Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Konzeptalben

    Beitrag von Pooly am Fr 29 März 2013, 22:49

    KONZEPTALBEN

    Hallo alle zusammen. Gerade bin ich mit Mailea auf ein wirklich interessantes Thema gekommen, das wir hier noch gar nicht angesprochen hatten: Konzeptalben. Wem der Begriff nicht klar ist, zitiere ich einmal Wikipedia: "Ein Konzeptalbum ist ein Musikalbum, bei dem die einzelnen Titel nicht isoliert, sondern in ihrer Beziehung zu den anderen Teilen des Albums als Gesamtwerk betrachtet werden. Durch die Ausarbeitung eines musikalischen und textlichen Zusammenhangs wird ein durchgängiges Konzept verfolgt, welches sich auch in andere Bereiche wie etwa die Gestaltung des Covers oder weitere Zusatzelemente ausweiten kann."

    Beispiele dafür sind
    Pink Floyd - The Wall
    Genesis - The Lamb lies down on Broadway
    Johnny Cash - Ride This Train

    Aber auch aktuelle Künstler schaffen Konzeptalben.
    Beispielsweise erst ganz frisch erschienen: "The Golden Age" von Woodkid.

    Kennt ihr selbst Konzeptalben und wenn ja, wie gefallen sie euch und welche sind es? Welche Geschichten erzählen diese Alben und gefallen sie euch vielleicht genau deswegen? Bevorzugt ihr sie im Gegensatz zu anderen Musikalben oder ist es euch egal, in welchem Zusammenhang die Songs auf einem Album sind? Redet ein bisschen über eure Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema. Ich bin sehr gespannt darauf, was wir hier noch zu lesen bekommen werden. Besonders schöne Alben könnt ihr hier wie gesagt auch gern vorstellen. Mich zumindest würde das sehr interessieren.

    Viele liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Konzeptalben

    Beitrag von Mailea am Fr 29 März 2013, 23:04

    So ein Thread ist eigentlich eine richtig gute Idee, muss ich sagen, vor allem, da ich selbst leider nicht viele Konzeptalben kenne.
    Spontan fällt mir da natürlich, weil wir gerade darüber geredet haben, Wretched and Divine- The Story of The Wild Ones' ein.
    Das Album ist von Black Veil Brides, und es geht darum um die 'Wild Ones' eine Gruppe von Rebellen, die sich gegen ein autoritäres Regime, genannt F.E.A.R., stellen.
    Sonst noch American Idiot von Green Day (-wusste ich lange Zeit garnicht, binerst beim durchlesen eines Wikipediaartikels darauf gestoßen).
    Darin geht es um einen Jungen, der von zuhause wegläuft, sich verliebt, eine zweite Seite seiner selbst, genannt St. Jimmy, entdeckt, und am ende kehrt er, nachdem St.Jmmy Selbstmord begeht wieder nach Hause zurück.
    Dann, ebenfalls von Green Day 21st Century Breakdown, in dem es um eine Liebesbeziehung geht.

    Sonst vielleicht noch Love von Angels and Airwaves, doch da bin ich mir ehrlichgesagt nicht sicher...

    Da fällt mir gerade ein: Sowohl zu Wretched and Divine von black Vel Brides, als auch zu Love von Angels and Airwaves gibt es auch einen Film.
    Beide sind sehr abstrakt und ein wenig verwirrend, aber eigentlich ist es ja eine gute Idee, die Geschichte auch gleich noch zu verfilmen.
    Ich glaube, zu American Idiot gibt es ja mittlerweile sogar auch ein Musical.

    Ich weiß nicht, ob ich Konzeptalben bevorzuge oder lieber mag-viele Songs erzählen ja auch für sich alleine eine großartige Story.
    Was mich allerdings stört sind Lieder, die beispielsweiße in einander übergehen, sodass man sie schlecht alleine hören kann.

    Falls mir jemand ein gutes Konzeptalbum empfehlen kann wäre das übrigens super! :)
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    Re: Konzeptalben

    Beitrag von Lexi am Sa 30 März 2013, 09:29

    Oh, Konzeptalben sind was Tolles *_*

    Da fallen mir ASP ein - die Könige der Konzeptalben. Die machen das sogar albenübergreifend. Sie haben mehrere Alben gemacht, die mehr oder weniger stark zusammenhingen und innerhalb der Alben natürlich noch mehr.
    Außerdem haben sie im Album Zaubererbruder Otfried Preußlers Krabat als Grundlage genommen, das hängt also sehr sehr stark zusammen.

    Eines meiner liebsten Konzeptalben ist Nostradamus von Judas Priest, oder Time von Wintersun.
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    Re: Konzeptalben

    Beitrag von Pooly am Sa 30 März 2013, 16:25

    Hallo ihr beiden,

    danke für eure schnellen und interessanten Antworten. Dass die Alben von Green Day Konzeptalben sind war mir wir wirklich gar nicht bewusst, Elena. Danke für die Aufklärung, ich glaube, da werden ich gleich noch mal reinhören, um das mal anders wahrzunehmen. Das kann schon interessant sein. Die anderen Alben, die ihr genannt habt, kenne ich gar nicht, aber vermutlich vor allem, weil es nicht ganz so meine Musikrichtung ist.

    Bewusst als Konzeptalben wahrgenommen hatte ich bisher immer nur die Alben von Pink Floyd. Vor allem Animals, das ich absolut liebe, auch wenn ich es schon seit Ewigkeiten nicht mehr gehört habe. Außerdem eben "The Golden Age" von Woodkid, das ja erst neulich erschienen ist und bei dem auch schon in einem Artikel erwähnt wurde, dass es ein KA ist. Da Woodkid auch einer meiner aktuellen Lieblingsmusiker ist, liebe ich das Album auch als Konzeptalbum sehr. Das Album "Shrines" von Purity Ring hatte ich selbst irgendwie immer als Konzeptalbum empfunden, weil es so etwas wie eine eigene, düstere Welt schafft, durch die man während des Hörens wandert. Aber eine kurze Recherche hat ergeben, dass es zumindest nicht als ein solches konzipiert wurde, trotzdem aber verbindende Elemente zwischen den Songs aufweist.
    Weitere sind mir zumindest bewusst nicht bekannt.

    Viele liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Konzeptalben

    Beitrag von theo am Sa 30 März 2013, 19:44

    Konzeptalben waren mal eine Weile Mega-In.
    Ungefähr vor 10 Jahrhunderten :-)

    Du hast ja schon ein paar Künstler angesprochen, die das forciert haben.

    Am liebsten höre ich noch immer die von Jethro Tull. Die haben damals z.B. »Aqualung«, »Thick as a brick«, »Too old to rock'n roll, too young to die«, »Passionplay« als Konzeptalben angelegt. (Witzigerweise gibt es jetzt eine "Fortsetzung von Thick as a brick, nämlich Thick as a brick II, was ebenso ein Konzeptalbum ist - und mir ganz wider Erwarten saugut gefällt)

    Rick Wakeman hatte ein paar sehr schöne: »Journey to the center of the earth« »All the myths and legends around king Arthur«. Oder The Alan Parsons Project, »Tales of mystery and imagination, Edgar Alan Poe« oder »Pyramid«. The Who, »Tommy« oder »Quadrophenia« Emerson Lake & Palmer »Tarkus«

    Ja. Viele dieser Alben sind einfach nur gut und ich mag diese Form der Musik auch deswegen, weil die Künstler sich da mit einem Thema sehr intensiv beschäftigen und dies musikalisch umsetzen. Und, die Lieder sind meistens einfach ewig lang. clown
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    Re: Konzeptalben

    Beitrag von Deadwing am Fr 05 Apr 2013, 22:07

    Ooooh, Konzeptalben, ein tolles Thema! Very Happy
    Ich höre Musik ja sowieso am liebsten in Form von kompletten Alben (selbst, wenn die Stücke eigentlich unabhängig für sich stehen, ergibt sich aus der Abfolge ja meist eine gewisse Dynamik), und Konzeptalben samt entsprechendem Artwork liebe ich einfach für die Art von Gesamtkunstwerk, das sie darstellen. Very Happy
    Dann gibt es ja auch noch unterschiedliche Formen - von Alben, die komplette Geschichten erzählen, zu solchen, die eher ein bestimmtes Thema auf unterschiedliche Arten immer wieder aufgreifen. Mir gefällt beides. :)

    Gerade so aus den 70ern gibt es in dem Bereich echt tolle Sachen. *Theo zustimm*
    „Thick as a brick“... Herzchen Ich wusste gar nicht, dass davon ein zweiter Teil existiert, muss ich mir auf alle Fälle mal anhören!

    An aktuelleren Konzeptalben gibt es auch einiges, was ich extremst toll finde, zum Beispiel:

    "Be" (Pain Of Salvation)
    Ein Konzeptalbum über das Wesen der Existenz von Gott und Mensch, ziemlich philosophisch und interpretationsfähig. Vom Aufbau her erinnert es mich teilweise irgendwie an ein Theaterstück. Musikalisch fand ich es anfangs extrem sperrig, jedenfalls habe ich das Album lange im Regal stehen gehabt, bis es eines Abends plötzlich gezündet hat und ich eine Gänsehaut nach der anderen hatte. ^^

    "Second Life Syndrome" (Riverside)
    Auf diesem Album geht es um die Geschichte eines Mannes, der versucht, sich selbst neu zu erfinden und dabei einen Kampf gegen seine eigenen Dämonen, seine Unsicherheit und seine Verzweiflung führt. So grob gesagt. ^^
    Musikalisch würde ich es als Art-Rock mit gelegentlichen Metal-Einsprengseln bezeichnen, mit enormer atmosphärischer Dichte, wie ich finde. :)

    "Posthumous Silence" (Sylvan)
    Ich höre es inzwischen nur noch selten, da Sylvan zwar immer wieder echt schöne Melodien raushauen, sie mir insgesamt aber doch einfach zu glatt und süßlich sind. ^^ Dieses Album finde ich vom Artwork und dem Aufbau her aber immer noch toll, auch, wenn die Story eigentlich gar nicht so meins ist: Es geht um ein Mädchen, das Suizid begangen hat, und nun liest ihr Vater nach ihrem Tod in ihrem Tagebuch. Erst auf diese Weise findet er überhaupt heraus, was in der Gedankenwelt seiner Tochter vorgegangen ist und wie fehl am Platz sie sich in der kalten realität unserer heutigen Zeit gefühlt hat. Besonders gelungen finde ich dabei die Übergänge zwischen den kurzen Stücken aus der Sicht des Vaters und denen, die aus dem Leben der Tochter erzählen.

    Joa, das war so das, was mir spontan zu dem Thema eingefallen ist - jetzt habe ich direkt Lust bekommen, die besagten Alben endlich mal wieder zu hören! ^^

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    Re: Konzeptalben

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