegriffen.
    Jetzt ist es aber so. Und es gibt zu viele Menschen. Natürlich haben wir in ein Ökosystem eingegriffen. Es ist doch eher wichtig, über Lösungen nachzudenken, ausgehend von der vorhandenen Situation. Das gäbe ein riesiges Chaos, wenn von heute auf morgen niemand mehr Fleisch essen würde.

    Ich kenne einen ganz normalen Bauern, kein Öko-Bauer, der hat Kühe. Er hat Bürsten installiert, damit sich die Tiere schubbern können, das machen sie unheimlich gern. Er kennt jede einzelne und läßt die Tiere so oft es geht auf die Weide. Bis auf das finale Ende kann ich bei ihm keine Tierquälerei entdecken, ein ganz normaler Hof in Deutschland.

    Oh, haha. Da hast du Glück, an einem seltenen Vorkommnis teilzuhaben.
    Ich möchte dich fragen: warst du bei der Schlachtung dabei? Warst du dabei, wie das Tier verblutete? Wie es schrie, als es starb? Warst du dabei, als es in Stücke gerissen wurde?
    Also die verbluten nicht. Die kommen in eine Schleuse und werden mit dem Bolzenschussgerät getötet.
    Stell dir mal vor, das passiert mit deiner Katze. Würdest du dann immer noch sagen "ein ganz normaler Hof in Deutschland"? Und jetzt denke bitte nicht, ich phantasiere mir etwas zusammen. Dieses Schicksal steht vielen, vielen, tausend Katzen bevor und ist ebenso vielen schon widerfahren.
    Das hat mit meiner Katze aber so was von gar nichts zu tun. Sie ist kein Nutztier, sie gibt keine Milch, ihr Leder wird nicht benötigt, gar nichts. Außerdem habe ich zu meiner Katze eine persönliche Bindung aufgebaut.
    Und was heißt "so oft wie möglich"? Das ist relativ.

    Ich möchte gar nicht erst anfangen von der erschreckenden Mehrzahl, bei denen Tiere gefoltert werden, bis sie sterben. Bei denen gehäutete Tiere noch einmal den Kopf heben (und das Häuten ist weitaus das Schmerzhafteste für Tiere, das ist nachgewiesen. Stell dir mal vor, dir wird bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen, damit sich Jemand damit einkleiden kann.). Woher weißt du, dass dein Fleisch nicht von diesen Höfen stammt? Woher? Das steht nicht auf den Verpackungen!
    Das weiß ich wirklich nicht. Wenn es so etwas gibt, dann frage ich mich, was sind das für Menschen, die sowas tun. Und da bin ich auch froh, dass Aufklärung statt findet.

    Und dann möchte ich noch anmerken, dass ich auch diesen "ganz normalen Hof" nicht akzeptiere. Denn ich sehe nicht ein, dass der Mensch das Recht dazu hat, das mit dem Tier zu machen. Wir haben keine Macht darüber, Leben zu nehmen!
    Andere Tiere, die sich von anderen Tieren ernähren, machen das, um zu überleben. Wir können prima ohne Fleisch und Milchprodukte leben. Und uns wurde Moral gegeben - und die Vernunft. Und wir nutzen sie nicht einmal.
    Wusstest du, dass wir nur aufgrund einer Mutation in der DNA Milch trinken können? Laktose-Intoleranz ist nur natürlich!

    Zwar kaufe ich nur Bio-Eier, aber Hühnchenfleisch mag ich nicht gern essen, schmeckt mir nicht. Bei Schwein ist es ähnlich. Ein Tier muss die Möglichkeit haben, an der frischen Luft zu sein und die Sonne zu sehen.

    Erst einmal finde ich es wirklich schön, dass du auf Schwein-, Hühnchen- und Putenfleisch verzichtest. Das ist echt löblich! Dann würde ich dich gerne aufklären, dass Bio meist eine groteske Lüge ist. Außer, du gehst in einen richtigen Bioladen, das ist noch etwas anderes. Bio vom Discounter ist aber einfach nur Verarschung.
    Außerdem werden auch Legehennen unter unmöglichen Bedingungen gehalten und schließlich - wie du bei der Tabelle auch schön siehst - einfach getötet. Mit dem Kauf von Eiern unterstützt du das.
    Ja, Danke. Aber ich hätte hier nicht von mir reden sollen. Mein persönliches Kaufverhalten ist ja eigentlich meine Sache.
    Kaufst Du keine Eier?


    Scharf finde ich auch "Vegetarier", die Fisch essen. Ob die glauben, Fisch wäre ein Gemüse? Sieht man ja sehr oft bei diversen Kochsendungen.

    Ja, die finde ich auch "scharf". Das sind aber meist Vegetarier, die den Lebensstil zur Gewissensberuhigung begonnen haben und sich kein bisschen informiert haben. Ich selbst esse natürlich keinen Fisch - worauf aber auch jeder erstaunt reagiert: "Wie? Vegetarier essen auch keinen Fisch?" - "Ja, woraus besteht Fisch denn? Aus Pappe?" Rolling Eyes

    Keiner will gequälte Tiere auf dem Teller haben und natürlich muss man sich Gedanken machen über das Thema. Meine Konsequenz aus meinen Überlegungen sind:

    - weniger Fleisch
    - dafür gutes Fleisch und mehr dafür bezahlen
    - Bioeier
    - möglichst nur Rind oder noch besser Wild
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    Das finde ich schön. Würde ich zwar nicht so machen, ist aber ein Anfang.

    ICH habe kein Problem mit einem gelegentlichen Big Mac bei Mc Donalds. Gründe siehe oben.

    ô.o Warte mal. Das Letzte, was ich von dir zitiert habe, widerspricht dem aber gänzlich ...

    Abschließend möchte ich dich fragen: kannst du die Tabelle oben akzeptieren? Und hast du dir den Film Earthlings angeschaut? Wenn du ihn nicht angeschaut hast, dann finde ich, dass das ein ganz einfaches Wegschauen ist. Und nein, in dem Film werden nicht einfach nur Blut und Tod gezeigt. In diesem Film wird informiert - mit scharfem Blick und einer wahrheitsgemäßen Genauigkeit. Nicht umsonst hat er all diese Auszeichnungen:

    • Boston International Film Festival 2005: Best Content Award (Bester Inhalt)
    • Artivist Film Festival 2005: Best Documentary Feature (Bester Dokumantarfilm)
    • San Diego Film Festival 2005: Best Documentary Film (Bester Dokumantarfilm), Humanitarian Award (an Joaquin Phoenix)
    Also ich kenne solche Filme. Ich bin schon drei mal sieben Jahre alt und habe viel Filmmaterial gesehen, gelesen, gesehen und mir eine Meinung gebildet. Aber ich muss mir nicht wöchentlich oder täglich schreckliches antun. Das verbessert die Lage nicht.

    Also denk doch bitte um der Tiere Willen noch einmal nach.
    Ich glaube, ich habe schon mehr nachgedacht als viele andere. Vielleicht ändert sich meine Meinung auch wieder. Man lernt ja täglich dazu :-) Bisher war ich der Meinung, dass deutsches Rindfleisch von einigermaßen glücklichen Kühen ist. Vielleicht stimmt das ja auch nicht. Ich halte mal die Augen offen. Und McD verwendet meines Wissens für seine Burger deutsches Rindfleisch. und gerade die sind daran interessiert, ihren Laden skandalfrei zu halten, ich kann mir vorstellen, dass es in den Lieferbetrieben hohe Auflagen gibt. Allerdings will ich hier auch keine Lanze für McD brechen. Abgsehen davon esse ich zwei Burger im Jahr. Und ich will mich hier nicht rechtfertigen.


    Danke für deinen Beitrag und liebe Grüße!

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    Liebe Jule, ich hoffe, ich konnte alle Fragen beantworten. Hoffentlich wird das jetzt keine Endlosdiskussion. Ich habe Deine Einstellung schon begriffen und finde es auch gut, dass Du Dir Gedanken machst. Aber andere Leute machen sich halt auch Gedanken und kommen zu einem anderen Ergebnis. Und so hundertprozent sauber und reinen Gewissens, sind wir das alle? Denk nur an die Kleidung. Hältst Du Dir Schafe und strickst Deine eigenen Pullover aus deren Wolle? Natürlich nicht, eine rhetorische Frage. Also kaufst Du sie irgendwo und die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand ausgebeutet wurde, damit du diese günstige Kleidung kaufen kannst, ist sehr sehr hoch! Und wenn es eine Zuliefererfirma ist, da hast Du gar kein Auge drauf.
    Insgesamt haben aber solche Nachfragen wie von Dir dazu geführt, dass sich bereits was geändert hat in unserem Land. Und das finde ich klasse.
    Viele Grüße
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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von Wolkenkind am Sa 04 Mai 2013, 01:30

    Was für Schritte? Du kaufst einfach keine tierischen Produkte mehr, oder?

    Ich verzichte gänzlich auf tierische Produkte - bis auf flüssige Milch. Deswegen bezeichne ich es als Schritt, weil es nur eine vorübergehende Lösung ist - bis ich Sojamilch probiert habe. Wink

    Da fällt mir leider nicht viel zu ein. Du willst Hühner frei lassen? und dann wild gelegte Eier suchen? Ich finde die Aussage sehr plakativ mit egozentrisch usw.

    1. Ja, das will ich. Weil das der Naturzustand ist. Und nein, ich will dann nicht ihre Eier. Ich will gar nichts von ihnen. Diejenigen, die sie dann essen wollen, können sie dann ja gerne selbst jagen.
    2. Plakativ? Wieso, ist einfach meine Meinung.

    Jetzt ist es aber so. Und es gibt zu viele Menschen. Natürlich haben wir in ein Ökosystem eingegriffen. Es ist doch eher wichtig, über Lösungen nachzudenken, ausgehend von der vorhandenen Situation. Das gäbe ein riesiges Chaos, wenn von heute auf morgen niemand mehr Fleisch essen würde.

    Ja, aber so gibt es auch ein Chaos. Und ich kann mich nicht zwingen, etwas zu essen, was bei mir inzwischen Übelkeit auslöst.

    Also die verbluten nicht. Die kommen in eine Schleuse und werden mit dem Bolzenschussgerät getötet.

    Mhmm. Bei manchen. Bei manchen nicht. Und sie schreien verdammt. Laut. Verdammt laut. Hier kannst du dich darüber informieren: http://www.youtube.com/user/pigvision
    Übrigens, weißt du, was mit den Tieren passiert, die geschächtet werden? Willst du ein Foto sehen? Ist in Deutschland erlaubt, wird viel getätigt und bedeutet für die Tiere unermessliches Leid.

    Das hat mit meiner Katze aber so was von gar nichts zu tun. Sie ist kein Nutztier, sie gibt keine Milch, ihr Leder wird nicht benötigt, gar nichts. Außerdem habe ich zu meiner Katze eine persönliche Bindung aufgebaut.

    Das war eine provokante, aber berechtigte Frage. Ja, und was jetzt? "Kein Nutztier", toll. Es gibt also Tiere, die sind dafür geboren worden, Nutztiere zu sein - und manche haben (mehr oder weniger) das Glück, bei Haltern aufzuwachsen, oder was? Außerdem gibt es Länder, wo das Fleisch von Katzen als Delikatesse gilt, nur so mal nebenbei. Ist das nicht schizophren? Würde man das Fleisch eines Hamsters anbieten, würdest du es essen? Oder das eines Meerschweinchens?
    Ja, du hast eine Bindung aufgebaut. Ist das ein Argument? Zu einem Schwein könntest du genauso eine Bindung eingehen. Stehen Tiere, die eine Bindung zu einem Menschen eingegangen sind, unter einem besonderen Schutz?

    Kaufst Du keine Eier?

    Nein, nicht mehr.

    Also ich kenne solche Filme. Ich bin schon drei mal sieben Jahre alt und habe viel Filmmaterial gesehen, gelesen, gesehen und mir eine Meinung gebildet. Aber ich muss mir nicht wöchentlich oder täglich schreckliches antun. Das verbessert die Lage nicht.

    Ja, du denkst, du bist gebildet. Earthlings stellt das auf den Kopf. Aber mir war klar, dass dieses "Argument" kommen würde. Rolling Eyes Kann doch nicht schaden, ihn anzusehen, oder? Das ist kein Horrorfilm, sondern eine Dokumentation! Eine sehr gute nebenbei.

    Und McD verwendet meines Wissens für seine Burger deutsches Rindfleisch. und gerade die sind daran interessiert, ihren Laden skandalfrei zu halten, ich kann mir vorstellen, dass es in den Lieferbetrieben hohe Auflagen gibt.

    Hm ... http://www.youtube.com/watch?v=ypn5EwVAkUg&feature=player_embedded#at=356

    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr ...

    Und ich will mich hier nicht rechtfertigen.

    Hö? Das hast du aber die ganze Zeit hier getan ... du hast die Diskussion doch mit dieser Motivation gestartet, oder nicht? ô.o

    Hältst Du Dir Schafe und strickst Deine eigenen Pullover aus deren Wolle?

    Ich vermeide Wolle. x)

    Also kaufst Du sie irgendwo und die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand ausgebeutet wurde, damit du diese günstige Kleidung kaufen kannst, ist sehr sehr hoch!

    Das weiß ich und deswegen informiere ich mich über die Läden, in denen ich meine Kleidung kaufe.

    Und klar hat Niemand ein weißes Hemd. Das geht auch gar nicht. Aber das ist kein Argument, es schmutzig zu machen. Meine Meinung.

    Danke wie immer für deine Worte! :]

    Liebe Grüße,

    Jule Like a Star @ heaven
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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von Pooly am Sa 04 Mai 2013, 01:50

    Ihr Lieben, ich würde mich freuen, wenn diese Diskussion nicht weiter ausufern würde und wir das an dieser Stelle hier abbrechen. Ich denke, die Meinungen wurden klar gesagt und weitere Argumentationen führen ins Leere. Sätze wie "Ja, du denkst, du bist gebildet" sind anmaßend und gehen auf die persönliche Ebene, Jule, das ist keine sehr gesunde Diskussionskultur. Ich verstehe, dass du den Menschen deine Meinung aufzeigen und sie zum Nachdenken anregen möchtest und dieses Vorhaben ist an sich nichts Schlechtes. Gesteh aber bitte jedem seine eigene Sichtweise und Meinung zu, es bringt aus Erfahrung nichts, jemanden "bekehren" zu wollen, da machen die Menschen erst recht dicht. Ja, es gibt Menschen, die wissen, was vor sich geht und trotzdem Fleisch essen. Das entscheidet jeder für sich selbst und niemand muss sich für seine Essgewohnheiten rechtfertigen oder sich als dumm bezeichnen lassen, weil er eine andere Entscheidung getroffen hat als du.

    Wie ihr beide schon festgestellt hattet, sind diese Dinge zu denen zu zählen, die jeder mit sich persönlich abmachen muss. Deswegen sind weitere Diskussionen zu dem Thema hier wohl überflüssig. Alternativ könnt ihr gern auch in den Vegetarier-Thread im Philosophie-Bereich umziehen. Aber bitte haltet - vor allem du, Jule - die Diskussionen auf einer sachlichen Ebene. Formulierungen machen sehr viel aus, du solltest vielleicht gerade bei solch heiklen Themen zwei mal darüber nachdenken, wie du einen Gedanken niederschreibst.


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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von Wolkenkind am Sa 04 Mai 2013, 17:50

    Hallo, Marie!

    Sätze wie "Ja, du denkst, du bist gebildet" sind anmaßend und gehen auf die persönliche Ebene, Jule, das ist keine sehr gesunde Diskussionskultur. Ich verstehe, dass du den Menschen deine Meinung aufzeigen und sie zum Nachdenken anregen möchtest und dieses Vorhaben ist an sich nichts Schlechtes. Gesteh aber bitte jedem seine eigene Sichtweise und Meinung zu, es bringt aus Erfahrung nichts, jemanden "bekehren" zu wollen, da machen die Menschen erst recht dicht. Ja, es gibt Menschen, die wissen, was vor sich geht und trotzdem Fleisch essen. Das entscheidet jeder für sich selbst und niemand muss sich für seine Essgewohnheiten rechtfertigen oder sich als dumm bezeichnen lassen, weil er eine andere Entscheidung getroffen hat als du.

    Das mit dem "Ja, du denkst du bist gebildet" war auf ihr "Ich bin schon drei mal sieben Jahre alt und habe viel Filmmaterial gesehen, gelesen, gesehen und mir eine Meinung gebildet" bezogen - nicht auf ihren allgemeinen Wissensstand. Sorry, ich hab das gestern schnell machen müssen, weil eine Freundin von mir ungeduldig gewartet hat - denn das ist in der Tat unglücklich formuliert.

    Als dumm habe ich sie NIE bezeichnet und so empfinde ich sie auch überhaupt nicht. ô.o

    Klar können wir das gerne lassen. Ich dachte, dass sie diskutieren möchte, und deswegen bin ich darauf eingegangen - obwohl wir Beide ja wissen und festgestellt haben, wie emotional die Sache ist.
    Meine Meinung ist leider sehr radikal.

    Liebe Grüße,

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    Re: Das Leid der Tiere

    Beitrag von Wolkenkind am Sa 22 März 2014, 15:13



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    Re: Das Leid der Tiere

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