Pooly's Kunst und Schreibforum
Liebe Gäste und natürlich auch liebe Mitglieder!


Ich möchte euch alle herzlich willkommen heißen in Pooly's Kunst und Schreibforum!

Zu unseren Mitgliedern sage ich: willkommen zurück.

Und unseren Gästen möchte ich empfehlen, sich vielleicht etwas hier umzusehen. Vielleicht lohnt es sich ja für euch.
Lasst euch nicht abschrecken. Eventuell könnte die Anzahl unserer Foren euch etwas erschlagen. Aber es dauert wirklich nicht lange, bis man sich hier eingefunden hat und im Notfall sind alle User und Teammitglieder bereit, euch unter die Arme zu greifen :)

Viel Spaß!



Pooly & Co.

Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellen

Seite 1 von 21 1, 2, 3 ... 11 ... 21  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Mondlicht84 am So 24 Jan 2010, 13:10

Das hier ist nun die Überarbeitete Fassung. Nicht wundern, ich beginne jedes Kapitel mit einem Zitat.


Irgendwann kannst du der Nacht nicht mehr entfliehen. Sie hüllt dich ein und lässt dich nicht mehr los.



Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1
Teil 1.0, Teil 1.1, Teil 1.2, Teil 1.3, Teil 1.4, Teil 1.5, Teil 1.6

Kapitel 2
Teil 2.0, Teil 2.1, Teil 2.2, Teil 2.3, Teil 2.4, Teil 2.5, Teil 2.6, Teil 2.7, Teil 2.8, Teil 2.9, Teil 2.10, Teil 2.11

Kapitel 3
Teil 3.0, Teil 3.1, Teil 3.2, Teil 3.3, Teil 3.4, Teil 3.5, Teil 3.6, Teil 3.7, Teil 3.8

Kapitel 4
Teil 4.0, Teil 4.1,Teil 4.2, Teil 4.3, Teil 4.4, Teil 4.5, Teil 4.6, Teil 4.7, Teil 4.8,Teil 4.9, Teil 4.10

Kapitel 5
Teil 5.0, Teil 5.1, Teil 5.2, Teil 5.3, Teil 5.4


Kapitel 1


Es gibt Augenblicke, in denen es nicht auf Worte ankommt, sondern darauf, dass man einfach hingeht und etwas tut. (Juri Tritenow)


Sam stieg aus ihrem Wagen und warf die Tür hinter sich zu. Einige Kollegen und auch die Gerichtsmedizin waren bereits vor Ort. Blaulicht tauchte die abgelegene Gasse in ein noch unheimlicheres Licht.
„Detektiv Foster?“
Ein kleiner untersetzter Mann in Uniform sah sie fragend an.
Sam zog ihre Marke aus der Gesäßtasche ihrer Jeans und hielt sie ihm kurz hin.
„Das bin ich. Was gibt es?“ Ihr fragender Blick ging hinüber zu dem Tatort.
„Eine junge Frau. Anfang zwanzig vielleicht. Übel zugerichtet. Richtig übel. Der Gerichtsmediziner meinte, jemand habe ihr die Kehle buchstäblich aufgerissen.“
„Wie weit sind Sie?“
„Der Gerichtsmediziner hat seine Arbeit, soweit es geht hier abgeschlossen. Die Spurensicherung ist auch fast fertig. Wir haben sogar Zeugen.“
Sam ließ sich von dem Polizisten weiter in die dunkle Gasse führen. Mit einer geschmeidigen Bewegung schlüpfte sie unter dem gelben Absperrband durch und nahm aus dem Augenwinkel die anerkennenden Blicke einiger ihrer männlichen Kollegen auf ihrem Hintern wahr. Sam mochte es nicht, so begafft zu werden. Schließlich war sie kein Freiwild. Nur deswegen ihre Figur unter unansehnlicher Kleidung zu verstecken, sah sie auch nicht ein. So gab sie sich Mühe, sich nichts anmerken zu lassen und konzentrierte sich stattdessen auf die Leiche.
Eine zierliche Blondine. Die zerzausten Haare lagen auf dem dreckigen Asphalt. Die Augen waren weit aufgerissen und starrten Sam anklagend an. Sam schluckte. Ein schwarzer Minirock war weit über die Hüften geschoben und der weiße Tanga, den sie darunter trug, hing nur noch in Fetzen an ihr. Das knappe Oberteil war blutüberströmt, aber nicht verrutscht. Durch die blutigen Flecken glitzerte es noch silbern, wenn das Blaulicht darüber strich. Ihre Hände wiesen Kampfspuren auf. Einige der langen Nägel waren abgebrochen, ihre Handgelenke waren bläulich verfärbt und die linke Hand sah unnatürlich verdreht aus. Vermutlich hatte sie sich gegen ihren Angreifer gewehrt. Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend wandte Sam sich ab. Welche Qualen die Frau wohl in ihren letzten Minuten erlebt hatte?
Betroffen blickte sie zur Seite. Angespannt kaute sie auf ihrer Unterlippe. Seid einem Jahr arbeitete sie für das Morddezernat und hatte in dieser Zeit viel gesehen. An den Anblick der Leichen konnte sie sich nur schwer gewöhnen. Ein Geräusch ließ sie aufhorchen. Sie blickte sich in der dunklen Gasse suchend um. Zwischen den Mülltonnen erblickte Sam eine Ratte. Schon wollte sie sich angewidert abwenden, als sie noch etwas anderes wahrnahm. Etwas weiter rechts, hinten im Schatten, entdeckte Sam eine schwarze Jacke. Sie zog einen Gummihandschuh aus ihrer Tasche, den sich stets bei sich trug, und streifte ihn sich über. Mit nur wenigen Schritten war sie da, bückte sich und durchsuchte die Jacke mit ein paar Handgriffen. Nichts. Weder ein Ausweis noch ein Schlüssel noch sonst ein Hinweis auf die Identität der Besitzerin.
„So ein Mist“, murmelte Sam vor sich hin. Das wäre auch zu schön gewesen.
Sie winkte einen jungen Mann von der Spurensicherung zu, der das Beweisstück eintüten sollte.
„Detektiv Foster?“
Sam drehte sich um und glaubte ihren Augen nicht zu trauen, als sie den kleinen stämmigen Mann neben dem Polizisten erkannte.
Sie runzelte die Stirn. „Leyton Hendersen?“, fragte Sam und zog die Augenbrauen nach oben. Das war der Zeuge? Ungläubig blinzelte sie, aber es war immer noch Leyton, der vor ihr stand.
„Samantha Foster.“ Leyton lächelte sie an.
Sein Lächeln war immer noch umwerfend, musste sie zugeben und das jagte ihr unangenehme Schauer über den Rücken. Es war lange her, dass sie Leyton das letzte Mal gesehen hatte. Damals hatte sie gerade mit der Ausbildung angefangen und hatte sich Hals über Kopf ihn verliebt. Er war nicht nur nett, sondern half ihr auch in den ersten Monaten sich zurechtzufinden. Zu dieser Zeit stand er kurz vor seiner letzten Prüfung. Schon damals war Leyton anders als alle anderen Männer, die sie kannte. Er war weder übermäßig hübsch noch besonders intelligent und hatte trotzdem etwas Anziehendes an sich. Sam selbst war für eine Frau nicht besonders groß, überragte Leyton aber noch um einige Zentimeter. Seine fliehende Stirn, die lange breite Nase und das markante Kinn erinnerten sie immer an einen Boxer. Er war breit und stämmig. Sie erinnerte sich daran, wie es sich anfühlte, ihren Körper an seinen zu pressen. Himmel, an was dachte sie. Beschämt über ihre Gedanken kaute sie auf ihrer Unterlippe und erinnerte sich an damals.
Ja, es war lange her. Zuerst waren sie essen gegangen, verbrachten viel Zeit zusammen und waren auch hin und wieder im Bett gelandet. Sam war davon ausgegangen, dass mehr aus ihnen werden würde. Aber eines Tages war er einfach nicht mehr bei ihr aufgetaucht. Seine Wohnung war leer und Leyton war spurlos verschwunden.
Sam schluckte den Kloß in ihrem Hals hinunter.
Dieser Lebensabschnitt war vorbei. Sie war über ihn hinweggekommen, nachdem er sie damals ohne ein Wort verlassen hatte. Erst hatte sie ihn in Schutz genommen und nach Entschuldigungen gesucht. Nachdem diese ausgegangen waren, kam die unbändige Wut, gefolgt von Hilflosigkeit und Trauer. Und eines Tages hatte sie beschlossen, nicht mehr an ihn zu denken.
Jetzt, Jahre später, war sie lange über ihn hinweg. So, wie über alle Männer, die es bisher in ihrem Leben gab.
„Sie kennen sich?“, fragte der Polizeibeamte verdutzt.
„Wir waren zusammen auf der Polizeiakademie. Komm mit Leyton, ich habe einige Fragen an dich.“
Mit einem Kopfnicken deutete sie in Richtung ihres Wagens, den man von hier nicht sehen konnte. Sam brauchte etwas Ruhe und wollte mit Leyton alleine Reden, ohne dass ein aufgeblasener Polizist, der es nie geschafft hatte, befördert zu werden, daneben stand und seinen Senf dazu gab. Außerdem hoffte sie, dass ihr Leyton unter vier Augen mehr erzählen würde, als bei einer offiziellen Vernehmung.



Zuletzt von Mondlicht84 am Sa 28 Aug 2010, 17:36 bearbeitet, insgesamt 66 mal bearbeitet

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________


Gemacht von Mrs.Beth. Dankeschön.

Mondlicht84
User
User

Beiträge: 1929
Laune: ausgeglichen
Ich schreibe: gerade an Blutkinder weiter
Texte: Mondlicht84
Kunst: Mondlicht84
Infos: Mondlicht84

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Nameless am So 24 Jan 2010, 23:38

Hallo Mondlicht!

Dein Einstieg gefällt mir gut, muss ich sagen. Macht mich neugierig auf mehr.
Hier und da Logik- und Rechtschreibfehler wären mir aufgefallen.

Einige Kollegen und auch die Gerichtsmedizin war bereits vor Ort.

Da du hier von der Mehrzahl sprichst, müsste es heißen "waren bereits vor Ort".

„Ja das bin ich. Was gibt es?“ Ihr fragender Blick ging hinüber zu dem Tatort.

Ich hab ein klein wenig schmunzeln müssen, als ich das gelesen hab. Ein Blick kann eigentlich schlecht gehen, denn er hat ja keine Füße Wink
"Sie blickte fragend in Richtung Tatort" würde ich vorschlagen.
Oder "Ihr fragender Blick richtete sich auf den Tatort".

Sam ließ sich von dem Polizisten weiter in die dunkle Gassen führen.

"in die dunkle Gasse" - ist ein N zu viel drin

Mühelos duckte sie sich unter dem gelben Absperrband durch und nahm im Augenwinkel die anerkennenden Blicke ihrer männlichen Kollegen auf ihrem Hinterteil war.

Ich bin da jetzt vielleicht ein wenig kleinlich, aber ich bin ein recht gründlicher Leser. Hat Sam normalerweise Probleme mit ihrem Rücken? Wenn nicht, erscheint es mir ein wenig überflüssig zu erwähnen, dass sie sich "mühelos duckte".
Normalerweise sagt man vielleicht auch eher "Sie schlüpfte unter dem gelben Absperrband durch".
Aber wie gesagt: Ich bin ein durchaus kleinlicher Leser.
Obendrein hast du auch im nächsten Satz den Anfang "Sie gab sich Mühe". Diese Wortwiederholung wäre ein zweiter Grund, das "mühelos" zu streichen.

Noch eine zweite Sache:
Eigentlich heißt es "aus dem Augenwinkel wahrnehmen". Wird immer wieder gerne mit "im Augenwinkel" geschrieben. Aber da sie die Kollegen nicht IN ihrem Augenwinkel hat, sondern "aus dem Augenwinkel heraus" zu ihnen hinüberschaut, klingt letzteres logischer Wink

Sie gab sie Mühe sich nichts anmerken zu lassen und konzentrierte sich stattdessen auf die Leiche.

Sie gab SICH Mühe...

Eine zierliche Blondine. Die langen Haare lagen um ihren Kopf verteilt.

Auch hier ist das Bild in meinen Augen verdreht. Hat jemand die Haare abgeschnitten und sie hinterher um ihren Kopf herum verteilt?
Oder drapierten sie sich vielleicht eher um ihren Kopf wie ein Kranz bzw ein Fächer?

Der schwarze Minirock war weit über ihre Hüften geschoben und der weiße Tanga, den sie darunter trug hing nur noch in Fetzen an ihr.

Nach dem "trug" kommt ein Komma

Sie brauchte nur ein paar Schritte um dorthin zu gelangen. Bückte sie und durchsuchte in aller Eile die Jacke.

Nach "Schritte" ein Komma
Und ich glaube, der zweite Satz gehört zum ersten dazu:
Sie brauchte nur ein paar Schritte, um dorthin zu gelangen, bückte SICH... etc

„So ein Mist.“, murmelte Sam vor sich hin.

Der Punkt nach "Mist" will da weg Wink

Sam drehte sich um und glaubt ihren Augen nicht zu trauen, als sie den kleinen stämmigen Mann neben dem Polizisten erkannte.

"glaubtE ihren Augen nicht zu trauen"
Mich verwirrt das übrigens ein wenig, dass beide Polizisten klein sind.
Mag vielleicht nur mir so gehen, aber ich dachte mir: Wenn der erste Polizist bereits als klein beschrieben wird, wie klein muss dann der neu dazu gekommene Polizist sein?

„ Leyton Hendersen.“, stellte sie sie fest und zog die Augenbraun nach oben.

So... Da ist nach dem unteren Anführungszeichen ein Leer zu viel. Dann gehört der Punkt nach "Hendersen" wieder weg und ich denke, es sollte heißen "stellte sie sich vor"

Es war lange her, dass sie Leyton das letzte mal gesehen hatte.

"das letzte Mal"

Er war nicht hübsch und hatte trotzdem etwas anziehendes an sich.

"etwas Anziehendes"

Wenn Sam ihm Gegenüber stand konnte sie ihn direkt in die Augen blicken.

Nach "stand" ein Komma
-- Da wurde dann auch mein "schräges Bild" von dem zweiten kleinen Polizisten aufgeklärt Wink

Er war nicht besonders groß, eher klein geraten.

Somit ist Sam auch "klein geraten"?
Vorschlag: Er war nicht besonders groß für einen Mann. (und das "klein geraten" vielleicht weg, das hat für Sam so einen bitteren Beigeschmack - außer eben Sam ist auch klein geraten)

Er war breit und stämmig und Sam erinnerte sich daran, wie es sich anfühlte seinen stählernen Körper an ihren gedrückt zu fühlen.

Ein wenig ein umständlicher Satz.. zweimal fühlen..
Aus dem passiv raus ins aktiv klänge dann so:
Er war breit und stämmig. Sam erinnerte sich daran, wie es sich anfühlte, ihren Körper an seinen stählernen zu drücken/pressen.
Dadurch rückst du deine Sam als aktive Person in den Vordergrund. Aktiv zu schreiben empfiehlt sich (fast) immer (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Ein leichter Schauer lief ihr den Rücken hinunter als sie an die Zeit mit ihm dachte.

Nach "hinunter" ein Komma

Doch dieser Lebensabschnitt war vorbei. Sie war über ihn hinweggekommen,als er sie damals ohne ein Wort verlassen hatte.

Das "als" stört hier wegen zweierlei Dinge:
Zum einen hast du im vorhergehenden Satz bereits ein "als" in Verwendung und zum anderen ist es hier nicht richtig.
In diesem Falle würde es - wenn genauer betrachtet - auf Gleichzeitigkeit hinweisen. Sprich: Sie kam just in dem Moment über ihn hinweg, ALS er sie verlassen hatte.
Bevorzugen würde ich daher ein "nachdem"

Sam brauchte etwas Ruhe und wollte mit Leyton alleine Reden, ohne dass ein aufgeblasener Polizist, der es nie geschafft hatte befördert zu werden, daneben stand und seinen Senf dazu gab.

"reden" ---> klein
Nach "geschafft hatte" ein Komma


Hier komm ich also zum Ende Wink

Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Fragen, die mich neugierig machen, hast du genug offfen gelassen und Sam scheint mir eine interessante Persönlichkeit zu werden.

LG, Franky

Nameless
Leibeigener
Leibeigener

Beiträge: 16

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Alania am Mo 25 Jan 2010, 16:12

Hallo, Mondlicht!

Für den Einstieg einer Geschichte finde ich es schon einmal ganz nett! :)
Klingt interessant und macht Lust auf mehr.

Auch hast du einen angenehmen Schreibstil, der sich gut lesen lässt.

Allerdings habe ich ein paar Kritikpunkte, die mich persönlich gestört haben.

1.) Ein grauenhafter Mord wurde begangen. Und die männlichen Kollegen haben nichts Besseres zu tun, als ihr auf den Hintern zu gucken? Sehr diszipliniert. ^^

2.) Mir fehlen so ein bisschen die Gefühle, die Sam verspürt, als sie die Leiche sieht.
Klar, sie ist bestimmt abheärtet, dann hättest du aber wenigstens die Emotionslosigkeit beschreiben könnnen.
Sie hatte sowas schon oft gesehen ... Bei diesem Anblick verspürte sie nicht mehr die Übelkeit, wie damals als ...

3.) Sie nimmt einfach so die Jacke? Ohne Handschuhe? Schließlich muss diese doch bestimmt zur Spurensicherung.

So, ansonsten fand ich es eig. ganz gut. :)

LG
Angie

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________



The stars, the moon, they have all been blown out
You left me in the dark
No dawn, no day, I'm always in this twilight
In the shadow of your heart


Florence And The Machine - Cosmic Love

Alania
Admin
Admin

Beiträge: 29209
Laune: e.r.s.c.h.l.a.g.e.n.
Ich schreibe: Geschichten im Fantasy Bereich. Darf aber auch etwas anderes sein. Momentan schreibe ich hauptsächlich an Seelenlos und Finsternis
Texte: Alania
Kunst: Alania
Infos: Alania
Sonstiges: Du! Ohio. Mambo. Milchmann!

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Angoraschka am Mo 25 Jan 2010, 19:26

Hey Mondlicht Wink

Ein bis hierhin altbekanter, aber dennoch guter Ansatz für eine Geschichte.
Sam ist mir als Hauptcharakter sehr sympatisch und ich bin gespannt wie es weitergeht.
Auf jeden Fall hat der Ansatz Potenzial und auch deine Schreibweise ist weitesgehen flüssig und lässt sich (bis auf ein paar Holpersteine hier und da) gut lesen.

Welcher Punkt mich allerdings gestört hat, war der Absatz über ihre Begegnung mit ihrer verflossenen Liebe (so nenne ich es mal^^). Er ist sprachlich nicht ganz rund und sehr sprunghaft.
Vllt kannst du da noch etwas dran arbeiten.

LG Serina

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________


Danke Vee *knuddel*

Angoraschka
Bastelqueen
Bastelqueen

Beiträge: 12548
Laune: genervt
Ich schreibe: RPG
Texte: Angoraschka
Kunst: Angoraschka
Infos: Angoraschka
Sonstiges: Ich bin ein Darkie ....^^

... than you, my love, would be darker than sin.

Manche Leute haben von nichts eine Ahnung außer vom Rumheulen ...

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Nameless am Mo 25 Jan 2010, 19:30

Alania schrieb:
1.) Ein grauenhafter Mord wurde begangen. Und die männlichen Kollegen haben nichts Besseres zu tun, als ihr auf den Hintern zu gucken? Sehr diszipliniert. ^^


Ja, das dachte ich mir auch Wink

Nameless
Leibeigener
Leibeigener

Beiträge: 16

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Mondlicht84 am Mi 27 Jan 2010, 19:32

Vielen Dank für eure Korrekturen, Vorschläge und vielen Denkanstöße.
War zuerst total frustriert und habe schon fast beschlossen das Schreiben wieder sein zulassen.
Fande aber eure Ideen echt konstruktiv. Haben mir wirklich sehr weitergeholfen. Werde den Text nochmal ausgiebig überarbeiten und dann vermutlich am Wochenende nochmal einstellen.

Also, vielen Dank schon mal und bis bald dann.

Mondlicht84
User
User

Beiträge: 1929
Laune: ausgeglichen
Ich schreibe: gerade an Blutkinder weiter
Texte: Mondlicht84
Kunst: Mondlicht84
Infos: Mondlicht84

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Mondlicht84 am Sa 30 Jan 2010, 12:02

So, bin nun mit der Überarbeitung fertig geworden. Ist jetzt dadurch etwas länger geworden. Habe den Text jetzt editiert, oder hätte ich ihn einfach nochmal reinsetzen sollen? Aber wenn ich ihn dann 10 x überarbeite, habe ich fast den gleichen Text 10 x nacheinander - auch doof.

Bin gespannt was ihr zu sagen habt. Wenn ich doch nicht immer so ungeduldig wäre... Rolling Eyes Embarassed

Mondlicht84
User
User

Beiträge: 1929
Laune: ausgeglichen
Ich schreibe: gerade an Blutkinder weiter
Texte: Mondlicht84
Kunst: Mondlicht84
Infos: Mondlicht84

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Mondlicht84 am So 31 Jan 2010, 13:39

Teil 1.1

Sam blieb stehen und wandte sie zu Leyton um.
„Du siehst gut aus, Sam“, meinte er und betrachtete sie von oben bis unten.
Befangen dreht sie sich ein wenig von ihm weg.
„Es ist lange her, Leyton“, seufzte sie, holte aus ihrer Brusttasche einen Stift und ihren Notizblock.
Einfach professionell sein, sagte sie zu sich und holte tief Luft. Sie durfte sich von ihm nicht auf der Ruhe bringen lassen.
„Was hast du hier gemacht?“ Sie war froh, dass ihre Stimme so fest klang.
„Nichts!“
Sam blickte von ihrem Notizblock auf und suchte in seinen Augen nach Antworten. Er erwiderte ihren Blick und schien bis in ihre Seele zu sehen. Innerlich wand sie sich dagegen und versuchte ihre Aufmerksamkeit auf den dunklen Asphalt zu ihren Füßen zu lenken. Was ihr auch gelang. Sie sammelte sich, bis sie ihm wieder in die Augen blicken konnte.
Dann hob sie erneut ihren Blick und wiederholte die Frage: „Was hattest du hier zu suchen, Leyton?“
Er trat einen Schritt zurück und steckte beide Hände in die Hosentaschen seiner Jeans.
„Ich arbeite jetzt als Privatdetektiv. Ich war wegen eines Auftrags hier. Mehr kann ich dir nicht sagen.“
Etwas verwundert blickte Sam ihn an. Als Privatdetektiv? Was war vorgefallen, dass er seine Karriere bei der Polizei aufgegeben hatte oder hatte aufgeben müssen?
Leyton ein Privatdetektiv - das passte nicht. Das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie hatte schon öfter mit Menschen dieser Berufsgruppe zu tun gehabt. Sie waren alle dick und unsportlich. Die meisten saßen den ganzen Tag in ihrem Auto herum und fraßen sich eine fette Wampe an. Leyton dagegen sah ganz anders aus. Er hatte kein Gramm zugenommen. Seine breiten Schultern, der breite Oberkörper und eine breite Taille. Als sportlich hätte in niemand bezeichnet, gelenkig passte da schon eher. Mit welcher Leichtigkeit und Geschmeidigkeit Leyton sich bewegte, hatte Sam schon immer verblüfft. Daran hatte sich in all den Jahren nichts geändert.
„Also was hast du gesehen?“
„Nichts“, kam es etwas zu schnell.
„Komm schon, erzähl mir etwas mehr.“.
Sie ertappte sich dabei, dass sie wieder auf ihrer Unterlippe kaute. Diese dumme Angewohnheit sollte sie endlich loswerden.
Leyton seufzte, dann begann er endlich zu erzählen: „Ich hörte etwas und ging in die Gasse. Ich sah einen Schatten, der verschwand, als ich näher kam. Etwas Schwarzes, vermutlich männlich, zwei Meter groß. Ich habe kein Gesicht gesehen. Verdammt, es ist hier so dunkel.“
Er machte eine ausladende Handbewegung und zeigte auf die Umgebung um sie herum.
„Hör' zu Sam, es war einfach schon zu spät. Die Frau war schon tot. Ich konnte ihr nicht mehr helfen. Es war zu spät.“
„Hast du sie angefasst? Den Puls gefühlt?“
Leyton schüttelte den Kopf.
„Sie war schon tot. Ich hätte nichts mehr für sie tun können, selbst, wenn sie noch gelebt hätte. Hast du ihren Hals gesehen?“
Sam nickte und kritzelte die letzten Notizen auf ihren Block.
„Ich brauch noch deine Telefonnummer. Wegen weiterer Fragen und so. Na, du weißt schon ...“
Leyton nickte und gab sie ihr.
Sam steckte ihren Notizblock und Stift wieder weg und schob die Hände ebenfalls in die Hosentaschen.
„So Leyton, und jetzt erzähle mir etwas, was mir weiter hilft.“
Ein Schmunzeln lag auf Leytons Gesicht, als er ihr antwortete.
„Du bist unverbesserlich, Sam“, hauchte er ihren Namen und ging ein paar Schritte auf sie zu.
Instinktiv trat sie einen Schritt zurück, um den Abstand zwischen ihnen wieder herzustellen.
„Du willst mir also nichts sagen“, stellte Sam fest.
„Kann ich gehen?“
Sam nickte und blickte Leyton hinterher, als dieser in der dunklen Nacht verschwand.



Zuletzt von Mondlicht84 am So 14 März 2010, 19:43 bearbeitet, insgesamt 8 mal bearbeitet

Mondlicht84
User
User

Beiträge: 1929
Laune: ausgeglichen
Ich schreibe: gerade an Blutkinder weiter
Texte: Mondlicht84
Kunst: Mondlicht84
Infos: Mondlicht84

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Alania am So 31 Jan 2010, 15:55

Hallo, Mondlicht!

Die Überarbeitung des Anfangs ist dir echt gut gelungen! :)
Gefällt mir jetzt viel besser! Very Happy

Eine Sache nur:

und hatte trotzdem etwas anziehendes an sich.

Anziehendes - also groß

____

Zu dem neuen Teil:

Hm ... Leyton verhält sich irgendwie suspekt ...
Warum gibt er so komische Antworten. Das ist aber kein professionelles Verhalten für jemanden der auf der Polizeiakademie war ...

Ein sehr angenehmer Schreibstil.

Leider haben sich ein paar Fehler eingeschlichen:

„Du siehst gut aus, Sam.“, meinte er und betrachtete sie von oben bis unten.


„Es ist lange her, Leyton.“, seufzte sie, holte aus ihrer Brusttasche einen Stift und ihren Notizblock.


Keine Punkte.

„Was hast du hier gemacht?“, sie war froh, dass ihre Stimme so fest klang.


Kein Komma. Groß anfangen.

Ich war wegen einem Auftrag hier.

wegen eines Auftrags

Jeder Schritt, jede Bewegung zeugten von seiner Beweglichkeit. Mit
welcher Leichtigkeit und Geschmeidigkeit Leyton sich bewegte, hatte Sam
schon immer verblüfft. Daran hatte sich in all den Jahren nichts
geändert.


Ein bisschen zu viel des Guten würde ich sagen. ^^

„Nichts.“, kam es etwas zu schnell.


„Komm schon, erzähl mir etwas mehr.“, bat Sam.


kein Punkt

Die Frau war schon Tod.


tot


Wegen weiteren Fragen und so.


Wegen weiterer Fragen.

(wegen + Genitiv)

„So Leyton, und jetzt erzähle mir etwas, was mir weiter hilft.“, bat sie.
Ein Schmunzeln lag auf Leytons Gesicht[KOMMA] als er ihr antwortete.
„Du bist unverbesserlich, Sam.“, er hauchte ihren Namen und ging ein paar Schritte auf sie zu.


Ähm ... keine zwei Meter entfernt liegt eine halb aufgeschnittene Leiche und er baggert sie an?
XD OOOOKay ... ^^

___

Ansonsten fand ich es eig. ganz gut. :)

LG
Angie

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________



The stars, the moon, they have all been blown out
You left me in the dark
No dawn, no day, I'm always in this twilight
In the shadow of your heart


Florence And The Machine - Cosmic Love

Alania
Admin
Admin

Beiträge: 29209
Laune: e.r.s.c.h.l.a.g.e.n.
Ich schreibe: Geschichten im Fantasy Bereich. Darf aber auch etwas anderes sein. Momentan schreibe ich hauptsächlich an Seelenlos und Finsternis
Texte: Alania
Kunst: Alania
Infos: Alania
Sonstiges: Du! Ohio. Mambo. Milchmann!

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Mondlicht84 am Di 02 Feb 2010, 15:38

Teil 1.2

Zwanzig Stunden später saß Sam an ihrem Arbeitsplatz und ging die Fakten noch einmal durch.
Nervös kaute sie an einem Bleistift und starrte immer wieder abwechselnd auf den Computerbildschirm und ihren Notizblock vor sich. Alles, was sie bisher zusammen getragen hatten, ergab einfach keinen Sinn. Zum wiederholten Male schaute sie sich die Untersuchungsergebnisse der Gerichtsmedizin an.
Die junge Frau, Ashley Simons, wie man inzwischen wusste, war von einem nächtlichen Discobesuch nicht nach Hause gekommen. Der Gerichtsmediziner, der das Mädchen untersucht hatte, meinte, er hätte in seiner gesamten Laufbahn keinen vergleichbaren Fall gehabt. Das Opfer war weder vergewaltigt worden, noch hatte es Verletzungen, abgesehen von den Abwehrmalen auf ihren Händen, das gebrochene Handgelenk und der tiefen Wunde an ihrem Hals. Eine ganze Menge Blut fehlte. Mehr Blut, als am Tatort gefunden wurde. Etwas hatte ihren Hals aufgerissen und dabei die Halsschlagader durchtrennt. Ein Mensch wäre dazu nie in der Lage gewesen. Hätte Leyton nicht eindeutig ausgesagt, dass er einen Mann gesehen hatte, hätte sie auf ein großes Tier geschlossen. Die beiden Mädchen, die anderen Zeuginnen, hatten überhaupt nichts gesehen. Ihre einzige Aussage bestand darin, dass sie Schreie gehört und kurz darauf gesehen hatte, wie Leyton in die abgelegene Gasse gelaufen war.
Es tröstete Sam ein wenig, dass das Opfer in ihren letzten Minuten nicht mehr hatte leiden müssen. Laut des Arztes hatte es nicht lange gedauert. Das Mädchen war sofort bewusstlos geworden. Aus diesem Dämmerzustand war es nicht mehr erwacht.
Diesen Mistkerl, der sie umgebracht hatte, würde sie, Sam, finden. Das war sie der jungen Frau schuldig.
Sam seufzte, stand auf und holte sich in der kleinen Küche einen neuen Kaffee. Sie nippte daran und verzog das Gesicht. Er schmeckte scheußlich. Es war wirklich schwer in diesem Haus einen anständigen Kaffee zu bekommen und Sam hatte in den letzten Jahren ihre Ansprüche gehörig nach unten geschraubt. Aber diese fast schon zähe braune Flüssigkeit war nicht mehr genießbar.
Als der Inhalt der Tasse in den Abfluss des Spülbeckens kroch, sah es aus, als käme er von dort.
„Unzumutbar“, murmelte Sam und räumte die Tasse weg.
Langsam ging sie wieder zu ihrem Tisch zurück. Tief in Gedanken nagte sie an ihrer Unterlippe. Sie blickte auf ihren Notizzettel und dachte an Leyton Hendersen. Er hatte ihr etwas verheimlicht.
Sams Blick glitt zur großen Uhr, die über der Abteilungstür hing. Zwanzig nach acht. Ob er um diese Uhrzeit noch arbeitete oder bereits Feierabend hatte?
Nun voller Tatendrang setzte sie sich an den Computer und gab Leytons Name in die Suchmaschine ein. Hastig überflog sie die angezeigten Ergebnisse und fand, was sie suchte. Sie klickte auf die einfache, aber übersichtlich gestaltete Homepage des Privatdetektivs. Schnell hatte sie die Adresse gefunden. Sam brauchte drei Minuten, bis der Computer runtergefahren war, sie sich ihre Jeansjacke schnappen konnte und nach den Schlüsseln griff.
„Eine Spur?“ Elliot Wood, der Kollege, der den Arbeitsplatz neben dem ihren hatte, blickte sie fragend an.
„Eine Idee“, antwortete sie ihm und war auch schon verschwunden.



Zuletzt von Mondlicht84 am So 21 März 2010, 12:52 bearbeitet, insgesamt 4 mal bearbeitet

Mondlicht84
User
User

Beiträge: 1929
Laune: ausgeglichen
Ich schreibe: gerade an Blutkinder weiter
Texte: Mondlicht84
Kunst: Mondlicht84
Infos: Mondlicht84

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Alania am Sa 06 Feb 2010, 15:09

Wenn der Mord schon sooo grauenhaft ist, fehlen mir nachher die Worte um das zu beschreiben, was noch kommen wird.


Ich rede ja nicht von der Grauenhaftigkeit des Mordes, sondern von der Unprofessionalität Leytons. ^^"

_____

So, zu deinem neuen Teil:

Vom Schreibstil her finde ich ihn wieder ganz gut!

Und ich bin schon gespannt, auf welche Idee, Sam da gekommen ist ...
Hoffentlich wird das im nächsten Teil gelöst.

Leider hast du auch wieder ein paar Fehler drin:
Das Opfer war weder vergewaltigt worden[KOMMA] noch hatte es Verletzungen




das Mädchen war bewusstlos geworden. Aus diesem Dämmerzustand war sie nicht mehr erwacht.

das Mädchen ->neutrum
Deswegen muss es "es" heißen, nicht "sie"

einen neuen Kaffee. Sie nippte daran und verzog das Gesicht. Es schmeckte scheußlich.

der Kaffee -> maskulinum, demnach "Er" nicht "es"

„Unzumutbar.“, murmelte Sam und räumte die Tasse weg.


„Eine Idee.“, antwortete sie ihm und war auch schon verschwunden.


Wie ich bereits im letzten Post gesagt habe, kommen da keine Punkte hin. Wink
Bei gewöhnlichen Aussagesätzen lässt man den Punkt weg. Wink

Sam braucht drei Minuten, bis der Computer runtergefahren war, sie sich
ihre Jeansjacke schnappen konnte und nach den Schlüsseln griff.

brauchtE



Soll ich die Vernehmung der zwei Zeugingen noch beschreiben? Aber die
haben wirklich Null gesehen... Hoffe, es sind keine zu großen Sprünge
drin


Ne, würde ich jetzt nicht für nötig empfinden. Wink

LG
Angie

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________



The stars, the moon, they have all been blown out
You left me in the dark
No dawn, no day, I'm always in this twilight
In the shadow of your heart


Florence And The Machine - Cosmic Love

Alania
Admin
Admin

Beiträge: 29209
Laune: e.r.s.c.h.l.a.g.e.n.
Ich schreibe: Geschichten im Fantasy Bereich. Darf aber auch etwas anderes sein. Momentan schreibe ich hauptsächlich an Seelenlos und Finsternis
Texte: Alania
Kunst: Alania
Infos: Alania
Sonstiges: Du! Ohio. Mambo. Milchmann!

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Amira am So 07 Feb 2010, 13:12

Hallo!

Zu Teil 1.0...

Ich finde, dass dir hier ein sehr guter Einstieg mitten ins Geschehen gelungen ist.
Du schreibst mitreißend und flüssig.

Was mir auch noch sehr gut gefallen hat, waren deine Personenbeschreibungen. Du lässt den LeserIn nicht im unklaren darüber wie der und der jetzt aussieht - toll gemacht.

Was mir nicht so gefallen hat, war das sich Sam so leicht von der LEICHE ablenken ließ. Ich meine, in so einem Moment - auch wenn sie Detektivin ist - kann man sich doch nicht so von seine (Ex-)Freunden ablenken lassen, oder?

_________


*gespannt weiter liest*

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________


Ich glaube, Menschen sind wie Handkoffer: mit allerlei Dingen vollgestopft
werden sie auf die Reise geschickt, herum gestossen, beiseite geschubst, fallen gelassen,
sie gehen verloren, werden wiedergefunden, werden im nächsten Moment halb geleert oder voller gestopft denn je,
bis der letzte Gepäckträger sie schliesslich auf den letzten Zug bugsiert und dann rattern sie endgültig davon...
Katherine Mansfield

Amira
Moderator
Moderator

Beiträge: 1851
Laune: glücklich
Ich schreibe: Roman ~ Das Spiel des Windes
& gelegentlich Kurzgeschichten
Texte: Amira
Kunst: Amira
Sonstiges: "In diesem Augenblick ist alles perfekt. Die Weichheit des Lichts, dieser feine Duft, die ruhige Atmosphäre der Stadt. Sie atmet tief ein, und das Leben erscheint ihr so einfach, so klar, dass sie eine Anwandlung von Liebe überkommt und das Verlangen der gesamten Menschheit zu helfen."
~die fabelhafte Welt der Amelie~

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Amira am So 07 Feb 2010, 13:28

Jetzt zu Teil 1.1

Die Frau war schon Tot.

tot gehört hier doch klein

„Du willst mir also nichts sagen.“, stellte Sam fest.

der Punkt nach sagen gehört weg

Der zweite Teil hat mir auch wieder sehr gefallen, besonders Sam finde ich jetzt schon sympatischer. Man bekam einfach mehr davon mit was sie gefühlt hat.

Du machst es ja ganz schön spannend mit Leyton...
Was da wohl los ist?

Das ganze Gespräch hat mir auch gefallen, schöner Schreibstil nur fand ich es hier auch wieder etwas unprofessionell von den beiden sich so voneinader ablenken zu lassen.
Ich meine, auch wenn es schlimm wird, das hier IST schon schlimm genug. Sicher auch für Polizisten/Detektive.

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________


Ich glaube, Menschen sind wie Handkoffer: mit allerlei Dingen vollgestopft
werden sie auf die Reise geschickt, herum gestossen, beiseite geschubst, fallen gelassen,
sie gehen verloren, werden wiedergefunden, werden im nächsten Moment halb geleert oder voller gestopft denn je,
bis der letzte Gepäckträger sie schliesslich auf den letzten Zug bugsiert und dann rattern sie endgültig davon...
Katherine Mansfield

Amira
Moderator
Moderator

Beiträge: 1851
Laune: glücklich
Ich schreibe: Roman ~ Das Spiel des Windes
& gelegentlich Kurzgeschichten
Texte: Amira
Kunst: Amira
Sonstiges: "In diesem Augenblick ist alles perfekt. Die Weichheit des Lichts, dieser feine Duft, die ruhige Atmosphäre der Stadt. Sie atmet tief ein, und das Leben erscheint ihr so einfach, so klar, dass sie eine Anwandlung von Liebe überkommt und das Verlangen der gesamten Menschheit zu helfen."
~die fabelhafte Welt der Amelie~

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Amira am So 07 Feb 2010, 13:37

Zu Teil 1.2

Oh, wie konntest du jetzt aufhören?!
Wirklich fesselnd geschrieben und ich freue mich schon auf meeeehr.

Bei diesem Teil habe ich eigentlich auch nichts auszusetzen.
Es hat finde ich alles gepasst.

Man bekam richtig mit sie anfangs so überhaupt keinen Plan hatte, was da jetzt eigentlich genau passiert ist.
Die Szene mit dem Kaffe hat dann das ganze irgendwie wieder aufgelockert und sehr gefallen haben mir dann auch wieder die zwei Schlusssätze.

Einen kleinen Änderungsvorschlägen, abgesehn von den Fehlern die Alania schon gefunden hat, hätte ich noch:

Zwanzig Stunden später saß Sam an ihrem Arbeitsplatz und ging die Fakten nochmal durch.

noch einmal klingt iregdnwie schöner, nicht so umgangssprachlich


Grüße Amira

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________


Ich glaube, Menschen sind wie Handkoffer: mit allerlei Dingen vollgestopft
werden sie auf die Reise geschickt, herum gestossen, beiseite geschubst, fallen gelassen,
sie gehen verloren, werden wiedergefunden, werden im nächsten Moment halb geleert oder voller gestopft denn je,
bis der letzte Gepäckträger sie schliesslich auf den letzten Zug bugsiert und dann rattern sie endgültig davon...
Katherine Mansfield

Amira
Moderator
Moderator

Beiträge: 1851
Laune: glücklich
Ich schreibe: Roman ~ Das Spiel des Windes
& gelegentlich Kurzgeschichten
Texte: Amira
Kunst: Amira
Sonstiges: "In diesem Augenblick ist alles perfekt. Die Weichheit des Lichts, dieser feine Duft, die ruhige Atmosphäre der Stadt. Sie atmet tief ein, und das Leben erscheint ihr so einfach, so klar, dass sie eine Anwandlung von Liebe überkommt und das Verlangen der gesamten Menschheit zu helfen."
~die fabelhafte Welt der Amelie~

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Mondlicht84 am So 07 Feb 2010, 13:49

Vielen Dank, das ihr Blutkinder gelesen habt.

Teil 1.1 habe ich die Fehler behoben. Waren in meinem Originaltext auch richtig. Hatte ich wohl vergessen hier zu bearbeiten *kopfschüttel*

Teil 1.2 stelle ich auch gleich überarbeitet online.
Danke Alania, für die Korrekturen.
Schön, dass du es als fesselnd bezeichne, Amira. Das war meine größte Sorge.

Mondlicht84
User
User

Beiträge: 1929
Laune: ausgeglichen
Ich schreibe: gerade an Blutkinder weiter
Texte: Mondlicht84
Kunst: Mondlicht84
Infos: Mondlicht84

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Rose am Mo 08 Feb 2010, 17:21

Hi Mondlich84,
Deine Geschichte gefällt mir bis jetzt eigentlich sehr gut. Es gibt zwar ein paar kleine Fehler aber nicht tragisches. Auch finde ich den Zeitsprung zwischen den 2 und 3 Teil in Ordnung so ist es ja auch oft bei Büchern Very Happy

Eine Sache ist mir aufgefallen:
„Du willst mir also nichts sagen“, stellte Sam fest. Es war keine Frage, es war eine Feststellung.

Wen du schon schreibst "stellte sie fest" musst du nicht schreiben "Es war keine Frage, es war eine Feststellung."
Es klingt besser wen du dich auf eins von beiden beschränkst also entweder schreibst: [quote]Eine Sache ist mir aufgefallen:
„Du willst mir also nichts sagen“, stellte Sam fest.

oder

"Du willst mir also nichts sagen“, Es war keine Frage, es war eine Feststellung.

Du musst dich für eins von beiden entscheiden Very Happy

Ich habe mir auch deine Hintergründe durchgelesen und bin wirklich gespannt wie es weiter geht Wink
Freue mich auf mehr!

Lg
Rabea Very Happy

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________


Wir alle werden über vergoldete Schmetterlinge lachen
William Shakespeare

Rose
User
User

Beiträge: 2556
Laune: kreativ
Ich schreibe: Geschichten, Kurzgeschichten.
Alles was mich bewegt.
Zurzeit an Schmetterlingshauch
Texte: Rose
Kunst: Rose
Sonstiges:
Gefühle sind aus Glas,
wen sie zerbrechen,
zerschneiden sie die Seele.


Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Mondlicht84 am Di 09 Feb 2010, 08:10

Danke fürs Lesen. Bin bei dir ja noch nicht durch. Aber ich arbeite mich voran.

Tja, manchmal bin ich etwas kompliziert ^^. Ich bin manchmal total von meinen Sätzen begeistert und merke erst hinterher, dass es totaler Schwachsinn ist.

Bald es es hier auch weiter, versprochen.

Mondlicht84
User
User

Beiträge: 1929
Laune: ausgeglichen
Ich schreibe: gerade an Blutkinder weiter
Texte: Mondlicht84
Kunst: Mondlicht84
Infos: Mondlicht84

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Rose am Di 09 Feb 2010, 16:32

Bitte schön Very Happy Deine Geschichte ist ja auch ein bisschen kürzer ^^
Macht aber Spaß!

Okay ich freue mich schon wen es was neues gibt Cool

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________


Wir alle werden über vergoldete Schmetterlinge lachen
William Shakespeare

Rose
User
User

Beiträge: 2556
Laune: kreativ
Ich schreibe: Geschichten, Kurzgeschichten.
Alles was mich bewegt.
Zurzeit an Schmetterlingshauch
Texte: Rose
Kunst: Rose
Sonstiges:
Gefühle sind aus Glas,
wen sie zerbrechen,
zerschneiden sie die Seele.


Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Mondlicht84 am Sa 13 Feb 2010, 15:34

Endlich folgt nun ein weiter Teil. Würde mich auch freuen, wenn ihr nochmal zu lesen beginnt. Habe einiges ein wenig verändert, allerdings keine ganz wichtigen Dinge.

Teil 1.3


Eine halbe Stunde später saß Sam in ihrem Wagen und wartete vor dem Gebäude der Privatdetektei. Das Blaulicht lag sicher verstaut in ihrem Handschuhfach und Sam hoffte inständig, dass der Privatdetektiv ihr Auto nicht erkannte. Sie hatte im zweiten Stockwerk Licht gesehen, und daraus geschlossen, dass Leyton noch arbeitete. Erst hatte sie überlegt direkt zu ihm zu gehen, sich dann aber doch dafür entschieden, hier unten zu warten.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis das Licht im zweiten Stock ausging. Wenige Minuten später verließ Leyton das Haus. Sam hatte ihre Hand bereits am Türöffner, hielt dann aber kurz inne. Sie sah, wie Leyton sein Handy aus dem Mantel holte, kurz tippte und sich das Telefon ans Ohr hielt.
Sam betätigte den Fensteröffner und ließ das Fenster halb hinunterfahren. Als das mechanische Summen verstummte, schloss sie die Augen. Sie versuchte sich in dem Wirrwarr von Geräuschen, die an ihr Ohr drangen, auf Leytons Stimme zu konzentrieren. In letzter Zeit gelang es ihr immer besser ihren überdurchschnittlichen Gehörsinn zu kontrollieren.
„Wo bist du?“, hörte sie ihn fragen.
Einige Sekunden Stille.
„Warte einfach, ich bin gleich bei dir. Und lass den Bastard ja nicht aus den Augen. Ich will nicht, dass er mir noch mal entwischt. Diesmal mache ich ihn kalt!“
Sam riss die Augen auf und starrte aus ihrem Versteck hinüber zu Leyton. So hatte sie ihn noch nie reden gehört und das machte ihr Angst. Was hatte er vor?
In aller Eile klappte er das Handy wieder zu, schaute sich vorsichtig um und stieg dann schnell in seinen Wagen.
Zum Glück schien er sie in ihrem Auto nicht bemerkt zu haben und so heftete sie sich ihm mit sicherem Abstand an die Fersen. Sam verfolgt ihn quer durch die Stadt bis nach North End. Als Leyton in eine Seitenstraße bog, ließ sie den Abstand noch etwas größer werden, ehe sie ihm hinterher fuhr. Als sie sah, dass er sein Auto abgestellt hatte und in einem Gebäude verschwand, parkte sie ebenfalls.
Sicher, in ihrem Auto gut versteckt zu sein, betrachtete sie das Haus, indem Leyton verschwunden war. Der Putz bröckelte an einigen Stellen bereits ab und die beige Farbe hatte auch schon bessere Tage erlebt. Eine trübe Straßenlaterne gegenüber ließ das Haus in einem unheimlichen Licht erscheinen. Lediglich das neonfarbene Leuchtschild über den Eingang ließ erkennen, dass in diesem unscheinbaren Haus ein Club untergebracht war.
Sollte sie hier auf Leyton warten? Eigentlich hatte sie jetzt bereits Feierabend. Dann entschloss sie sich, ihm zu folgen. Sie sah an sich hinunter. Schwarzes T-shirt, Bluejeans und dunkle Jeansjacke. Nicht gerade das perfekte Outfit, aber es musste reichen.
Mit einem unguten Gefühl stieg sie aus und machte sich auf den Weg über die Straße in den Club.



Zuletzt von Mondlicht84 am So 21 März 2010, 12:51 bearbeitet, insgesamt 4 mal bearbeitet

Mondlicht84
User
User

Beiträge: 1929
Laune: ausgeglichen
Ich schreibe: gerade an Blutkinder weiter
Texte: Mondlicht84
Kunst: Mondlicht84
Infos: Mondlicht84

Nach oben Nach unten

Re: Blutkinder (28. August Teil 5.4)

Beitrag von Angoraschka am Sa 13 Feb 2010, 15:59

Hey Kerstin,

Wie schon in meinem ersten Kommetar erwähnt hat die Geschichte Potenzial. Die Idee ist gut und erinnert mich immer an J.D. Robb, falls du die Bücher von ihr kennst.
Aber ich muss sagen, dass es doch noch an einigen Stellen hapert.

1.) Nach fast jedem Post kommt ein Zeitsprung, das wirkt für meinen Geschmack etwas zu hastig. Immer so zack und weiter, dann wieder 5 Minuten hier und zack weiter. Das bringt wenig Ruhe in die Geschichte..

2.) Die Formulierungen sind an vielen Stellen nicht so gelungen. Du hast den Text ja schon überarbeitet und er ist schon besser geworden, aber so richtig rund ist er immer noch nicht. Es wäre zu viel die Sachen alle einzeln aufzuführen. Wenn du genauer wissen willst, was ich meine, dann machen wir das am besten über eine PN :)

Hier ist ein Beispiel, was mich sehr stört:

„Du bist unverbesserlich, Sam“, hauchte er ihren Namen und ging ein paar Schritte auf sie zu.
Instinktiv trat sie einen Schritt zurück, um den Abstand zwischen ihnen wieder herzustellen.
„Du willst mir also nichts sagen“, stellte Sam fest.
„Kann ich gehen?“
Sam nickte und blickte Leyton hinterher, als dieser in der dunklen Nacht verschwand.


Das ist doch etwas sehr plötzlich. Noch ist er da und dann ist er plötzlich weg... hattest du da keine Lust mehr?^^

Ich hoffe, ich habe nicht zu viel gemeckert .. :/

LG Serina

____________________Poolys Kunst- und Schreibforum____________________


Danke Vee *knuddel*

Angoraschka
Bastelqueen
Bastelqueen

Beiträge: 12548
Laune: genervt
Ich schreibe: RPG
Texte: Angoraschka
Kunst: Angoraschka
Infos: Angoraschka
Sonstiges: Ich bin ein Darkie ....^^

... than you, my love, would be darker than sin.

Manche Leute haben von nichts eine Ahnung außer vom Rumheulen ...

Nach oben Nach unten

Seite 1 von 21 1, 2, 3 ... 11 ... 21  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


Forenbefugnisse:
Sie können in diesem Forum nicht antworten