Eine zweite Chance
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Eine zweite Chance
Die Menschen die einem am Wichtigstens sind erkennt man leider viel zu oft erst dann wenn man sie verloren hat.
Aber hat man nicht immer die Chance einen Fehler aus der vergangenheit wieder gut zu machen?
Markus hat einen solchen Fehler gemacht, einen fehler der ihn seine beste Freundin gekostet hat.
Eine zweite Chance
Ein neuer Morgen
This is the way you left me,
I´m Not pretending.
No hope no love no glory,
No happy ending…
Wie jeden Morgen klingelte Markus` Handy um halb sieben.
Dieses Lied hatte er schon lange als Weckton, da diese Zeilen, wie er selbst fand, gut zu seinem Leben passten. Verschlafen rieb er sich die Augen und streckte sich einmal ausgiebig, ehe er sich zurück ins Kissen fallen lies und zur Decke starrte. Nach knappen fünf Minuten drehte er seinen Kopf leicht nach rechts und schaute auf seinen Kalender. Heute war der 31. Dezember 2009. Markus Herz wurde ihm schwer und er brauchte eine Weile um zu verstehen weshalb dem so war. Er dachte nach, woher kam dieses miese Gefühl, und warum hämmerte auf einmal sein Herz so sehr? War heute ein besonderer Tag, außer das der Jahreswechsel heute anstand. Er zuckte mit den Schultern und tat dies als Überreaktion auf seinen Traum ab, auch wenn er sich nicht mehr an ihn erinnern konnte.
Markus schnappte seinen Lap-Top und öffnete ihn. Er startete das Programm und checkte zuallererst seine E-Mails. Es war nichts aufregendes dabei, außer ein paar Informationen über Private nachrichten in irgendwelchen Foren, Mails seiner Exfreundin die ihn zum hundertsten mal um Verzeihung bat, und ein paar Werbe E-mails.
Markus klickte sie alle an und drückte auf löschen. Dann beschloss er einen kleinen Rundgang zu machen, doch in den ganzen Foren hatte sich über die Feiertage nichts getan. Die Mitglieder waren im Winterurlaub und daher kaum anwesend. Markus sah zur Uhr, es war noch keine Frühstückszeit, aber schlafen konnte er auch nicht mehr. Also durchsuchte er seinen Lap-Top. Ihm fiel ein das er noch massig Bilder hatte, die er nicht mehr gebrauchen konnte. Da er noch gut eine Stunde Zeit hatte, beschloss er mal seinen PC von Datenmüll zu reinigen. Halb erschrocken über sein gewaltiges Bilderarchiv löschte er seit einer guten halben Stunde sämtliche Bilder die er nicht mehr auf dem Rechner gebrauchte.
Ein leises Seufzen entwich ihm als er die Bilder aus dem Sommerurlaub sah, damals war er der glücklichste Mann auf dieser Erde gewesen, doch heute bereite er jede einzelne Sekunde die er dort verbracht hatte. Er drückte auf delete und schloss für einen Augenblick die Augen. Die Bilder hatte er ja auf einer CD gespeichert, und diese hatte er irgendwo in seinem Zimmer versteckt. Doch dann fiel ihm ein weiterer Ordner auf, er trug den Namen Gina. Markus ignorierte ihn, rührte ihn aber auch nicht an. Stattdessen löschte er weiter nicht mehr benötigte Bilder. Nachdem er das erledigt hatte klappte er seinen Lappy wieder zu und schob ihn beiseite.
Er erhob sich und trat ans Fenster um nach draußen zu sehen. Markus fingerte am Griff herum ehe er es aufmachen konnte, und ihm die kühle Morgenluft ins Gesicht strömte. Er stand lange so da und schaute nach draußen. Die Straßen waren leer und am Horizont waren schon helle Streifen zu sehen. In etwas weiterer Entfernung sah er den weitläufigen Park rund um den Tegler See. Markus stützte seinen Kopf in die Hände und lies die Idylle auf sich wirken.
Seine Gedanken schweiften ab und Markus fand erst wieder in die Realität zurück als das Geräusch der Straßenbahn ihn in die Wirklichkeit zurück holte.
Markus wandte sich vom Fenster ab und schloss es wieder, da sich die Temperatur in seinem Zimmer um einige Grad gesenkt hatte. Er schob den Vorhang zurück und klaubte seine Kleidung vom Boden, eine Sporthose und einen Pulli. Nachdem er die übergestreift hatte machte er sich auf den Weg in die Küche. Er fröstelte als er durch das Treppenhaus lief und das knarren der Treppen hörte sich um einiges lauter an da keiner im Haus war. Seine Geschwister waren alle bei Freunden und seine Eltern waren zu Bekannten gefahren, und er, er würde Silvester wieder mal allein in seinem Zimmer verbringen.
Mit dieser Eingebung machte er sich ein kleines Frühstück, bestehend aus einem Toast und einem Kaffee. Er saß am Tisch und las eine Zeitung die schon seit zwei Tagen da lag. Er überflog die überschriften und legte sie wieder zurück da kein Artikel dabei war der ihn annähernd interessierte.
Also aß er schweigend seinen Toast auf und trank seinen Kaffe, während er sich fragte was er mit sich heute anfangen sollte. Nach geschlagenen zehn Minuten die er auf dem Küchenstuhl gesessen hatte,
Erhob Markus sich um die Tasse aufzuwaschen und wieder weg zu bringen, auch der Tisch wurde abgewischt. So machte er sich wieder auf den weg nach oben, um sein Zimmer aufzuräumen wie er soeben beschlossen hatte. Doch schon als er oben war, verging ihm die Lust. Stattdessen ging er zum Schrank, holte eine feine Hose und einen guten Pullover heraus. Diese Sachen nahm er und ging damit ins Bad. Er lies sich Wasser ein und stieg in die warme Wanne.
Markus legte seinen Kopf in den Nacken und nahm ein paar tiefe Atemzüge. In dieser Stadt würde es ja wohl noch etwas geben wo er feiern konnte. Wieder einsam im Zimmer hocken wollte er dieses Jahr nicht, dieses Silvester hatte er sich irgendwie anders vorgestellt. Nach gut fünfzehn Minuten stieg Markus aus der Wanne, trocknete sich ab und schlüpfte in seine Kleidung. Dann holte er noch sein Rasierzeug aus dem Spiegelschrank und machte sich daran sein Gesicht von den nachgewachsenen Stoppeln zu befreien.
Er betrachtete sich prüfend im Spiegel und kämmte noch seine Haare, während er sich fragte für wen oder was er eigentlich diesen Aufwand betrieb. Aber er nahm sein Handy, und seine Schlüssel und trat hinaus in die kühle Morgenluft.
Es hatte geschneit, und der Schnee knirschte unter seinen Schuhen, während er die Straßen entlang lief. Vereinzelt hatten ein paar Geschäfte schon geöffnet, aber die meisten machten heute erst ab um Zehn ihre Läden auf. Markus hing seinen Gedanken nach und lief einfach irgendwo hin, diese Stadt war immerhin groß genug. Irgendwann kramte er seinen I-Pod hervor und drehte die Musik auf. Es erklang das Lied “forgive me.” Ihm folgten noch viele andere Titel. Während er die Musik anhörte beschloss er zum Hauptbahnhof zu gehen, er wusste nicht einmal weshalb, aber er wollte auf einmal unbedingt dort hin. Also beschleunigte er seine Schritte um zu den Gleisen zu kommen, denn er hatte auf einmal den dringenden Wunsch hier hin zu gelangen.
Markus schritt durch die halle zu den Gleisen und lehnte sich an eine der Säulen an,
Als sie durchsage “In wenigen Minuten fährt der Zug aus Chemnitz ein.”, wurde er hellhörig.
Er sah sich ganz genau um, und es dauerte nicht lange bis eine kleine Person seine Aufmerksamkeit auf sich zog, Markus Herz fing heftig an zu schlagen.
Aber hat man nicht immer die Chance einen Fehler aus der vergangenheit wieder gut zu machen?
Markus hat einen solchen Fehler gemacht, einen fehler der ihn seine beste Freundin gekostet hat.
Eine zweite Chance
Ein neuer Morgen
This is the way you left me,
I´m Not pretending.
No hope no love no glory,
No happy ending…
Wie jeden Morgen klingelte Markus` Handy um halb sieben.
Dieses Lied hatte er schon lange als Weckton, da diese Zeilen, wie er selbst fand, gut zu seinem Leben passten. Verschlafen rieb er sich die Augen und streckte sich einmal ausgiebig, ehe er sich zurück ins Kissen fallen lies und zur Decke starrte. Nach knappen fünf Minuten drehte er seinen Kopf leicht nach rechts und schaute auf seinen Kalender. Heute war der 31. Dezember 2009. Markus Herz wurde ihm schwer und er brauchte eine Weile um zu verstehen weshalb dem so war. Er dachte nach, woher kam dieses miese Gefühl, und warum hämmerte auf einmal sein Herz so sehr? War heute ein besonderer Tag, außer das der Jahreswechsel heute anstand. Er zuckte mit den Schultern und tat dies als Überreaktion auf seinen Traum ab, auch wenn er sich nicht mehr an ihn erinnern konnte.
Markus schnappte seinen Lap-Top und öffnete ihn. Er startete das Programm und checkte zuallererst seine E-Mails. Es war nichts aufregendes dabei, außer ein paar Informationen über Private nachrichten in irgendwelchen Foren, Mails seiner Exfreundin die ihn zum hundertsten mal um Verzeihung bat, und ein paar Werbe E-mails.
Markus klickte sie alle an und drückte auf löschen. Dann beschloss er einen kleinen Rundgang zu machen, doch in den ganzen Foren hatte sich über die Feiertage nichts getan. Die Mitglieder waren im Winterurlaub und daher kaum anwesend. Markus sah zur Uhr, es war noch keine Frühstückszeit, aber schlafen konnte er auch nicht mehr. Also durchsuchte er seinen Lap-Top. Ihm fiel ein das er noch massig Bilder hatte, die er nicht mehr gebrauchen konnte. Da er noch gut eine Stunde Zeit hatte, beschloss er mal seinen PC von Datenmüll zu reinigen. Halb erschrocken über sein gewaltiges Bilderarchiv löschte er seit einer guten halben Stunde sämtliche Bilder die er nicht mehr auf dem Rechner gebrauchte.
Ein leises Seufzen entwich ihm als er die Bilder aus dem Sommerurlaub sah, damals war er der glücklichste Mann auf dieser Erde gewesen, doch heute bereite er jede einzelne Sekunde die er dort verbracht hatte. Er drückte auf delete und schloss für einen Augenblick die Augen. Die Bilder hatte er ja auf einer CD gespeichert, und diese hatte er irgendwo in seinem Zimmer versteckt. Doch dann fiel ihm ein weiterer Ordner auf, er trug den Namen Gina. Markus ignorierte ihn, rührte ihn aber auch nicht an. Stattdessen löschte er weiter nicht mehr benötigte Bilder. Nachdem er das erledigt hatte klappte er seinen Lappy wieder zu und schob ihn beiseite.
Er erhob sich und trat ans Fenster um nach draußen zu sehen. Markus fingerte am Griff herum ehe er es aufmachen konnte, und ihm die kühle Morgenluft ins Gesicht strömte. Er stand lange so da und schaute nach draußen. Die Straßen waren leer und am Horizont waren schon helle Streifen zu sehen. In etwas weiterer Entfernung sah er den weitläufigen Park rund um den Tegler See. Markus stützte seinen Kopf in die Hände und lies die Idylle auf sich wirken.
Seine Gedanken schweiften ab und Markus fand erst wieder in die Realität zurück als das Geräusch der Straßenbahn ihn in die Wirklichkeit zurück holte.
Markus wandte sich vom Fenster ab und schloss es wieder, da sich die Temperatur in seinem Zimmer um einige Grad gesenkt hatte. Er schob den Vorhang zurück und klaubte seine Kleidung vom Boden, eine Sporthose und einen Pulli. Nachdem er die übergestreift hatte machte er sich auf den Weg in die Küche. Er fröstelte als er durch das Treppenhaus lief und das knarren der Treppen hörte sich um einiges lauter an da keiner im Haus war. Seine Geschwister waren alle bei Freunden und seine Eltern waren zu Bekannten gefahren, und er, er würde Silvester wieder mal allein in seinem Zimmer verbringen.
Mit dieser Eingebung machte er sich ein kleines Frühstück, bestehend aus einem Toast und einem Kaffee. Er saß am Tisch und las eine Zeitung die schon seit zwei Tagen da lag. Er überflog die überschriften und legte sie wieder zurück da kein Artikel dabei war der ihn annähernd interessierte.
Also aß er schweigend seinen Toast auf und trank seinen Kaffe, während er sich fragte was er mit sich heute anfangen sollte. Nach geschlagenen zehn Minuten die er auf dem Küchenstuhl gesessen hatte,
Erhob Markus sich um die Tasse aufzuwaschen und wieder weg zu bringen, auch der Tisch wurde abgewischt. So machte er sich wieder auf den weg nach oben, um sein Zimmer aufzuräumen wie er soeben beschlossen hatte. Doch schon als er oben war, verging ihm die Lust. Stattdessen ging er zum Schrank, holte eine feine Hose und einen guten Pullover heraus. Diese Sachen nahm er und ging damit ins Bad. Er lies sich Wasser ein und stieg in die warme Wanne.
Markus legte seinen Kopf in den Nacken und nahm ein paar tiefe Atemzüge. In dieser Stadt würde es ja wohl noch etwas geben wo er feiern konnte. Wieder einsam im Zimmer hocken wollte er dieses Jahr nicht, dieses Silvester hatte er sich irgendwie anders vorgestellt. Nach gut fünfzehn Minuten stieg Markus aus der Wanne, trocknete sich ab und schlüpfte in seine Kleidung. Dann holte er noch sein Rasierzeug aus dem Spiegelschrank und machte sich daran sein Gesicht von den nachgewachsenen Stoppeln zu befreien.
Er betrachtete sich prüfend im Spiegel und kämmte noch seine Haare, während er sich fragte für wen oder was er eigentlich diesen Aufwand betrieb. Aber er nahm sein Handy, und seine Schlüssel und trat hinaus in die kühle Morgenluft.
Es hatte geschneit, und der Schnee knirschte unter seinen Schuhen, während er die Straßen entlang lief. Vereinzelt hatten ein paar Geschäfte schon geöffnet, aber die meisten machten heute erst ab um Zehn ihre Läden auf. Markus hing seinen Gedanken nach und lief einfach irgendwo hin, diese Stadt war immerhin groß genug. Irgendwann kramte er seinen I-Pod hervor und drehte die Musik auf. Es erklang das Lied “forgive me.” Ihm folgten noch viele andere Titel. Während er die Musik anhörte beschloss er zum Hauptbahnhof zu gehen, er wusste nicht einmal weshalb, aber er wollte auf einmal unbedingt dort hin. Also beschleunigte er seine Schritte um zu den Gleisen zu kommen, denn er hatte auf einmal den dringenden Wunsch hier hin zu gelangen.
Markus schritt durch die halle zu den Gleisen und lehnte sich an eine der Säulen an,
Als sie durchsage “In wenigen Minuten fährt der Zug aus Chemnitz ein.”, wurde er hellhörig.
Er sah sich ganz genau um, und es dauerte nicht lange bis eine kleine Person seine Aufmerksamkeit auf sich zog, Markus Herz fing heftig an zu schlagen.



Racheengel- User

- Beiträge: 1907
Laune: melancholisch
Ich schreibe: zur Zeit an den Geschichten
die Zeit danach
~~~~~
schwarze Rose
~~~~~
zweite Chance
Literatur: Racheengel
Kunst: Racheengel
Sonstiges: I want you to know that I miss you.
I want you to know that I need you.
I want you to tell me why everything had to end like this?
I want you to talk to me one little sentence.
I want to look into your beautifull eyes one last time... -

Re: Eine zweite Chance
Hallo, Racheengel!
Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, deine Story zu lesen. :]
Du beschreibst Markus Tag wirklich trist und grau, aber ich denke, diesen Effekt willst du auch hervorrufen.
Ist dir gut gelungen.
Markus scheint sich wirklich wie in einer Art Sumpf zu befinden.
Auch diese raschen Situationswechsel finde ich gut.
Man merkt, dass manches nur so vorüberschwimmt und Markus Aufmerksamkeit erst später wieder höher wird.
Spannend machst du es natürlich am Ende: Wer ist diese Person? Und warum fühlt sich Markus so komisch?
Allerdings hast du ein paar Fehlerchen drin.
ß
Es fehlen sehr oft Kommas bei dir, darauf solltest du dringend achten.
A
private Nachrichten
K
Ü
e
ß
H;a
LG
Angie
Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, deine Story zu lesen. :]
Du beschreibst Markus Tag wirklich trist und grau, aber ich denke, diesen Effekt willst du auch hervorrufen.
Ist dir gut gelungen.
Markus scheint sich wirklich wie in einer Art Sumpf zu befinden.
Auch diese raschen Situationswechsel finde ich gut.
Man merkt, dass manches nur so vorüberschwimmt und Markus Aufmerksamkeit erst später wieder höher wird.
Spannend machst du es natürlich am Ende: Wer ist diese Person? Und warum fühlt sich Markus so komisch?
Allerdings hast du ein paar Fehlerchen drin.
ehe er sich zurück ins Kissen fallen lies und zur Decke starrte.
ß
Nach knappen fünf Minuten[KOMMA] drehte er seinen Kopf leicht nach rechts und schaute auf seinen Kalender.
Es fehlen sehr oft Kommas bei dir, darauf solltest du dringend achten.
nichts aufregendes dabei,
A
Private nachrichten
private Nachrichten
und das knarren
K
Er überflog die überschriften
Ü
hatte,
Erhob Markus sich um die Tasse aufzuwaschen und wieder weg zu bringen,
e
Er lies sich Wasser ein und stieg in die warme Wanne.
ß
Markus schritt durch die halle zu den Gleisen und lehnte sich an eine der Säulen an,
Als sie durchsage “In wenigen Minuten fährt der Zug aus Chemnitz ein
H;a
LG
Angie


Re: Eine zweite Chance
Hy Alania, ich danke dir für dein ausführliches Review,
es freut mich das du meine Geschichte gelesen hast. ^^
Die Rechtschreibfehler werde ich beheben.
Hier ist das neue Kapitel, viel Spass beim Lesen. ^.~
Fahrt ins Ungewisse
Vielleicht haben wir uns überschätzt.
Gehofft das trotz der Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weis nicht ob das reicht, wie viel zeit uns noch bleibt.
Es kommt wie es kommen muss, doch wenn es sein muss Kämpf ich bis zum Schluss.
Die ersten Töne der Melodie erklangen und die junge Gina schlug ihre Augen auf.
Ihr Herz klopfte schnell als sie aus dem Bett kletterte. Hastig sammelte sie alles zusammen was sie brauchte, Handy, I-Pod, Kamera, Make Up, was man halt so brauchte wenn man verreiste.
Ihr kleines Sammelsorium verteilte sie kreuz und quer auf ihrem Schreibtisch bevor sie in die Küche stürmte, schnell eine kleine Schüssel Müsli herunter schlang und zwei Kaffee trank. Dann suchte sie ihre schönsten Kleidungsstücke, alles in schwarz, bis auf einen hellblauen Jeansrock, den sie über ihrer Hose trug. Mit diesem Packet unterm Arm lief sie zur Dusche und lies das heiße Wasser auf ihre Haut perlen. Dann kleidete sie sich an, als auch schon ihre Mutter herein kam. “Na bist du schon aufgeregt?”, fragte diese und Gina grinste. “Oh ja und wie.”, meinte sie ehe sie in ihrem Zimmer verschwand.
Selbstverständlich musste noch Make up aufgelegt werden, die Fingernägel brauchten eine neue Lackierung und die Haare mussten noch in Position gebracht werden, ihre grünen Strähnen sollten ja auch ordentlich zur Geltung kommen. Nach einer geschlagenen halben Stunde war Gina mit ihrem Outfit rund um fertig und vor allem zufrieden. So konnte sie sich auf den Weg machen.
Sie schleppte ihren Koffer in den Hausflur, ehe sie ihren Mantel anzog und ihre Schuhe, nur ihr rosanes Palituch war wie immer unauffindbar. Gina blickte verärgert drein, doch ihre Mutter reichte es ihr, da sie wusste das Gina in solchen Momenten zur Zicke mutieren konnte wenn sie nicht gleich alles fand. Mit wild klopfendem Herzen folgte die junge Frau ihrer Mutter zur Garage, und die kühle Morgenluft lies sie frösteln. Ihre Mutter half noch beim verstauen des Koffers im Wagen, ehe sie einstieg und auf ihre Tochter wartete. Diese saß kaum im wagen da bestürmte ihre Mutter sie auch schon mit fragen. “Hast du auch genug Geld, du weist das ist ein teueres Pflaster. Hast du auch alle zwei Tickets? Weist du in welchem Hotel du übernachtest und wie du dort hin kommst?”
Gina lies die Flut an Wörtern über sich ergehen, ehe sie mit einem knappen “Ja” alle Fragen auf einmal beantwortete. Den Rest der Fahrt verbrachte sie schweigend. Am Chemnitzer Hauptbahnhof angekommen verabschiedeten sich Mutter und Tochter von einander. “Ruf an wenn du oben bist.”, bat ihre Mutter noch besorgt als ihre Tochter schon den Koffer geschnappt hatte und Richtung Bahnhofsgebäude verschwunden war. Gina hatte noch eine Hand gehoben, als Zeichen das sie alles verstanden hatte. Drinnen empfing sie angenehm warme Luft und Gina machte sich sofort auf den Weg zum Gleis nach Leipzig.
Der Zug fuhr in fünf Minuten los und Gina suchte sich einen Platz am Fester. Zu ihrem Glück war um diese Uhrzeit nicht viel los und sie hatte freie Platzwahl. Bei einem Viererplatz lies sie sich nieder und sie legte ihre Füße auf den gegenüber liegenden Sitz. Ihr Handy stellte sie auf Vibrationsalarm damit es sie in etwa neunzig Minuten weckte. Dann machte sie es sich bequem und holte noch ein wenig Schlaf nach, immerhin stand ihr eine verdammt lange Nacht bevor.
Die Reise nach Leipzig verlief ohne große Probleme und pünktlich kam sie am Hauptbahnhof an, um innerhalb von drei Minuten in den nächsten Zug zu steigen. Sie hatte glück, gerade als sie das Gleis erreicht hatte fuhr der Zug ein und sie suchte sich einen neuen freien Platz am Fester aus. Doch dieses mal war sie nicht müde, und so lauschte sie der Musik ihres I-Pods. Als Nebenbeschäftigung holte sie ein kleines Tagebuch hervor und begann etwas hinein zu schreiben, nichts Persönliches, nein sie schrieb ein paar Gedichte nieder oder fertigte ein paar Zeichnunge an. So verlief auch diese Fahrt recht Ereignislos und Gina versank in ihren ganz eigenen Gedanken.
Irgendwann merkte ging wie ihre Gedanken abschweiften, zu einem jungen Mann der einst ihr bester Freund gewesen war. Gina schloss ihre Augen und Bilder kamen hoch, Bilder von ihrem einzigen Treffen im Sommer. Sie wurde traurig und musste sich in die Wirklichkeit zurück reißen. Schnell stellte sie ein fröhliches Lied ein und zwang sich an ihre Lieblingsstadt zu denken. Gina ballte ihre Hände zu Fäusten und vertrieb angestrengt die Gedanken an ihn. Aus Langerweile holte sie ihr Handy und schaute ob sie eine Nachricht oder einen Anruf verpasst hatte, doch nichts von beidem war der Fall. Enttäuscht, und sie fragte sich was sie eigentlich erwartet hatte, legte sie es zurück in ihre Tasche. Da ertönte auch schon die Durchsage. “In zehn Minuten erreichen wir den Berliner Hauptbahnhof.”
Gina packte schnell alles ein und wickelte sich ihr Palituch um den Hals, ehe sie aufstand und zur Tür schritt. Aus Erfahrung wusste sie das es besser war frühzeitig aufzustehen, ehe der Massenansturm kam. Und sie sollte recht behalten. Hinter ihr war auf einmal ein Andrang und Gina war froh als der Zug endlich am Hauptbahnhof einfuhr und die Türen sich öffneten. Ging stieg aus dem Zug und zog ihren Koffer hinter sich her. Gina sah sich um und atmete einmal tief durch. Kalte Luft füllte ihre Lungen und Gina suchte nach einer Bäckerei, oder ähnlichem, da sie doch Lust hatte auf einen Kaffee.
Bald schon hatte sie einen gefunden und sie drängelte sich durch die Massen hindurch. Sie hatte glück da nicht viele Leute anstanden, und sie bekam recht zügig ihren heißen Kaffee. Mit diesem in der Hand setzte sie sich auf einen Abfalleimer, da sämtliche Sitzgelegenheiten bereits besetzt waren. Aus den Augenwinkeln nahm sie eine große, schlanke männliche Person wahr, und Gina spürte einen unangenehmen Stich in ihrem Herzen.
es freut mich das du meine Geschichte gelesen hast. ^^
Die Rechtschreibfehler werde ich beheben.
Hier ist das neue Kapitel, viel Spass beim Lesen. ^.~
Fahrt ins Ungewisse
Vielleicht haben wir uns überschätzt.
Gehofft das trotz der Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weis nicht ob das reicht, wie viel zeit uns noch bleibt.
Es kommt wie es kommen muss, doch wenn es sein muss Kämpf ich bis zum Schluss.
Die ersten Töne der Melodie erklangen und die junge Gina schlug ihre Augen auf.
Ihr Herz klopfte schnell als sie aus dem Bett kletterte. Hastig sammelte sie alles zusammen was sie brauchte, Handy, I-Pod, Kamera, Make Up, was man halt so brauchte wenn man verreiste.
Ihr kleines Sammelsorium verteilte sie kreuz und quer auf ihrem Schreibtisch bevor sie in die Küche stürmte, schnell eine kleine Schüssel Müsli herunter schlang und zwei Kaffee trank. Dann suchte sie ihre schönsten Kleidungsstücke, alles in schwarz, bis auf einen hellblauen Jeansrock, den sie über ihrer Hose trug. Mit diesem Packet unterm Arm lief sie zur Dusche und lies das heiße Wasser auf ihre Haut perlen. Dann kleidete sie sich an, als auch schon ihre Mutter herein kam. “Na bist du schon aufgeregt?”, fragte diese und Gina grinste. “Oh ja und wie.”, meinte sie ehe sie in ihrem Zimmer verschwand.
Selbstverständlich musste noch Make up aufgelegt werden, die Fingernägel brauchten eine neue Lackierung und die Haare mussten noch in Position gebracht werden, ihre grünen Strähnen sollten ja auch ordentlich zur Geltung kommen. Nach einer geschlagenen halben Stunde war Gina mit ihrem Outfit rund um fertig und vor allem zufrieden. So konnte sie sich auf den Weg machen.
Sie schleppte ihren Koffer in den Hausflur, ehe sie ihren Mantel anzog und ihre Schuhe, nur ihr rosanes Palituch war wie immer unauffindbar. Gina blickte verärgert drein, doch ihre Mutter reichte es ihr, da sie wusste das Gina in solchen Momenten zur Zicke mutieren konnte wenn sie nicht gleich alles fand. Mit wild klopfendem Herzen folgte die junge Frau ihrer Mutter zur Garage, und die kühle Morgenluft lies sie frösteln. Ihre Mutter half noch beim verstauen des Koffers im Wagen, ehe sie einstieg und auf ihre Tochter wartete. Diese saß kaum im wagen da bestürmte ihre Mutter sie auch schon mit fragen. “Hast du auch genug Geld, du weist das ist ein teueres Pflaster. Hast du auch alle zwei Tickets? Weist du in welchem Hotel du übernachtest und wie du dort hin kommst?”
Gina lies die Flut an Wörtern über sich ergehen, ehe sie mit einem knappen “Ja” alle Fragen auf einmal beantwortete. Den Rest der Fahrt verbrachte sie schweigend. Am Chemnitzer Hauptbahnhof angekommen verabschiedeten sich Mutter und Tochter von einander. “Ruf an wenn du oben bist.”, bat ihre Mutter noch besorgt als ihre Tochter schon den Koffer geschnappt hatte und Richtung Bahnhofsgebäude verschwunden war. Gina hatte noch eine Hand gehoben, als Zeichen das sie alles verstanden hatte. Drinnen empfing sie angenehm warme Luft und Gina machte sich sofort auf den Weg zum Gleis nach Leipzig.
Der Zug fuhr in fünf Minuten los und Gina suchte sich einen Platz am Fester. Zu ihrem Glück war um diese Uhrzeit nicht viel los und sie hatte freie Platzwahl. Bei einem Viererplatz lies sie sich nieder und sie legte ihre Füße auf den gegenüber liegenden Sitz. Ihr Handy stellte sie auf Vibrationsalarm damit es sie in etwa neunzig Minuten weckte. Dann machte sie es sich bequem und holte noch ein wenig Schlaf nach, immerhin stand ihr eine verdammt lange Nacht bevor.
Die Reise nach Leipzig verlief ohne große Probleme und pünktlich kam sie am Hauptbahnhof an, um innerhalb von drei Minuten in den nächsten Zug zu steigen. Sie hatte glück, gerade als sie das Gleis erreicht hatte fuhr der Zug ein und sie suchte sich einen neuen freien Platz am Fester aus. Doch dieses mal war sie nicht müde, und so lauschte sie der Musik ihres I-Pods. Als Nebenbeschäftigung holte sie ein kleines Tagebuch hervor und begann etwas hinein zu schreiben, nichts Persönliches, nein sie schrieb ein paar Gedichte nieder oder fertigte ein paar Zeichnunge an. So verlief auch diese Fahrt recht Ereignislos und Gina versank in ihren ganz eigenen Gedanken.
Irgendwann merkte ging wie ihre Gedanken abschweiften, zu einem jungen Mann der einst ihr bester Freund gewesen war. Gina schloss ihre Augen und Bilder kamen hoch, Bilder von ihrem einzigen Treffen im Sommer. Sie wurde traurig und musste sich in die Wirklichkeit zurück reißen. Schnell stellte sie ein fröhliches Lied ein und zwang sich an ihre Lieblingsstadt zu denken. Gina ballte ihre Hände zu Fäusten und vertrieb angestrengt die Gedanken an ihn. Aus Langerweile holte sie ihr Handy und schaute ob sie eine Nachricht oder einen Anruf verpasst hatte, doch nichts von beidem war der Fall. Enttäuscht, und sie fragte sich was sie eigentlich erwartet hatte, legte sie es zurück in ihre Tasche. Da ertönte auch schon die Durchsage. “In zehn Minuten erreichen wir den Berliner Hauptbahnhof.”
Gina packte schnell alles ein und wickelte sich ihr Palituch um den Hals, ehe sie aufstand und zur Tür schritt. Aus Erfahrung wusste sie das es besser war frühzeitig aufzustehen, ehe der Massenansturm kam. Und sie sollte recht behalten. Hinter ihr war auf einmal ein Andrang und Gina war froh als der Zug endlich am Hauptbahnhof einfuhr und die Türen sich öffneten. Ging stieg aus dem Zug und zog ihren Koffer hinter sich her. Gina sah sich um und atmete einmal tief durch. Kalte Luft füllte ihre Lungen und Gina suchte nach einer Bäckerei, oder ähnlichem, da sie doch Lust hatte auf einen Kaffee.
Bald schon hatte sie einen gefunden und sie drängelte sich durch die Massen hindurch. Sie hatte glück da nicht viele Leute anstanden, und sie bekam recht zügig ihren heißen Kaffee. Mit diesem in der Hand setzte sie sich auf einen Abfalleimer, da sämtliche Sitzgelegenheiten bereits besetzt waren. Aus den Augenwinkeln nahm sie eine große, schlanke männliche Person wahr, und Gina spürte einen unangenehmen Stich in ihrem Herzen.



Racheengel- User

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Laune: melancholisch
Ich schreibe: zur Zeit an den Geschichten
die Zeit danach
~~~~~
schwarze Rose
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zweite Chance
Literatur: Racheengel
Kunst: Racheengel
Sonstiges: I want you to know that I miss you.
I want you to know that I need you.
I want you to tell me why everything had to end like this?
I want you to talk to me one little sentence.
I want to look into your beautifull eyes one last time... -

Re: Eine zweite Chance
Augen Blick
Markus Augen folgten der jungen Frau die sich Zielsicher zur Bahnhofsbäckerei bewegte. Sie kam ihm bekannt vor aber ihm wollte einfach nicht einfallen wo er ihr schon einmal begegnet sein konnte. Er sah wie das Mädchen sich auf den kalten Rand des Papierkorbs setzte und genüsslich ihren Kaffee trank. Irgendetwas rüttelte an seinen Erinnerungen, und Markus fragte sich woran ihn dieses Bild erinnerte.
Wieder schaute er zu dem Mädchen hinüber, sie strich sich eine grüne Strähne aus dem Gesicht, bevor sie noch einen Schluck trank.
Kurz schaute das Mädchen auf und einen Moment lang trafen sich ihre Blicke. Markus wurde kreidebleich und sein Herz begann wie wild zu hämmern. Schlagartig wurde ihm bewusst wer dort drüben saß und unverwandt in seine Richtung blickte. GINA!
Über Markus’ Rücken krochen eisige Schauer und wieder zitterten seine Hände.
Sollte er zu ihr gehen und sie ansprechen? Aber was sollte er ihr sagen? Auf diese frage fand Markus keine Antwort. Zu überrascht war er noch von der Erkenntnis.
Markus wollte zu ihr hingehen, aber seine Beine verweigerten ihm jeglichen Gehorsam.
So blieb ich nichts anderes, als das junge Mädchen mit den grünen Strähnen anzusehen.
~+~+~+~+~+~
Gina trank in Ruhe ihren Kaffee, oder sie drehte den heißen, dampfenden Becher in ihren Händen. Ihr Blick glitt gedankenverloren über den vollkommen überfüllten Bahnhof. Die Musik erklang leise aus ihrem I-Pod. Frische kühle Winterluft wehte durch den Bahnhof und Gina schloss für einen Moment ihre Augen. Ihre Wangen hatten inzwischen eine rosane Färbung angenommen.
Doch dann überkam auf einmal ein eisiger Schauer das junge Mädchen. Sie vermochte nicht zu sagen warum, oder woher das Gefühl so plötzlich gekommen war, aber es war da. Sie hatte das unangenehme Gefühl beobachtet zu werden.
Gina hob den Kopf und schaute sich aufmerksam in der großen halle um. Doch sie konnte niemanden ausmachen der auffällig in ihre Richtung starrte. Die große schlanke Person hinter der Säule entging ihr dabei. Sie hatte sich gut im Schatten verborgen und war für Gina gänzlich unsichtbar.
Gina zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder ihrem Kaffee zu. Der heiße dampf wärmte ihre Wangen, doch das unbehagliche Gefühl angestarrt zu werden wollte einfach nicht verschwinden.
Ein leises Seufzen entwich ihr und sie sah sich erneut nach einer auffällig schauenden Person um.
Die Person im schatten hinter der Säule entging ihr erneut.
Dann aber breitete sich ein Grinsen auf ihren Lippen aus, denn wer würde sie hier schon anstarren.
In dieser Stadt kannte sie doch eh keine Menschenseele. Gina schüttelte den Kopf über sich selbst,
Aber es war zu spät. Sie fühlte sich hier an diesem Ort mehr als unwohl.
Ginas Kaffee war inzwischen auch zur Neige gegangen, also bestand für die junge Frau kein weiterer Grund hier zu bleiben. So erhob sich Gina und nahm ihren Koffer auf. Den leeren Becher warf sie in den Papierkorb bevor sie sich auf den Weg machte, hinaus aus der Bahnhofshalle.
~+~+~+~+~+~
Markus hatte das Mädchen nun eine ganze Weile beobachtet. Seinen Kopf hatte er gesenkt. Auch hatte er sich inzwischen Zeit im Schatten der Säule verborgen. Seine rechte Hand wanderte in seine Jackentasche, und seine Finger umschlossen sein Handy. Sollte er sie anschreiben, sie fragen wie es ihr ginge und wo sie gerade steckte?
Doch Markus‘ Finger liesen das Handy wieder los, und verschlossen die Jackentasche. Der junge Mann schaute wieder auf und sah wie das Mädchen sich erhob und ihren Weg fortsetzte. Das Herz des Jungen klopfte schneller und er bekam wieder Gefühl in seine Beine.
Das Mädchen schritt durch die Halle und auch Markus setzte sich in Bewegung.
Unbewusst passte er seine schritte ihrem Tempo an.
Markus Augen folgten der jungen Frau die sich Zielsicher zur Bahnhofsbäckerei bewegte. Sie kam ihm bekannt vor aber ihm wollte einfach nicht einfallen wo er ihr schon einmal begegnet sein konnte. Er sah wie das Mädchen sich auf den kalten Rand des Papierkorbs setzte und genüsslich ihren Kaffee trank. Irgendetwas rüttelte an seinen Erinnerungen, und Markus fragte sich woran ihn dieses Bild erinnerte.
Wieder schaute er zu dem Mädchen hinüber, sie strich sich eine grüne Strähne aus dem Gesicht, bevor sie noch einen Schluck trank.
Kurz schaute das Mädchen auf und einen Moment lang trafen sich ihre Blicke. Markus wurde kreidebleich und sein Herz begann wie wild zu hämmern. Schlagartig wurde ihm bewusst wer dort drüben saß und unverwandt in seine Richtung blickte. GINA!
Über Markus’ Rücken krochen eisige Schauer und wieder zitterten seine Hände.
Sollte er zu ihr gehen und sie ansprechen? Aber was sollte er ihr sagen? Auf diese frage fand Markus keine Antwort. Zu überrascht war er noch von der Erkenntnis.
Markus wollte zu ihr hingehen, aber seine Beine verweigerten ihm jeglichen Gehorsam.
So blieb ich nichts anderes, als das junge Mädchen mit den grünen Strähnen anzusehen.
~+~+~+~+~+~
Gina trank in Ruhe ihren Kaffee, oder sie drehte den heißen, dampfenden Becher in ihren Händen. Ihr Blick glitt gedankenverloren über den vollkommen überfüllten Bahnhof. Die Musik erklang leise aus ihrem I-Pod. Frische kühle Winterluft wehte durch den Bahnhof und Gina schloss für einen Moment ihre Augen. Ihre Wangen hatten inzwischen eine rosane Färbung angenommen.
Doch dann überkam auf einmal ein eisiger Schauer das junge Mädchen. Sie vermochte nicht zu sagen warum, oder woher das Gefühl so plötzlich gekommen war, aber es war da. Sie hatte das unangenehme Gefühl beobachtet zu werden.
Gina hob den Kopf und schaute sich aufmerksam in der großen halle um. Doch sie konnte niemanden ausmachen der auffällig in ihre Richtung starrte. Die große schlanke Person hinter der Säule entging ihr dabei. Sie hatte sich gut im Schatten verborgen und war für Gina gänzlich unsichtbar.
Gina zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder ihrem Kaffee zu. Der heiße dampf wärmte ihre Wangen, doch das unbehagliche Gefühl angestarrt zu werden wollte einfach nicht verschwinden.
Ein leises Seufzen entwich ihr und sie sah sich erneut nach einer auffällig schauenden Person um.
Die Person im schatten hinter der Säule entging ihr erneut.
Dann aber breitete sich ein Grinsen auf ihren Lippen aus, denn wer würde sie hier schon anstarren.
In dieser Stadt kannte sie doch eh keine Menschenseele. Gina schüttelte den Kopf über sich selbst,
Aber es war zu spät. Sie fühlte sich hier an diesem Ort mehr als unwohl.
Ginas Kaffee war inzwischen auch zur Neige gegangen, also bestand für die junge Frau kein weiterer Grund hier zu bleiben. So erhob sich Gina und nahm ihren Koffer auf. Den leeren Becher warf sie in den Papierkorb bevor sie sich auf den Weg machte, hinaus aus der Bahnhofshalle.
~+~+~+~+~+~
Markus hatte das Mädchen nun eine ganze Weile beobachtet. Seinen Kopf hatte er gesenkt. Auch hatte er sich inzwischen Zeit im Schatten der Säule verborgen. Seine rechte Hand wanderte in seine Jackentasche, und seine Finger umschlossen sein Handy. Sollte er sie anschreiben, sie fragen wie es ihr ginge und wo sie gerade steckte?
Doch Markus‘ Finger liesen das Handy wieder los, und verschlossen die Jackentasche. Der junge Mann schaute wieder auf und sah wie das Mädchen sich erhob und ihren Weg fortsetzte. Das Herz des Jungen klopfte schneller und er bekam wieder Gefühl in seine Beine.
Das Mädchen schritt durch die Halle und auch Markus setzte sich in Bewegung.
Unbewusst passte er seine schritte ihrem Tempo an.



Racheengel- User

- Beiträge: 1907
Laune: melancholisch
Ich schreibe: zur Zeit an den Geschichten
die Zeit danach
~~~~~
schwarze Rose
~~~~~
zweite Chance
Literatur: Racheengel
Kunst: Racheengel
Sonstiges: I want you to know that I miss you.
I want you to know that I need you.
I want you to tell me why everything had to end like this?
I want you to talk to me one little sentence.
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Re: Eine zweite Chance
flüchtige Berührung
Gina packte den Griff ihres Koffers und trug diesen, während sie die vielen Treppen empor stieg. Oben angekommen wurde sie von der eisigen Schneeluft empfangen die durch die Hauptstadt wehte. Das Mädchen fing an zu zittern, und sie verbarg ihre Hände in Ärmeln ihres gefütterten Mantels. Sie sah sich um, während sie feststellen musste das die Luft hier oben kälter war als sie gedacht hatte. Dennoch hatte Gina ein Funkeln in den Augen als sie sich umsah. Die Straßen waren vollkommen überfüllt, und der Lärm übertönte sogar ihrem I.Pod. Und doch war sie hin und weg, sie gehörte hier hin.
Gina schaute auf den Plan, und sie zog einen kleinen zusammengefalteten Zettel aus ihrer Tasche.
Sie verglich Buslinien und Haltestationen ehe sie die Richtigen gefunden hatte.
Als sie gefunden hatte was sie gesucht hatte, verglich sie die Uhrzeiten, und musste feststellen das der nächste Bus erst in zehn Minuten eintreffen würde. Also noch viel Zeit um ein paar Fotos zu knipsen.
So kramte Gina, trotz der eisigen Kälte ihre Kamera hervor und fing an wild durch die Gegend zu knipsen, sie wollte einfach so viel Berlin wie möglich auf ihren Bildern verewigen.
Was sie allerdings nicht mitbekommen hatte war, das ihr jemand gefolgt war.
Erst als dieser jemand ebenfalls oben angekommen war, und sein Blick erneut auf ihr ruhte, wurde Gina unruhig. Sie spürte diesen Blick und sofort fing sie an sich unwohl in ihrer Haut zu fühlen. Gänsehaut kroch ihr durch die Glieder und ihr war die Lust am Knipsen gründlich vergangen.
~+ ~+~+~+~+~+~+~+~
Auch Markus hatte das obere Ende der Treppe erreicht, und wie auch Gina wurde er von einem eisigen Windhauch empfangen. Da viele Menschen um ihn herum waren, lehnte er sich betont lässig an eine Mauer an. Seine Jacke hatte er hochgeschlossen, und seinen Schal hatte er noch enger um den Hals geschlungen.
Sein Blick wirkte gelangweilt, während er scheinbar teilnahmslos über die Menge blickte.
Doch in seinem Inneren sah es ganz anders aus, sein Herz klopfte wie wild, und er überraschte ihn zusehends das sich keiner nach ihm umdrehte. Das Pochen musste man doch hören.
Doch keiner nahm von ihm Notiz, jeder hier Anwesende war mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt,
alle bis auf das junge Mädchen.
Es knipste mit ihrer Kamera herum, was Markus ein leises Lächeln abrang. Erinnerungen flammten auf und der junge Mann seufzte leise, kaum hörbar. Sein Blick wurde sanfter und für einen kurzen Augenblick dachte sich sein Geist Worte aus um das Mädchen mit der Kamera anzusprechen.
Doch diese Gedanken verwarf Markus schnell wieder, er konnte sie nicht ansprechen, nicht hier.
Und dennoch ruhte sein Blick weiterhin auf der junge, ganz in schwarz gekleideten jungen Frau.
~+~+~+~+~+~+~+~+~+~
Langsam aber sicher wurde Gina gereizt, denn die junge Frau mochte es überhaupt nicht wenn man sie anstarrte. Ihre Kamera verstaute sie wieder in ihrer Tasche, und ein kurzer Blick au ihr Handy teilte ihr die Uhrzeit mit. Bald, so stellte sie fest, musste ja auch ihr Bus kommen. Gina konnte es kaum erwarten,
Denn hier fühlte sie sich zusehends unwohl.
Endlich, nach einer schieren Ewigkeit, fuhr der Bus an der Haltestelle vor, und Gina konnte es kaum erwarten endlich einzusteigen. Doch ihre guten Manieren verboten es ihr, sich vorzudrängeln, und stattdessen lies sie erst zwei Rentnerinnen vor. Dann stieg auch sie ein, und zu ihrem erstaunen waren noch zwei Sitzplätze im hinteren Teil des Busses frei.
Zielsicher steuerte Gina diese zwei Plätze an, als der Bus auch schon losfuhr.
Durch den getauten Schnee hatte sich der schmale Durchgang in eine Rutschbahn verwandelt, und Gina rutschte aus. Sicher wäre sie hingefallen, hätte nicht ein junger, großer Mann sie am Arm festgehalten.
Es war Markus, der hinter Gina in den warmen Bus gestiegen war. Auch er hatte einen Platz im hinteren Teil des Busses gesichtet. Da er täglich mit dem Bus fuhr und er sowieso stets festes Schuhwerk trug, machte ihn der Matsch, den der Schnee hinterließ, nicht das geringste aus.
Gina hielt sich noch an einem der Sitze fest und als sie wieder halbwegs sicher stand drehte sie sich kurz nach ihrem Helfer um. Sie schaute in seine hellbraunen Augen und schenkte ihm ein dankbares Lächeln.
“Danke.”, sagte sie mit freundlicher Stimme ehe sie anfing in ihrer Tasche zu kramen und sie ihren I-Pod hervorzog. Der junge Mann blieb neben ihr stehen, doch Gina schenkte ihm keine weitere Beachtung.
Doch das herz des Mädchens hämmerte wie verrückt, und jetzt war es Gina die sich nicht erklären konnte woran es lag.
Gina packte den Griff ihres Koffers und trug diesen, während sie die vielen Treppen empor stieg. Oben angekommen wurde sie von der eisigen Schneeluft empfangen die durch die Hauptstadt wehte. Das Mädchen fing an zu zittern, und sie verbarg ihre Hände in Ärmeln ihres gefütterten Mantels. Sie sah sich um, während sie feststellen musste das die Luft hier oben kälter war als sie gedacht hatte. Dennoch hatte Gina ein Funkeln in den Augen als sie sich umsah. Die Straßen waren vollkommen überfüllt, und der Lärm übertönte sogar ihrem I.Pod. Und doch war sie hin und weg, sie gehörte hier hin.
Gina schaute auf den Plan, und sie zog einen kleinen zusammengefalteten Zettel aus ihrer Tasche.
Sie verglich Buslinien und Haltestationen ehe sie die Richtigen gefunden hatte.
Als sie gefunden hatte was sie gesucht hatte, verglich sie die Uhrzeiten, und musste feststellen das der nächste Bus erst in zehn Minuten eintreffen würde. Also noch viel Zeit um ein paar Fotos zu knipsen.
So kramte Gina, trotz der eisigen Kälte ihre Kamera hervor und fing an wild durch die Gegend zu knipsen, sie wollte einfach so viel Berlin wie möglich auf ihren Bildern verewigen.
Was sie allerdings nicht mitbekommen hatte war, das ihr jemand gefolgt war.
Erst als dieser jemand ebenfalls oben angekommen war, und sein Blick erneut auf ihr ruhte, wurde Gina unruhig. Sie spürte diesen Blick und sofort fing sie an sich unwohl in ihrer Haut zu fühlen. Gänsehaut kroch ihr durch die Glieder und ihr war die Lust am Knipsen gründlich vergangen.
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Auch Markus hatte das obere Ende der Treppe erreicht, und wie auch Gina wurde er von einem eisigen Windhauch empfangen. Da viele Menschen um ihn herum waren, lehnte er sich betont lässig an eine Mauer an. Seine Jacke hatte er hochgeschlossen, und seinen Schal hatte er noch enger um den Hals geschlungen.
Sein Blick wirkte gelangweilt, während er scheinbar teilnahmslos über die Menge blickte.
Doch in seinem Inneren sah es ganz anders aus, sein Herz klopfte wie wild, und er überraschte ihn zusehends das sich keiner nach ihm umdrehte. Das Pochen musste man doch hören.
Doch keiner nahm von ihm Notiz, jeder hier Anwesende war mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt,
alle bis auf das junge Mädchen.
Es knipste mit ihrer Kamera herum, was Markus ein leises Lächeln abrang. Erinnerungen flammten auf und der junge Mann seufzte leise, kaum hörbar. Sein Blick wurde sanfter und für einen kurzen Augenblick dachte sich sein Geist Worte aus um das Mädchen mit der Kamera anzusprechen.
Doch diese Gedanken verwarf Markus schnell wieder, er konnte sie nicht ansprechen, nicht hier.
Und dennoch ruhte sein Blick weiterhin auf der junge, ganz in schwarz gekleideten jungen Frau.
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Langsam aber sicher wurde Gina gereizt, denn die junge Frau mochte es überhaupt nicht wenn man sie anstarrte. Ihre Kamera verstaute sie wieder in ihrer Tasche, und ein kurzer Blick au ihr Handy teilte ihr die Uhrzeit mit. Bald, so stellte sie fest, musste ja auch ihr Bus kommen. Gina konnte es kaum erwarten,
Denn hier fühlte sie sich zusehends unwohl.
Endlich, nach einer schieren Ewigkeit, fuhr der Bus an der Haltestelle vor, und Gina konnte es kaum erwarten endlich einzusteigen. Doch ihre guten Manieren verboten es ihr, sich vorzudrängeln, und stattdessen lies sie erst zwei Rentnerinnen vor. Dann stieg auch sie ein, und zu ihrem erstaunen waren noch zwei Sitzplätze im hinteren Teil des Busses frei.
Zielsicher steuerte Gina diese zwei Plätze an, als der Bus auch schon losfuhr.
Durch den getauten Schnee hatte sich der schmale Durchgang in eine Rutschbahn verwandelt, und Gina rutschte aus. Sicher wäre sie hingefallen, hätte nicht ein junger, großer Mann sie am Arm festgehalten.
Es war Markus, der hinter Gina in den warmen Bus gestiegen war. Auch er hatte einen Platz im hinteren Teil des Busses gesichtet. Da er täglich mit dem Bus fuhr und er sowieso stets festes Schuhwerk trug, machte ihn der Matsch, den der Schnee hinterließ, nicht das geringste aus.
Gina hielt sich noch an einem der Sitze fest und als sie wieder halbwegs sicher stand drehte sie sich kurz nach ihrem Helfer um. Sie schaute in seine hellbraunen Augen und schenkte ihm ein dankbares Lächeln.
“Danke.”, sagte sie mit freundlicher Stimme ehe sie anfing in ihrer Tasche zu kramen und sie ihren I-Pod hervorzog. Der junge Mann blieb neben ihr stehen, doch Gina schenkte ihm keine weitere Beachtung.
Doch das herz des Mädchens hämmerte wie verrückt, und jetzt war es Gina die sich nicht erklären konnte woran es lag.



Racheengel- User

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Ich schreibe: zur Zeit an den Geschichten
die Zeit danach
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zweite Chance
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Re: Eine zweite Chance
Racheengel ...
^^
Je mehr du weiterpostest, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass ich weiterlese ...
Ich habe deine Geschichte nicht vergessen, keine Panik.
Nur ich teile mir Geschichten ein und lese sie, wenn ich Zeit und Lust hab.
Aber jetzt wird es wohl nochmal so lange dauern bis ich alles gelesen habe.
LG
Angie
^^
Je mehr du weiterpostest, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass ich weiterlese ...
Ich habe deine Geschichte nicht vergessen, keine Panik.
Nur ich teile mir Geschichten ein und lese sie, wenn ich Zeit und Lust hab.
Aber jetzt wird es wohl nochmal so lange dauern bis ich alles gelesen habe.
LG
Angie


Re: Eine zweite Chance
Hallouu.
So, also ich hab jetzt erst einmal einen kleinen Teil gelesen und werde mich die nächste Zeit Stück für Stück durcharbeiten.
Du hast einen angenehmen Schreibstil, wenn auch nciht herausragend.
Man bekommt einen guten Eindruck von der Lage und alles wirkt authentisch.
Ein paar Fehler:
LG
Angie
So, also ich hab jetzt erst einmal einen kleinen Teil gelesen und werde mich die nächste Zeit Stück für Stück durcharbeiten.
Du hast einen angenehmen Schreibstil, wenn auch nciht herausragend.
Man bekommt einen guten Eindruck von der Lage und alles wirkt authentisch.
Ein paar Fehler:
Fahrt ins Ungewisse
Vielleicht haben wir uns überschätzt.
Gehofft das trotz der Differenzen Liebe wächst.
Doch ich weis nicht ob das reicht, wie viel zeit uns noch bleibt.
Es kommt wie es kommen muss, doch wenn es sein muss Kämpf ich bis zum Schluss.
Die ersten Töne der Melodie erklangen und die junge Gina schlug ihre Augen auf.
Ihr Herz klopfte schnell als sie aus dem Bett kletterte. Hastig sammelte sie alles zusammen was sie brauchte, Handy, I-Pod, Kamera, Make Up, was man halt so brauchte wenn man verreiste.
Ihr kleines Sammelso[u]rium verteilte sie kreuz und quer auf ihrem Schreibtisch bevor sie in die Küche stürmte, schnell eine kleine Schüssel Müsli herunter schlang und zwei Kaffee trank. Der Satz ergibt keinen Sinn. Dann suchte sie ihre schönsten Kleidungsstücke, alles in schwarz, bis auf einen hellblauen Jeansrock, den sie über ihrer Hose trug. Mit diesem Packet unterm Arm lief sie zur Dusche und lies[ß] das heiße Wasser auf ihre Haut perlen. Dann kleidete sie sich an, als auch schon ihre Mutter herein kam. “Na bist du schon aufgeregt?”, fragte diese und Gina grinste. “Oh ja und wie.”, meinte sie ehe sie in ihrem Zimmer verschwand.
Selbstverständlich musste noch Make up aufgelegt werden, die Fingernägel brauchten eine neue Lackierung und die Haare mussten noch in Position gebracht werden[PUNKT], ihre grünen Strähnen sollten ja auch ordentlich zur Geltung kommen. Nach einer geschlagenen halben Stunde war Gina mit ihrem Outfit rund um fertig und vor allem zufrieden. So konnte sie sich auf den Weg machen.
Sie schleppte ihren Koffer in den Hausflur, ehe sie ihren Mantel anzog und ihre Schuhe, nur ihr rosanes Palituch war wie immer unauffindbar. Gina blickte verärgert drein, doch ihre Mutter reichte es ihr, da sie wusste das Gina in solchen Momenten zur Zicke mutieren konnte wenn sie nicht gleich alles fand. Mit wild klopfendem Herzen folgte die junge Frau ihrer Mutter zur Garage, und die kühle Morgenluft lies sie frösteln. Ihre Mutter half noch beim verstauen des Koffers im Wagen, ehe sie einstieg und auf ihre Tochter wartete. Diese saß kaum im wagen da bestürmte ihre Mutter sie auch schon mit fragen. “Hast du auch genug Geld, du weist das ist ein teueres Pflaster. Hast du auch alle zwei Tickets? Weist du in welchem Hotel du übernachtest und wie du dort hin kommst?”
Gina lies die Flut an Wörtern über sich ergehen, ehe sie mit einem knappen “Ja” alle Fragen auf einmal beantwortete. Den Rest der Fahrt verbrachte sie schweigend. Am Chemnitzer Hauptbahnhof angekommen verabschiedeten sich Mutter und Tochter von einander. “Ruf an wenn du oben bist.”, bat ihre Mutter noch besorgt als ihre Tochter schon den Koffer geschnappt hatte und Richtung Bahnhofsgebäude verschwunden war. Gina hatte noch eine Hand gehoben, als Zeichen das sie alles verstanden hatte. Drinnen empfing sie angenehm warme Luft und Gina machte sich sofort auf den Weg zum Gleis nach Leipzig.
LG
Angie


Re: Eine zweite Chance
Hey Racheengel!
So, ich hab wieder ein Stückchen weitergelesen.
Du beschreibst die Zugfahrt wirklich sehr schön. Nicht zu kurz und auch nicht zu lang.
Trotzdem habe ich noch ein paar Fehlerchen gefunden.
LG
Angie
So, ich hab wieder ein Stückchen weitergelesen.
Du beschreibst die Zugfahrt wirklich sehr schön. Nicht zu kurz und auch nicht zu lang.
Trotzdem habe ich noch ein paar Fehlerchen gefunden.
Der Zug fuhr in fünf Minuten los und Gina suchte sich einen Platz am Fenster. Zu ihrem Glück war um diese Uhrzeit nicht viel los und sie hatte freie Platzwahl. Bei einem Viererplatz lies[ß] sie sich nieder undsielegte ihre Füße auf den gegenüber liegenden Sitz. Ihr Handy stellte sie auf Vibrationsalarm damit es sie in etwa neunzig Minuten weckte. Dann machte sie es sich bequem und holte noch ein wenig Schlaf nach, immerhin stand ihr eine verdammt lange Nacht bevor.
Die Reise nach Leipzig verlief ohne große Probleme und pünktlich kam sie am Hauptbahnhof an, um innerhalb von drei Minuten in den nächsten Zug zu steigen. Sie hatte glück, gerade als sie das Gleis erreicht hatte fuhr der Zug ein und sie suchte sich einen neuen freien Platz am Fenster aus. Doch dieses mal war sie nicht müde, und so lauschte sie der Musik ihres I-Pods. Als Nebenbeschäftigung holte sie ein kleines Tagebuch hervor und begann etwas hinein zu schreiben, nichts Persönliches, nein sie schrieb ein paar Gedichte nieder oder fertigte ein paar Zeichnunge an. So verlief auch diese Fahrt recht Ereignislos und Gina versank in ihren ganz eigenen Gedanken.
Irgendwann merkte [sie]gingwie ihre Gedanken abschweiften, zu einem jungen Mann der einst ihr bester Freund gewesen war. Gina schloss ihre Augen und Bilder kamen hoch, Bilder von ihrem einzigen Treffen im Sommer. Sie wurde traurig und musste sich in die Wirklichkeit zurück reißen. Schnell stellte sie ein fröhliches Lied ein und zwang sich an ihre Lieblingsstadt zu denken. Gina ballte ihre Hände zu Fäusten und vertrieb angestrengt die Gedanken an ihn. Aus Langerweile holte sie ihr Handy und schaute ob sie eine Nachricht oder einen Anruf verpasst hatte, doch nichts von beidem war der Fall. Enttäuscht, und sie fragte sich was sie eigentlich erwartet hatte, legte sie es zurück in ihre Tasche. Da ertönte auch schon die Durchsage. “In zehn Minuten erreichen wir den Berliner Hauptbahnhof.”
Gina packte schnell alles ein und wickelte sich ihr Palituch um den Hals, ehe sie aufstand und zur Tür schritt. Aus Erfahrung wusste sie das es besser war frühzeitig aufzustehen, ehe der Massenansturm kam. Und sie sollte recht behalten. Hinter ihr war auf einmal ein Andrang und Gina war froh als der Zug endlich am Hauptbahnhof einfuhr und die Türen sich öffneten. Ging stieg aus dem Zug und zog ihren Koffer hinter sich her. Gina sah sich um und atmete einmal tief durch. Kalte Luft füllte ihre Lungen und Gina suchte nach einer Bäckerei, oder ähnlichem, da sie doch Lust hatte auf einen Kaffee.
Bald schon hatte sie einen gefunden und sie drängelte sich durch die Massen hindurch. Sie hatte glück da nicht viele Leute anstanden, und sie bekam recht zügig ihren heißen Kaffee. Mit diesem in der Hand setzte sie sich auf einen Abfalleimer, da sämtliche Sitzgelegenheiten bereits besetzt waren. Aus den Augenwinkeln nahm sie eine große, schlanke männliche Person wahr, und Gina spürte einen unangenehmen Stich in ihrem Herzen.
LG
Angie


Re: Eine zweite Chance
Hallo, Racheengel!
Ich habe mal weiter gelesen. ^^
Sehr mysteriös das Ganze. Ich frage mich woher Markus Gina kennt und warum ihn ihr Anblick so erschüttert. O.o
Hier wieder ein paar Fehlerchen:
LG
Angie
Ich habe mal weiter gelesen. ^^
Sehr mysteriös das Ganze. Ich frage mich woher Markus Gina kennt und warum ihn ihr Anblick so erschüttert. O.o
Hier wieder ein paar Fehlerchen:
Augen Blick Augenblick
Markus' Augen folgten der
jungen Frau[KOMMA] die sich Zielsicher zur Bahnhofsbäckerei bewegte. Sie kam
ihm bekannt vor[KOMMA] aber ihm wollte einfach nicht einfallen[KOMMA] wo er ihr schon
einmal begegnet sein konnte. Er sah[KOMMA] wie das Mädchen sich auf den kalten
Rand des Papierkorbs setzte und genüsslich ihren Kaffee trank.
Irgendetwas rüttelte an seinen Erinnerungen, und Markus fragte sich
woran ihn dieses Bild erinnerte.
Wieder schaute er zu dem Mädchen
hinüber, sie strich sich eine grüne Strähne aus dem Gesicht, bevor sie
noch einen Schluck trank.
Kurz schaute das Mädchen auf und
einen Moment lang trafen sich ihre Blicke. Markus wurde kreidebleich
und sein Herz begann wie wild zu hämmern. Schlagartig wurde ihm bewusst[KOMMA]
wer dort drüben saß und unverwandt in seine Richtung blickte. GINA!
Über Markus’ Rücken krochen eisige Schauer und wieder zitterten seine Hände.
Sollte
er zu ihr gehen und sie ansprechen? Aber was sollte er ihr sagen? Auf
diese frage fand Markus keine Antwort. Zu überrascht war er noch von
der Erkenntnis.
Markus wollte zu ihr hingehen, aber seine Beine verweigerten ihm jeglichen Gehorsam.
So blieb ich nichts anderes, als das junge Mädchen mit den grünen Strähnen anzusehen.
~+~+~+~+~+~
Gina
trank in Ruhe ihren Kaffee, oder sie drehte den heißen, dampfenden
Becher in ihren Händen. Ihr Blick glitt gedankenverloren über den
vollkommen überfüllten Bahnhof. Die Musik erklang leise aus ihrem
I-Pod. Frische kühle Winterluft wehte durch den Bahnhof und Gina
schloss für einen Moment ihre Augen. Ihre Wangen hatten inzwischen eine
rosaneFärbung angenommen.
Doch dann überkam auf einmal ein
eisiger Schauer das junge Mädchen. Sie vermochte nicht zu sagen warum,
oder woher das Gefühl so plötzlich gekommen war, aber es war da. Sie
hatte das unangenehme Gefühl beobachtet zu werden.
Gina hob den
Kopf und schaute sich aufmerksam in der großen halle um. Doch sie
konnte niemanden ausmachen der auffällig in ihre Richtung starrte. Die
große schlanke Person hinter der Säule entging ihr dabei. Sie hatte
sich gut im Schatten verborgen und war für Gina gänzlich unsichtbar.
LG
Angie


Re: Eine zweite Chance
hei Racheengel.
ich habe deine Geschichte jetzt auch gelesen und werde auch gerne weiterlesen. Ich mag sie, vielleicht auch, weil darin einfach einmal alles normal scheint. Ich glaube, genau das brauche ich zurzeit, ein bisschen Normalität.
glg Sinah
ich habe deine Geschichte jetzt auch gelesen und werde auch gerne weiterlesen. Ich mag sie, vielleicht auch, weil darin einfach einmal alles normal scheint. Ich glaube, genau das brauche ich zurzeit, ein bisschen Normalität.
glg Sinah
Re: Eine zweite Chance
Gina zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder ihrem Kaffee zu.
Der heiße dampf wärmte ihre Wangen, doch das unbehagliche Gefühl
angestarrt zu werden[KOMMA] wollte einfach nicht verschwinden.
Ein leises Seufzen entwich ihr und sie sah sich erneut nach einer auffällig schauenden Person um.
Die Person im schatten hinter der Säule entging ihr erneut.
Dann aber breitete sich ein Grinsen auf ihren Lippen aus, denn wer würde sie hier schon anstarren.
In dieser Stadt kannte sie doch eh keine Menschenseele. Gina schüttelte den Kopf über sich selbst,
Aber es war zu spät. Sie fühlte sich hier an diesem Ort mehr als unwohl.
Ginas
Kaffee war inzwischen auch zur Neige gegangen, also bestand für die
junge Frau kein weiterer Grund hier zu bleiben. So erhob sich Gina und
nahm ihren Koffer auf. Den leeren Becher warf sie in den Papierkorb
bevor sie sich auf den Weg machte, hinaus aus der Bahnhofshalle.
~ ~ ~ ~ ~ ~
Markus
hatte das Mädchen nun eine ganze Weile beobachtet. Seinen Kopf hatte er
gesenkt. Auch hatte er sich inzwischen Zeit im Schatten der Säule
verborgen. Seine rechte Hand wanderte in seine Jackentasche, und seine
Finger umschlossen sein Handy. Sollte er sie anschreiben, sie fragen
wie es ihr ginge und wo sie gerade steckte?
Doch Markus‘
Finger lies[ß]en das Handy wieder los, und verschlossen die Jackentasche.
Der junge Mann schaute wieder auf und sah wie das Mädchen sich erhob
und ihren Weg fortsetzte. Das Herz des Jungen klopfte schneller und er
bekam wieder Gefühl in seine Beine.
Das Mädchen schritt durch die Halle und auch Markus setzte sich in Bewegung.
Unbewusst passte er seine schritte ihrem Tempo an.
Uh ... Jetzt wird es spannend. Oo
Wer dieser Markus wohl ist?
Gina hat ja einen außergewöhnlichen Spürsinn, wenn sie merkt, dass sie beobachtet wird ...
Ich werde bald weiterlesen.
LG
Angie


Re: Eine zweite Chance
flüchtige Berührung [Warum schreibst du die Anfangsbuchstaben eig. immer klein?]
Gina packte den Griff ihres Koffers und trug diesen, während sie die vielen Treppen empor stieg. Oben angekommen wurde sie von der eisigen Schneeluft empfangen[KOMMA] die durch die Hauptstadt wehte. Das Mädchen fing an zu zittern, und sie[es - das Mädchen] verbarg ihre Hände in Ärmeln ihres gefütterten Mantels. Sie sah sich um, während sie feststellen musste das die Luft hier oben kälter war als sie gedacht hatte. Dennoch hatte Gina ein Funkeln in den Augen als sie sich umsah. Die Straßen waren vollkommen überfüllt, und der Lärm übertönte sogar ihrem[n] I.Pod. Und doch war sie hin und weg, sie gehörte hier hin[besser:her][Wäre auch schön, wenn du noch ein paar Beschreoibungen und nähere erklärungen miteingebaut hättest ...].
Gina schaute auf den Plan, undsiezog einen kleinen zusammengefalteten Zettel aus ihrer Tasche.
Sie verglich Buslinien und Haltestationen ehe sie die Richtigen gefunden hatte.
Als sie gefunden hatte[doppelt gemoppelt] was sie gesucht hatte, verglich sie die Uhrzeiten, und musste feststellen das der nächste Bus erst in zehn Minuten eintreffen würde. Also noch viel Zeit um ein paar Fotos zu knipsen.
So kramte Gina, trotz der eisigen Kälte ihre Kamera hervor und fing an wild durch die Gegend zu knipsen, sie wollte einfach so viel Berlin wie möglich auf ihren Bildern verewigen.
Was sie allerdings nicht mitbekommen hatte war, das[ss] ihr jemand gefolgt war.
Erst als dieser jemand ebenfalls oben angekommen war, und sein Blick erneut auf ihr ruhte, wurde Gina unruhig. Sie spürte diesen Blick und sofort fing sie an sich unwohl in ihrer Haut zu fühlen.[doppelt gemoppelt] Gänsehaut kroch ihr durch die Glieder und ihr war die Lust am Knipsen gründlich vergangen.
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Auch Markus hatte das obere Ende der Treppe erreicht, und wie auch Gina wurde er von einem eisigen Windhauch empfangen. Da viele Menschen um ihn herum waren, lehnte er sich betont lässig an eine Mauer an. Seine Jacke hatte er hochgeschlossen, und seinen Schal hatte er noch enger um den Hals geschlungen.
Sein Blick wirkte gelangweilt, während er scheinbar teilnahmslos über die Menge blickte.
Doch in seinem Inneren sah es ganz anders aus, sein Herz klopfte wie wild, und er überraschte ihn zusehends das sich keiner nach ihm umdrehte. Das Pochen musste man doch hören.
Doch keiner nahm von ihm Notiz, jeder hier Anwesende war mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt,
alle bis auf das junge Mädchen.
Es knipste mit ihrer Kamera herum, was Markus ein leises Lächeln abrang. Erinnerungen flammten auf und der junge Mann seufzte leise, kaum hörbar. Sein Blick wurde sanfter und für einen kurzen Augenblick dachte sich sein Geist Worte aus um das Mädchen mit der Kamera anzusprechen.
Doch diese Gedanken verwarf Markus schnell wieder, er konnte sie nicht ansprechen, nicht hier.
Und dennoch ruhte sein Blick weiterhin auf der junge, ganz in schwarz gekleideten jungen Frau.
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Langsam aber sicher wurde Gina gereizt, denn die junge Frau mochte es überhaupt nicht wenn man sie anstarrte. Ihre Kamera verstaute sie wieder in ihrer Tasche, und ein kurzer Blick au ihr Handy teilte ihr die Uhrzeit mit. Bald, so stellte sie fest, musste ja auch ihr Bus kommen. Gina konnte es kaum erwarten,
Denn hier fühlte sie sich zusehends unwohl.
Endlich, nach einer schieren Ewigkeit, fuhr der Bus an der Haltestelle vor, und Gina konnte es kaum erwarten endlich einzusteigen. Doch ihre guten Manieren verboten es ihr, sich vorzudrängeln, und stattdessen lies[ß] sie erst zwei Rentnerinnen vor. Dann stieg auch sie ein, und zu ihrem erstaunen waren noch zwei Sitzplätze im hinteren Teil des Busses frei.
Zielsicher steuerte Gina diese zwei Plätze an, als der Bus auch schon losfuhr.
Durch den getauten Schnee hatte sich der schmale Durchgang in eine Rutschbahn verwandelt, und Gina rutschte aus. Sicher wäre sie hingefallen, hätte nicht ein junger, großer Mann sie am Arm festgehalten.
Es war Markus, der hinter Gina in den warmen Bus gestiegen war. Auch er hatte einen Platz im hinteren Teil des Busses gesichtet. Da er täglich mit dem Bus fuhr und er sowieso stets festes Schuhwerk trug, machte ihn der Matsch, den der Schnee hinterließ, nicht das geringste aus.
Gina hielt sich noch an einem der Sitze fest und als sie wieder halbwegs sicher stand drehte sie sich kurz nach ihrem Helfer um. Sie schaute in seine hellbraunen Augen und schenkte ihm ein dankbares Lächeln.
“Danke.”, sagte sie mit freundlicher Stimme ehe sie anfing in ihrer Tasche zu kramen und sie ihren I-Pod hervorzog. Der junge Mann blieb neben ihr stehen, doch Gina schenkte ihm keine weitere Beachtung.
Doch das herz des Mädchens hämmerte wie verrückt, und jetzt war es Gina die sich nicht erklären konnte woran es lag
Hey, Jenny!
So, jetzt bin ich fertig!
Eine süße Fortsetzung! ^.^
Gefällt mir gut.
Leider hast du doch einige Fehlerchen drin und ich würde dir raten, diesen Abschnitt noch einmal zu überarbeiten.
Auch wirkt hier dein Schreibstil nicht so ganz flüssig ...
Aber von dem Inhalt her richtig schnuckelig!
LG
Angie


Re: Eine zweite Chance
Huhu Alania,
oh mann, dein Review habe ich schon vor Monaten gelesen, aber irgendwie kam keine Antwort zu stande. -.- *In Ecke stell und schäm*
Ich möchte dir danken das du dir die Zeit nimmst und meine Geschichte auf Fehler überprüfst. Ich werde die Fehlerbehebung die nächsten Tage in Angriff nehmen. ^.~
Ich habe gerade gesehen das das nächste Kapitel schon fertig ist, und hier ist es. ^^
Viel Spass beim lesen, fals noch Interesse besteht. ^^°
Hinterhalt
Markus sah hinab auf das junge Mädchen und er nahm all seinen Mut zusammen.
“Darf ich…, darf ich mich zu dir setzen?”, fragte er sie in gewohnt höflichem Tonfall,
Doch Gina hörte die Frage nicht. Zu laut war die Musik die sie anhörte.
Markus’ Blick senkte sich und er berührte sie kurz an der Schulter. Sie zeigte Wirkung und Gina sah auf, während sie einen Stecker aus ihrem Ohr nahm.
“Darf ich mich zu dir setzen?”, fragte Markus sie erneut und ebenso höflich wie gerade.
Doch Ginas Blick verfinsterte sich. “Da vorne ist genug Platz.”, antwortete sie nun recht kühl.
Der Blick des Mädchens sprach für sich, und die ausladende Handbewegung, die vier freien Plätzen weiter vorne im Bus galt, unterstrich ihre Worte noch.
Markus Miene wurde unergründlich, es war unmöglich abzulesen was er dachte oder Fühlte.
Aber er trollte sich und nahm weiter vorne im Bus platz. Er lies sich auf den Sitz fallen und sein Blick glitt zum Fenster. Er betrachtete die Landschaft die an ihm vorbeizog, er wagte es nicht mehr nach hinten zu sehen.
Gina fingerte derweil an ihrem Kragen herum und steckte sich ihre Ohrstecker wieder in die Ohren um Musik anzuhören. Auch ihr Blick ging zum Fenster und gedankenverloren betrachtete sie die vorbeiziehende Landschaft. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, sie war in Berlin.
Die Fahrt dauerte eine ganze Weile und als ein bestimmter Straßenname durchgesagt wurde erhob das Mädchen sich. Sie langte nach ihrem Koffer und zog ihn durch den Gang. Dieses mal jedoch achtete sie penibel darauf nicht auszurutschen. Es gelang, und unbeschadet erreichte sie die Tür.
Kurz sah sie sich um, doch der junge Mann von vorhin machte nicht die Anstalten aufzustehen, oder vielleicht doch?
Markus hatte das junge Mädchen durch die Spiegelung im Fenster beobachtet. Sie sah wahrscheinlich gedankenverloren in die Ferne, und überlegte wo sie wohl als nächstes würde hingehen können.
Der junge Mann seufzte leise, er könnte ihr so viele Vorschläge unterbreiten, er könnte sie überall hinführen. In seinen Gedanken sah er schon eine Route vor sich, sah sich zusammen mit dem jungen Mädchen die Straßen Berlins entlang laufen. Auf einen Kaffee könnte er sie einladen, und ihr eine der vielen Attraktionen Berlins zeigen, wie das Schloss Charlottenburg, das Sealive, das Reinickendorfer Messegelände und noch so vieles mehr.
Kurz erlaubte er sich einen Blick nach hinten, doch das Mädchen saß nicht mehr auf seinem Platz. Markus Herz schlug schneller, war sie etwas ausgestiegen ohne das er es bemerkt hatte, aber andererseits, es konnte ihm auch herzlich egal sein was sie tat. Aber das war es nicht, er wollte sie nicht aus den Augen verlieren.
Derweil hielt der Bus an und Gina stieg aus, und rutschte promt auf einer Eisschicht aus.
Ihr Koffer ging neben ihr zu Boden und das Mädchen wurde peinlich verlegen.
Mühsam rappelte sie sich auf, was bei der Eisglätte gar nicht so einfach war.
Eine hand wurde Gina entgegengestreckt, doch als das Mädchen ihren Besitzer sah, schlug sie diese einfach weg. “Steig wieder ein.”, herrschte das junge Mädchen die Person an, die ihr hatte helfen wollen.
Markus sah noch das rosa Tuch im Wind wehen, als die Trägerin ausstieg. Die Tür wollte sich gerade schließen, als Markus sah wie das Mädchen zu Boden stürzte. Schnell sprang der junge Mann auf um nach draußen zu eilen, um der Gefallenen zu helfen. Er reichte ihr seine Hand, “Komm, ich helfe dir auf.”, bot er freundlich an, doch seine Hilfe wurde ausgeschlagen.
Mit gesenktem Kopf stieg er wieder in den Bus, er wusste wenn er jetzt hier blieb würde es nichts nützen.
Gina war froh das er endlich gegangen war, und sie zog sich an einem Abfalleimer nach oben.
Als sie wieder sicher auf den Beinen stand, schnappte sie ihren Koffer und machte sich auf den Weg zu ihrem Hotel. Doch die Straßen und Gassen waren hier sehr verwinkelt, und bei all diesen Namen verlor sie schnell die Orientierung. Verzweiflung machte sich breit, und die trieb sie dazu überall hin zu laufen.
Gina lief hierhin und dorthin, doch nirgendwo tauchte die Straße auf die sie so dringend suchte. Sie dachte sogar schon daran die Nummer ihres ehemaligen Freundes zu wählen und ihn um Rat zu fragen, doch als ihr Herz anfing wie wild zu schlagen lies sie es sein. Sie musste den Weg doch auch so finden, ohne seine Hilfe, denn er würde ihr garantiert nicht helfen, nicht nach der Szene vorhin.
Nach einer Stunde war Gina noch keinen Schritt weiter in ihrer Hotelsuche. Wo sie sich inzwischen befand vermochte sie nicht mehr zu sagen. Jede verdammte Straße sah für sie gleich aus, und nach den Namen schaute sie schon gar nicht mehr. Es kam wie es kommen musste, Gina lief einer Jugendbande in die Arme.
unerwünschter Retter
Markus hatte drei Haltestellen später den Bus verlassen. Sein Blick wirkte wie immer gelangweilt und abweisend. Er schloss den Reisverschluss bis ganz nach oben und schlang seinen Schal noch enger um seinen Hals.
Gemächlich schritt er den Weg zurück, und der Wind wehte ihm um die Nase. Er merkte was für ein Idiot er gewesen war, und er machte sich auch Sorgen um das junge Mädchen. Seine Gedanken drehten sich im Kreis und er fragte sich ob es Richtig war zum Hauptbahnhof zu kommen. Doch andererseits, so hatte er sie wenigstens wieder sehen können. Doch offenbar war das Mädchen noch immer sauer auf ihn, kein Wunder, sie hatte schließlich auch allen Grund dazu.
Markus lief weiter und machte sich Gedanken über Gina, sein Verhältnis zu ihr. Er hatte sie bitter Enttäuscht, wie er erfahren hatte, und das viel zu spät. Und für was? Für nichts, wie sich herausgestellt hatte. Er kickte einen Stein auf die Straße während er lief, und seine Hände kramten nach seinem MP3.
Wie immer erklangen die toten Hosen aus seinen Steckern und für einen Augenblick stellte der junge Mann sich vor wie alles gekommen wäre wenn er sich damals im Sommer richtig entschieden hätte.
Markus sah sich Hand in Hand mit Gina durch die Straßen laufen. Zusammen lachten sie und unterhielten sich über belanglose Dinge. Er führte sie in eine Passage, lud sie auf einen Drink ein, oder er zeigte ihr wundervolle Plätze hier in Berlin. Seine Gedanken wurden kühner, er sah Gina in seinen Armen, wie sie ihn glücklich anlächelte.
Doch was war stattdessen, Gina ging ihm aus dem Weg, sie hasste ihn sogar. Leise seufzte er, er hatte nicht anders verdient.
Markus wischte sich mit einer Handbewegung über die Augen, denn die Vorstellung schmerzte ihn dennoch zutiefst. Noch einmal sah er vor seinem geistigen Auge wie es hätte kommen können.
Er in freudiger Erwartung am Bahnhof , sie stieg aus dem Zug, lächelte ihn an und zusammen verliesen sie den Bahnhof.
Ein eisiger Schauer unterbrach Markus trübe Gedanken, sein Blick wurde aufmerksam als er sich umsah. Seine Schritte hatten ihn in entlegen Winkel der Stadt geführt. Nicht weit von sich hörte er Gelächter und ein paar dumme Sprüche. Der junge Mann ahnte nichts Gutes und er beschleunigte seine Schritte, fast war es als wüsste er, was ihn erwartete. Und tatsächlich, als hätte er es gewusst tauchte Gina, umringt von einer Gruppe Jugendlicher vor seinen Augen auf.
“Lasst sie in Ruhe!”, rief er mit befehlender Stimme und er trat auf sie zu. Angst hatte er keine, denn seine Körpergröße von 1, 95 beeindruckte doch ziemlich jeden. Und so war dem auch hier. Die Bande wirkte auf einmal gar nicht mehr so großspurig wie noch vor wenigen Augenblicken.
“Ist das deine Alte?”, fragte einer der Jungs und Markus nickte bloß. “Ja, das ist meine Freundin, und ich sehe sie nicht gerne mit so Spackos wie euch.”, meinte er recht kalt und die Jungs liesen von ihr ab. Nicht ohne noch ein paar rüde Gesten zu veranstalten, verschwanden sie hinter der nächsten Eckte.
Gina brauchte noch eine weile um sich von dem Schreck zu erholen, doch ihre Sprache fand sie recht bald wieder. “So, deine Freundin bin ich also.”, herrschte sie ihn ziemlich kaltherzig an und ihr Blick machte dem von Dolores Umbridge alle Ehre. Markus’ sah sie besänftigend an und er streckte seine Hände nach ihr aus. “Ich musste das sagen. Sonst hätten diese Leute wer weis was mit dir angestellt.” Er wollte ihre Hand nehmen um sie zu beruhigen, doch Gina schlug die Seine beiseite. “Ich brauche deine Hilfe nicht!”, fuhr sie ihn an, drehte sich auf dem Absatz um und stolzierte in irgendeine Richtung davon.
Markus kannte diese Gegend, und ihm wurde klar was Gina hier suchen mochte. “Wenn du zum Motel willst, musst du die andere Richtung nehmen. Ich, ich kann dir den weg dahin zeigen.”, versuchte Markus sie zu überreden, doch das Mädchen schaltete auf taube Ohren.
Es war ihm ein leichtes sie einzuholen, denn für einen seiner Schritte brauchte sie drei.
Er legte ihr eine hand auf die Schulter und hoffte sie würde stehen bleiben. “Bitte Gina, lass mich dir das Motel zeigen. Ob du es glaubst oder nicht, ich mache mir Sorgen um dich und ich möchte dich Sicher im Motel wissen.”
Während Markus noch auf ein Wunder hoffte, entwich Gina ein leises Seufzen. Sie hasste diesen Menschen, und hätte ihn am liebsten auf der Stelle aufs grausamste ermordet. Doch irgendwie fand sie seine Bemühungen auch total süß und sie fühlte sich geschmeichelt. Und wenn sie ehrlich war, so wollte sie eigentlich auch das er sie ein Stück begleitete. Doch ihr Stolz lies es nicht zu das sie ihm das zeigte. Sie verabscheute ihn, und das sollte er ruhig spüren.
“Wenn du mich dann endlich in Ruhe lässt.”, fuhr sie ihn an und sie wandte sich um und sah ihm in die Augen. Ihr Blick war kaltherzig. Markus schluckte und fuhr unter ihrem kalten Blick zusammen, in ihren Augen spiegelte sich der ganze Schmerz den er ihr damals zugefügt hatte. Am liebsten hätte er sie jetzt in seine Arme genommen und ihr gesagt wie Leid ihm das alles tat. Doch er brachte kein Wort heraus.
Nur ein leises, “Dann folge mir.”, entwich seinen Lippen und er streckte ihr einladend eine Hand entgegen. Diese wurde jedoch unsanft von Gina weg geschlagen, sie wollte seine Hilfe eigentlich nicht, und das sollte er auch zu spüren bekommen.
Markus unternahm zwar hin und wieder einen versuch mit Gina ins Gespräch zu kommen, doch Gina blockte jeden Versuch eiskalt ab. Sie hasste ihn, und das zeigte sie ihm nur zu gerne. Das Mädchen hoffte das sie bald an ihrem Ziel waren, doch es schien ihr langsam das Markus extra einen Umweg einlegte.
“Ich hoffe du führst mich auf direktem Wege ins Motel.”, blaffte sie ihn an und warf diesem Kerl einen scharfen Blick zu. Markus, sehr zu Ginas Verwunderung, sah zu ihr hinunter und schenkte ihr ein sanftes Lächeln. “Das ist der richtige Weg, glaub mir. Du bist vorhin in die total verkehrte Richtung gelaufen.” Doch Gina überging das Lächeln und zeigte ihm nach wie vor die kalte Schulter.
oh mann, dein Review habe ich schon vor Monaten gelesen, aber irgendwie kam keine Antwort zu stande. -.- *In Ecke stell und schäm*
Ich möchte dir danken das du dir die Zeit nimmst und meine Geschichte auf Fehler überprüfst. Ich werde die Fehlerbehebung die nächsten Tage in Angriff nehmen. ^.~
Ich habe gerade gesehen das das nächste Kapitel schon fertig ist, und hier ist es. ^^
Viel Spass beim lesen, fals noch Interesse besteht. ^^°
Hinterhalt
Markus sah hinab auf das junge Mädchen und er nahm all seinen Mut zusammen.
“Darf ich…, darf ich mich zu dir setzen?”, fragte er sie in gewohnt höflichem Tonfall,
Doch Gina hörte die Frage nicht. Zu laut war die Musik die sie anhörte.
Markus’ Blick senkte sich und er berührte sie kurz an der Schulter. Sie zeigte Wirkung und Gina sah auf, während sie einen Stecker aus ihrem Ohr nahm.
“Darf ich mich zu dir setzen?”, fragte Markus sie erneut und ebenso höflich wie gerade.
Doch Ginas Blick verfinsterte sich. “Da vorne ist genug Platz.”, antwortete sie nun recht kühl.
Der Blick des Mädchens sprach für sich, und die ausladende Handbewegung, die vier freien Plätzen weiter vorne im Bus galt, unterstrich ihre Worte noch.
Markus Miene wurde unergründlich, es war unmöglich abzulesen was er dachte oder Fühlte.
Aber er trollte sich und nahm weiter vorne im Bus platz. Er lies sich auf den Sitz fallen und sein Blick glitt zum Fenster. Er betrachtete die Landschaft die an ihm vorbeizog, er wagte es nicht mehr nach hinten zu sehen.
Gina fingerte derweil an ihrem Kragen herum und steckte sich ihre Ohrstecker wieder in die Ohren um Musik anzuhören. Auch ihr Blick ging zum Fenster und gedankenverloren betrachtete sie die vorbeiziehende Landschaft. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, sie war in Berlin.
Die Fahrt dauerte eine ganze Weile und als ein bestimmter Straßenname durchgesagt wurde erhob das Mädchen sich. Sie langte nach ihrem Koffer und zog ihn durch den Gang. Dieses mal jedoch achtete sie penibel darauf nicht auszurutschen. Es gelang, und unbeschadet erreichte sie die Tür.
Kurz sah sie sich um, doch der junge Mann von vorhin machte nicht die Anstalten aufzustehen, oder vielleicht doch?
Markus hatte das junge Mädchen durch die Spiegelung im Fenster beobachtet. Sie sah wahrscheinlich gedankenverloren in die Ferne, und überlegte wo sie wohl als nächstes würde hingehen können.
Der junge Mann seufzte leise, er könnte ihr so viele Vorschläge unterbreiten, er könnte sie überall hinführen. In seinen Gedanken sah er schon eine Route vor sich, sah sich zusammen mit dem jungen Mädchen die Straßen Berlins entlang laufen. Auf einen Kaffee könnte er sie einladen, und ihr eine der vielen Attraktionen Berlins zeigen, wie das Schloss Charlottenburg, das Sealive, das Reinickendorfer Messegelände und noch so vieles mehr.
Kurz erlaubte er sich einen Blick nach hinten, doch das Mädchen saß nicht mehr auf seinem Platz. Markus Herz schlug schneller, war sie etwas ausgestiegen ohne das er es bemerkt hatte, aber andererseits, es konnte ihm auch herzlich egal sein was sie tat. Aber das war es nicht, er wollte sie nicht aus den Augen verlieren.
Derweil hielt der Bus an und Gina stieg aus, und rutschte promt auf einer Eisschicht aus.
Ihr Koffer ging neben ihr zu Boden und das Mädchen wurde peinlich verlegen.
Mühsam rappelte sie sich auf, was bei der Eisglätte gar nicht so einfach war.
Eine hand wurde Gina entgegengestreckt, doch als das Mädchen ihren Besitzer sah, schlug sie diese einfach weg. “Steig wieder ein.”, herrschte das junge Mädchen die Person an, die ihr hatte helfen wollen.
Markus sah noch das rosa Tuch im Wind wehen, als die Trägerin ausstieg. Die Tür wollte sich gerade schließen, als Markus sah wie das Mädchen zu Boden stürzte. Schnell sprang der junge Mann auf um nach draußen zu eilen, um der Gefallenen zu helfen. Er reichte ihr seine Hand, “Komm, ich helfe dir auf.”, bot er freundlich an, doch seine Hilfe wurde ausgeschlagen.
Mit gesenktem Kopf stieg er wieder in den Bus, er wusste wenn er jetzt hier blieb würde es nichts nützen.
Gina war froh das er endlich gegangen war, und sie zog sich an einem Abfalleimer nach oben.
Als sie wieder sicher auf den Beinen stand, schnappte sie ihren Koffer und machte sich auf den Weg zu ihrem Hotel. Doch die Straßen und Gassen waren hier sehr verwinkelt, und bei all diesen Namen verlor sie schnell die Orientierung. Verzweiflung machte sich breit, und die trieb sie dazu überall hin zu laufen.
Gina lief hierhin und dorthin, doch nirgendwo tauchte die Straße auf die sie so dringend suchte. Sie dachte sogar schon daran die Nummer ihres ehemaligen Freundes zu wählen und ihn um Rat zu fragen, doch als ihr Herz anfing wie wild zu schlagen lies sie es sein. Sie musste den Weg doch auch so finden, ohne seine Hilfe, denn er würde ihr garantiert nicht helfen, nicht nach der Szene vorhin.
Nach einer Stunde war Gina noch keinen Schritt weiter in ihrer Hotelsuche. Wo sie sich inzwischen befand vermochte sie nicht mehr zu sagen. Jede verdammte Straße sah für sie gleich aus, und nach den Namen schaute sie schon gar nicht mehr. Es kam wie es kommen musste, Gina lief einer Jugendbande in die Arme.
unerwünschter Retter
Markus hatte drei Haltestellen später den Bus verlassen. Sein Blick wirkte wie immer gelangweilt und abweisend. Er schloss den Reisverschluss bis ganz nach oben und schlang seinen Schal noch enger um seinen Hals.
Gemächlich schritt er den Weg zurück, und der Wind wehte ihm um die Nase. Er merkte was für ein Idiot er gewesen war, und er machte sich auch Sorgen um das junge Mädchen. Seine Gedanken drehten sich im Kreis und er fragte sich ob es Richtig war zum Hauptbahnhof zu kommen. Doch andererseits, so hatte er sie wenigstens wieder sehen können. Doch offenbar war das Mädchen noch immer sauer auf ihn, kein Wunder, sie hatte schließlich auch allen Grund dazu.
Markus lief weiter und machte sich Gedanken über Gina, sein Verhältnis zu ihr. Er hatte sie bitter Enttäuscht, wie er erfahren hatte, und das viel zu spät. Und für was? Für nichts, wie sich herausgestellt hatte. Er kickte einen Stein auf die Straße während er lief, und seine Hände kramten nach seinem MP3.
Wie immer erklangen die toten Hosen aus seinen Steckern und für einen Augenblick stellte der junge Mann sich vor wie alles gekommen wäre wenn er sich damals im Sommer richtig entschieden hätte.
Markus sah sich Hand in Hand mit Gina durch die Straßen laufen. Zusammen lachten sie und unterhielten sich über belanglose Dinge. Er führte sie in eine Passage, lud sie auf einen Drink ein, oder er zeigte ihr wundervolle Plätze hier in Berlin. Seine Gedanken wurden kühner, er sah Gina in seinen Armen, wie sie ihn glücklich anlächelte.
Doch was war stattdessen, Gina ging ihm aus dem Weg, sie hasste ihn sogar. Leise seufzte er, er hatte nicht anders verdient.
Markus wischte sich mit einer Handbewegung über die Augen, denn die Vorstellung schmerzte ihn dennoch zutiefst. Noch einmal sah er vor seinem geistigen Auge wie es hätte kommen können.
Er in freudiger Erwartung am Bahnhof , sie stieg aus dem Zug, lächelte ihn an und zusammen verliesen sie den Bahnhof.
Ein eisiger Schauer unterbrach Markus trübe Gedanken, sein Blick wurde aufmerksam als er sich umsah. Seine Schritte hatten ihn in entlegen Winkel der Stadt geführt. Nicht weit von sich hörte er Gelächter und ein paar dumme Sprüche. Der junge Mann ahnte nichts Gutes und er beschleunigte seine Schritte, fast war es als wüsste er, was ihn erwartete. Und tatsächlich, als hätte er es gewusst tauchte Gina, umringt von einer Gruppe Jugendlicher vor seinen Augen auf.
“Lasst sie in Ruhe!”, rief er mit befehlender Stimme und er trat auf sie zu. Angst hatte er keine, denn seine Körpergröße von 1, 95 beeindruckte doch ziemlich jeden. Und so war dem auch hier. Die Bande wirkte auf einmal gar nicht mehr so großspurig wie noch vor wenigen Augenblicken.
“Ist das deine Alte?”, fragte einer der Jungs und Markus nickte bloß. “Ja, das ist meine Freundin, und ich sehe sie nicht gerne mit so Spackos wie euch.”, meinte er recht kalt und die Jungs liesen von ihr ab. Nicht ohne noch ein paar rüde Gesten zu veranstalten, verschwanden sie hinter der nächsten Eckte.
Gina brauchte noch eine weile um sich von dem Schreck zu erholen, doch ihre Sprache fand sie recht bald wieder. “So, deine Freundin bin ich also.”, herrschte sie ihn ziemlich kaltherzig an und ihr Blick machte dem von Dolores Umbridge alle Ehre. Markus’ sah sie besänftigend an und er streckte seine Hände nach ihr aus. “Ich musste das sagen. Sonst hätten diese Leute wer weis was mit dir angestellt.” Er wollte ihre Hand nehmen um sie zu beruhigen, doch Gina schlug die Seine beiseite. “Ich brauche deine Hilfe nicht!”, fuhr sie ihn an, drehte sich auf dem Absatz um und stolzierte in irgendeine Richtung davon.
Markus kannte diese Gegend, und ihm wurde klar was Gina hier suchen mochte. “Wenn du zum Motel willst, musst du die andere Richtung nehmen. Ich, ich kann dir den weg dahin zeigen.”, versuchte Markus sie zu überreden, doch das Mädchen schaltete auf taube Ohren.
Es war ihm ein leichtes sie einzuholen, denn für einen seiner Schritte brauchte sie drei.
Er legte ihr eine hand auf die Schulter und hoffte sie würde stehen bleiben. “Bitte Gina, lass mich dir das Motel zeigen. Ob du es glaubst oder nicht, ich mache mir Sorgen um dich und ich möchte dich Sicher im Motel wissen.”
Während Markus noch auf ein Wunder hoffte, entwich Gina ein leises Seufzen. Sie hasste diesen Menschen, und hätte ihn am liebsten auf der Stelle aufs grausamste ermordet. Doch irgendwie fand sie seine Bemühungen auch total süß und sie fühlte sich geschmeichelt. Und wenn sie ehrlich war, so wollte sie eigentlich auch das er sie ein Stück begleitete. Doch ihr Stolz lies es nicht zu das sie ihm das zeigte. Sie verabscheute ihn, und das sollte er ruhig spüren.
“Wenn du mich dann endlich in Ruhe lässt.”, fuhr sie ihn an und sie wandte sich um und sah ihm in die Augen. Ihr Blick war kaltherzig. Markus schluckte und fuhr unter ihrem kalten Blick zusammen, in ihren Augen spiegelte sich der ganze Schmerz den er ihr damals zugefügt hatte. Am liebsten hätte er sie jetzt in seine Arme genommen und ihr gesagt wie Leid ihm das alles tat. Doch er brachte kein Wort heraus.
Nur ein leises, “Dann folge mir.”, entwich seinen Lippen und er streckte ihr einladend eine Hand entgegen. Diese wurde jedoch unsanft von Gina weg geschlagen, sie wollte seine Hilfe eigentlich nicht, und das sollte er auch zu spüren bekommen.
Markus unternahm zwar hin und wieder einen versuch mit Gina ins Gespräch zu kommen, doch Gina blockte jeden Versuch eiskalt ab. Sie hasste ihn, und das zeigte sie ihm nur zu gerne. Das Mädchen hoffte das sie bald an ihrem Ziel waren, doch es schien ihr langsam das Markus extra einen Umweg einlegte.
“Ich hoffe du führst mich auf direktem Wege ins Motel.”, blaffte sie ihn an und warf diesem Kerl einen scharfen Blick zu. Markus, sehr zu Ginas Verwunderung, sah zu ihr hinunter und schenkte ihr ein sanftes Lächeln. “Das ist der richtige Weg, glaub mir. Du bist vorhin in die total verkehrte Richtung gelaufen.” Doch Gina überging das Lächeln und zeigte ihm nach wie vor die kalte Schulter.



Racheengel- User

- Beiträge: 1907
Laune: melancholisch
Ich schreibe: zur Zeit an den Geschichten
die Zeit danach
~~~~~
schwarze Rose
~~~~~
zweite Chance
Literatur: Racheengel
Kunst: Racheengel
Sonstiges: I want you to know that I miss you.
I want you to know that I need you.
I want you to tell me why everything had to end like this?
I want you to talk to me one little sentence.
I want to look into your beautifull eyes one last time... -

Re: Eine zweite Chance
Hey Racheengel,
ich habe bis jetzt nur den ersten Teil gelesen, aber ich werde weiterlesen.
Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen.
schön geworden.
Und ich bin gespannt, wies weitergeht.
LG Jojo
ich habe bis jetzt nur den ersten Teil gelesen, aber ich werde weiterlesen.
Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen.
schön geworden.
Und ich bin gespannt, wies weitergeht.
LG Jojo


Jojo- Moderator & Miss Twitter

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Laune: SCHWEDEN! <3
Ich schreibe: Du bist ein elendes Kind! Dein Leben ist hier nicht einmal ein Krümelchen Brot wert!
~Der Wert eines Kindes~
Du erinnerst mich ein bisschen an diesen grünen Comic-Helden Hulk. Aber ich mag dich trotzdem.
~Der Virus ~
Literatur: Jojo
Kunst: Jojo -

Re: Eine zweite Chance
Hey, ich bins noch mal
Ich hab auch den zweiten Teil gelesen und ich mag es wie du aus Ginas Sicht schreibst.
Sehr schön geworden.
Bin gespannt, was jetzt weiter passiert ^^
Ich werd vllt heute dann noch ein bisschen weiterlesen und diesen Post hier editieren, denke ich
LG Jojo
Ich hab auch den zweiten Teil gelesen und ich mag es wie du aus Ginas Sicht schreibst.
Sehr schön geworden.
Bin gespannt, was jetzt weiter passiert ^^
Ich werd vllt heute dann noch ein bisschen weiterlesen und diesen Post hier editieren, denke ich
LG Jojo


Jojo- Moderator & Miss Twitter

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Laune: SCHWEDEN! <3
Ich schreibe: Du bist ein elendes Kind! Dein Leben ist hier nicht einmal ein Krümelchen Brot wert!
~Der Wert eines Kindes~
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~Der Virus ~
Literatur: Jojo
Kunst: Jojo -

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