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Die Zeit danach

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Die Zeit danach

Beitrag von Racheengel am Fr 30 Okt 2009, 00:37

Die Zeit danach- Teil 1

"Bist du endlich wach?"


Ein Meer aus unendlicher Dunkelheit umgab ihr Bewusstsein, ihre Seele. Sie trieb einam, verlassen in den unentlichen Weiten des Nichts. Kälte lähmte sie, und so blieb ihr nichts als die unendliche Stille.

Nach endlosen Stunden, vielleicht auch Tagen vernahm sie etwas, ein Flüstern. Sie war sich ganz sicher das jemand Sprach. Zu ihr oder doch über sie? Warscheinlich traf es letzteres, dachte sie. Allmählich kehrten Gefühle wieder zu ihr zurück.
Ihre Glieder waren steif und all ihre Muskeln schmerzten. Obwohl ihr ganzer Körper schweisßüberströmt war, nahm sie die feuchte Stelle auf ihrer Stirn besonders wahr. Dort hatten sich die Lippen des Mannes an ihr festgesaugt. Vonens, er hatte so den Dämon der ihren Körper beherrschte vertrieben. Hatte ihn ausgesaugt. Angewiedert verzog sie ihr Gesicht, obwohl Vonens ihr durch seine Tat das Leben rettete.

Jetzt lag das junge Mädchen auf dem feuchten Waldboden. Der Geruch feuchter Erde drang ihr in die Nase, gepaart mit dem von Gräsern und Farnen. Sonnenstrahlen drangen durch das Blätterdach und wärmten ihren Körper. Sie kitzelten ihre Augenlider. Das Mädchen musste blinzeln und schlug die Augen auf. Das erste was sie sah war das strahlende Grün des sonnendurchfluteten Blätterdaches hoch über ihr.
Ein frischer, kühler Wind streichelte ihr Gesicht und weckte nebenbei ihre Lebensgeister.
Sie setzte sich auf.

"Bist du endlich wach, Ginny?", fragte eine tiefe, schroffe Stimme, die Vonens gehörte. Ginny zuckte zusammen, sosehr hatte seine Stimme sie erschreckt. Ein kurzes Nicken des Mädchens war die Antwort auf seine Frage.

Bald fand Ginny die Kraft aufzustehen, sie erhob sich.
"Wohin willst du?", fragte Vonens schroff.
"Weg von hier.", kam Ginnys geflüsterte Antwort.
Sie setzte sich in Bewegung. Immer wieder drehte sie ihern Kopf, sie befürchtete das Vonens ihr folgen würde. Doch das tat er nicht.
So schnell wie ihre Beine sie trugen rannte das Mädchen durch den Wald. Weg von Vonens, weg von allen.

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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Alania am Sa 31 Okt 2009, 01:21

Hallo, Racheengel!

Deine Geschichte klingt eher wie der Anfang eines Romans, als eine Kurzgeschichte.

Nichtsdestotrotz finde ich deinen Text sehr schön.

Angenehmer - manchmal jedoch noch etwas holprig wirkender - Schreibstil und eine interessante Story!

Ein paar Kleinigkeiten:
Sie war sich ganz sicher das jemand Sprach

s

schweisßüberströmt

kein s

Angewiedert

ohne e

Wink

LG
Angie

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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Racheengel am Sa 31 Okt 2009, 21:00

Huhu Alania,
erstmal danke für dein Review.
Ich muss es zugeben, mit der Rechtschreibung happert es bei mir ein wenig ^^° Aber ich werde es ausbessern.

Ich habe diese Geschichte bewusst hier gepostet da sie nur vier Kapitel hat,
und die nächsten drei sind auch so kurz wie dieses hier. Daher dachte ich ist sie bei den Kurzgeschichten besser aufgehoben.

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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Rose am So 01 Nov 2009, 11:48

Hallo Racheengel deine Geschichte klingt bis jetzt schon sehr schön mal abwarten was noch passiert^^

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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Racheengel am Mo 02 Nov 2009, 23:14

Ich danke dir für dein Review.
Dann folgt hier auch schon das nächste Kapitel. Viel Spass beim Lesen^^

unerwartete Hilfe

Seit vielen Wochen nun lebte Ginny zurückgezogen. Sie hielt sich meist in den Wäldern auf. Ihr einzigster Gefährte war ihr kleine Wölfin Inuye.
Jetzt erst verstand sie was Gabriel damals gemeint hatte, als er von bedinungsloser Treue sprach, ganz ohne Fragen.
Inuye würde ihr niemals Verrat oder Schlimmeres vorwerfen.

Eines Tages trug es sich zu das sich Ginnys leben, wie so oft in der letzten Zeit, ändern sollte. Ihre Wölfin war wieder einmal jagen gegangen, während sie selbst sich eine Suppe zubereitete. Nur durch ihre ausgezeichneten Kenntnisse über Kräuter und Pflanzen war es ihr möglich hier leben zu können.
Es dauerte nicht lang und sie vernahm ein Heulen mitten im Wald.
Sofort sprang Ginny auf, lies alles stehen und liegen, um Inuye zu Hilfe zu eilen.

Was sie sah lies sie erstarren. Augenblicklich spührte Ginny, wie sie die Kontrolle über ihre kräfte verlor. Das vertraure gefühl des Unsichtbar werdens überkam sie.
Einerseits ärgerte sich die junge Magierin, wie so oft, das sie ihre Kräfte nicht unter Kontrolle hatte. Doch andererseits war sie heute sehr froh darüber.
Unsichtbar trat sie näher und verschaffte sich einen Überblick über das Geschehen.

Seru, Gustav und Vonens waren von Dämonen umzingelt. Mit erhobenen Schwertern versuchten sie, diesen Bestien Einhalt zu gebieten.
Ginny musste nicht lange überlegen. Sie konzentrierte sich auf ihre Kräfte und ihr gelang es einen Feurball zu erschaffen.
Gerade in diesem Augenblick wurde Seru von einem der Dämonen schwer verletzt.
Ginny warf einem Feuerball nach dem Dämon und traf. Er wurde augenblicklich zerstört.
So beschwor die unsichtbare Magierin weitere Feuerbälle herauf, doch bald schon musste sie aufgeben. es waren einfach zu viele.

Aber sie konnte ihre einstigen Freunde auch nicht im Stich lassen, was also sollte sie tun? Nach kurzem überlegen beschloss sie sich und die Krieger in einem schützendem Ring aus Feuer einzuschließen. So würden die Dämonen zur Flucht gezwungen.
Ginny trat auf sie zu, sie sah die überraschen, verwirrten und ängstlichen Gesichter ihre früheren Freunde.
Sie konzentrierte sich und es gelang ihr einen Ring aus feuer um sich und die Krieger herum entstehen zu lassen. Augenblicklich traten Gustav und Vonens zu Seru, beide hatten ihre Schwerter gezückt.
Mistrauisch schauten sie sich um. Die Dämonen wichen zurück und verschwanden wie geplant im wald, doch nicht nur das. Serus Wunden, um die sich Gustav die ganze Zeit gekümmert hatte, heilten augenblicklich.
Beide Männer sahen sich fragend an, und Gustav half Seru auf die Beinde.

Die drei Krieger sahen sich nach der Quelle des feuers um. Beiden kam die Situation irgendwie vertraut vor. Sie dachten nach, bis Gustav alles wieder einfiel.

"Ginny?", fragte der Magier in die Dunkelheit.

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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Rose am Di 03 Nov 2009, 14:43

Echt gute Fortsetzung ^^ man ich frage mich was das alles zu bedeute hat?
Misstrauisch schauten sie sich um. Die Dämonen wichen zurück und verschwanden wie geplant im wald

Hir hat sich ein Fehler eingeschlichen Wald wir groß geschrieben aber ansonsten echt toll

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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Alania am Fr 13 Nov 2009, 19:49

Hallo, Racheengel!

Schön, dass du weitergepostet hast!

Ich finde es löblich, dass du gleich versuchst Spannung einzubauen, damit es dem Leser nicht langweilig wird.

Ein interessanter Teil.
Smile

Doch solltest du deinen Text vielleicht vorher durch ein Rechtschreibprogramm jagen. Da haben sich nämlich viele Fehler eingeschlichen.

einzigster


einziger

Eines Tages trug es sich zu das sich Ginnys leben

zu[komma]dass [...] Leben

lies alles stehen und liegen, um Inuye zu Hilfe zu eilen.

ließ

Was sie sah lies sie erstarren.

ließ

Augenblicklich spührte Ginny

spürte

über ihre kräfte verlor

Kräfte

vertraure gefühl des Unsichtbar werdens überkam sie.

vertraute Gefühl des Unsichtbarwerdens


Leider wirkt deine Story noch ein wenig unausgereift und oberflächlich.
Beschreib und erzähl doch ein bisschen mehr. Smile

Wie sehen zum Beispiel die Dämonen aus?
Wie erschafft Ginny den Feuerball genau?

LG
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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Dawn am Mo 16 Nov 2009, 03:33

Hey,

deine Geschichte klingt bisher schon gut. Es haben sich noch ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen aber das ist akzeptabel. Ich finde du versuchst eine interessante Story zu übermitteln, die aber durch die Art und Weise deiner Erzählung etwas abgeschwächt wird.
Was ist mit genauen Emotionen und Beschreibungen? Die fehlen mir hier manchmal ein wenig. Bin da irgendwie detailverliebt. Smile

Und irgendwie scheint mir die Story bisher auch mehr Fantasy als Lieblich zu sein....?!

Lg, Alex

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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Racheengel am So 27 Dez 2009, 23:21

Wüstenlilie

Seit jenem Tag folgten Ginny und Inuye ihren einstigen Gefährten. Indem sie ihnen im Verborgenen half, konnte sie für ihre Taten zu einem kleinen Teil wieder gut machen. Manchmal stand Ginny auch einfach nur im Verborgenen bei ihnen und beobachtete sie. Wenn sie am Feuer saßen oder schliefen.
Ihre Liebe zu Gabriel, dem Vampir, war stärker geworden, auch wenn sie sich sicher war das er sie, nach allem was geschehen war, hassen musste.

So stand Ginny auch in dieser Nacht hinter einem Baum und betrachtete die Lagerfeuerstimmung. Ihr Blick ruhte, wie jede Nacht, auf Gabriel. Seine Schönheit faszinierte sie jedes mal aufs neue. Sie dachte an seine sanften Berührungen, die er ihr schenkte als sie noch "eine von ihnen" war. Tränen stiegen ihr in die Augen, was würde sie nicht alles dafür geben das alles wieder so werden würde wie damals.

Plötzlich kam ein starker Wind auf, dieser lies Gabriel aufschrecken.
"Wüstenlilie?"
Er atmete tief ein und sah sich um. In eben jenem Augenblick wurde Ginny unsichtbar.

Der Vampir erhob sich, sprach eine Entschuldigung aus und betrat ebenfalls den Wald. Sein Blick fixierte die Richtung in der Ginny sich verborgen hielt. Ohne es zu wissen sah er direkt in ihre Augen. Das war zu viel für die junge Magierin, sie wandte sich ab. So schnell sie konnte rannte sie davon.

Ginny rannte immer weiter bis sie eine Klippe erreichte. Erschöpft lehnte sie sich an einen Baum. Gedankenverloren betrachtete sie das vollmondbeschienene Tal, das sich vor ihr erstreckte.

Der Vampir hatte seinerseits keine Mühe ihrem betörenden Duft zu folgen. Bald hatte auch er die Klippe erreicht. Gabriel schärfte seine Sinne und machte schnell den Baum ausfindig, an dem die unsichtbare Ginny lehnte. Der Vampir stellte sich ihr gegenüber, sich mit einer Hand abstützend. Ein Schmunzeln huschte über seine Lippen, als er hörte wie sie ein Stück zur Seite trat. Ihr Herz schlug sehr schnell in ihrer Brust.

Ein kleiner Windhauch blies Ginnys Haar geradewegs in die Richtung Gabriels. Eine ihrer Haarstränen kitzelte sein Gesicht. Sein Lächeln vertiefte sich.
"Du solltest nicht vergessen zu Atmen, Ginny"
Das Mädchen hatte unwillkührlich den Atem angehalten. Jetzt begann sie flach und langsam zu atmen.

"Mormalerweise stört es mich nicht sonderlich, wenn mir mein Gegenüber verborgen bleibt. In deinem Fall jedoch wäre es mir lieber ich könnte dich sehen."
Gabriels Stimme klang bekümmert. Ginny jedoch drehte ihren Kopf zur anderen Seite, was dem Vampir nicht vorenthalten blieb. Er machte einen letzten Versuch, sich ihr anzunähern. Gabriel streckte seine Hand nach ihr aus, um sie sanft zu berühren, doch erneut wich Ginny ihm aus.

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Re: Die Zeit danach

Beitrag von Drachenauge am Sa 13 März 2010, 11:45

Hi Racheengel,
tolle Geschichte, ganz besondsers weil ich Vampirgeschichten, wenn sie dann gut sind, eh mag. Geht es hier eigentlich irgendewann noch weiter?
Eigentlich könntest du hier raus, ja noch viel mehr rausholen.

LG Toni

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