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Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

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Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Pooly am Sa 06 Sep 2008, 21:09

Der Regen kommt [Experiment]



Ich bin schon immer hier.
Hab dich schon immer
aus diesen Augen angesehen
und will es immer tun!

Werde dir folgen
wohin du gehst,
wie eine Motte
dem Licht des Mondes.

Wohin sollte ich gehen
wenn du nicht da bist?
Wie könnte ich dann
meinen Weg finden?

Ich würde im Feuer verbrennen
und ertrinken für dich!

Und wenn mein Blut gerinnt
dann will ich bei dir sein!



Sieh weg!
Ich bin es leid!

Immer wirst du
ein Schatten sein –
ein Fremder für mich!

Niemand hat
einen wahren Freund!

Die Motte nicht
und nicht der Mond.
Und auch nicht der Regen
und der Baum.

Glaubst du immer noch
daran?

Wenn das Feuer an dir
hinauflodert
und wenn der Stein an deinem Fuß
dich an den Grund des Ozeans zieht
dann denk an mich und meine Worte:

Nur unreines Blut gerinnt!


Zuletzt von Pooly am Do 02 Okt 2008, 11:47 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Pooly am Sa 13 Sep 2008, 10:35

KOMMENTAR VOM AUTOR:

Ich weiß, dass das Gedicht schwer zu verstehen ist, vielleicht
Aber kann nicht bitte irgendwer was dazu schreiben?
Ich fühl mich ganz verzweifelt Depressiv

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Bloodangel am Sa 13 Sep 2008, 11:57

Hallo,
bitte nicht traurig sein! Ich habe es leider auch erst heute entdeckt. Es ist gar nicht so einfach immer gleich alles neue zu finden. Oder es dauert immer ein bisschen, um zu antworten.

Ich finde dein Gedicht gut. In den ersten 5 Strophen scheint noch alles okay zu sein. Ich weiß auch nicht ob ich es richtig verstehe kann dir nur sagen wie ich es interpretiere.
Also ich sehe es so das jemand immer an der Seite einer Person ist. Sie überall hin begleitet und ihr beisteht.
Die Sicht ändert sich ab der 6. Strophe. Vielleicht ist die andere Person so verzweifelt und hat große Probleme, dass sie gar nicht mitbekommt das jemand für sie/ihn da ist. Das es jemanden gibt der Die Sorgen versteht und sicher auch zuhören würde!!!

Wie gesagt mir gefällt es wirklich gut!!!

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Alania am Sa 13 Sep 2008, 15:15

Also ich habe es schon vor längerer Zeit gelesen, aber es viel mir unglaublich schwer es zu verstehen oder zu interpretieren, deshalb habe ich es nicht gleich kommentiert.

Aber ich will mich mal versuchen, damit du nicht ganz ohne Feedback dastehst.

Also, der erste Teil des Gedichtes scheint von der Person zu sein, der die Person, die den zweiten teil des gedichtes geschrieben hat, als Vorblid genommen hat. Nicht wahr?

Ich bin schon immer hier.
Hab dich schon immer
aus diesen Augen angesehen
und will es immer tun!


Okaii... Alles ganz logisch.
Die Person will sein Vorbild immer vor sich haben.

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wohin du gehst,
wie eine Motte
dem Licht des Mondes.


Ein schöner Vergleich!
Zwar fliegt die Motte nicht auf dem Mond zu, sondern lässt sich durch sein Licht leiten, aber trotzdem, sehr schön!

Wohin sollte ich gehen
wenn du nicht da bist?
Wie könnte ich dann
meinen Weg finden?


wieder sehr schön die Abhängigkeit geschrieben...

Ich würde im Feuer verbrennen
und ertrinken für dich!

Und wenn mein Blut gerinnt
dann will ich bei dir sein!



Hier wird eher beschrieben, was derjenige für sein Vorbild tun würde, anstatt ihm nachzueifern.
Und auch wenn er/sie stirbt soll dieses Vorbild da sein...? Verstehe ich das richtig?

Sieh weg!
Ich bin es leid!

Immer wirst du
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Hier ist also das Vorbild.
Es erscheint mir wie irgendjemand Mächtiges.
Irgendjemand der es nicht nötig hat angehimmelt und als Vorbild genommen zu werden.
Er/Sie/Es ist es leid...

Niemand hat
einen wahren Freund!

Die Motte nicht
und nicht der Mond.
Und auch nicht der Regen
und der Baum.

Glaubst du immer noch
daran?



Ich verstehe nicht, wie du hier auf "Freund" kommst.
Denn ein Vorblid muss nicht immer ein Freund sein.
Die Motte nimmt auch nicht das Lichtt, sondern orientiert sich daran...
UNd auch Baum und Regen...
Der Regen gibt dem Baum Wasser zum Leben, aber deshalb sind sie keine Freunde... oder Vorbilder...??

Wenn das Feuer an dir
hinauflodert
und wenn der Stein an deinem Fuß
dich an den Grund des Ozeans zieht
dann denk an mich und meine Worte:

Nur unreines Blut gerinnt!


Mein Lieblingsvers in dem gedicht.
Es klingt so poetisch, so bildlich! Ein ganz großes Lob an den Autor!!

Der letzte Satz würde ich sagen, bedeutet so viel wie, dass dieses Vorbild nur reines Blut hat. Und deshalb nicht stirbt oder so..
und das sagt er der Person.
Ich sterbe nicht, wie du...

Sooo
Also
Einige Stellen sind wirklich schwer nachzuvollziehen, doch es sind wirklich wunderschöne Vergleiche und Beschreibungen drin.
Einzig und allein die Sache mit dem Freund kann ich nicht so richtig verstehen...

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Pooly am Sa 13 Sep 2008, 15:41

KOMMENTAR VOM AUTOR:

Dankeschön, ihr zwei ^^
Endlich etwas Feedback Hach
Das freut mich!

Also man kann das Gedicht sicherlich verschieden interpretieren.
Ich hatte es jetzt etwas anders angedacht, als ihr, deswegen erklär ich euch jetzt mal, was ich dabei gedacht hatte.

Es geht in diesem Gedicht (was womöglich nicht so gut hervorkommt ^^°) um einen Baum, von dem ich im ersten Teil des Gedichts schreibe, und den Regen, von dem im zweiten Teil die Rede ist.




Ich bin schon immer hier.
Hab dich schon immer
aus diesen Augen angesehen
und will es immer tun!

Der Baum steht schon immer an derdelben Stelle. Und er liebt es, dem Regen zuzusehen und will es immer tun.
Der Regen ist in gewisser Weise sein Vorbild. Der Baum würde auch gern so frei sein, wie er.



Werde dir folgen
wohin du gehst,
wie eine Motte
dem Licht des Mondes.

Der Baum ist sich bewusst, dass er dem Regen nicht folgen kann ... denn er ist ja dort, wo er steht, fest verwurzelt.
Aber er kann nach oben wachsen. Dem Regen entgegen.

Zwar fliegt die Motte nicht auf dem Mond zu, sondern lässt sich durch sein Licht leiten, aber trotzdem, sehr schön!

Das ist in gewisser Weise der Kern der Sache.
Der Baum wird den Regen nie erreichen können ... wird immer nur von ihm ... angeregnet ...
So, wie die Motte den Mond nicht erreicht und immer nur von seinem Licht beschienen wird ...



Wohin sollte ich gehen
wenn du nicht da bist?
Wie könnte ich dann
meinen Weg finden?

Wie soll der Baum wachsen, wenn der Regen nicht wiederkommt?



Ich würde im Feuer verbrennen
und ertrinken für dich!

Und wenn mein Blut gerinnt
dann will ich bei dir sein!

Hier wird eher beschrieben, was derjenige für sein Vorbild tun würde, anstatt ihm nachzueifern.
Und auch wenn er/sie stirbt soll dieses Vorbild da sein...? Verstehe ich das richtig?

So ähnlich.
Wenn der Baum stirbt, dann soll der Regen mit ihm sterben Rolling Eyes




Sieh weg!
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Immer wirst du
ein Schatten sein –
ein Fremder für mich!

Hier ist also das Vorbild.
Es erscheint mir wie irgendjemand Mächtiges.
Irgendjemand der es nicht nötig hat angehimmelt und als Vorbild genommen zu werden.
Er/Sie/Es ist es leid...

Das hast du gut erkannt!
Der Regen ist einfach nur der Regen. Es ist ihm egal, ob der Baum da ist, oder nicht.
Er regnet, weil es seine Natur ist. Nicht, um damit dem Baum zu helfen.



Niemand hat
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Die Motte nicht
und nicht der Mond.
Und auch nicht der Regen
und der Baum.

Glaubst du immer noch
daran?



Ich verstehe nicht, wie du hier auf "Freund" kommst.
Denn ein Vorblid muss nicht immer ein Freund sein.
Die Motte nimmt auch nicht das Licht, sondern orientiert sich daran...
Und auch Baum und Regen...
Der Regen gibt dem Baum Wasser zum Leben, aber deshalb sind sie keine Freunde... oder Vorbilder...??

Das Problem ist, dass der Baum den Regen als Freund sieht. Der Baum himmelt den Regen an. Würde alles für ihn tun, weil er denkt, dass der Regen regnet, um ihm zu helfen.
Aber der Regen sieht das halt anders.
Er weiß, dass Baum und Regen nie befreundet werden sein können ...
Denn Freundschafe ist ja im Grundegenommen die "Erfüllung". Wenn du ein Vorbild hast, dann wärst du doch auch gern, wie es ... und mit ihm befreundet :)



Wenn das Feuer an dir
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dich an den Grund des Ozeans zieht
dann denk an mich und meine Worte:

Nur unreines Blut gerinnt!

Der letzte Satz würde ich sagen, bedeutet so viel wie, dass dieses Vorbild nur reines Blut hat. Und deshalb nicht stirbt oder so..
und das sagt er der Person.
Ich sterbe nicht, wie du...

Ja, genau richtig!
Der Baum wird irgendwann sterben.
Aber der Regen nicht :)





Ich hoffe, es ist jetzt etwas verständlicher ^^°
War wohl wieder ein Schuss in den Ofen -.-°



Lieben Gruß

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Alania am Sa 13 Sep 2008, 15:51

Ahhhh...

Jetzt verstehe ich es!!
Es geht um den Baum und den Regen!

Jetzt ergibt das ganze einen Sinn!!

Jetzt ist es auch gar nicht mehr so abwegig.

Dankeschön für deine Erklärung!

Und einen Schuss in den Ofen war es bestimmt nicht!
Es war nur etwas schwer zu verstehen... Wink

LG
Angie

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Bloodangel am Sa 13 Sep 2008, 17:27

Ah jetzt habe ich es auch verstanden!!!
Danke für deine Erklärung!!!

LG

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Pooly am Sa 13 Sep 2008, 17:37

KOMMENTAR VOM AUTOR:

Ach, wie schön, dass ihr es jetzt nachvollziehen könnt :)
Nur schade, dass es nicht schon vorher so war.

Ich habe mir jetzt das Gedicht selbst noch einmal durchgelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass man eigentlich gar nicht darauf hätte kommen können, dass es um Regen udn Baum geht ... -.-°
Na ja ^^°

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Pooly am Do 02 Okt 2008, 11:46

So, jetzt melde ich mich noch mal.
Der Autor war selbstverständlich ich Rolling Eyes
Ihr hattet es euch sicher schon denken können Wink


LG
Marie

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Dawn am Mo 13 Okt 2008, 07:29

Hey Marie,
nicht ganz einfaches Gedicht aber ich gib natürlich trotzdem meinen Kommentar dazu ab, auch wenn ich es zwei/drei mal gelesen habe. Very Happy
Das Gedicht scheint aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben zu sein. Aus der ersten Sicht aus, klingt alles noch etwas zuverlässiger. Ein Sein, was nicht ohne die andere Person bestehen möchte.
Aus der zweiten Sicht geschrieben klingt es schön bedrückter und nicht mehr so zuversichtlich. Irgendwie wie eine Tragödie.
Lg, Alex

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Pooly am Mo 13 Okt 2008, 07:51

Liebe Alex :)
Dankeschön, für deinen Kommentar.
Genauso ist es. Eine Tragödie.
Oben habe ich auch alles noch gener erklärt, falls es dich interessiert Wink


Lieben Gruß
Marie

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Bloodangel am Mo 13 Okt 2008, 08:16

Hallo Marie!
Ich finde dein Gedicht sehr schön!
Und wusste bis eben nicht das du der Autor bist!
Hätte ja auch Mal wieder hier reinschauen können!
*blöd*

LG

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Re: Der Regen kommt ... [Experiment] - Pooly

Beitrag von Pooly am Mo 13 Okt 2008, 08:20

Ach quatsch, du bist nicht blöd Wink
*auf schulter klopf*
Frag mich mal ... ich hab bis vor Kurzem immer vergessen, die Monatswettbewerbswerke in den Verzeichnisen zu verlinken O.o
Das ist viel schlimmer O.O
Aber ist ja jetzt auch egal Wink

Schön, dass es dir gefällt, obwohl es etwas schwierig ist :)

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