Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Fünfzig Tage im Mai [Roman]

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    Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von moriazwo am Fr 15 Feb 2013, 10:25

    Fünfzig Tage im Mai


    Dieser Roman wurde bereits im Jahre 2008 fertiggestellt und sogar hier im Forum vollständig gepostet. Es ist ein Science-Fiction-Roman, der in ungefährer Jetztzeit hier in Deutschland spielt. Nach meiner - zugegebenermaßen in diesem Falle unmaßgeblichen - Meinung führte dieser Roman bisher ein eher sehr bescheidenes Schattendasein. Im Jahre 2011, als sich die Möglichkeit eröffnete, Texte als Privatmann über den Kindle-Shop zu publizieren, erstellte ich von "Fünfzig Tage im Mai" eine Kindle-Version, die seitdem vollkommen unbeachtet dort im Angebotsregister herumdümpelt. Nachdem ich nun bei meinen Aktionen für meine Kurzgeschichten und den Roman "Iloo - Die andere Welt" eine durchaus positive Resonanz erhalten habe (Iloo wurde in nur zwei Tagen 2600x im Rahmen der Gratisaktion heruntergeladen) und es auch schon sehr nette und positive Kommentare gibt, habe ich mich entschlossen, den Versuch zu wagen, "Fünfzig Tage im Mai" aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Ob es wirklich gelingt, bleibt abzuwarten, aber was hätte ich zu verlieren?
    Für alle, die Interesse an guten Science-Fiction-Geschichten haben, biete ich meinen Roman im Kindle-Shop von heute Nacht 0:00 Uhr bis Sonntag Abend 23:59 Uhr zum Gratisdownload an.
    Man möge mir diese kleine Selbstbeweihräucherung verzeihen - ich empfinde die Geschichte einfach als durchaus gelungen und bin selbst sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wer es anders sieht, teile es mir bitte durchaus mit und schlage mir den Text virtuell um die Ohren. Ich bin auch auf solches Feedback angewiesen.

    Für alle, die Interesse haben, aber zunächst wissen wollen, worum es überhaupt geht: Hier der Link zu den Hintergründen

    Der vollständige Roman, wie er hier gepostet wurde, ist hier zu finden.
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von Pooly am Mi 20 Feb 2013, 02:15

    Hallo Michael,

    ich war in den letzten Tagen zwar nicht wirklich online, hatte deine kostenlose Aktion aber mitbekommen und mir 50 Tage im Mai natürlich gleich auf meinen Kindle schicken lassen. Vielen lieben Dank für diese Möglichkeit. Ging der Roman auch so gut weg wie Iloo? Das klingt ja wirklich nach einem tollen Erfolg und den Rezensionen bei Amazon zu urteilen scheinen ja schon einige sehr zufriedene Leser dabei gewesen zu sein. Das freut mich sehr für dich. Da ist es ja klar, dass du auf den Geschmack von KDP kommst :)

    Hast du denn vor, Iloo und 50 Tage im Mai auch als Taschenbuch erhältlich zu machen? Oder bleibt es dabei erst einmal bei deinen Kurzgeschichten?

    Viele liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von moriazwo am Mi 20 Feb 2013, 12:40

    Hallo Marie,

    ich werde Illo und die 50 Tage sicherlich irgendwann auch als TB herausbringen. Vorher will ich aber noch einmal den Text genau durchforsten, ob da nicht noch einige Fehler drinstecken. Es wird also noch dauern.
    "Fünfzig Tage im Mai" ging definitiv nicht so gut weg wie "Iloo - Die andere Welt". Nach zwei Tagen Werbeaktion kamen die "Fünfzig Tage" auf rund 260 Downloads, während "Iloo" in derselben Zeit sage und schreibe 2600x heruntergeladen worden ist. Gleich wenige Tage danach hatte ich 3 sehr positve Kommentare und ein paar "gefällt mir"-Klicks. Das Beste aber ist, dass sich Iloo bis heute morgen schon 48x tatsächlich verkauft hat.
    Es freut mich, dass du meinen Hinweis auf den Download noch rechtzeitig gesehen hast ... :)

    LG Michael
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von moriazwo am Di 10 Feb 2015, 13:40

    Nach einer langen Zeit der Überarbeitung meines Romans "Fünfzig Tage im Mai" bin ich endlich damit durch, konnte eine Menge Fehler bereinigen und den Text in eine sprachliche Fassung bringen, die mir heute viel authentischer erscheint als zu der Zeit, als ich den Text geschrieben habe.
    Zwar wurde der komplette Roman damals auch hier im Forum gepostet und man kann ihn sicher im Archiv noch finden und lesen, aber ich würde einem Interessenten empfehlen, sich das nicht anzutun, sondern lieber zur überarbeiteten Fassung zu greifen. Natürlich werden auch hier noch Fehler vorkommen, wobei ich jedoch die Hoffnung hege, dass sie nicht mehr in großer Zahl auftreten.

    Der Roman wurde seinerzeit auch schon im Kindle-Store veröffentlicht. Heute bin ich nicht sicher, ob das damals bereits eine gute Idee gewesen ist, da ich beim Überarbeiten unerklärliche Wort- und Satzverstümmelungen entdeckt habe, die zum Teil ganze Sätze unverständlich machen und beim Lesen sicher äußerst störend gewesen sind. Im Laufe der Woche werde ich die korrigierte Fassung hochladen und hoffe, dass das Buch dann vielleicht doch noch ein "kleiner" Erfolg werden kann. Da es nicht einen gewaltigen Umfang hat, wie beispielsweise "Die Akademie", bietet sich auch an, es als Print-Book herauszubringen, was im Laufe des kommenden Monats sicher der Fall sein wird.

    Für Interessenten, die das Buch gern auf ihrem Reader haben möchten, um es zu lesen, biete ich es in verschiedenen Formaten (ePUB, Mobi, AZW3 und PDF) ab sofort und bis zum 17.2.2015 auf meiner eigenen Website (www.moriazwo.de) unter dem Button "Dateiverwaltung" zum Gratisdownload an.
    Sollte jemand davon Gebrauch machen und es lesen, wäre ich für ein kurzes Feedback immer dankbar. Lasst Euch auch nicht davon abhalten, mir zu schreiben, wenn es Euch überhaupt nicht gefallen hat. Als Autor muss ich auch solche Meinungen kennen und "ertragen" ... Very Happy. Ich würde auch nichts Ausführliches erwarten, sondern nur einen allgemeinen Eindruck. Immerhin ist das Buch schon vor geraumer Zeit geschrieben, und eben erst überarbeitet worden. Ich denke nicht, dass ich es in absehbarer Zeit noch einmal anfassen werde.

    Da der Titel nicht unbedingt selbsterklärend ist, hier noch einmal in kurzen Worten, worum es geht:

    Die Welt in nicht all zu ferner Zukunft. Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der digitalen Hilfmittel und der Cyber-Biologie macht es möglich, dass schwer behinderte Menschen durch Implantation eines sogenannten Interfaces in ihrem Kopf am normalen Leben teilnehmen können. Sie können über das weltumspannende Internet kommunizieren und sogar in speziell geschaffenen virtuellen Räumen arbeiten.
    Natürlich hat diese Technologie auch eine Kehrseite. Skrupellose Industrielle finden heraus, dass man diese Interfaces auch dazu verwenden kann, durch Einführung der virtuellen Arbeit für Alle viel Geld zu sparen. Kosten für Grundstücke und Gebäude würden der Vergangenheit angehören. Noch interessanter wird es, als man herausfindet, dass die Interfaces keine Einbahnstraße sind, sondern dass man über diese Geräte direkt auf die Synapsen des Gehirns zugreifen, und so die Mitarbeiter manipulieren und formen kann.
    Die Gruppe der Wissenschaftler, die diese Technologie entwickelt hatten, kann mit einer solchen Nutzung nicht einverstanden sein. Sie gehen in den Untergrund, bilden die illegale Organisation Libertas und kämpfen einen gefährlichen Kampf dagegen, der Menschheit ihren freien Willen zu nehmen. Sie finden Wege, in die virtuellen Welten der neuen Arbeitswelten einzudringen und bemühen sich, den Test der kriminellen Elemente, die sich bereits auf dem Wege zur Weltherrschaft wähnen, zu einem Desaster werden zu lassen.
    Leider lässt sich der Kampf nicht auf die virtuelle Welt beschränken. Schnell müssen die Wissenschaftler von Libertas feststellen, dass sich ihre Gegner durchaus in der realen Welt zu wehren wissen.
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von Jadelyn am Di 10 Feb 2015, 16:20

    Hallo. :)

    Schön, dass du einen Roman von dir noch einmal zur Hand genommen und überarbeitest hast.
    Die Zusammenfassung klingt spannend und ich denke, ich werde nachher mal auf deiner Homepage vorbeischauen. Wink Wann ich zum Lesen komme, kann ich noch nicht versprechen (denn ich bin unglaublich lahm und mein SuB wird dank euch immer größer *g*), aber wenn ich es zur Hand nehme, gibt es natürlich auch eine Rückmeldung.

    Liebe Grüße! :)
    Jade


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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von Baltimore am Di 10 Feb 2015, 16:31

    Hallo Micha,

    ich habe mir mal gleich ein Exemplar geholt und werde es, wenn ich Pharos ausgelesen habe, mal "rannehmen" und auch eine Rezension dazu verfassen. :} Ist auf Amazon die Version mittlerweile auch aktuell?

    Liebe Grüße,
    Juls
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von moriazwo am Di 10 Feb 2015, 19:13

    Nee, noch nicht. Kommt aber ...

    EDIT: Seit heute Morgen (11.02.2015) ist das Buch auch im Kindle-Store aktualisiert. Sobald meine eigene Aktion am 17. abgelaufen ist, werde ich es bei KDP-Select anmelden und auch dort noch eine Gratisaktion starten.
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von moriazwo am Fr 20 Feb 2015, 16:05

    Alles wieder ganz anders ...

    Bisher hab ich meine Bücher - wenn überhaupt - immer nur als eBook über KDP, oder als Taschenbuch über Createspace vertrieben. Als gefahrlose Variante ist das auch ein guter Weg, ohne finanziellen Einsatz das eigene Buch zu publizieren. Der Nachteil ist, dass man auch ausschließlich nur über Amazon verkaufen kann.
    Bei umfangreicheren Werken bietet sich auch kaum eine andere lukrative Alternative, doch wenn es gelingt, eine druckfertige Datei zu erzeugen, die eine magische Grenze von 300 Seiten nicht übersteigt, hat man durchaus andere Möglichkeiten.
    Das Buch "Fünfzig Tage im Mai" konnte ich auf unter 300 Seiten formatieren. Für einen solchen Umfang bietet BoD.de ein interessantes Angebot, an dem ich einfach nicht vorbeikam:
    Für eine einmalige Einrichtungsgebühr von 19 EUR, der keine weiteren laufenden Kosten folgen, wenn man - wie sonst auch bei Creatspace üblich - alles Weitere selbst macht. Am Ende wird das Buch bei allen gängigen Plattformen angeboten und darüber hinaus auch im Deutschen Buchhandel. Es wird im Buchgroßhandel gelistet und kann von jedermann überall bestellt werden. Die eBook-Version kann kostenfrei aus der Vorlage für das Print-Book generiert werden und wird ebenfalls bei allen gängigen Online-Plattformen angeboten.
    Bei einem Buch bis 300 Seiten konnte der Ladenpreis auf 9,80 EUR festgelegt werden und ist damit identisch mit dem Buch, das ich bereits über Createspace erstellt hatte.
    Ob sich dieser Aufwand letztlich lohnen wird, muss das nächste Jahr zeigen. Man muss nur darauf achten, rechtzeitig den Vertrag mit BoD zu kündigen, wenn man mit den Vertragsvereinbarungen nicht mehr einverstanden ist.
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von Baltimore am Fr 20 Feb 2015, 17:15

    Hey Michael,

    wirklich sehr interessant. Ich habe schon bei einer anderen Kollegin gesehen, dass sie auf bod.de umgestiegen ist. Habe mir das daraufhin auch mal angesehen, aber mir war es persönlich zu viel Aufwand. Und die Seitenbeschränkung fände ich auch nicht so gut, weil das heißen würde, dass ich manche Bücher über CreateSpace und andere über BOD vertreiben würde & da wären Designunterschiede nicht zu vermeiden. Ich behalte es auf jeden Fall mal im Auge, aber für mich ist es vorerst nichts. Ich bin aber auch nicht so scharf darauf, mein Buch im Laden stehen zu haben, bzw. es dort bestellbar zu machen. ^^ Weiß nicht, mir ist das letztlich egal, bin mit meinen eBook-Lesern sehr glücklich. ^.^
    Bin gespannt, was du so Erfahrungen mit BOD machst. :)

    LG,
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von moriazwo am Di 24 Feb 2015, 09:15

    Hallo Juls,

    ich verstehe Deine Einwände, und wenn Du mit der Form, wie Du Deine Bücher aktuell vertreibst, zufrieden bist, gibt es natürlich auch keinen Grund, auf ein anderes Pferd zu setzen. Ich hab auch mit keiner Silbe gesagt, der eine oder andere Weg wäre die ultimative Lösung.
    Bisher hab ich es selbst überhaupt nur über die Kindle-Store-/Createspace-Schiene gemacht und man kann ja nicht behaupten, die Produkte wären schlecht. Nur das Argument, der Aufwand wäre zu hoch, ist nicht ganz korrekt, denn, soweit ich es bisher beurteilen kann, ist der Aufwand ziemlich identisch. Interessant ist vielleicht, dass BoD ein Print-Book auf Wunsch kostenfrei in alle erdenklichen Ebook-Formate konvertiert und ebenfalls überall anbietet. Soweit ich gesehen habe, sind sogar Sonderpreisaktionen möglich, die nicht so engen Grenzen ausgesetzt sind, wie bei Kindle.
    Ich wollte es einfach mal ausprobieren und werde beobachten, wie es mit dem einen Buch, das ich bei BoD angemeldet habe, laufen wird. Ich hatte allerdings auch einen ganz konkreten Grund, das zu versuchen.
    In meiner Stadt gibt es - ganz in der Nähe meiner Wohnung - eine kleine Buchhandlung, die schon seit Längerem heimische Autoren unterstützt, indem sie dort Bücher in Kommission nehmen und sie an der Kasse und in einem ihrer Schaufenster ausstellen. Sie lesen die Produkte natürlich auch und sprechen Kunden gezielt auf die heimischen Autoren an. Wenn sie feststellen, dass bei den Kunden Kaufinteresse vorliegt, ordern sie auch direkt beim Buchgroßhandel nach und regen u.U. Lesungen in ihren Verkaufsräumen an. Das ist natürlich eine äußerst interessante Sache. Schon vor ein paar Monaten hatte ich mal locker nachgefragt, ob es möglich wäre, ihnen ein eigenes Buch zu Präsentationszwecken anzubieten und man war grundsätzlich interessiert.
    Vor wenigen Tagen war ich wieder dort im Laden und wollte konkret besprechen, wie es mit dem eigenen Buch laufen könnte, und da erfuhr ich dann, welche Probleme auftreten können, und worauf ich achten soll. So war man nicht begeistert, als ich ihnen mein Buch "Die Akademie" mit 700 Seiten zeigte, das selbst bei Createspace einen Preis von 16,80 EUR haben muss, damit ich kein Minus damit mache. Sie sagten mir zwei Dinge dazu:
    Bücher von CS hätten durchaus gute Qualität, wären aber nicht im Register des Deutschen Buchhandels gelistet, könnten also nicht ohne Weiteres nachbestellt werden. Ich müsste also im Falle des Käuferinteresses sämtliche Bücher selbst bei CS oder Amazon beschaffen und ihnen zur Verfügung stellen. Eine Verdienstmarge könne man dabei komplett vergessen.
    Unbekannte, bzw. am Markt neue, Autoren werden nur gekauft, wenn der Preis "gewisse" Grenzen nicht übersteigt. Nach ihren Erfahrungen gilt eine "magische" Grenze von 10 EUR. Mit anderen Worten: Wird der Preis erst zweistellig, könnte das Buch allein dadurch zum Ladenhüter werden.
    In diesem Zusammenhang kam BoD ins Spiel. Als ich erwähnte, noch einen weiteren Roman zu haben, dessen Überarbeitung ich soeben abgeschlossen habe, und dessen Umfang nur wenig über 300 Seiten beträgt, schlug man mir vor, das Buch bei BoD anzumelden und dabei auf einen Umfang von nicht mehr als 300 Seiten zu achten, um den Verkaufspreis unter 10 EUR drücken zu können. Natürlich sind 300 Seiten nicht die Obergrenze für Produkte, die über BoD vertrieben werden, aber der Mindestpreis aufgrund des Druckvolumens würde dann halt zu hoch werden. Im Grunde ist es dasselbe Problem, dass einem auch bei CS begegnet. BoD meldet die bei ihnen verlegten Bücher bei allen Plattformen an, wie auch im Register des Deutschen Buchhandels und schickt auch Exemplare an die Landesbibliothek und an die Deutsche Nationalbibliothek. Dadurch wird das Buch überall bestellbar und auch kleine Buchläden können es über ihren Großhändler ordern.
    Bis das allerdings für ein Buch von mir - wenn überhaupt - notwendig wird, ist es ein verdammt weiter Weg. Ich bin jedoch daran interessiert, mein Buch als lokales Produkt in diesem Laden zu haben, und daher bin ich quasi gezwungen, solche Texte von CS zu trennen, auch wenn ich grundsätzlich mit den Büchern von CS durchaus sehr zufrieden bin.
    Du hast aber Recht, dass ein Vertrieb über unterschiedliche Wege zu kleinen Unterschieden im Layout führen kann. Zwar hat man dadurch, dass man sowieso alles selbst machen muss, durchaus alle Möglichkeiten, Einfluss auf das Aussehen des Buches zu nehmen, aber man kann sicher nie ausschließen, dass verschiedene Hersteller auch leicht verschiedene Produkte liefern werden. Die generelle Tendenz, immer häufiger Trilogien oder Serien mit noch mehr Teilen zu schreiben, fordert natürlich auch einen Wiedererkennungswert der Serie. Ich würde es an Deiner Stelle sicher auch so machen, wie Du es machst.
    Ich selbst habe das Problem damit weniger, da ich generell keine Serien schreibe. Meine Romane sind in der Regel abgeschlossene Geschichten, oder haben höchstens mal eine Fortsetzung.

    LG Michael
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von moriazwo am Fr 27 Feb 2015, 08:56

    So! Es ist vollbracht. Mein Buch "Fünfzig Tage im Mai" ist nicht nur bei BoD freigeschaltet, sondern weist auch die ersten Listungen bei Onlinehändlern auf. Das ist natürlich erst ein Anfang und es wird bis zu drei Wochen dauern, bis es auf allen Plattformen verfügbar ist. Auch die Verfügbarkeit im Deutschen Buchhandel - also in den Buchläden - wird noch eine Weile in Anspruch nehmen. Ich warte auch noch immer auf mein Ansichtsexemplar, mit dem ich dann in meinen Buchladen laufen kann, um es dort zu zeigen. Aber es bewegt sich etwas und das ist zumindest schon mal befriedigend.
    Das Experiment kann also beginnen ...

    Um die ersten Listungen zu sehen, einfach auf die Grafik klicken.

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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von Baltimore am Fr 27 Feb 2015, 13:56

    Hey Micha,

    herzlichen Glückwunsch! Ich habe mir deine Worte nochmal durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht probiere ich BOD doch noch aus. Aber die Wartezeiten sind ganz schön lang, oder kommt mir das nur so vor? Machst du auch das eBook über die BoD-Plattform oder hast du das noch über KDP drin?
    *wirr*
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von moriazwo am Fr 27 Feb 2015, 23:47

    Hallo Juls, die Wartezeiten sind nicht real. Von der Freischaltung des Buches bei BoD bis zur endgültigen Listung bei allen Plattformen vergehen einige Tage, und bis das Buch beim Großhandel vorrätig ist, dauert es nochmal. In Foren hab ich gelesen, dass es bis zu 2-3 Wochen dauern kann, bis überall auch die Cover und Beschreibungen vollständig sind. Erst dann werden realistische Versandzeiten angeboten. Über www.bookbutler.de kann man jederzeit prüfen, wo überall das Buch bereits angeboten wird. Heute waren das schon 16 Händler für mein Buch, aber die wenigsten hatten mehr als nur den Titel, Autor und Preis. In den kommenden Tagen wird das immer mehr werden.
    Das Ebook hatte ich zwar schon selbst erstellt und beim Kindle-Store online, aber ich hab es jetzt verändert und nur noch als Leseprobe dort gelassen. Ganz zurückziehen kann ich es zunächst nicht, weil KDP-Select im Spiel ist. Ich wollte aber in diesem Fall auch testen, was BoD draus macht. Sie konvertieren nach den Vorgaben aus dem Print-Book und zwar in alle gängigen Formate, um es auch auf anderen Plattformen als Amazon anbieten zu können. Ich will es mir dann mal anschauen. Wenn mein eigenes besser ist, werde ich das in Zukunft wieder selbst machen. Aber Versuch macht klug, denke ich. Wenn das Ergebnis gut ist, kann man das auch von BoD machen lassen.

    LG Michael
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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

    Beitrag von Baltimore am Sa 28 Feb 2015, 13:26

    Hey Michael,

    okay, das klingt nach normalen Wartezeiten für eine Druckversion. Achso, na wenn ich meine eBooks weiterhin selbstmachen kann (was ich persönlich für besser halte, aber da bin ich auf deine Erfahrungen gespannt) könnte ich die Druckversion auch mal über BoD versuchen. Ich denke, ich probiere das bei Séance mal aus. Wenn du sagst, dass der Aufwand ungefähr derselbe ist wie bei CreateSpace, ist es zumindest einen Versuch wert.
    Ich bin gespannt, wie es dann aussieht, wenn du es in den Händen hältst und ob da ein großer Unterschied zu CreateSpace besteht.

    Liebe Grüße,
    Juls

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    Re: Fünfzig Tage im Mai [Roman]

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